Beiträge von Hammu

    Wie man eine Super Sensitive durch so eine Snare ersetzen kann....naja, du musst's wissen!


    Ich habe da einfach keinerlei Berührungsängste mit fernöstlichen Produkten, noch "vergöttere" ich irgendwelche alten amerikanischen Legenden.
    Ich teste, höre und vergleiche die Produkte (in diesem Fall eine Snare - wird ja scheinbar von Shine, einer kanadischen Firma fürs Doppelte angeboten - kann so schlecht also auch nicht sein ;) ).
    Und wenn beide Snares an der gleichen Stelle, unter gleichen Bedingungen ähnlich gut ihren Job tun, behalte ich das preiswertere und verkaufe das Luxusmodell an irgendeinen Markenfreak, der sie vllt auch eher verdient hat.
    Das alles ist natürlich absolut subjektiv, andere Drummer kämen vllt zu einem anderen Ergebnis.
    Aber so einfach ist das trotzdem.
    Und der Verkauf einer Legenden-Snare ist für mich kein Sakrileg .
    Um es mal ganz platt auszudrücken: schließlich füllt sich mein Geldsäckel dann ja auch wieder :D (zumindestens bekomme ich für die SuSe sicherlich mehr, als ich für die Dimavery ausgegeben habe) und habe trotzdem eine Snare, die sich im Proberaum und im Live Betrieb durchsetzt und deren Klang mir gefällt.
    So eine Fernost-Billigsnare hat natürlich diesen Nimbus nicht, aber wen störts.


    P.S. " Zitat ChiliGonzales: Für mich sieht es eher danach aus, als kaufe "Shine" ausschließlich die nicht ganz so gelungenen Exemplare von ein und derselben chinesischen Firma, klatscht sein Badge drauf und verlangt den doppelten Preis."
    Wie kommst du denn darauf, dass Shine gerade die nicht so gelungenen Exemplare kauft? Hast du denn eine?
    Ich habe nur diese "Billigkopie?" von Dimavery bestellt und getestet, nicht das "Shine"-Original? - nur darauf basieren meine Aussagen.


    Daraus schließe ich, dass Du - entgegen offenen oder versteckten Hinweisen in diesem Thread - immer noch glaubst, Shine sei die Qualitätsmarke, die die Snare entworfen und nach eigenen Vorstellungen hat bauen lassen...... :rolleyes:
    Das OEM-Geschäft läuft aber oft anders.


    ....


    Nein, nein, ich sehe das schon richtig herum: "Shine" hat, möglicherweise (denn bewiesen ist es ja nicht), einen fernöstlichen Hersteller gefunden, der interessante Snares baut, kauft sie ihm ab, versieht sie mit dem eigenen Label (auch nicht bewiesen - nur eine Vermutung - ich will ja keine Abmahnung wegen meines fehlenden Wissens bekommen :D ) und verkauft sie dann unter eigenem Namen.
    Nur die nicht ganz so gelungenen Modelle kauft "Shine" natürlich dem Hersteller nicht ab (wäre ja auch ein Imageverlust für "Shine").
    Was macht also der Hersteller?
    Richtig, er vermarktet diese Snares unter irgendeinem Phantasie-Label, nimmt etwas weniger Geld dafür und hat die Lager, trotz unsauberen Arbeitens, leer.
    Freut sich auch der Kunde, denn er bekommt für viel weniger Geld eine "Fast" Shine Snare mit trotzdem gutem Klang.
    139€ Euro für eine B-Ware Snare aus dickem Messing mit Gussreifen halte ich immer noch nicht all zuviel, wenn man bedenkt, was Messingsnares in dieser Qualität sonst kosten (Ausnahmen wie die nickelschwarze Pearl Sensitone Messingsnare (Thomann, 169€) sind da eher die Ausnahme - und auch nur, weils ein Signature Auslaufmodell war).


