Beiträge von Hammu

    es gibt keinen hörbaren Unterschied.


    Da sind andere Faktoren, wie Felle, Stimmung, Raum viel auschlaggebender als die unterschiedlichen Holzarten.


    Ich würde auch mal behaupten, dass sich die verwendeten Hölzer, bei ordentlicher Stimmung und bei Verwendung von Markenfellen, nicht wirklich stark unterscheiden.
    Hörbar schon, aber doch eher marginal und schon garnicht besser oder schlechter (naja, bis auf Pappel vllt :D ).
    Da spielt die Bauart der Trommel (Gratung, Dicke, Anzahl Lagen, Sperr oder Vollholz) eine sehr viel größere Rolle.
    Ich hatte mal eine uralte 20" x 14" Bassdrum von LEFIMA, sie bestand eindeutig aus Buche und scheinbar war einfach eine dünne Lage Buchenholz (2-3mm) um zwei Verstärkungsringe geklebt und an der Naht mit einer Holzleiste gestützt worden.
    Die hatte, trotz ihrer billigen Verarbeitung, solch einen fulminanten Bass, wie sie heute selbst eine superverarbeitete BD kaum bringt. Leider habe ich sie irgendwann verkauft, weil ich auch lieber ein modernes, schön einheitlich aussehendes, Glitzerset haben wollte.


    Und dann natürlich, ganz wichtig, die Marketingabteilung:
    Früher hat man einfach das Holz genommen, was im Näheren Umfeld leicht zu bekommen war (z.B. in Deutschland = Buche, in Amerika = Ahorn).
    Später, und bis heute, wird bei günstigen Serien das Holz verwendet, welches weltweit am Billigsten zu bekommen ist - das fing in den 70ern schon mit Phillipine Mahagoni und Birke an (wächst überall und schnell - man nennt Birken auch die "Ratten" unter den Bäumen) und ging dann weiter z.B. mit Eukalyptus, Meranti, Luan, etc..
    Dann muß aber dem Musiker natürlich noch verklickert werden, wie toll diese Hölzer doch sind und das man mit allen bisherigen Serien eigentlich nicht wirklich ernsthaft Schlagzeug spielen kann.
    Vintage Freaks behaupten natürlich gerne genau das Gegenteil :D .


    Drumstudio1: Das schafft eben selbst die beste Marketingabteilung noch nicht, Holz mit bisher billigem Image als teures, edles Drumset zu verkaufen - obwohl ja der Aufwand beim Bau der Trommeln fast identisch sein müßte.
    Alle Trommeln, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. OnePly Trommeln), sind doch einfach nur Sperrholzröhren, auf Länge geschnitten und mit einer Gratung versehen. Auch die Teuren!
    Deshalb stampft man wahrscheinlich immer mehr exotische Hölzer aus dem Boden, z.B. Bubinga, Makkassar Ebony, die man dann aber sofort teuer und als exklusiv vermarktet (um sofort einem möglichen Billig-Image zuvorzukommen).
    Ob die dann wirklich soviel besser sind, als die bisher verwendeten Hölzer, muß halt jeder Käufer selbst entscheiden.

    Hi in meinem vorher verlinkten Post hat Squonk auch so ein Kabel gebaut. Das Problem ist wohl: Das Rim u. Head-Piezo unterschiedliche Signalstärken abgeben.
    Dadurch wird der einbau eines Wiederstandes notwändig.
    Hier gibt´s einen Schaltplan: http://vdrums.com/forum/attach…hmentid=5453&d=1163988785 .
    Aber vielleicht kann noch mal jemand die Richtigkeit diese Information in Bezug auf das TD-6 bestätigen.


    Man kann aber auch einfach die Empfindlichkeit am Modul anpassen - ich benutze ein einfaches Y-Adapter (Stereoklinke 6,3mm auf zweimal Klinkenbuchse 6,3mm) und das funktioniert an meinem TD6 einwandfrei.

    Ich finde auch, dass man, gerade bei Kindern, erstmal mit etwas Preiswerterem anfangen sollte, sonst steckt man nämlich in jede Betätigungsidee eines Kindes sehr viel Geld rein - und Kinder sind schon ziemlich sprunghaft, was die Hobbys angeht.
    Das Basix Concept ist ein stabiles, robustes, trotzdem (mit Markenfellen ausgestattet) ordentlich klingendes Set (mein Sohn spielt auch eines und ist damit sehr zufrieden).
    Und über den Preis kann man sicher noch verhandeln.
    Aber auch das, von murDDrum verlinkte Set macht auf dem Foto einen durchaus soliden Eindruck - überhaupt ist die Qualität der preiswerten Sets in den letzten Jahren eigentlich immer besser geworden (besser als Alles, was ich in meinen Anfangszeiten spielen durfte/mußte).
    Schwarze Schafe hat man sicher überall, aber dafür gibt es ja auch die 30 Tage Geld-zurück-Garantie beim Neukauf.


