Beiträge von Hammu

    Ich denke, für einen absoluten Einsteiger wird das Set (und auch die Becken, Messing geht so schnell nicht kaputt) in Ordnung gehen - und wenn du feststellst, dass Schlagzeugspielen doch nicht so dein Ding ist, kannst du es für 150€ immer noch wieder vertickern (zumindestens vor Weihnachten bei Ebay :D ) - der Verlust würde sich also in Grenzen halten.
    Und es sieht zumindestens auf den Fotos recht stabil (z.B. BD Füsse) aus.
    Klanglich darfst du allerdings (z.B. wegen der Werksfelle und des verarbeiteten Holzes) keine Offenbarung erwarten - aber keine Angst, das wirst du als Einsteiger eh nicht raushören.
    Bestelle es dir doch einfach (30 Tage Rückgaberecht) oder fahre zum Store und teste das Teil einfach mal an.


    P.S. Das Mapex ist zwar für den Kurs auch nicht schlecht, da kommen aber dann noch ca. 300€ für adäquate Becken hinzu - und da ein Einsteiger noch nicht wirklich weiß, was ihm da gefallen könnte, wäre der Kauf dann auch blöd. Und der Verlust beim Wiederverkauf wäre imo noch größer.


    Aber mache dich hier, per Suche, einfach mal kundig bzgl. der Möglichkeiten.

    Steht denn auf dem Speaker 4 Ohm oder steht das auf der Endstufe als Minimum?
    Normalerweise haben nämlich alle PA tauglichen Speaker 8 OHM Widerstand, so kann man nämlich zwei Boxen parallelschalten und kommt dann auf 4 OHM, bei dem die meisten modernen Endstufen ihre maximale Power abgeben.
    Schließt du eine 8 OHM Box an einen, für 4 OHM ausgelegten Endstufenausgang, so wird der hörbare Lautstärkeunterschied allerdings nur minimalst sein.


    Beim Austausch beachten: wenn jetzt ein 8 OHM 12" Speaker drin ist, auf jeden Fall auch wieder einen 8 OHM Speaker einbauen - sonst arbeitet die, üblicherweise eingebaute, Frequenzweiche nicht mehr sauber.


    Austauschspeaker z.B. hier: http://www.voelkner.de/categor…/Lautsprecherchassis.html


    P.S. was ich nicht verstehe: wenn doch der Powermixer auch Stereo ausgelegt ist (also 2 x 150W hat), wieso hat er in den Kanalzügen keinen PAN Regler - völlig unlogisch.
    Oder ist der Powermixer Mono und man kann lediglich maximal 2 Boxen a 150 W anschließen.
    Man kann an einen 150W Ausgang natürlich auch eine 400W anhängen, nur umgekehrt würde ich es lieber lassen. :D


    Sorry, aber da hast du dich ganz schön veräppeln lassen!!
    Mit dem Spruch wäre der Verkäufer mich nicht losgeworden - auf das Teil hast du 2 Jahre Gewährleistung (d.h. Reparatur/Austausch für dich kostenlos, nix 80€), und da zieht auch nicht das Argument, dass die defekten Teile ja Verschleißteile wären - nach 2 Monaten dürfen auch die nicht kaputt sein, da liegt also ein erheblicher Produktions-Mangel vor.
    Aber Verkäufer sind eben so (nicht alle, aber leider immer mehr),und zwar in jeder Branche - denen muß man dann eben auch mal ordentlich auf die Füße treten und auch mal den Geschäftsführer antreten lassen - wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!!


    Mein Sohn und ich spielen beide seit 2 Jahren eine Millenium Pro DP222 (s. Post von "Zunge") und sind immer noch zufrieden.
    Je nach Streben/Einsatzmöglichkeiten und Können wird es dann sicher später, wenn man vllt mehr Geld gespart hat und/oder man genau weiß, was die Fußmaschine leisten können muß oder welche Laufcharakteristik die Maschine idealerweise besitzen soll, eine etwas teurere Maschine werden - aber für den Einstieg reicht imo solch eine preiswerte (nicht billige) Maschine.
    Es gibt sicherlich auch billige Maschinen, die nicht so gut sind, das sieht man denen aber leider nicht sofort an - aber wie gesagt: 2 Jahre Gewährleistung hat man erstmal.


    Und wie ich hier gelesen habe, sind auch die teuersten Maschinen nicht vor kleinen Defekten (Federbruch, Pedalbruch) gefeit.
    Und selbst, wenn man sich dazu durchgerungen hat eine etwas teurere Maschine zu kaufen, müssen es dann auch nicht die superteuren Topteile sein - der Unterschied der guten mittelpreisigen Maschinen (z.B. DW 5002, PEARL PD 122, "normale" TAMA Iron Cobra, etc.) zu den Topteilen (z.B. DW 9002, Trick, etc.) sind eher marginal und rechtfertigen mit Sicherheit nicht den u.U. viel größeren finanziellen Aufwand (da zahlt man dann halt nur noch das Prestige mit).

    @ Hammu wer die 300x Serie kennt spielt weiß das sie kein Müll ist. Mit Ostmüll meinte ich das 507 dass von irgendeiner Firma gebaut wurde und auf der dann das Sonor Schild drauf kommt:P


    So ist es aber doch auch mit der 200x und der 300x Serie. Warum sollten also die in China gebauten Trommeln ohne aufgepapptes SONOR Label schlechter sein???

    ...... Deswegen solltest du nicht auf Sets wie das 507(das es kompletter Ostmüll ist weiß ich auch:P) zurückkommen. Was du an einem 3007er schlecht findest kann ich nicht verstehen. ....Ich hoffe dass du dich in nächster Zeit besser informierst bevor du eine Firma in den Dreck ziehst........
    ....


    Naja, soweit ich informiert bin, wird nur noch das SQ2 und das DELITE im alten Germanien gebaut - also sind auch die, imo wirklich recht guten, aber auch recht teuren (teurer als fast baugleiche Chinateile) 200x und 300x Serien kompletter OSTMÜLL (wie du es nennst) :D.
    Vllt mal vorher informieren, bevor man andere Kollegen runtermacht ;)

    Das Problem bei den Gebrauchtsets ist aber, das die, dort mitgelieferten Snares, dem Themenstarter vllt garnicht gefallen und er dann wieder mit der Suche beginnt.
    Ich würde also so vorgehen:
    1. Die billigste Methode: Den alten Kesselsatz (Dimavery) mit neuen Markenfellen versehen und in die Läden gehen und eine ordentliche Snare kaufen (denn die ist das Herzstück des Sets) - alles antesten, da man ja noch nicht weiß, was einem gefallen könnte (und nicht nur die großen Namen - gerade unter den preiswerteren, unbekannteren Teilen (z.B. Peace) gibt es immer wieder Perlen zu finden).
    2. Oder erstmal das Fame Set (was er ja, nach eigenen Angaben und einem Test, klanglich und verarbeitsmäßig im Laden für gut befunden hat) kaufen und dann auf eine neue Snare sparen.
    Man kann sich ja Zeit lassen beim Antesten der verschiedenen Snares (auf jeden Fall mal verschiedene Materialien antesten) - beim Set ist ja erstmal eine, scheinbar gutklingende, Snare dabei.
    Bei einem gebrauchten Set besteht leider auch immer die Möglichkeit von defekten Spannböckchen (gerade bei alten SONOR Drums sehr beliebt (ich weiß wovon ich spreche, habe schon vier alte SONOR Sets repariert (mir macht das Renovieren Spass, aber obs jedem Spass macht, wage ich zu bezweifeln)) oder defekten Gratungen - das Alles kann man bei neuen Sets direkt überprüfen und das Set ggf. zurückgeben/kostenfrei reparieren lassen (Gewährleistung 2 Jahre!!).
    Und bei ordentlich verarbeiteten Kesseln (egal ob aus China, Amerika, England, Deutschland) bestimmt immer noch die Qualität des Felles den Klang.


    Hier noch einige, von mir schon angespielte, und für gut befundene Snares:
    http://www.s-drums.de/mapex-maple-snare-drum-p-3362.html (nur getestet, war mir aber mit 5,5" nicht tief genug, und das 6,5" Sondermodell gab es leider nicht mehr)
    http://www.s-drums.de/phosphor…C3%82%E2%80%9Cx-p-78.html (habe ich mal besessen)
    http://www.s-drums.de/phosphor-bronce-snare-p-1364.html (habe ich mal besessen)
    http://www.shop2rock.de/produc…8981_DIMAVERY-SD-400.html (in der Suche mal Shine eingeben!! Geiles Teil, mir war sie allerdings meinen schon vorhandenen Messing- Snares (Pearl Sensitone/Pearl Freefloating)zu ähnlich)
    http://www.musik-schmidt.de/So…4-x-65-Maple-Natural.html (diese Snare habe ich mir letztendlich, als Alternative zu meinen Messing-Snares, auch gekauft - steht den Snare der SONOR 3000er Serie in nichts nach, ist nur viel billiger).
    Und nicht zu vergessen: gebrauchte LUDWIG Supras und SuperSensitives. Und Acrolites-Modelle (Bis auf die Verchromung und der Anzahl der Böckchen mit den Supras baugleicher Kessel).
    Und Sonor Phonic Stahlsnares, die sind auch sehr schön und gebraucht recht preiswert zu bekommen.

