Beiträge von Hammu

    Zum einen ist es ratsam die Günstige zu nehmen damit man überhaupt erst einmal sieht wie es funzt. Zum zweiten ist schön auf einem günstigen Teil zu lernen und üben, um dann bei genug "Können" auch die Richtige fürs Leben aussuchen zu können. Zum dritten macht man dann wieder einen Sprung in der Spielqualität und erfreut sich umso mehr an der dann neuen Maschine.


    Was auch wieder für die Millenium Pro PD 222 / Fame 9001 als Einstiegsmaschine spricht, denn bei beiden kann man stufenlos die Laufcharakteristik verändern (von rundlaufendem Kettenblatt auf exzentrischen Kettenblattlauf).
    So kann man dann auch gleich austesten, welche Charakteristik einem selbst am Besten zusagt.
    Sowohl mein Sohn, als auch ich spielen eine Millenium Pro und beide Maschinen laufen bisher anstandslos - ich benutze meine auch bei allen Gigs mit meinen Bands.
    Angst, sie könne kaputtgehen, habe ich dabei absolut nicht (regelmäßige Sichtkontrolle/Wartung/Ölung, besonders vor den Gigs setze ich natürlich voraus, allerdings touren wir auch nicht über lange Zeit).
    Und dumme Sachen können scheinbar auch mit viiiiiel teureren Maschinen passieren (Materialermüdung der Fußplatte, abgebrochene Schrauben, etc. - alles m. E. schon selbst erlebt bzw. auch hier im Forum gelesen).


    @crdl: "Zitat: Ob die "billig"Maschinen stagetauglich, also mehrere Auf und Abbauten+Reisen im Tour-VW-Bus überleben würde wage ich allerdings stark zu bezweifeln. "


    Also ich würde, mittlerweile (man ist ja lernfähig ;) ), keine Fußmaschine (weder eine Teure noch eine Billige einfach so in den Tourbus werfen. Das sind alles Präzisionsgeräte, die sollte man dann auch entsprechend ordentlich verpacken (also im Case, o.Ä).


    Und ob ein Einsteiger wirklich direkt eine ausgedehnte Tour mit seiner Band startet, wage ich dann auch zu bezweifeln.


    Jedes "Werkzeug" zu seiner Zeit, man muß nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen! :D

    Ich tippe auf ein altes "Hoshino" oder "Star" oder so.
    Aber egal, obs ein Sonor ist oder nicht - Hauptsache es klingt.
    Ich denke, mit dünnen Kesseln, die sogar eine Randverstärkung brauchten, wird es garnicht so übel klingen.
    Ich hatte mal eine LEFIMA Bassdrum, sah sehr oll aus, hatte aber einen supervollen Klang (auch mit ganz dünnem Kessel und Randverstärkungsring).

    Selbstbau wird oft teurer, als eine gute, fertige Snare zu kaufen.
    Das Teuereste dabei ist die Hardware.
    Als 13" x 6" würde ich die Mapex Cherry Maple empfehlen, die habe ich selbst auch im Einsatz (gibts aber leider nur noch gebraucht).
    Oder diese hier: http://www.maydrums.de/oxid.ph…are-Drum.-Midnight-Black/
    Die größere, baugleiche 14" x 5,5" Schwester davon habe ich letztens erst getestet und sie war sauber verarbeitet und klang gut.

