Beiträge von Hammu


    OK, das kann ich voll und ganz verstehen - in diesen Fällen, wo also nur ich mein Set für alle anderen stelle, verfahre ich auch genauso.


    Glücklicherweise bestreiten wir mit unserer derzeitigen Musik (Coverrock der 70/80er) 99,5% unserer Gigs alleine.


    Aber ich kann mich noch gut an die Zeit der Mini-Festivals erinnern, wo jeder Schlachter sich Drummer nannte - da habe ich dann meist irgendwelche, schon einmal reparierte Crashbecken hingehängt oder darauf gedrungen, das jeder Drummer seine eigenen Becken/Snares/Fußmaschinen mitbrachte.


    Auch meine, relativ billigen, STAGGS waren/sind mir dafür zu schade, zumal man ja gerade bei STAGG, erst in langen Tests, nach den richtig gutklingenden Perlen suchen muß.

    Genau aus diesem Grund auch benutze ich bei meinem Live-Set an allen Beckenhaltern die SONOR-Teile, da kann keine kleine Schraubenmutter mal eben unter dem Drumset verschwinden, wenn ich mal, in der Hektik des Gigs, nicht so aufpasse :D .
    Die sind leicht zu nutzen und lassen sich auch noch etwas schrauben, ich habe zumindestens den Eindruck, dass die sich etwas schrauben lassen.
    Und sie passen sowohl auf die Gewinde von Sonor, Tama, Pearl und Basix Haltern - also auf allen meinen Haltern.
    5€ finde ich zwar immer noch etwas teuer, aber sie sind halt sehr praktisch.

    Nicht alles, was billig ist, ist auch schlecht!


    Das Catalina Ash hat zwar nicht den Sound, den Gretsch berühmt gemacht hat (das waren dünne Ahornkessel), aber es ist ordentlich verarbeitet. Es ist halt aus Esche (ist nicht besser oder schlechter als die sonst üblichen Billigholzarten Phillipine-Mahagoni, Linde, Eukalyptus oder Pappel) - der Eigenklang eines Holzes ist aber imo für den Anfang eh völlig unerheblich - die Verarbeitung und die Felle (und deren vernünftige Stimmung) machen den Klang. Und natürlich die dazugelieferte Freischwinghalterung an den Toms ist Gold wert.
    Das dazugelieferte Millenium Pro Hardwareset ist ordentlich und stabil - mein Sohn und ich spielen jeder eine Millenium Pro Doppelfußmaschine (99€), die top laufen. Zumindestens meine läuft seit 2 Jahren fehlerfrei, seine ist erst 3 Monate alt.


    Ich denke, da kann man nichts falschmachen - der Kurs von 498€ ist gut und gut aussehen tut es auch.
    Gib lieber mehr Geld für ordentliche Becken aus (Z.B. Stagg DH, Zultan Rockbeat, Diril, Turkish: http://www.musik-service.de/Mu…Flohmarkt-fly71361de.aspx), die kann man nicht mit besseren Fellen/Stimmung aufwerten - die klingen immer so, wie man sie gekauft hat.

    Wuggu und Schnärr Tramm haben absolut Recht!


    Und wenn du dann endlich dein "Traum"-Trommelset zusammen hast, fängst du die gleiche Such- und Test-Prozedur für die "Traum"-Snare an :thumbup:
    Von den Becken ganz zu schweigen - das ist eine ganz eigene Wissenschaft ;( und auch da versuchen einen die Marketingfritzen der verschiedenen Firmen immer wieder vom rechten (Gehör) Weg abzubringen. Traue nur deinem eigenen Ohr!!!

    Das dauert Jahre, und es gibt leider keine Abkürzung!


    OffTopic:


    Das ist ja mal ne tolle Begründung! :D


    Und ich Dämmel dachte immer, gerade im Live-Konzert müßte ich den perfekten Klang habe, um die Band und auch mich im besten Licht präsentieren zu können.
    Mein Gott, ahrelang falsch gedacht - nein, im Proberaum muß man den besten Sound haben, da, wo ihn keiner ausser man selbst ihn hört.


