Beiträge von Hammu

    Wenn dann allerdings der Lack zerkratzt und die Kessel zerbeult sind: ist das nicht genau das richtige für einen kleinen schmuddeligen Club und damit: Punk?


    Hey, ich schrieb zwar von einem "schnuckeligen" Club, aber ganz verkehrt liegst du eigentlich nicht :thumbup: - aber ich fürchte heutzutage ist der Punk auch nicht mehr, was er mal war - wenn ich schon diese ganzen gestylten, vorgewaschenen, künstlich zerrissenen Klamotten in den einschlägigen Läden sehe, wird mir ganz anders.
    Möglicherweise wäre ein Punk "Custom" Set nicht übel - ich meine, so ein künstlich geschundenes, gealtertes Set wäre doch sicher eine Marktlücke, oder? :D

    Logischerweise foliert ... oO


    Genau richtig!! Folie fängt versehentliche Stöße/Kratzer beim hektischen Auf/Abbau wesentlich besser ab, als eine empfindliche Lackschicht (selbst wenn der Lack nicht reißt, hat man oft genug ein "schöne" Beule im Holz).
    Und bei teuren Sets wird die mittlerweile vollflächig verklebt (früher war das selbst bei Sonor nicht immer üblich) und bremst die Schwingung des Kessels nicht mehr, als eine Schicht Schmuckholz (Bubinga, Mahagoni,etc.).
    Wenn man allerdings, z.B. als Jazz/Bluesband, als alleinige Band des Abends, in einem kleinen, schnuckeligen Club spielt, wäre natürlich eine geile Holzoberfläche (am liebsten Edelhölzer, Hochglanz klarlackiert) meine erste Wahl.

    Dann vielleicht mal die Finger still halten und nicht posten, wenn man noch nicht so viel ausprobiert hat? ?(


    Entgegen der anscheinend vorherrschenden Meinung stirbt man nicht, wenn man mal nicht seinen Senf dazu gibt. ;)


    LG


    Stimmt, aber irgendwie muß er doch, möglicherweise, die erforderliche Anzahl von Posts erreichen, um hier im An/Verkauf auch endlich posten zu können :D

    Nimm einfach das, was dir klanglich selbst am Besten gefällt - gebe auch kein Augenmerk auf bestimmte Marken, die angeblich für bestimmte Musikrichtungen prädestiniert sein sollen - auch ein SONOR klingt in der Punkband und ein PEARL klingt auch gut in einer Tanzkapelle (alles Andere ist Marketinggewäsch) - und ab ca. 1000€/Kesselsatz tun die Drumsets sich qualitativ eh nichts mehr.
    Die feinen Klangunterschiede im Material (Birke, Maple, Mahagonie, etc.) hörst du im Bandkontext sowieso nicht mehr raus. Aber physisch und stimmstabil sollte es schon sein - von lackierten Drums würde ich im Tourbetrieb mittlerweile sogar abraten (obwohl sie imo so schön aussehen und klingen) - einfach zu viele Macken bei wilden Konzerten und Blitzauf/abbau bei Festivals mit mehreren Gruppen.
    Ein Besuch in einem der großen Musikhäuser, mit entsprechend großer Auswahl, wäre schon mal garnicht schlecht, um sich einen Überblick zu verschaffen.

    Hilfe!!!! Was, zum Teufel, sind "Fleabites"?
    Ich bilde mir ein, mich recht gut auszukennen, aber in letzter Zeit habe ich öfter diesen Ausdruck gelesen (wahrscheinlich wieder so eine neuenglische Modewortschöpfung), ich habe nur nie kapiert, was das denn sein soll?


    Eine Vermutung: Sind es vllt diese kleinen, winzigen Vertiefungen, die noch schwarz von innen sind und die bei gegossenen Becken ab und zu vorkommen?

    Hier im Forum gibt es ein S-Class für um die 600 €. Da kann man nicht viel falsch machen. Das 3007 ist ein solides Set, aber auch nicht mehr. Für das Geld gibt es (speziell gebraucht) um längen besseres!


    Stimmt, dieses hier: Biete Sonor S-Class Maple Shellset ///VB 525 Euro 525€!!! Nein, ist leider nicht mein Set, sondern von Kollegin DrummerinMR.
    swooSh: Spring über deinen Schatten und spiel einfach ne 22er BD (klingt imo eh besser und ist auch universeller einsetzbar, und das Set ist "German Quality") und hol dir für die restlichen ca. 1000€ gute Hardware (die 400er Hardware ist imo garnicht so schlecht) und Becken


    P.S. Mist, Kollege Siktuned war 2 Minuten schneller.

    Soweit ich mich richtig an die ddt Werbung erinnere, behaupten sie da aber, dass man das E Kit auch einfach auf A umrüsten kann (und ich meine sogar sowas wie "basiert auf unseren A Sets"). Würden sie sich nicht damit derbe ins eigene Fleisch schneiden, wenn das Ding dann kacke klingt / mies verarbeitet ist?


    In China gefertigt heißt ja auch nicht automatisch, dass es Schrott ist und akustisch nicht klingt - viele akustisch gut klingende Sets werden heute in China produziert (mehr als mancher denkt, glaube ich) - keine Frage der Technik mehr, sondern des Arbeits-Preises.
    Aber für direkte Nutzung als E-Drum Systemträger ist eine akustisch gut klingende Variante nicht Voraussetzung, also kann der Hersteller noch mehr dran sparen - muß es aber nicht.