    Am besten, es kauft sich jetzt mal jemand hier die "Original Shine Snare" und macht Fotos und einen kleinen Testbericht ;) .

    Ich finde 139€ für einen fast 2mm Messingkessel nicht zu teuer (den kann man am Luftloch schön erkennen (und fühlen durch das immense Gewicht)) - und die Kesselnaht innen sieht man ja eh nicht, also stört sie mich auch nicht.
    Sollte der Kessel an dieser Stelle, wider Erwarten, doch reissen, habe ich ja 2 Jahre Gewährleistung.
    Jürgen K.: Ja, da hast du Recht - wenn ich mir stattdessen für 290€ die evtl. makellose "Shine" Snare kaufen würde, hätte ich mein Geld nur in bessere Optik investiert (denn zwei Markenfelle können nicht 150€ Aufpreis rechtfertigen, oder?).
    Im Übrigen mag ich den Klang von Stahlkesseln überhaupt nicht, brrrr igitt.

    @ Rubberbeat':
    Meines Erachtens nach hat eine rundliche oder "scharfe" Kesselgratung absolut nichts mit der Teppichansprache zu tun, sondern eher mit der Trockenheit/in sehr negativen Fällen auch Stumpfheit des Klanges einer Trommel - ich würde gerne mal wissen, wie denn die Gratung bei der mehr als doppelt so teuren "Shine" Snare aussieht und ob die Teppischansprache dort auch so ist - hat die hier keiner?


    Auf jeden Fall habe ich die Snare gestern einfach mal auf einen Gig mitgenommen (sicherheitshalber aber auch meine Pearl Freefloating Brass Snare) und live getestet.
    Was soll ich sagen - sie tuts einwandfrei (nach dem zweiten Song habe ich dann beschlossen, sie den ganzen Gig über zu spielen) und im Freien war die Teppichansprache völlig ausreichend, d.h. auch leise gespielt klang die Snare gut und sehr durchsetzungsfähig (wie mir auch meine Bandkollegen einhellig bestätigten :D ).
    Was will man mehr von einer Snare?


    Jetzt fehlt aber noch der Test im Proberaum mit der ganzen Band - aber die Tendenz geht jetzt schon in Richtung Behalten.


    Achtung!! In diesem Fall würde ich meine Ludwig SuSe 14" x 6,5" (nochmal Achtung! An alle Sammler: Innendämpfer fehlt - ansonsten alles original) verkaufen wollen - gibts hier vllt schon Interessenten? 290€ inkl. passendem Vukanfiber-Case (Meinl Hygrade), zusätzlichem Messing Snareteppich und Versand.
    Ich bin sowieso nicht der Markenfreak (oder Hardcore-Sammler) und nur für den Proberaum ist die SuSe einfach überdimensioniert,vllt auch zu schade, und besser als meine Pearl Freefloating finde ich sie auch nicht, also bliebe sie immer im Proberaum.


    OffTopic: Bei den Bio Produkten meinte ich auch eher die Substanzen, die eben nicht auf Verpackung angegeben sind (z.B. PCBs, etc.), die man in entsprechenden Stichproben in erhöhten Mengen gefunden hat.
    Es gibt sicher die Bioprodukte, die wirklich ordentlich und sauber verarbeitet sind - aber leider kann ich, als normaler Verbraucher, dies leider nicht am hohen Preis erkennen - die kriminellen Produzenten dieser Schein-Bioware nehmen ja den gleiche hohen Preis, wie die ehrlicher Produzenten (und ziehen diese dummerweise so mit in den Schmutz).

    Wenn eine Überbelastung durch den Verstärker vorliegt (was ich mir aber angesichts der Boxen/Verstärkerwerte) nicht vorstellen kann) würde zunächst mal der Hochtöner seine Flügel strecken - den Bassspeaker triffts eigentlich immer als Letztes (weil die Bassspeaker mehr Powerreserve haben, Höchtöner aber eher unterdimensioniert werden (da ist ja auch normalerweise eine Frequenzweiche vorgeschaltet, die nur die hochfrequenten Signale zum Hochtöner durchlässt - ein Sinus-Orgelton (oder ein Rückkopplung)pfeifen kann aber trotzdem ziemlich voll durchschlagen und dann den Hochtöner überlasten).