    An alle, die irgendso ein Schabbel-Drumset für den Proberaum gekauft haben - erwachet! Ihr macht es genau falschherum!!


    OffTopic (und Ironie) Ende


    @ TS: Bestell dir doch einfach eine Auswahl an Stagg Becken (die neuen SH sind übrigens auch keinesfalls zu verachten) und probiere sie bequem zu Hause aus und bei Nichtgefallen schickst du sie einfach wieder zurück (kostenfreies Rückgaberecht innerhalb von mindestens 14 Tagen, geht auch teilweise - es muß ja auch nicht die ganze Bestellung sein. Das Zurückgeschickte muß nur teurer als 40€ sein).

    1. Ahorn klingt nicht besser als Birke, aber eben anders. Genau wie auch Buche, Eiche, Linde, Mahagoni, etc. anders klingen!
    2. 6 Lagen Holz klingen nicht besser als 4 Lagen Holz, oder 8 Lagen oder, oder - nur anders!
    3. Wenn ich soviel Geld für ein Drumset ausgeben wollen würde, würde ich dem Händler gerne auf die Nüsse gehen - das wäre ja mein Geld, welches er gerne haben möchte - da wird er sicher auch bereit sein, etwas mehr dafür zu tun.
    4. Gut das ich mittlerweile marketingmäßig schon so gut abgeklärt bin - meine gröbsten Fehler sind allesamt schon ca. 25 Jahre her. Leider gabs das Forum damals noch nicht, aber Leuten wie dir kann es schon echt dabei helfen, die Marketing-Fuzzies der Firmen auszubremsen.
    5. Ich kenne das "Abgrenzungsprinzip" nicht, und es wäre mir auch völlig schnuppe - in meine Hütte und unter meine Sticks kommt mir nur ein Set, was mir in erster Linie klanglich, in zweiter Linie auch optisch gefällt und was ich mir dann auch leisten kann (und vor Allem auch leisten will - nur zu Angabezwecke gebe ich nicht mehr Geld aus) - fertig.
    6. Letztendlich ist es aber dein Geld und du kannst damit machen, was du willst - zur Not auch aus dem Fenster werfen! Aber sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt! :D