    Sicherlich sind diese Sets für manchen, schon länger spielende, Kollegen keine klangliche Offenbarung (und somit ein No-Go), aber ich glaube, dass Einsteiger (ob Kind oder Erwachsener) diese feinen Unterschiede eh noch nicht heraushören können.
    Schon wer sich nicht wirklich intensiv mit der Materie auskennt, wird beim Vergleich eines billigen mit einem teuren Set (ordentliches Stimmen vorausgesetzt) nur sagen können: Ja, stimmt, beide machen Bumm-Bumm - aber nicht wirklich, welches denn jetzt besser sei.


    P.S. Ich glaube allerdings, das ein schwarzes Set bei deinem Sohn besser ankommen würde (sagt meine Erfahrung).


    PPS @AndiDrummer: völliger Blödsinn - mir hat das Schlagzeugspielen mit noch viel, viel schlimmeren Sets immer Spass gemacht und ich habe nie daran gedacht, nur wegen eines schlechten Klanges (den ich damals ja auch noch garnicht beurteilen konnte) und mieser Hardware, das Drummen aufzugeben - im Gegenteil, so habe ich recht schnell gelernt, was bei meinem nächsten Set besser sein sollte.
    Und einen Klang wie auf CD bekommt man, ohne Studiotricks, auch nicht mit einem 10000€ Dumset hin!!

    Kommt die thermische Überlastung nicht durch die "Gleichanteile" beim Clipping? Für diese Momente ist die Wirkleistung doch maximal.


    Sehe ich auch so: die Membran/Spule wird beim "Clippen" (eine geclippte Sinuskurve ist für den Speaker nichts Anderes als "Gleichspannung" (eine Rechteckschwingung, also digital, nur AN-AUS) entweder ganz nach hinten gezogen oder ganz nach vorne gedrückt, also extrem ausgelenkt, die Spule kommt somit hinten in einen Bereich, wo sie nicht mehr geführt wird, verkantet sich dadurch und schabt verbogen in ihrem schmalen Führungs-Spalt solange am Magneten, bis sie sich zu stark erhitzt hat und letztendlich durchbrennt.


    Eine Gewähr für diese Aussagen gebe ich nicht, so hats mir ein Speakerfachmann mal erklärt - und es klingt für mich logisch.

    Wenn wir schon so schön OFF-Topic sind:.
    Gerade im Netz gefunden.


    Exzentrische Musikstile brauchen auch einen exzentrischen Schlagzeugaufbau:


    Jawohl, richtig gesehen, es geht auch ohne Toms!!!!

    spielen kann man auf nem absoluten scheisshaufen genauso wie auf nem tollen instrument


    die frage is nur ... will man dann auch noch, wenn man die nicht vorhandene qualität hört?
    lustig wärs auch, wenn die beckenständer einfach einklappen oder so


    Wie schon vorher geschrieben:
    Genau deshalb hat man ja bei Internetgeschäften die 30 Tage Rückgaberecht - da man die Qualität nicht im Laden testen kann (wenn man nicht gerade in der Nähe wohnt und das Set dann auch noch im Laden aufgebaut und ordentlich gestimmt ist), kann man sich die Teile bestellen und in Ruhe zu Hause testen (ich würde aberältere, eigene Felle aufziehen, wegen der evtl. Rückgabe und den zwangsläufigen Spielspuren auf den Fellen).
    Bei einem evtl. zusammenbrechenden Beckenständer greift die 2 Jährige Gewährleistung/Garantie.


    Aber die Qualität/oder eben Nichtqualität der Hardware erkennt man auch besser, wenn man das Teil in Ruhe zu Hause inspizieren kann und nicht mal so HopplaHopp im Laden.


    Es muß heute nicht perse alles schlecht sein, was billig ist!


    Hier noch ein Link mit erweiterten Informationen: http://www.peace-drums.com/products_01.php?u=47&s=63
    Es gibt sogar Erweiterungstrommeln!!

    1. Das ist eben Kunst - und lt. Beuys kannjeder Mensch Kunst!!
    2. Auch wenn mir Flammen, ob schön oder nicht schön, auf Drums generell nicht gefallen, muß ich sagen, dass das Endresultat irgendetwas hat, was mich positiv anspricht.
    3. Design ist eben Geschmackssache und da kenne ich eine Menge sogenannte "professionelle" Designs, die mich weniger positiv ansprechen.


    Also SONORGERMANE, mach weiter so, lass dich nicht runtermachen. :thumbup:

    ....


    Man braucht dann eine Weiche wenn man Lautsprecher im Frequenzbereich aneinander ankoppeln will. Allerdings übersteigen die Kosten für Weichenbauteile die Kosten eines Piezohochtöners. Deshalb verbaut niemand ernsthaft in einer Box mit Piezohochtöner eine Frequenzzweiche die über einen Kondensator hinaus geht.