    Ich tippe eher auf eine defekte Anschlußbuchse/Kabel oder ein defektes Bauteil in der Frequenzweiche.


    Also Box auf, Basslautsprecher von der Weiche lösen und mal alleine anschließen - kommen noch Töne raus?
    Man kann auch mal die Membran vorsichtig, von vorne, gleichmäßig runterdrücken - spürt man einen, ungewöhnlich hohen, Widerstand oder hört man sogar ein kratzendes Geräusch, so ist der Speaker hin.
    Frequenzweiche sichten und nach einem geplatzten Kondensator/durchgerannten Widerstand schauen.
    Achtung, den Hochtöner nie ohne vorgeschaltete FW anschließen und testen!!!!


    Eine Verpolung am Verstärker macht die Box nicht kaputt, senkt aber den Basspegel, wenn die eine Box richtig herum angeschlossen ist, die andere aber genau anders herum - der Klang wirkt dann deutlich flacher.


    P.S. Ich habe noch nie von einer normalen HiFi Box mit 80Ohm Impedanz gehört, ist schon ein seltsames Teil.


    Edith: Da war der Lupi mal wieder schneller!

    Dieser Tomhalter sollte reichen (und die Klammer ist auch schon dran):
    http://www.thomann.de/de/dw_991.htm
    Das würde imo als Freischwingeinrichtungen völlig reichen - Hauptsache das Tom ist vom Boden entkoppelt.
    Und das Tom sollte das Befestigen an einer Rosette auch aushalten - die 16er Toms werden ja oft auch als Hängetom direkt ab Werk angeboten und sind baugleich mit den Standtoms.

    Diesen Schluß vermag ich logisch und inhaltlich nicht ganz nachzuvollziehen.


    .....


    Sorry, war vllt etwas unverständlich ausgedrückt.
    Ich meinte:
    Die Vermutung liegt nahe, das es sich um, in China (von wem auch immer) produzierte, Ware handelt, die aber z.B. nicht an "Shine" geliefert wurde, da sie leichte Verarbeitungsmängel besitzt(ja, dazu zähle ich auch die schlecht kaschierte Naht im Inneren, da sie scheinbar nicht klang/stimmrelevant ist), sondern eben auf den "zweiten" Handelsweg (B-Ware) vermarktet wird .

    Luddie:
    Was aber nützt mir umgekehrt eine optisch perfekte Snare für 150€, wenn sie nicht klingt?
    Dann doch lieber eine nicht so ästhetisch perfekte Trommel, die gut klingt - auch für 150€.
    Kostet mich auch nur 141€ (139€ Snare, 10€ Remo-Snare-Resofell, 1€ Nylonschnüre).


    Man bekommt eben keine supertoll verarbeitete und gut klingende Snare für diesen Preis (am Besten noch direkt mit Legenden-Nimbus), das ist mir natürlich auch klar - also setze ich meine Priorität eben auf guten Klang (der natürlich von mir recht subjektiv beurteilt wird - eben ob er in meinen Anwendungsbereich passt, oder nicht).
    Desweiteren kann ich leider nur mit den, mir zur Verfügung stehenden, Geldmitteln arbeiten. Also bleibt mir doch nur übrig, "China-Schrott" zu kaufen.
    Ist mir aber lieber, als die gleiche Ware für mehr als den doppelten Preis, dafür aber vllt optisch und klanglich perfekt (und sogar mit IN-Bonus!), zu kaufen (was allerdings auch noch zu beweisen bliebe, da ich leider nicht die gleiche Snare in "Shine" Qualität in Augen/Ohrenschein nehmen konnte).
    Wie wir z.B. in letzter Zeit sehen konnten, sind ja "BIO"-Lebensmittel auch nicht soooo BIO, wie uns der höhere Preis Glauben machen will.
    Ein hoher Preis ist daher imo schon lange kein Indikator mehr für gute Qualität, solange es kriminelle Elemente gibt, die die Gutgläubigkeit des Kunden ausnutzen, um noch mehr Profit zu machen - und Beispiele dafür gibt es nun wirklich in allen Handelssparten.