    Ich würde vor Allem die Finger von den sogenannten "Custom-Sets" (z.B. Sonor SQ2, Pearl Master,...) lassen, wo man jede erdenkliche Holzmixe realiesieren kann.
    Wenn du da nicht 110%ig weißt, was du willst, bzw. wie der ausgesuchte Holzmix letztendlich klingen wird, wirst du da ganz schnell viel Geld in den Sand setzen, ohne einen wirklichen klanglichen Nutzen daraus zu erzielen - und du bist dann auch noch selbst schuld, weil du ja die Vorgaben gemacht hast.
    Bleibe da lieber bei den fertig konfektionierten Sets aus einer bestimmten Holzart (die Auswahl der, für dich, richtigen Trommelgrößen ist schon schwer genug).
    Wenn dir das Sonor 2007 (Birke) nicht mehr gefällt (warum auch immer), würde ich mal ein Ahorn (Maple) Set antesten, z.B. das Sonor 3007 oder ein anderes hochwertiges Maple-Set von Pearl, Tama, DW, Ludwig, Gretsch, Premier,Yamaha, etc..
    Vllt liegt es ja wirklich nur am Grundklang des verwendeten Holzes, denn von der Verarbeitung her ist das Sonor 2007 sicherlich auch schon Oberklasse, selbst mein Basix Custom (fast baugl. mit dem Sonor 2007) ist da schon supergut verarbeitet.
    Ich spiele z.B. auch ein altes Pearl MMX (4 mm dünne Ahornkessel mit Verstärkungsringen und normalen 2,3 mm dicken Stahlspannreifen, gepimpt mit Purecussion RIMS-System) und bin seit mehr als 15 Jahren voll zufrieden damit. Durch die dünnen Kessel ist es allerdings, vergleichsweise zu Ahornsets mit dickeren Kesseln, relativ leise. Eben bauartbedingt.
    Die dicken Gussreifen und das Haltesystem bei den neueren Modellen würgen den Klang der dünnen Kessel imo eher ab (Gussreifen sind eben nicht immer ein Garant für superguten Klang, auch wenn uns die Werbung genau das suggerieren will)- ich würde das heutige "MMX" nicht mehr empfehlen wollen (als teures Masters kannst du es dir natürlich in der alten Form zusammenstellen, aber da ist es sicher billiger ein altes, gebrauchtes MMX zu kaufen).
    Aber ich habe mittlerweile auch schon viele Sets anderer Hersteller in dieser Preisregion gehört, die mir ebenso gefielen.
    Ab einem Preislevel von, sagen wir mal,1800€ (abgesehen von einigen überteuerten, stylischen In-Sets oder Signature-Sets, wo man nur den Style/Namen noch ordentlich mitbezahlt) gibt es auch eigentlich nur noch gut verarbeitete Sets, die sich klanglich qualitativ nichts mehr tun, die wohl aber völlig verschieden klingen können und auch sollten (sonst gäbe es ja das "Profi" Einheits-Set :D ), das ist dann aber wirklich nur noch reine eigene Geschmackssache, die man einfach im Laden ertesten muß.
    Den restlichen Betrag deines Ersparten kannst du dann besser in richtig gute Becken (der nächste große Testbereich, den du angehen mußt) investieren - die klingen nämlich immer so, wie man sie kauft. Im Gegensatz zu Trommeln kann man diese leider nicht durch andere Befellung/Stimmung verbessern.
    Denk mal drüber nach, ich hoffe, ich konnte dir helfen.


    P.S.: die Endorser der sog. "Signature" Sets wechseln heutzutage auch die Marken schneller, als man diese kaufen kann - die Marke deiner derzeitigen Idole würde ich also sowieso schon mal bei der Kaufentscheidung aussen vor lassen.

    RIMS (z.B. http://www.drumsonly.de/pdf-2010/Worldmax-Drumparts-30.pdf) und REMO Ambas oben und unten ist das maximale, was du machen kannst.
    So dicke Kessel hat das Performer ja auch nicht, die waren wesentlich dünner als die Phonic Plus Kessel, die ich mal besaß - und selbst dort haben die RIMS schon eine Menge an besserem Klang bewirkt.
    Die entstehenden, recht großen Löcher im Kessel, da wo die alte Halterung saß, kannst du einfach mit DC-Fix Folie zukleben, Hauptsache die Luft kann nicht mehr ungehindert entweichen - das würde den Sound nämlich eher trockenener machen (s. z.B. manche In-Snare mit großen Löchern im Kessel).
    Leider kannst du die Original Tom Halterungen für die RIMS nicht benutzen, weil sie zu lang für die Befestigungsplatte an den RIMS sind. Ich habe mir deshalb seinerzeit die Halterungen der Sonor 100x Serie gekauft, so konnte ich wenigstens die Sonor Haltearme weiterverwenden.
    Ob die heutigen Serienrosetten passen weiß ich allerdings leider nicht.

    Sollte eigentlich alles funktionieren, wie du es dir vorgestellt hast, allerdings solltest du auch speziell an den Trittschallschutz denken. Der ist in alten Mietwohnungen seeeehr wichtig.


    Ich würde dir diese Felle empfehlen, preisgünstig, doppellagig, funzen bei mir einwandfrei: http://www.drum-tec.de/meshheads-ddt-c-57_60.html


    Für die Toms würde ich dir allerdings zu einem Mittentrigger (Einbau-Schiene im Selbstbau, Bauanleitungen s. Suche) raten. Allerdings kannst du ja auch erstmal die TDrum Teile testen und u.U. wieder zurückschicken, vllt reichen die ja auch - kenne das Ansprechverhalten des Alesis-Teiles leider nicht.
    Und bei Midi-Lösungen mußt du u.U., im Gegensatz zu Standalone-Modulen von Roland oder Yamaha, auch mit Verzögerungs(Latenz)zeiten rechnen.