    Dann erstmal Glückwunsch zu den neuen Becken!
    Die sind schon mal ne Basis, die wahrscheinlich sehr lange bleiben wird - der Klangunterschied zu "besseren", teureren Becken ist da wirklich nicht soooo groß (der Preisunterschied allerdings schon).
    Und dein Set (habe ich mir gerade mal in der Galerie angeschaut) ist, von der Klangqualität her, auch noch lange nutzbar (ich hatte auch mal ein Newsound DeLuxe-Set - das war sehr ordentlich).
    Nur die Snare (das Herzstück eines jeden Drumsets) würde ich da auf lange Sicht gegen ein höherwertigeres Teil ersetzen.
    Na, dann kanns ja losgehen!! Viel Spass!! :thumbup:

    Aber diese Antwort stand doch schon etwas weiter oben:

    Zitat LeanderX:
    "Ariane, die das Drum-Center-Bochum macht, mußte wohl ein bißchen verkleinern und startet praktisch neu. Er will jetzt wohl verstärkt in den Internet-Handel (u.a. Ebay) wie ich gehört habe. Mit dem Wechsel von Carsten und Matthias nach Beyers werden wohl auch etliche Kunden mitgezogen, mich eingeschlossen. Beyer hat das natürlich sofort geblickt und mit dem House of Drums seine Schlagzeug-Abteilung erheblich aufgewertet."


    Wobei Ariane der ehemalige Chef des Drum-Centers (welches übrigens ganz früher tatsächlich auf dem Gelände von Beyers Musik Guitar (an der Berliner Strasse) war, bevor er sich mit dem Beyer zerstritten hat und den Laden am Wattenscheider Hellweg aufgemacht hat), der sich zur Frau hat umwandeln lassen.

    Das House of Drums war immer schon eine Filiale von Beyers Musik.
    Beyers Guitar ist auf der einen Seite der Berliner Strasse, HoD ist auf der anderen Seite im Gewerbebetrieb. Und wenn man die Berliner Strasse noch ein Stückchen in Richtung Wattenscheider Hellweg fährt, liegt auf der linken Seite noch die PA/Studio Filiale von Beyers.


    http://maps.google.de/maps?q=F…&resnum=1&ved=0CBgQ8gEwAA


    Das Drumcenter gibt es nicht mehr, aber zwei Mitarbeiter des ehemaligen Drumcenters arbeiten wohl mittlerweile beim HoD.

    Und das gleiche Theater geht jetzt auch schon bei den, ursprünglich aus Teekisten requirierten, Holzkisten namens CAJON, los.
    Was da mittlerweile für eine Wissenschaft draus gemacht wird, mann o mann 8| .
    Und zu Preisen, nach oben offen.

    .........
    Mit den High-End-Geräten hast du recht. Jeder der Geld verdient und etwas spart kann sich High-End Schlagzeuge und Zubehör kaufen. Nur ist da auch der Punkt das Schlagzeuge doch überwiegend maschinengefertigt sind und bei einem Klavier immernoch mehr Handarbeit drinnen steckt, oder nicht???? Sollte ich falsch liegen, korrigiert mich.


    Richtig!!
    Und eine Bratsche, ein Kontrabass oder eine Geige werden auch sicher nicht aus irgendwelchen, billig zu bekommenden, Hölzern gebaut - da der Klang dort, mehr als bei einer Trommel, von den Schwingungeigenschaften des verwendeten Holzes (und natürlich dessen Verarbeitung) abhängt.
    Bei einer Trommel ist jedoch imo zu 90% das verwendete Fell (und dessen ordentliche Stimmung) ausschlaggebend für einen guten Klang.
    Das fällt besonders stark auf, wenn man auf eine preiswerte Trommel das aufgespannte Noname China-Fell (auch wenn Remo UK, UT oder UX draufsteht) gegen ein Markenfell austauscht.
    Ein Drumset, eine Snare, wie auch eine E-Gitarre, ein E-Bass oder E-Keyboards sind aber weitestgehends maschinell hergestellte Masseninstrumente, die natürlich viel billiger (besser gesagt preiswerter) angeboten werden können und auch sollten.