    P.S.Noch eine kleine Anmerkung zur Verarbeitungsqualität:
    Schaut euch doch mal alte Drumsets ( Ludwig, Sonor, Tromsa) oder alte Zildjian Becken an - die wurden doch teilweise mit allem zusammengenagelt/geschraubt (besonders in Kriegszeiten***), was gerade zur Verfügung stand (und das sieht man oft auch deutlich) - und klingen doch wirklich gut, oder?
    Dagegen gibt es heutzutage einige klinisch perfekt gearbeitete (also mit allen Mitteln der exakten computergestützten Verarbeitungstechnik) Designertrommeln - die trotzdem nicht so gut klingen, wie die alten "Huddelbau"-schätzchen.


    *** ich meinte natürlich WW I und II und natürlich die jeweiligen mageren Nachkriegszeiten !!


    schreierand: die Ludwig Supra/SuSe sind z.B. typische Beispiele dafür. Alu-Ofenrohre in Segmente geschnitten und wider besseren metallurgischen Wissen versucht zu verchromen! Man sieht die Auswirkungen deutlich - aber klingen tun sie nun mal, oder? Die haben übrigens auch eine eher rundliche Gratung.

    So Leute, die Snare ist da!
    Sie ist sehr schwer und solide, allerdings sind schon einige kleine Macken dran - nur Kleinigkeiten, aber diese lassen vermuten, dass es sich wirklich um "Shine" B-Ware handelt.
    Im Einzelnen sind dies: eine Lackträne am oberen Spannreifen, an einer Stelle eine leichte Metallverfärbung auf dem Korpus unter dem Lack (allerdings so unauffällig, dass ichs nicht mal fotografieren konnte) und eine unschöne sichtbare Kesselnaht innen (von aussen aber sauber verarbeitet und nicht sichtbar).


    Ansonsten sehr solide verarbeitet, der Kessel ist locker 1 - 1,5 mm dick!!
    Auch sind alle Böckchen mit Gummi unterlegt, der Strainer ist komplett aus Metall (kein billiges Plastik) und funktioniert hakelfrei, alle Schrauben sind mit Nylonscheibe und Metallscheibe versehen (und sie laufen sahnig leicht in ihren Gewinden - hoffentlich lösen sie sich nicht auch genauso leicht wieder :rolleyes: ).
    Der Kessel ist genug unterdimensioniert, so liegen die Fellreifen nicht am Kessel an oder sind gar verklemmt (rundum ist mindestens 2mm Platz zwischen Kessel und Fellreifen) - die Felle können also frei schwingen und sind wirklich erstaunlich leicht stimmbar.
    Was mich zunächst etwas stutzig gemacht hat, ist die absolut rund!! ausgeführte Gratung (ich hoffe, man kann das auf dem Foto erkennen) - sauber und gleichmäßig gemacht (auch beim Snarebed), aber keine scharfe Gratung, wie ich es von anderen Snares gewöhnt bin.
    Der Teppich ist leider nur mit zwei Kunsstofflaschen befestigt, ist aber schon für richtige Nylonbandbefestigung vorgerüstet (Aussparungen für das Band sind schon eingepresst).


    Dennoch ließ sich relativ schnell ein, in meinen Ohren schöner, Klang erreichen (bei etwa mittelhoher Spannung) - durch die runde Gratung und die Gussreifen ist der Ton auch ohne zusätzliche Dämpfung schon ziemlich trocken.
    Am Dienstag wird die Snare zunächst mal mit meiner Band getestet - setzt sie sich da auch durch, behalte ich sie, denn im Proberaum klang sie irgendwie schöner als meine Ludwig SuSe (auch nach Ansicht meines Sohnes, der sie mit mir zusammen angetestet hat). Und das bei ähnlicher Stimmung und erheblichen Preisunterschiedes :D .
    Wahrscheinlich wird sie aber nicht so klangflexibel sein, wie die Ludwig (im Studio sicher schon sehr wichtig) - aber ich brauche ja auch nur einen guten Snare-Klang im Proberaum.
    Gegenüber meiner Pearl Sensitone Brass (die in nickelschwarz vom Thomann) klingt sie trockner und hat weniger Obertöne - nicht ganz so lebendig, klingt dafür aber auch sehr warm und gibt in Rockmusik trotzdem das volle Brett.
    Der Sidestickklang ist, wie von Gussreifen gewöhnt, schön laut und knackig.
    Die Teppichansprache ist vllt etwas schwach, das führe ich allerdings auf das NoName Resofell zurück, welches doch recht dick ist (dieses Phänomen hatte ich bei anderen Snares mit dicken Billig-Resofellen aber auch schon - ein dünnes REMO Amba Snare Reso wird das sicher relativieren).
    Für laute Musik reicht es aber auch so - sollte ich sie behalten, wird es sofort ausgetauscht - bei anderen Snares war es genauso.
    Das Schlagfell habe ich übrigens, zum Testen, sofort gegen ein, zwar gebrauchtes, Ambassador getauscht, um die Möglichkeit zu haben, die Snare wieder Retour zu schicken - Tipp für alle, die Trommeln/Snares erstmal antesten wollen - so gibt es keinen Ärger bei der Rückgabe wegen abgespielter Felle.


    Nun zu den Bildern:



    Das erste Bild ist leider durch die Kompression stark verfälscht - eigentlich sieht die Snare auch in Natura so aus, wie oben im Eingangspost. Ein billiger, hässlicher Dimavery Aufkleber klebt anstelle eines ordentlichen Labels auf der Seite, kann man aber ganz leicht und rückstandsfrei entfernen.

    also die meinl hcs cymbals sind führ ihren preis echt top , kann ich für rock /metal drummer nur empfählen


    Hi, darf man fragen, wieviel Beckenserien du schon im Vergleich zu deinen Meinl HCS (sorry, aber das sind wirklich billigste Messingdeckel) gehört hast??!
    Meinl MCS hätte ich ja noch gelten lassen (die sind besser als ihr Ruf) - aber HCS, da kräuseln sich mir die Fußnägel.
    Der Nächste preist dann hier seine Magic Becken (Billigst-Hausmarke Musik-Produktiv), seine Paiste 101 Becken oder seine Dimavery Schlagzeugzugabe-Becken als ideal für Metal an - auch Metal-Drummer haben ein feines Gehör (hört sich komisch an, ist aber so :D ).


    Also Geheimtipp hier: besser nicht kaufen!! Alles kann man mit dem Preis auch nicht rechtfertigen. Naja, andererseits, besser als garkeine Becken ;) .

    Millenium würde ich an kein 2500€ teures Set stellen. Die Ständer mögen für dich OK sein, in meinen Augen sind die ein Krampf in der Wade beim Aufwärmen für einen Marathon. Der TS sollte sich bequemen Thomann zu kontaktieren, die können ihn am besten beraten.


    Wenn du so ein Set hat denk an entsprechende Cases oder Bags für den Transport.


    Naja, ich benutze nur solche "Billig"-Ständer (die Millenium Pro Serie und auch andere, qualitativ hochwertige "Billig"Ständer, z.B. Dixon/Gibraltar) halt schon seit etlichen Jahren an einem, ehemals auch 2500€ teuren, Set (Pearl MMX) - optisch und funktionsmäßig einwandfrei.
    Das gesparte Geld habe ich lieber in gute Cases und Becken investiert - aber jeder wie er meint.