    Alexo: Sorry, aber der Verkäufer kann dir erzählen, was er will, er ist an seine eigenen AGBs gebunden. Den folgenden Text habe ich aus der, von dir verlinkten, Ebay Auktion rauskopiert:


    "Rückgaberecht


    Widerrufsbelehrung laut Fernabsatzgesetz


    Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des §13 BGB, kann er die Vertragserklärung innerhalb von 1 Monat, ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder durch Warenrücksendung widerrufen. Die Frist beginnt am Tag des Eingangs der Waren beim Empfänger, frühestens aber mit Erhalt dieser Belehrung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Ware.


    Der Widerruf ist zu richten an:


    Musikhaus Steiner


    Inh. Erik Steiner Schlossstrasse 2


    51429 Bergisch Gladbach


    Fax 02204/911902


    Fernabsatzvertrag mit Widerrufsklausel


    1. Der Verbraucher hat das Recht, seine auf den Abschluss des Vertrages gerichtete Willenserklärung innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Ware zu widerrufen. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten und ist in Textform oder durch Rücksendung der Ware gegenüber dem Verkäufer zu erklären; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.


    2. Der Verbraucher ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur Rücksendung verpflichtet, wenn die Ware durch Paket versandt werden kann. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung des Widerrufsrechts bei einem Bestellwert bis zu EUR 40 der Verbraucher, es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten Ware. Bei einem Bestellwert über EUR 40 hat der Verbraucher die Kosten der Rücksendung nicht zu tragen.

    3. Widerrufsfolgen Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung - wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Wertersatzpflicht vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie ein Eigentümer in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige Sachen sind zurückzusenden. Bei einer Rücksendung aus einer Warenlieferung, deren Bestellwert insgesamt bis zu 40 Euro beträgt, haben Sie die Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht. Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt.


    Vielen Dank fuer Ihr interresse! Ihr Musikhaus Steiner"


    Das ist eindeutig! Und der Rückversand kostet dich noch nicht einmal was, da der Kaufwert über 40 € liegt!!! Und es sind Drumsets, im Text, nicht explizit ausgeklammert von dieser Regelung!!


    Ich würde allerdings zum Testen eigene, alte Schlagfelle aufziehen, damit die Originalen erstmal unversehrt bleiben und dafür, bei Rücksendung, keine Nutzungsgebühr abgezogen werden kann.


    Desweiteren steht ja in der Auktion, dass es Birke-Hybrid Kessel sind, also keine "echten" Basix Custom Birke-Kessel - inwiefern sich das auf den Klang auswirkt weiß ich allerdings nicht.
    Auf jeden Fall hat es für diesen Preis einen guten Gegenwert - da wirst du lange Zeit viel Spass mit haben (die 800 Ständer sind auch recht stabil, meine halten jedenfalls noch wie am ersten Tag).


    D.h. du wirst es wahrscheinlich garnicht zurückschicken wollen. Die aufgezogenen REMO UK/UT Felle sind zwar Felle aus taiwanischer Produktion, aber nach den Vorgaben von REMO. Sind imo etwas dicker als die USA-Versionen, klingen aber wirklich nicht übel, ggf. würde ich die Schlagfelle gegen REMO Emperor clear oder EVANS G2 clear Felle ersetzten, die klingen auf meinem Basix Custom Set supergut.


    P.S.: Auf die Becken und den Hocker in der Auktion gegen Aufpreis würde ich verzichten, die sind Fimsch, auch wenn Paiste draufsteht.


    Ich glaube, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der Qualität des Holzes und der Gratung gibt, so dass man das nicht so ohne weiteres trennen kann. Die Härte und Dichte des Holzes ist maßgeblich für die Qualität der Gratung und mit zunehmender Trommelgröße steigt auch der Einfluss des Holzes an dem Klang.