    Was doch die Verkäufer alles so wissen.Echt beindruckend. :whistling:
    Dann muss ich mir ja jetzt mal die Frage stellen, ob mein Set genau wie alle anderen hochwertigen Sets, nicht billiger China Schrott ist.


    Es ist aber interessant das alle Sets aus China kommen.


    Richtig, aber das ist doch völlig normal heutzutage - keiner baut erst ein Set in DW Qualität, um es dann zu eletrifizieren - nur schön und edel muß es aussehen und die Mindestsanforderungen an die Gratung erfüllen - akustisch gut klingen muß es ja nicht.

    Also ich hab das ganze Set von FAME DD 505 II, da ist das Pad sehr groß, und man kann auch ne gewisse Geschwindigkeit drauf spielen, aber bei schnelleren Achteln setzt dann immer ein schlag aus.


    Das liegt allerdings vllt auch eher an den Feinjustierungsmöglichkeiten des Fame-Moduls - ich würde das Pad aber auch erstmal auf Meshhead umbauen, wie Merty vorschlug.

    xD, also kann man eigentlich alles zum festbinden benutzen?
    Dachte das man lieber Bänder benutzen soll die geeignet sind, aber danke euch :)


    Nicht alle, die Schnüre darf sich nicht so stark dehnen können.
    Anglerschnüren, Bogensehnen, Handwerkerschnüre (zum Ausloten) sind ideal.

    Das mit den alten zerschnittenen Fellen funktioniert natürlich und ist ungeschlagen billig, trotzdem würde ich die Dixon Schnüren vorziehen - bei Verwendung von Schnüren hat man den Zug beim Spannen an den äußeren Rändern des Teppichs, bei Verwendung von Mylarbändern nur mittig - d.h. der Teppich kann u.U. in sich schief aufliegen und raschelt dadurch unsauber.
    Bei Schnüren gleicht sich der Zug besser aus und reguliert sich selbst - liegt also immer optimal gerade auf.

    Das ist durchaus keine schlechte Idee.
    Ich habe momentan z.B. eine Kombi aus einem 14er Zultan Rockbeat Bottom (B20) als Top und einem Meinl Raker Medium Top (B8) als Bottom - und es klingt gut.
    Die Zweite Kombi ist das Zultan Rockbeat Top als Top und dem Meinl Raker Bottom (das mit dem Wellenschliff) -auch das klingt super.
    Also experimentieren lohnt sich schon.
    Vllt reicht ja schon ein billiges 13er Stagg SH oder DH zum Test. Wenns nicht klappt, kann man das dann immer noch als Splash nutzen.

    Hammu: der Support? Ich würde vermuten, dass man bei Tama auch nach Jahren noch Ersatzteile bekommt wenn mal was kaputt geht, ob das bei "Crash" auch der Fall ist? Wertstabilität ist bei Markensachen auch ein bisschen besser.


    ....


    Das Praktische an den NoName Billigheimern ist ja gerade, dass sie billige 08/15 Dutzendware als Hardware benutzen (billig wegen der riesigen Stückzahl, in der diese produziert werden).
    Wieviele Pearl - Taiwan Klone hat es seinerzeit mit den Pearl-typischen International Böckchen bekommen - die gibts noch heute in Massen als Ersatzteile (sogar das SONOR International hatte die damals drauf).
    Und vieles ist dann eben kompatibel (Pearl Type Tomhalter in 22mm sind z.B. schon ein echter Standard bei NoName-Sets geworden).


    Mit der Werterhaltung ist das ein Rechenexempel:


    1.Ich kaufe ein "Crash"-Set für 179€ komplett. Nach zwei Jahren (und solange muß es wegen der gesetzlichen Gewährleistung halten) verkaufe ich es für 80 -100€ - Verlust: 80 - 100€
    Oder vllt auch schon nach 1 Jahr, weil ich merke, dass ein Schlagzeug doch nicht das richtige Instrument für mich ist - dann bekomme ich vllt noch 120€ - Verlust: 60€


    2.Ich kaufe mir ein TAMA Imperialstar für ca. 600€ - nach ebenfalls zwei Jahren verkaufe ich es wieder (nicht weils schlecht ist, sondern weil ich mich bis dahin sowieso schon etwas besser auskenne, und deshalb etwas Besseres haben will) für ca. 350 - 400 € - Verlust: 200 - 250€
    Selbst bei Verkauf nach einem Jahr wird ein Verkauf sicherlich nicht viel mehr als 450€ bringen - Verlust: 150€


    Das ist hart, aber gängige Praxis beim Gebrauchtmarkt.


    Und die verwendeten Felle auf den Marken-Billigsets sind eigentlich auch schon ab Werk austauschwürdig.


    Das muß aber jeder für sich selbst entscheiden.


    Wenn man ein Marken-Billigset allerdings günstig gebraucht bekommen kann, sieht die Rechnung natürlich wieder völlig anders aus - zugunsten der Markensets.


    P.S. Allerdings ist natürlich auch nicht Alles, was billig ist, automatisch gut und "preiswert". Die vom Threadstarter verlinkten Sets sind z.B. schon beim ersten Anblick als "Schrott" zu erkennen (besonders der HiHat und der Snareständer).
    Und Aldi Sets natürlich auch (da sinds dann auch noch die spillerigen BD-Beine).