    Nimm einfach diese Kombination, wenn du zwei Toms und ein Becken an einen Ständer montieren willst (also beide Toms links von der Bassdrum):
    1 x http://www.thomann.de/de/mille…_serie_beckenstaender.htm
    2 x http://www.thomann.de/de/millenium_dtth7_einzeltomhalter.htm oder in teuer von Pearl http://www.thomann.de/de/pearl_th1000_tomhalter_standard.htm
    1 x http://www.thomann.de/de/gibra…4429_3er_multiklammer.htm


    Oder diese Kombi, wenn du an jeden Beckenständer nur ein Becken und ein Tom hängen willst (also die Toms dann mittig über der Bassdrum):
    2 x http://www.thomann.de/de/mille…_serie_beckenstaender.htm
    2 x http://www.thomann.de/de/millenium_dtth7_einzeltomhalter.htm oder in teuer von Pearl http://www.thomann.de/de/pearl_th1000_tomhalter_standard.htm
    2 x http://www.thomann.de/de/millenium_mc628_multiklammer.htm


    Das ist stabil, preiswert und Pearl-kompatibel, alles selbstgetestet und für gut befunden!

    Ich spiele seit einigen Jahren eine ganz alte 15" HiHat (B20 Guss, Made in Pistoia/Italy), die ich mal seeehr preiswert erstanden habe. Ich habe dafür sogar meine teure 14" A.Zildjian Custom HiHat verkauft, da ich die Tosco klanglich viel besser fand.
    Es ist eigentlich eine Marching HiHat und recht schwer und laut.
    Bei den Rides habe ich leider bisher nichts gefunden, was mir wirklich gut gefallen hat (sie klangen mir alle etwas zu jazzig) - schon garnicht bei den neueren Serien (die klingen nur billig).

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass da garkein Techniker der Verleihfirma vor Ort ist - und wenn es nur aus Sorge um die Anlage ist. Sprecht einfach mal mit diesem Menschen.
    Also erstmal abwarten und Tee (ohne Rum ;) ) trinken.
    Kennt sich denn Garkeiner von euch oder in eurem Bekanntenkreis mit einem Mischpult aus? Es würde ja reichen, wenn der Gesang etwas angehoben wird, die Drums etwas angepasst wird. Die Amps sind meist auch so laut genug - dann können die Gitarristen/Bassist sie wenigstens mal richtig rocken :D .
    Und was das Stehenbleiben der Mixereinstellung angeht, ist es normalerweise so, dass die zuletzt spielende Band als Erste den Soundcheck macht - der Mischer schreibt sich alle Einstellungen auf oder merkt sie sich.
    Dann kommt die zweite Band an die Reihe (dazu muß ja auch schon die Einstellung des Pultes verändert werden).
    Und als Letztes soundcheckt die Band, die als Erste auf die Bühne geht(in diesem Fall also ihr).
    Laßt euch also nicht von den Möchtegern-Profs, die nach euch spielen einschüchtern. Jeder stellt das Pult so ein, wie es für ihn richtig ist - alles Andere wäre eine Schweinerei gegenüber den anderen Bands.
    Kopf hoch und durch!!


    P.S. Geld/Zeit (fürTransport/Aufbau) für eine eigene Anlage würde ich auch auf garkeinen Fall investieren - die dort stehende Anlage wird doch von dem Veranstalter für alle spielenden Bands angemietet, nicht nur für die Hauptacts.

    ....
    Die hier http://cgi.ebay.de/14-Vintage-…-B20-Bronze-/230484276371 gehen erstens bei 99,- los und sehen zweitens etwas anders aus.


    ....


    Eben, sehen anders aus und klingen auch anders!


    Denn die Ritmos mit dem hochgestellten F sind, soweit ich weiß, noch älter als die oben genannten (s.Link oben), aber älter ist nicht immer automatisch besser, denn in dieser Serie gab es sowohl sehr gute Becken, aber auch seeehr schlechte.
    Daher wird imo auch keiner mehr als 0 - 50€ bieten (das Risiko, schlechtklingende Becken zu bekommen ist zu hoch), zumal ja der Themenstarter selber sagt, das sie geschlossen wie Kochtopfdeckel klingen.
    Als Anfängerbecken würden sie aber schon ihren Dienst erfüllen können.
    Oder man hofft bei Ebay auf einen Dummen :( .


    Das ist kein Widerspruch, sondern ein "sowohl - als auch" - Statement.


    .


    Also ein inkompetenter, aber fähiger Techniker? :D Ja, klingt logisch. :whistling:


    Bitte meinen Post nicht zuuuu ernstnehmen, slo77y hat es weiter unten (aber über diesem Post) schon geklärt, wie er es wirklich meinte ;) !! Er meinte also als "inkompetenten" Techniker eher den Typus eines stressliebenden, geizigen Techniker - unabhängig vom mischtechnischen Können.
    Ansonsten sehe ich es genauso wie Jürgen K.

    So wie du es oben beschreibst, sehe ich eigentlich das Problem nicht.
    Das Schlagzeug (worüber scheinbar alle Drummer der Veranstaltung spielen sollen) bleibt doch stehen, also somit auch die dort verbauten Mikrofone (ich denke, die werden schon mehr als nur die Bassdrum abnehmen - andererseits, wenn es den Drummern der Hauptacts reicht, sollte es für dich auch O.K.sein) - d.h. du bist soundmäßig schon mal aus dem Schneider.
    Die anderen Instrumentenanlagen werden nur umgestöpselt, heißt also, die verwendeten Verstärker/Boxen werden auf der Bühne getauscht - die an dieser Position stehenden Mikrofone/oder DI Boxen bleiben bestehen, verstärken eben nur andere Signale (also während euren Gigs dann die Signale von euren Amps/Boxen/Keyboards) - nach eurem Gig werden wieder die anderen Amps/Boxen/Keyboards dorthin gestellt und verkabelt.
    Die klanglichen Veränderungen gegenüber dem Soundcheck der anderen Amps zu euren Amps wird marginal sein, vllt muß der Eingangspegel etwas angeglichen werden (ein guter Mixer/In wird eh nach Möglichkeit versuchen, alle Kanäle linear zu verstärken) - sonst nichts.
    Soweit eben ganz normale PA Realität.
    Also wo ist euer Problem?
    Einzig und allein die Qualität des Mischermanns/Frau ist dann ausschlaggebend.


    slo77y: Sorry, aber du widersprichst dir da etwas "....Wer für einen 300 Leute Live Gig 8 Kanäle bemisst, scheint entweder geizig oder eben nicht der kompetenteste Techniker zu sein......
    Ein fähiger Techniker wird auch mit 8 Kanälen was Brauchbares hinbekommen........!!??" Was denn nun? ;( ;)

    Schönes, gutes Set (mir wäre schwarz allerdings zu langweilig, aber egal) - viel Spass damit.
    Aber vorsicht, beim Umstieg von deinem alten Set (Hagebaumarkt? Gabs das im Zuschnitt?) könnte es zu einem "Kulturschock" kommen :D
    Und noch eines, bevor du Tomarme kaufst, frag erstmal bei Thomann an, ob die nicht eh zum Kesselsatz dazugehören - oft wird das im Text nicht extra erwähnt.
    Ach ja, ein Rack für "nur" zwei Toms (und Beckenhalter) wäre mir viel zu umständlich - zwei einfache Halteklammer für die Tomarme, zusätzlich an normalen Beckenständern (Beckenhalter bräuchtest du ja auch bei einem Rackkauf zusätzlich) montiert, würden mir völlig reichen.