    Sicher gibt es diesen Zusammenhang, da hast du völlig Recht.
    Aber ich bekomme auch einen relativ "schlechten" Holzkessel (z.B. Pappel) mit guten Fellen und etwas Stimmen zum benutzbaren Klingen, wenn er denn eine saubere Gratung hat (die kann auch ruhig rund statt scharf sein - gibt halt nur ein anderen Grundklang).
    Natürlich wird er nicht so schön klingen, wie ein Canadian Ahorn Kessel, aber das kann man auch nicht erwarten - sonst gäbe es ja keinen Anreiz, sich ein teureres Set zu kaufen.
    Aber ein Anfänger würde, da bin ich fest von überzeugt, den klanglichen Unterschied innerhalb der Band beim Spielen nicht hören - er wird viel zu konzentriert auf das Richtigspielen sein - da fallen klangliche Unterschiede einfach unter den Tisch (immer eine gute Stimmung vorausgesetzt).
    Aber zum Üben reicht das allemale. Wichtiger ist da imo die haltbare Hardware eines Billigsets.

    ....Bullshit. Willst du ernsthaft gepresste Holzspäne mit zB. Ahornkesseln vergleichen?
    Die billigen Sets sind oft Sets die nicht durch die Endkontrolle gekommen sind? Ebenfalls Unwahr.
    Wo die gefertigt werden gibt es gar keine Endkontrolle.


    Die Zeit der gepressten Holzspäne ist selbst bei den billigsten Drumsets lange vorbei.
    Das Letzte dieser Art stellte, meines Wissens nach, die namhafte Firma REMO in den 80ern her und die Teile klangen garnicht mal soooo schlecht.
    Heute ist alles aus "Sperrholz", bis auf die von mir genannten Ausnahmen, selbst die billigsten Teile (zumindestens von den Sets, die ich auf der MuMe und den gängigen Musikläden gesehen habe).
    Natürlich gibt es mehr oder weniger wertvolles Sperrholz (von Linde bis Ahorn gibt es alles), was auch sicher den Klang beeinflußt, aber nicht in dem Maße wie die Gratung und die Felle.
    Bei den ziemlich großen Aufwendungen, die es braucht, um eine international verkaufende Drumfirma aufzubauen, kann ich mir einfach nicht vorstellen, das es Leute geben soll, die all ihr Geld in eine Firma stecken, die nur dazu da ist, wertlosen Fimsch auf den Markt zu hauen, um dann am schlechten Ruf pleite zu gehen.
    Eher gehe ich davon aus, dass die einigermaßen brauchbaren Sets (wir reden hier nicht von Aldi und Co., die werden wahrscheinlich noch nebenher aus den anfallenden Resten produziert - davon allein kann aber keine Firma existieren), die aber immer noch billiger sind, als so manches baugleiches Marken-Set, einfach qualitativ den Ansprüchen der beauftragenden Firmen nicht in allen Fällen entsprechen, also nach der Endkontrolle als B-Ware mit irgendwelchen Fantasienamen verkauft werden.
    Was nicht immer direkt unbrauchbar sein muß. Manchmal sind es sicher auch "nur" Lackierfehler oder andere klang-unbedeutende Kleinigkeiten.
    Aber das ist nur meine Meinung - wissen tue ich das nicht, behaupte ich auch garnicht.

    Andererseits, wenn man die Preise der Becken im Laden sieht, kommen einem schon so Gedanken, wer hier eigentlich wen verars..!