    Moigus: Es ist ja auch nichts gegen eine gesunde Gewinnmarge für die Händler zu sagen (Leistung soll sich ja auch lohnen) - es ist nur seltsam, dass gerade Teile aus USA oder der Schweiz (oder im Falle von Meinl sogar aus Deutschland, trotz des für uns günstigen Dollarkurses) in den Läden immer noch richtig teuer sind, aber in England oder anderen EU-Ländern oft viel günstiger zu bekommen sind.
    Wo bleibt das ganze Geld?? Wer steckt es sich ein, ohne adäquate Gegenleistung.
    Analog dazu: wieso kostet ein, in Deutschland verkauftes, Auto soviel mehr, als in anderen EU Ländern.
    Die viel billigeren EU Re - Importe kann man mittlerweile (z.B. in offiziellen VW Verkaufsstellen) im gleichen Laden bekommen - und daran verdienen ja trotzdem noch alle Beteiligten.

    Ich denke auch, dass eigentlich das Preis/Leistungsverhältnis bei den Drumsets heute wesentlich besser ist, als vor 10/20/30 Jahren.
    Viele heutige Mittelklasse Sets (übrigens auch bei Becken) sind heute fast genauso gut und dabei auch noch billige als die damaligen Top-Sets (diese Qualität wäre früher, in dieser Preis-Klasse, garnicht denkbar gewesen).
    Selbst die Qualität der Einsteiger-Sets ist immens nach oben gegangen - bei gleichbeibend niedrigem Preisniveau - früher bekam man für 1000 DM ( heute ca. 500€) wirklich nur Schrott, heute dagegen sind sie sogar (natürlich mit leichten Einschränkungen beim Klang) einwandfrei nutzbar, ohne dass irgendetwas zusammenkracht/auseinanderfällt.
    Auch ist der Klangunterschied eines guten Mittelklasse - Sets zu aktuellen Top-Sets für viele Drummer in der Praxis (also im Bandgefüge) schon kaum noch hörbar, der Klangunterschied verschiedener Top-Serien zueinander ist sogar imo eher nur noch rein psychoakustischer Natur - da entscheidet beim Kauf dann wirklich nur noch das Markenimage/die Markenaffinität des Käufers.
    Aber die Top-Serien der Markenhersteller sind imo Sets, die eigentlich wirklich niemand braucht, um gute Musik zu machen - aber sie bestimmen natürlich den Stellenwert/Nimbus der jeweiligen Marke im gesamten Markt und befriedigen natürlich auch den Prestige-Trieb des Hobby-Musikers.
    Bei beruflich tätigen Drummern sieht das vllt etwas anders aus - ein Handwerker nutzt im Normalfall auch nicht das Werkzeug aus dem Baumarkt um die Ecke (denn die Qualität seiner Arbeit hängt eben auch von der Qualtät seines Werkzeugs ab).
    Aber selbst Berufsmusiker kaufen, so glaube ich, nicht unbedingt die superteuren Vorzeige-Markensets, sondern häufig eher gediegene, gehobene Mittelpreisware.
    Ausser natürlich die, mit guten Endorsements ;) (die wären ja z.B. auch schön blöde, auf einem Pearl Session zu spielen, wenn sie für den gleichen Preis ein Masterclass spielen können).
    Deshalb finde ich z.B. das Werbeplakat eines Slipknot Drummers (er steht dort sichtlich stolz neben einem Pearl EX-Set (Einsteigerklasse)) unverschämt, suggeriert er doch damit der breiten Masse der Anfänger, er würde dieses Set auch wirklich spielen, was ich nicht glauben kann.


    Leben tun die Markenfirmen aber imo von der Masse der verkauften Einsteiger/Mittelklasse-Sets, bei hohem Markennimbus natürlich besser, als bei niedrigem.


    Klar hätte ich auch gerne ein Sonor SQ2 oder Ähnliches, aber [b nötig ]brauchen[/b] tue ich es eigentlich nicht wirklich für das bisschen Musik, das ich mache.
    Ebenso komme ich auch ohne Porsche/Rolls Royce bequem/schnell und trocken von A nach B (inkl. Drumset) - aber schön wäre es natürlich solch ein tolles Auto zu besitzen (naja, obwohl beide Beispielwagen natürlich für einen Drumsettransport eher unpraktisch sind :D ).
    Aber Träumen kostet ja glücklicherweise nichts :D :D .

    Ist wirklich toll geworden, bis auf das 12er Tom - aber für das zusammengestückelte Furnier kannst du ja nichts.
    Das zeigt aber wieder mal deutlich, wie bei folierten Trommeln oft am Holz gespart wird.
    Ich hätte allerdings die Toms direkt noch auf R.I.M.S, System umgerüstet - dann hättest du noch mehr WOW-Effekt gehabt.
    Sorry, ich habe gerade erst gesehen, dass du ja schon das MAPEX eigene R.I.M.S. ähnliche System dran hast.
    Wirklich Klasse!


    P.S. Aber die ollen schwarzen Alphas passen ja jetzt mal garnicht mehr, brrr :D

    Der Vorteil von Aktivboxen:
    1. Kein langes Abstimmen der Hoch/Basstöner, da alles schon ab Werk in sich abgestimmt worden ist.
    2. Meistens ist schon ein Limiter/elektronischer Processor eingebaut, der immer einen guten, unverzerrten Sound gewährleistet.
    3. Ist mehr Leistung nötig, kauft man einfach 2/4 Boxen mehr dazu.
    4. Es müssen vom Mischpult nur zwei Kabel gezogen werden. Üblicherweise haben die Boxen einen Durchschleifweg, wenn mehr als eine Box auf jeder Seite stehen sollen - daher kurze Kabel nur von Box1 zu Box 2 nötig.


    ne ich will ned auf billigen schrottellern rumkloppen, dann muss ich mir hald heavy/rock Chinas suchen :D


    und der anschlag winkel ist so dass der stick genau auf die gebogene "kante" aufschlägt, also an keiner ecke, und auch nicht am knick


    Ob dir die dann aber vom Klang her zusagen ist noch nicht gesagt.


    Genau dafür sind ja Chinas eigentlich gemacht, dass man auf die gebogene "Kante" haut - da dürften die auch nicht kaputt gehen.
    Aber egal, es ist ja dein Becken - mach damit, was du willst.

    okay, ja ehrlich gesagt hab ich schon etwas angst davor dass ich das becken kaputt schlage, dazu ist mir das becken zuschade.
    und 180 sind okay ? gut :)
    danke


    Ja, ich würde es auch erstmal mit 180€ versuchen, allerdings nicht hier, da ja jetzt schon alle wissen, dass du 150€ bezahlt hast :D . Ansonsten spricht nichts dagegen.
    Aber willst du dir fortan nur noch billige Schrottbecken kaufen, aus Angst, du würdest sie zerteppern und dann finaziellen Verlust erleiden?
    Da würde ich doch eher meine Schlagtechnik mal unter die Lupe nehmen.

    Guten "Abend"


    ich habe vor einer woche ein schönes 20" Meinl Byzance China Traditional von Musikay gekauft, jedoch wächst mit zunehmender belastbarkeit (ich schone es eigentlich am anfang) die angst dass dieses wunderbare teil kaputt geht.
    Zu meiner Frage, wieviel kann man für das becken noch verlangen? ich habe es für 150€ gekauft, und es ist wirklich in einem 1a Zustand, ledeglich das Meinl loge ist ein bisschen abgeschlagen.
    Kann ich die 150€ wieder verlangen? das teil kostet beim BigT 360€.


    Grüße,
    Marco


    Schonst du es, weil du Angst hast, es kaputt zu machen und es dann nicht mehr verkaufen zu können?
    Und deshalb willst du es direkt wieder verkaufen?
    Seltsame Denkweise - ich dachte immer, Becken wären gemacht , um draufzukloppen ;( .
    Aber ich denke schon, dass du es auch für 150€ wieder einsetzen kannst, warum denn auch nicht?
    Du kannst auch mit 180€ anfangen - wenn du einen Interessenten findest - freie Marktwirtschaft.