    Ja hab ja geschrieben, dass ich nur reine Kessel suche. Mit Hardware bin ich gut und ausreichend bestückt.
    Becken von Fame und Zultan sind auch schon da.
    Hammu und Fame baut alles in Polen ^^ also bleibt da noch alles im eurpäischen Bereich :) !


    Ja, Fame baut die Bass Und Gitarren Amps in der Nähe von Danzig - die Drums und Becken kommen aus China, aber ist auch egal.
    Das von Deichgraf vorgeschlagene Set vom Kollegen Musikay ist natürlich schon ein ganz andere Klasse - also auch wert, näher beachtet zu werden.

    Wenn du das Set beim Testen für gut befunden hast und du nicht gerade ein Markenfetischist bist, würde ich dir zum Kauf raten.
    Das Teil hat eigentlich alle Features, was man sich wünschen kann (Freischwinghalter, amerik. Ahorn, schönen Lack, etc.)
    Basix Custom aus Birke gibt es ja leider nicht mehr - und alle anderen Markenfirmen bieten gleiche Qualität, nur für einen viel höheren Preis.
    Ein Mapex Pro M wäre vllt auch noch interessant, aber ich bin mir nicht sicher, obs das im Handel noch gibt.
    Dazu nimmst du dir noch ein Set Fame Pro B20 Becken für 288€ und mindestens die nächsten 10 Jahre sind gesichert.


    P.S. Habe gerade nochmal geschaut und den Haken gefunden: es wird keine Hardware mitgeliefert!!!
    Aber da reicht ja vllt noch deine alte Hardware.


    PPS: der Themenstarter hat das Set ja getestet und es klanglich für gut befunden - um da ein qualitativ adäquates Set gebraucht zu finden (wo dann auch der Preis nicht überhöht sind) müßte man schon einiges an Erfahrung mitbringen, denn nicht alle alten Sets (auch nicht alle von SONOR, PEARL, TAMA,etc.) sind nicht automatisch klanglich besser (da gab es nämlich auch schon diverse Flops) - und die moderne Fertigungstechnik hat auch China erreicht, ob mans glaubt oder nicht.


    Alle genannten Becken klingen in meinen Ohren gut - sehr gut (nur Mustafa Dirils und Ageans habe ich leider live noch nicht gehört - und Soundfiles im Netz sind immer etwas kritisch zu sehen/hören), ich mag allerdings auch besonders gerne B20 Becken (also bin ich nicht ganz objektiv) - was davon am Besten klingt ist reine, persönliche Geschmackssache, die letzte Entscheidung kann dir daher leider niemand abnehmen.
    Die Rockbeats und Dirils haben imo momentan das beste Preis/Leistungsverhältnis - allerdings ist das bei allen obigen Becken auch abhängig von der Serie (von einigen Marken (z.B. Anatolian, Masterwork, Istanbul) gibt es sowohl teure, als auch preiswerte Serien).
    Wie lange die halten hängt nur von deiner Schlagtechnik ab, die eigentlich niemand hier ungesehen beurteilen können wird.
    Ergo sind alle oben genannten Becken zu empfehlen.
    Zwangsläufig, da auch in der Liste vertreten, können die Rockbeats da mithalten.

    Die Flammen gefallen mir zwar auch nicht, aber das ist ja auch nicht meine Snare - im Übrigen: meckern kann jeder - im Selbstbau überhaupt soweit zu kommen ist schon lobenswert.
    Und wenns dir gefällt, solls doch o.K. sein - soll doch erstmal einer besser machen.
    Der Vorteil dieser individuellen Farbgebung: sollte die Snare mal gestohlen werden, kann man sie sehr leicht wiederfinden.
    Und noch viel wichtiger ist eh der Klang!!

    fwdrums: Danke für die beiden hochinteressanten Links!!


    Jetzt brauchen wir aber auch noch Links über die Beschaffenheit/Grundmaterial/und daraus resultierende, klangliche Auswirkungen bei modernen Kunststofffellen :D !
    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass das Grundmaterial bei REMO und EVANS (also der verwendete Kunststoff der Folien) völlig verschieden sein soll.
    Ich glaube, bei EVANS war es Mylar, welches auch bei modernen Surfsegeln verwendet wird.

    Zum Holz: "Birke" und "Ahorn" der günstigen Einstiegs-Chinakits sind oft chinesische Holzsorten, die sich von amerikanischem Instrumenteahorn oder skandinavischer und japanischer Birke stark unterscheiden. Sozusagen ein Marketinggag.


    .....


    Wobei ein Biologe da wahrscheinlich auch nicht so große Unterschiede feststellen würde, gehören ja scheinbar zur gleichen Holzklasse - sonst gäbe es die Namen ja nicht.
    Und Buche ist nun auch nicht das beste Holz und ist trotzdem hier im Schlagzeugbau weitverbreitet, weils halt in großen Mengen vorhanden ist.
    Andererseits ist eine Erdbeere ja auch eigentlich eine Nuss, biologisch klassifiziert :D

    Meinl Robotter ist billig Paiste Qualität handarbeit is teurer.


    Mfgr


    Erik


    Auch bei Paiste wird die grobe Arbeit von Robotern gehämmert/gepresst (sogar bei Zildjian ist es mittlerweile so (und nicht nur bei den billigen Serien)) - nur das nachträgliche Klangjustierungshämmern ist manuell.
    Dadurch ist natürlich auch eine niedrigere klangliche Abweichung vom Referenzbecken möglich, als z.B. bei den handgedengelten, türkischen Becken.

    verpolen ist eine fehlerquelle? seit wann das denn?


    wenn sowieso "positive und negative" spannungen / stromflussrichtungen ständig vorhanden sind, ists dem lautsprecher und der endstufe doch völlig egal, ob plus an plus oder minus hängt
    die membran bewegt sich dann halt andersrum, aber sonst ändert sich nix


    Hat nichts mit dem Thread zu tun, nur zur generellen Erklärung:
    Verpolen ist nur dann negativ, wenn man an eine Stereoanlage die eine Box richtig herum verkabelt, aber die Andere genau anders herum (meist sind an hochwertigen Anlagen keine unverpolbaren Steckkontakte, sondern Schraubklemmen (wegen des größeren Kabelquerschnittes)) - dadurch, dass nun der eine Speaker richtig herum schwingt, der Andere aber genau entgegengesetzt, kommt zu Frequenzauslöschungen im Bassbereich - man nimmt also, am optimalen Stereostandpunkt(der von beiden Boxen gleichermaßen beschallt wird) einfach viel weniger Bass wahr.
    Bewegt man sich in Richtung einer Box, wird die Basswahrnehmung wieder stärker, da wenigewr Frequenzauslöschungen passieren.

    Vielleicht hat sich mir jetzt eine Frage erschlossen, die sich mir schon mehrfach stellte...
    Also, es gibt ja einige Drummer (zum Beispiel Simon Phillips) die (zumindest im Studio) Schwere Dinge in ihre Bassdrum packen. Er stellt 5l Farbeimer hinein (die inzwischen mit Sand und nichtmehr mit Farbe gefüllt sind), andere Drummer legen 10 1l Wasserflaschen in die Bassdrum.
    Sehe ich das richtig, dass das gemacht wird um dem Kessel mehr Masse hinzuzufügen und somit den Kesseleigenton herab zu senken - also einen tieferen/fetteren Bassdrumsound zu erhalten?


    Lg
    Emil


    Ich habe das auch irgendwo gelesen und den Selbstversuch an meinem Proberaum-Set mittles eines schweren Backsteins gemacht.
    Und es funktioniert tatsächlich!!!!
    Fragt mich nicht wie und warum, aber die Bassdrum klingt klarer, konturierter und setzt sich gegenüber dem E-Bass wesentlich besser ab.
    Ob es auch ausserhalb des Proberaumes, unter anderen akustischen Voraussetzungen auch so ist, kann ich natürlich nicht sagen - auf jeden Fall hatte das Einlegen des Steines in die Bassdrum eine, für mich, positive und hörbare Veränderung bewirkt.