    Ich habe vllt 10 x in meinem Drummerleben Becken nagelneu im Laden gekauft (4 xmal davon in der DM-Zeit, da waren die Becken bei weiterem nicht sooo teuer wie heute) - und werde es nie wieder tun.
    Es sind im Endeffekt alles nur Blechdeckel, die in der einen oder anderen Weise behandelt wurden, wobei ein hoher Preis oftmals noch nicht mal die Klangqualität garantiert. Viele Beckenserien werden marketingtechnisch hochgehypt oder künstlich im Preis hochgehalten, um einen Imageverlust zu verhindern.
    Man kann sicher noch das Eine oder Andere im Laden raushandeln, aber wer das nicht kann, ist gekniffen und finanziert die Händlerverluste bei den guten Feilschern mit.
    Bei Zweien, die ich für recht viel Euro (und ausgiebigen Test im Laden) kaufte, habe ich schon nach einem halben Jahr 50% Verlust hinnehmen müssen, weil sie mir Live im Bandverbund schon nach kurzer Zeit nicht mehr gefielen. Die anderen waren billige "Mitnahme"becken, die ich seltsamerweise auch heute noch spiele und die mir immer noch gefallen.
    Und die wenigsten Läden geben einem die Becken wirklich über längere Zeit mit nach Hause.
    Alternative wäre vllt die Bestellung übers Internet - da kann ich im Normalfall 25 Tage lang testen und sie ggf. wieder zurückschicken. Im Laden konnte ich das leider schon nach einer Woche nicht mehr.


    Seitdem kaufe/tausche ich nur gebraucht und fahre recht gut damit - je älter so ein Becken wird, desto geringer ist der Wert-Verlust beim Verkauf (das ist wie bei Autos).


    Und für den Preis von einem neuen Marken- Ride Becken kann ich drei!! Gebrauchte antesten, habe also eine dreimal höhere Chance meinem Idealbecken näher zu kommen.


    P.S. Wenn man sich hier im Forum mal intensiv einliest in die Beckenmaterie, dann braucht man eigentlich auch keine Beratung vor Ort mehr - im Zweifel orientiert sich die Beratung im Laden eh meist nach dem Lagerbestand des jeweiligen Ladens.

    Auf meinem MMX spiele ich Amba coated als Schlagfell und Amba clear als Reso.
    Emperor habe ich auch mal getestet, haben mir nicht sooo gut gefallen - obwohl, ein Ton kam schon raus.
    Auch die etwas dickeren, einlagigen Aquarian Satin Finish kamen nicht so gut rüber. Beides war mir zu trocken auf dem MMX.
    Auf meinem Basix Custom Birch finde ich dagegen Emperor clear als Schlagfelle und Amba clear als Reso optimal.
    Aber alles Geschmackssache - jeder muß sein Ding selbst finden.

    ... Das Holz ist kein mehrlagiges Pappelholz, sondern Sperrholz. ...



    Nur zur Klarstellung:
    alle Trommeln (ausgenommen die in Fassbauweise oder aus einem Stück Gebogene), egal aus welchem Holz, sind immer aus SPERRHOLZ!!!! Auch die Teuren.


    Die Kessel bestehen aus: (Werbezitat) "mehrlagigem, kreuzverleimten Schichtholz" - was nichts Anderes als eine Marketing - Umschreibung für SPERRHOLZ ist.


    Das Wichtige an den Kesseln ist die Gratung und die Felle.
    Bei vielen Billigstsets sind diese beiden Voraussetzungen oft sehr mies (man kann aber auch Glück haben (ich besaß auch mal ein "Cantabile Session Stage", da war alles super, nur die Felle waren eben nicht so gut wie Remos/Evans).
    Auch an der Hardware hatte ich Nichts zu meckern.
    Vllt hatte der TS (und ich) auch nur Glück mit seinem Set und du hattest ein "Montagsmodell". Die billigen Sets, denke ich, sind oft Sets, die nicht durch die Endkontrolle gekommen sind - bei den einen sind eben die Fehler sehr groß, bei Anderen eben vernachlässigbar.


    Daher Tipps für den TS: neu http://shop.kirstein.de/shop/d…=item&ST=1&IT=2911&CT=782 249€


    Oder dieses hier: gebraucht http://www.musik-service.de/Mu…Flohmarkt-fly70549de.aspx oder hier Biete Pearl Free Floating Snare,Fame Birch Custom Shellset + Extra 150€

    ....