    Und das ist ja genau das, was den Piezohochtönern den schlechten Ruf (schrill, trötig) eingebracht hat - begrenzt man nämlich den, beim Piezo möglichen Frequenzbereich (der geht bis in den, vom Menschen, unhörbaren Bereich), auf gehörsinnvolle Frequenzen, sind diese Speaker klanglich sogar im HiFi-Bereich einsetzbar.
    Und sind dann, gegenüber anderen HiFi Hochtönern, nahezu unzerstörbar.


    Aber das ist jetzt genug OFF-TOPIC.

    WuGGu: Du hast Recht, die Idee mit dem Speakeraustausch brachte erst PBU ins Spiel.
    kristof.s.: Da in eurer Box keine Frequenzweiche eingebaut ist, kann man davon ausgehen, dass nur ein einfacher Piezo-Hochtöner eingebaut ist (die brauchen nämlich theoretisch keine Weiche - allerdings klingen sie besser mit Weiche).
    Ist denn nur der Bassspeaker kaputt?
    Miß den mal mit einem Widerstandsmessgerät nach - auch wenn man damit nicht wirklich eine Impedanz (Lautsprecherwiderstand) exakt messen kann, gibt es doch Hinweise auf einen Defekt (unendlich hoher Widerstand deutet z.B. auf das Durchbrennen der Spule hin).
    Drücke mal vorsichtig die Membrane des Speaker nach unten (in Richtung Magnet) - ein Kratzen zeigt an, das die Schwingspule einen Defekt hat (zu heiß geworden und verzogen).
    Ob eine neue Box oder nur einen neuen Bassspeaker hängt nur von eurem Geldbeutel ab (ausser der Hochtöner ist auch Fratze) - bei einer neuen Box zahlt man ja auch das Gehäuse noch mit.

    .....


    Bohrungen find ich generell doof, weil man davon im Setaufbau zu stark beeinflusst wird, d.h die Individualität ist geringer und die Möglichkeiten deine Toms zu positionieren auch.


    Mit Tomhalter auf der Bassdrum geht der Aufbau viel schneller vonstatten, als wenn man die Beckenständer mit den Toms dran erst lange hin und her rücken muß, bis sie richt positioniert sind.
    Gerade bei Gigs, bei denen viele Bands spielen, ist Umbauzeit immer sehr rar bemessen.
    Und man muß ja auch eine Tomhalterbohrung auf der BD nicht nutzen, man kann aber - also ist man eigentlich noch flexibler im Aufbau, als ohne.

    Seht Ihr eigentlich Schwierigkeiten, wenn die 24er Bass eine Bohrung hat? Sprich ist der Tomaufbau generell sehr hoch dann?


    Optisch kann man natürlich streiten ob das aussieht...


    Das kommt doch nur auf deine Körpergröße an - wenn du die Toms so positionieren kannst, dass du, bei flachem Aufbau, überall bequem drankommst, ist das imo OK.
    Wenn du allerdings eher klein bist, wirst du die Toms dann stärker zu dir neigen müssen, was ich persönlich beim Spielen (ich bin klein :D ) als recht unkomfortabel empfinde - dann würde ich z.B. das 12er Tom lieber auf einen Snareständer links neben die BD packen und die 14/16er Toms rechts neben die BD.
    Aber das Aussehen ist doch eigentlich völlig egal (keiner im Publikum wird sagen: der spielt zwar scheußlich, aber das Set ist geil aufgebaut :D ).
    Wenn man falsch vor den Toms sitzt wird das Spiel automatisch verkrampfter, somit also schlechter als nötig wäre.

    hm Felle und Stimmung sind sicher wichtig und verändern den Klang
    Aber eine 20er wie eine 24 er gleich klingen zu lassen ist unmöglich...


    Für Metal würde ich auch eine 20er BD vorziehen - die klickt schön und spricht schnell an.
    Eine 24er hat zwar viel Bass, ist aber auch viel träger in der Ansprechbarkeit.
    Im rein akustischen Rockbereich (also wenn man oft das Schlagzeug unverstärkt läßt, aber trotzdem Rockmusik spielt) ist eine 24er natürlich ideal - den fulminanten Bass bekommt man nicht mit einer 22er, schon garnicht mit einer 20er BD hin.
    Ich spiele den Kompromiss, eine immer leicht verstärkte 22" x 16" BD, selbst in den kleinsten Kneipen.


    Übrigens spiele ich zu meinen Pearl MMX (Ahorn) Toms eine Pearl BLX Bassdrum (Birke, dickerer Kessel, knallt imo besser, als die originale MMX BD)) mit völlig anderen Böckchen (durchgehende Teile) als die MMX sie haben - die Farbe stimmt aber und der Sound passt auch - alles Andere ist mir egal.