    Oder haben diese Marken auch Billigdosen hergestellt? gerade bei diesen Ebay Auktionen ist es ja schwer zu verstehen ?


    Ja, leider haben auch die Markenfirmen leider eine Menge relativen "Schund" im Angebot, besonders in den unteren Preislagen.

    Nach diversen Tests und Kauf/Tauschaktionen über die ganzen Jahre haben sich letztendlich drei zwei Snares als meine Lieblinge herauskristallisiert:


    No.1: Pearl Freefloating Brass 14" x 6,5"
    Klang: Volltönend, leicht singendes Sustain, laute Rimshots
    Warum genau die: ich wollte mir damals endlich mal eine vernünftige Snare zulegen und von Messing hatte ich viel Gutes gehört/gelesen - und Bingo, es hat geklappt.
    Felle: Remo CS Schlagfell, Amba Reso
    Preis: neu 500 DM!!!


    No.2: Ludwig Suprasensitive (verchromter Alu-Kessel) 14" x 6,5" und einen Ludwig Supra 14" x 5,5"
    Klang: Volltönend - etwas weicher und trockener als die Pearl FF, auch leicht singendes Sustain, normale, in den Gesamtsound integrierte Rimshots - der Rock - Klassiker eben.
    Warum genau die: war immer schon mein Traum, bin auf dem Umweg über eine 5" tiefe Supra dahin gekommen - aber 6,5" Tiefe gefällt mir einfach besser.
    Felle: Remo CS Schlagfell (wird demnächst aber auf Amba Coated gewechselt), Amba Reso
    Preis: gebraucht 290 €
    - ausgeträumt, verkauft!! Ich war es leid, nur Blechsnares zu haben, die alle irgendwie ähnlich klangen.
    Stattdessen kurzentschlossen eine SONOR Maple Sonderedition in 14" x 6,5" für 111€ inkl. Versand!! (gleiche Fellbestückung) gekauft - schöner Holzklang, volltönend und knackig im Klang - ganz anders Klangempfinden, als bei den Metallsnares.
    Aktualisierung: Nun besitze und spiele ich wieder eine Dimavery SD 400 Messing Snare, 14" x 6,5", brüniert mit Gussspannreifen (s.Aufgepasst - Steckt hinter einer teuren Shine Custom Snare eine Dimavery 140 Euro Snare?).
    Nachdem ich das Testmodell zurückgeschickt hatte, bedauerte ich es doch schon nach recht kurzer Zeit und kaufte mir dann, aber viel später, doch noch mal so eine Snare von einem Forenkollegen (gebraucht, ich glaube 85€), welche ich bis heute nutze und schätze.
    Besonders mit Besen klingt diese Snare top, aber auch im Hardrock macht sie eine gute Figur.
    Felle: REMO Amba coated, Amba Reso Snare


    No.3: Pearl Sensitone " Black Nickel over Brass" (Thomann Special) 14" x 6,5"
    Klang: Volltönend, etwas mehr singendes Sustain, als die Pearl FF, knallige Rimshots - sehr funky.
    kokainkonni: kommt aber schon seeeehr nahe an die Ludwig BlackBeauty ran ;)
    Gehört jetzt komplett meinem Sohn.
    Warum genau die: Superangebot im Schnäppchen-Thread, einfach mal bestellt und WOW!! Klingt phänomenal! Felle: Remo Amba coated Schlagfell, Amba Reso
    Preis: neu, läppische 179 €
    Bis auf die fehlenden, vergoldeten Spannreifen/Stimmböckchen ist sie übrigens der alten Pearl "Steve Ferrone" Signature Snare zum Verwechseln ähnlich (auch Black Nickel over Brass).
    Wahrscheinlich Restbestände, da Steve Ferrone nicht mehr Pearl Endorser ist.

    No.4: Eine billige, gebrauchte PEARL Export Stahlsnare 14" x 6,5" mit gummiunterlegten 8 Stimmböckchen mit Evans G1 coated Fell - der klangliche Überraschungshit schlechthin (hätte ich für den wirklich kleinen Preis (35€!!) nicht erwartet), klingt pfundig und sauber (ohne unschönes Snareteppich-Rascheln) in hoher und tiefer Stimmung.


    Ich spiele diese vier, weil sie alle drei genau so klingen, wie ich einen Snaresound mag - aber trotzdem alle recht eigenständig und unverwechselbar.

    No.5: Eine tolle Mapex Black Panther Maple 13" x 6" habe ich zwar auch noch, aber nur noch theoretisch - eigentlich hat sie mir mein Sohn schon so gut wie abgeluchst :rolleyes: .
    Klang: Volltönend, kompakt, funkig mit schönem Holztimbre.
    Warum genau die: ich wollte mal was Kleineres und Holziges - hatte ich bis dato nicht.
    Felle: Remo Amba coated Schlagfell, Amba Reso
    Gehört jetzt komplett meinem Sohn.


    Preis: familienfreundlich 92€



    No.6: Zwei schöne PEACE Phosphor Bronze Snare (5,5" und 6,5",gehämmerte Kessel) - klingt fast wie meine PEARL FF Brass. Und das bei einem Preis von 129€/149€ :thumbup:

    No.7: Hinzugekommen ist eine 14" x 5,5" Peavey Blacknickel-Stahlsnare,
    vom Vorbesitzer mit Tama Gussreifen und einen breiten Snareteppich
    gepimpt, ich habe dann noch ein Evans ECS Snarefell aufgezogen - knallt
    wie die Sau und ist trotzdem schön dynamisch spielbar! Geiles Teil, auch
    wenn ich über diese Peavey Snare im Netz keine Informationen gefunden


    habe - egal. Schon wieder Schnee von gestern.
    No.8: Mil­le­nium 14"x6,5" Alu­mi­nator Snare (159€!!), habe ich mit einem SONOR Bronzeteppich (40€), einem gebrauchten DieCast Spannreifen (25€) und einem Amba Coated Schlagfell (15€) gepimpt - phänomenal!!! (derzeit meine Lieblings-Snare, klingt recht weich, spricht schnell an, hat ein schönes volles Volumen (Amba Coated)) :thumbup: Alle diese Snares kann man imo in allen! Stilen verwenden, sie sind sehr flexibel in den Stimmungen.
    @ proske: Ich setze sie alle in der Cover-Rock Schiene ein - bei soften, wie auch bei harten Songs.





    P.S.S. Eine Liste von meinen bisherigen, aber wieder verkauften Snares:


    Sonor Phonic (Buche/Mahagoni, 14" x 8"), Sonor Signature HLD (Ferromangan-Stahl, 14" x 8"), Sonor Phonic D 506? (Ferromangan-Stahl, 14" x 6,5"), Ludwig Supraphonic (Aluminium, 14" x 5"), Ludwig Supersensitive s.o. (Aluminium, 14" x 6,5"), SONOR s.o.(Maple Sonderedition, 14" x 6,5"), Mapex Black Panther s.o. (Maple, 13" x 6"), Mapex Chromium (Stahl, 14" x 6,5"), Basix Custom (Birke, 14" x 5,5"), alte Premier Snare (Stahl, 14" x 5,5", keine Ahnung welche Serie), alte Premier Snare (Holz, 14" x 5,5", keine Ahnung welche Serie oder welches Holz, mit Verstärkungsringen), uralte Sonor Pancake Snare (Buche, 14" x 3"?), Peace Phosphor Bronce (14" x 5,5" und 14" x 6,5"), Platin (Maple, 14" x 5,5 "), Eigenbau, allerdings mit gekauftem Kessel ohne Bohrungen, aber mit fertiger Gratung (Maple, 14" x 6,5"), Peavey s.o. (Blacknickel-Stahlsnare, 14" x 5,5") und viele Andere mehr...



    Alle durchgestrichenen Snares sind schon wieder weg.
    Hier einige Fotobeispiele: