Beiträge von Hammu

    ........ "Antesten", wie es so schön genannt wird, kann und sollte man auf der MuMesse eher nicht, zumindest was die Drums & Percussion Geschichten angeht. Bei dem Lärm ist das völlig sinnfrei. Bei Becken aus den bereits genannten Gründen erst recht, da man die sowieso nicht dort kaufen kann und im Laden sowieso wieder anspielen muss (Ja, sollte man auch bei Paiste Becken ruhig mal machen, denn auch da gibt es Unterschiede...)
    .........


    Das Problem mit dem Krach ist aber auch ein gutes Stück von den Ausstellern hausgemacht, oder?
    Ich kann mich an so manche Messe erinnern, wo man die jeweils neuesten Drumserien (sogar bei Sonor!!) in extra dazu eingerichteten, gedämpften Soundkabinen antesten durfte.
    Auch die Beckenfirmen hatte solche Kabinen oder besser gesagt, etwas größere Testräume, in die nur eine bestimmte Menge von Leuten eingelassen wurden - die Sticks zum Testen gab es vorne am Eingang und beim Rausgehen gab man sie wieder ab und die nächste Gruppe konnte eintreten - so einfach ist Schallschutz.
    Klar, es dauerte etwas länger, man mußte sich eben in einer Schlange anstellen - aber es war möglich und insgesamt doch recht leise.
    Aber diese Einrichtungen sind immer mehr der Sparwut der Firmen zu Opfer gefallen
    Heutzutage sind doch Messejobs eher eine Qual fürs Personal - da kann aber doch der normale User nichts für - der baut die Stände nicht so auf.


    Im Übrigen darf man mittlerweile auch in großen Musikläden (Store, Produktiv) kaum noch etwas antesten - immer mit dem Hinweis auf den Lärm.
    Also wo bitte soll ich als Endverbraucher mich denn noch kundig machen??


    Positives Beispiel ist da z.B. das House of Drums, Bochum.
    Die haben einen großen Ausstellungsraum im Untergeschoß, wo man Drums und Becken in Ruhe (wenn nicht zuviele andere Drummer da sind - aber selbst mit denen kann man sich ja absprechen) anspielen kann. Bei evtl. Fragen geht man eben oben an den Tresen und läßt sich beraten - und niemand ist genervt.

    Ich habe zwei Crashes 18": eines von Murat und eines von Ibrahim Diril - beide klingen super und besser als so manches teure Becken, was ich hatte. Und im Klang so wie die Soundfiles auf den jeweiligen Homepages.
    Bei mir halten sie auch schon recht lange.
    Ein 21" Murat Diril Renaissance Ride habe ich wieder abgegeben, weil es mir doch noch immer zu dünn war (schwang sich imo zu stark auf), aber das ist jetzt kein negatives Qualitätsmerkmal sondern nur persönlicher Geschmack.
    Ich kann die Teile also momentan nur empfehlen (ich hoffe, das Qualitäts/Leistungsverhältnis bleibt noch lange so).


    Aus deiner Sicht kann ich das durchaus verstehen, da hätte ich sicherlich auch keinen Spass dran.


    Aber dann doch bitte konsequent sein und die Messe wirklich nur für Fachbesucher öffnen und stärkere Kontrollen durchführen und keinen "Publikumstag" anbieten.


    Doch ich habe eher den Eindruck, auch wie diese Messe in den einschlägigen Medien beworben wird, sind es gerade die "Nichtfachbesucher", die die Messe überhaupt noch am Kack.. halten (um es mal so salopp zu formulieren), bzw. deren Eintrittsgelder.
    Wenn nur noch ausgewähltes Fachpublikum zugelassen wäre, würde sich die Messe wahrscheinlich garnicht mehr tragen oder die Eintrittspreise fürs Fachpersonal in die Höhe schnellen und damit uninteressant werden - daher diese ganze Inkonsequenz seitens der Messeleitung.
    Und für wen sollten dann die ganzen Cracks spielen? Für nüchterne, geschäftsmäßige An- und Verkäufer, denen es sicher teilweise völlig an der Hose vorbeigeht, ob sie ein Instrument verscherbeln oder einen Kühlschrank??
    Ohne Publikumstag würden Massen von Super-Musikern ohne Job sein. Keine Fans - kein Heroe!!


    Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, das ein Fachbesucher ausgerechnet am "Publikumstag" freiwillig seine Deals unter Dach und Fach bringt - dazu hatte er/sie doch eine ganze Woche Zeit.


    Also mein Fazit: Wenn schon "Publikumstag" - dann auch mit Testmöglichkeiten, sonst lieber gleich canceln (was sich aber, wie oben beschrieben, für die Messeleitung nicht rechnet).


    Drummi: Probier es einfach mal aus - dann weißt du wenigstens, warum du 30 Jahre lang ohne dieses Event ausgekommen bist oder du findest es so toll, dass du es nicht mehr missen willst :D .
    Interessant ist es schon, aber auch sehr anstrengend!!!

    Anfassen und ankucken und anspielen ist machbar, kaufen kannst du an der Messe nur in Sonderfällen was.


    Bei Becken stimmt das mit der Antestmöglichkeit, bei den Drums eher nicht - weder ein Sonor, ein Ludwig, ein Premier, ein Pearl, ein Tama, oder ein DW konnte man als Normalo antesten - das haben die alle nicht mehr nötig (früher war das wirklich anders).
    Auch Cajons und Djembes konnte man letztes Jahr antesten.

    Sehe ich auch so wie Chuck Boom, bin auch eher für weiche Linienführung.


    Aber, Hammu, das hatten wir doch schon 'mal in einem anderen Thread, gelle? ;)
    Nämlich hier: Reparatur eines Längsrisses (mit Bildern)


    Gruß - R.


    Stimmt, allerdings habe ich mittlerweile auch einige Becken nach der Bohr/V-Aussäge Methode bearbeitet und noch halten sie.
    Diese Methode ist imo etwas leichter zu bewerkstelligen, als ein sauberes bogenförmiges Aussägen (das ist mit der haushaltsüblichen PUK Säge nicht zu schaffen).
    Aber natürlich viel eleganter.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die erste Snare keine Ludwig ist (die Böckchen sehen/sahen bei Ludwig völlig anders aus) - nicht mal ne Standard (wobei ich auch nicht weiß, was das für ein Modell sein sollte).
    Die Zweite ist eindeutig eine Ludwig Supra (wg. des Labels tippe ich auf eine aus den 60er Jahren (hatte selbst mal eine).
    Allerdings ziemlich verhunzt. Allerdings ist das reine Optik, am guten Klang ändert das eigentlich nichts (wenn alles Andere in Ordnung ist).
    Preise werden demnach im unteren Bereich liegen. Mehr als 100€ würde ich auch für die Supra nicht zahlen - ein bißchen spielt das Auge ja doch mit.
    Die Andere ist imo eine NoName Snare, vllt 30€ wert.
    Man könnte allerdings, wenn man die Ludwig-Snare denn wirklich günstig bekommen kann, den Chrom auch ganz entfernen und die Snare einfach lackieren - dann hat man eine etwas bessere Ludwig-Acrolite (weil 10 statt 8 Spannschrauben je Seite, der Kessel und der Klang ist der Gleiche).


    P.S. Da war ich mir wohl doch etwas zu schnell zu sicher, sorry. Asche auf mein Haupt!
    Dank Ludwig-Drummer (s. Post unter mir) weiß ich jetzt, dass es doch irgendwann einmal ein Ludwig Standard gegeben hat - man lernt nie aus und sollte sich auch nicht zu schnell aus dem Fenster lehnen :whistling:

    Mit solchen Aussagen wäre ich immer etwas vorsichtig. Kennst du denn wirklich gute Meinls und hast die im Vergleich mit den Dirils gehört? Hast du mal die Haltbarkeit der Becken verglichen. Es gibt viele Faktoren, die preisbildend sien können.


    Stimmt, kann man nicht so pauschal sagen.
    Ich wollte auch nur auf die Gefahr der MUME, auch für die großen Hersteller, und den geneigten Käufern hinweisen.
    Auch nicht alle Becken der kleineren Beckenschmieden sind besser als die Becken der großen Firmen, das muß ich natürlich zugeben - aber es werden zusehends, von Messe zu Messe, mehr.
    Und natürlich klar, Becken sind immer rein persönliche Geschmacksache.
    Haltbarkeit sehe ich da eher als vernachlässigbar an, da sich keine Firma heute mehr leisten kann, in den Ruf zu kommen, instabile Becken zu bauen - weder die Großen, noch die Kleinen.

    ja die musikmesse ... schade dass man da nur sticks und kleinkram kaufen kann ...
    sonst würd ich bei den meinl becken nichmehr wegkommen
    zumal es bei der musikmesse meist noch viel günstiger is als beim BigT
    aber was will man machen ....


    Sorry, aber wie kann es auf der MUME noch günstiger als im Fachhandel sein, wenn man doch dort nichts kaufen kann??
    Viel gefährlicher ist die MUME, weil man dort viele kleine Beckenfirmen sieht, die bessere, aber billigere, Becken als Meinl herstellt. Oft allerdings ohne deutschen Vertrieb.
    Z.B. DIRIL - glücklicherweise mittlerweile mit deutschem Vertrieb.


    P.S. Für mich ist die Musik-Messe auch eher nur eine Ausstellung, denn ein Kauf/Antesten der ausgestellten Waren ist auch selten möglich - obwohl der Begriff "Messe" ja eben auch den Verkauf der Waren impliziert.

    Genau so sehe ich das auch - die Teile müssen einfach raus und waren eben bisher überteuert.
    Und bald ist auch wieder Musikmesse in Frankfurt und da gibt es sicherlich reichlich neue Modelle - bis dahin müssen die Lager leer sein.
    Bei der Pearl Messing-Snare (da konnte ich zugegebenermaßen auch nicht wiederstehen) ist das wahrscheinlich ebenso - Ferrone ist nicht mehr bei Pearl unter Vertrag und als "normale" Messingsnare ohne Signature ist sie eben nur eine von vielen guten Messingsnares im Handel, jetzt aber zu einem Preis, den ich, und scheinbar auch viele Andere hier, zu bezahlen bereit bin.

    .....
    Was allerdings auch sein könnte, das wäre meine eigentliche erste Frage: Ich hab noch das Remo-Werksfell drauf, UX oder was das für ein Dingens ist, mit zwei Falam-Slams, und will mir ein PS3 draufmachen. Klingt es dann schon gleich 'gleich', wenn ich mit dem rechten oder linken Beater (Iron Cobra-Doppelpedal) spiele? Noch ist der Unterschied einfach zu krass, um annehmbar zu sein.
    ......


    Das ist völlig unabhängig vom verwendeten Fell - wenn nicht beide Schlegel in etwa gleich weit vom Fellmittelpunkt auftreffen, wird es immer einen Soundunterschied geben - egal ob teures oder billiges Fell.


    Hey, jetzt mal nicht übertreiben, ca. 2,5 cm Abweichung zur 22er, da sollte der Randbereich noch bisschen weiter weg sein, so klein ist ne 20er jetzt auch nicht, einen Raiser für 20" halte ich für absolut überflüssig!


    Ich sehe das nicht als Übertreibung.
    Für mich klingt meine 20er Bassdrum ohne Raiser eben irgendwie komisch, gedämpfter, mit weniger Druck, dafür mit mehr Obertönen, die ich nicht mag.
    Mit Raiser sind diese Einschränkungen im Klang einfach weg - aber das ist natürlich rein subjektiv so empfunden.
    Deshalb wollte ich dem TS diese, bei mir gut funktionierende, Lösung nicht vorenthalten.

    Es gibt auch noch die Lösung des Problems mithilfe eines Drumraisers (http://www.thomann.de/de/gibra…bdpm_bass_drum_raiser.htm), der die Bassdrum einfach ein Stück höher setzt.
    Diese Lösung benutze ich, da ich die gleiche Maschine an wahlweise einer 20" und einer 22" Bassdrum nutze.
    Als ich noch eine 24" Bassdrum hatte, habe ich die Schlegel einfach in der Höhe für die 22" Bassdrum gelassen - obwohl sie dann etwas unterhalb der Mitte auftrafen, hörte ich keinen wesentlichen Unterschied im Klang.
    Allerdings hat eine 24" Bassdrum auch genug Fellreserven am Rand, um immer noch frei schwingen zu können.
    Bei einer 20" Bassdrum kommt man mit den Schlegeln, bei 22" Höhen-Einstellung, schon in den komisch klingenden Randbereich.

    ...


    Aber ich frage mich auch dabei, warum man seitens des Herstellers so kurzsichtig war und dem Kunden diese Modifikationen überläßt.


    Ganz einfach - Werbestrategie!


    Ein Blick auf die Bühne reicht und jeder Drummer der anwesenden Musikerpolizei weiß, was der Kerl auf der Bühne spielt (dieses Orange dringt wirklich in die hintersten Augenzäpfchen und sorgt dort für Chaos :D ).
    Wenns dann auch noch gut klingt, spricht sich das schnell rum.


    Was Anderes ist die Hardware - da frage ich mich wirklich, was die sich dabei gedacht haben.
    Selbst wenn sie länger halten sollte (scheinbare Philosphie: was schwingt bricht schließlich nicht :D ), ist diese Hardware grottenschlecht und am Rande des Vertretbaren.
    Ich kann so ein Set in unserem Proberaum, den wir mit mehreren Bands teilen, aus allernächster Nähe (steht direkt neben meinem A-Set) begutachten - gruselig.
    Der Sound ist allerdings wirklich sehr gut - alles kann man eben nicht haben.

    Ich hatte mal vor Urzeiten diese Teile auf einem Sonor Phonic drauf - habe sie aber ganz schnell gegen Ambas coated getauscht.
    Der Klang war sehr mittenbetont, knochig, hart und mit relativ wenig Sustain - so jedenfalls mein klangliches Empfinden.
    Sie waren aber in den 80 Jahren sehr beliebt. Die Ludwig Rockers Sets wurden sogar zeitweise serienmäßig mit den "Ludwig Silver Dots - Fellen" ausgeliefert.


    Auf meiner Ludwig Sensitive und meiner Pearl Brass Freefloating spiele ich allerdings immer noch die CS - Felle, allerdings ist der Dot dort von unten aufs Fell geklebt.


    Diese Felle sind allerdings auch nicht für jede Snare geeignet. Erst letztens habe ich solch ein Fell wieder von einer Mapex Chromium Stahlsnare entfernt und ein Amba coated aufgezogen, sie klang mir damit einfach zu hart.
    Alle genannten Snares sind übrigens 14" x 6,5".
    Auch auf einer Ludwig Supra in 14" x 5" klangen die Felle nicht wirklich gut.

    Es gibt Formeln für den Bau von Bassreflexboxen (z.B. hier: http://www.carhifi-portal.de/kurs/boxenbau.html), die müßten grob passen.
    Die Membranfläche des Speakers wäre in diesem Fall natürlich die Fläche des Schlagfelles.
    Wie gesagt, nur grob benutzbar, da man ja die elektrische Güte, Widerstand, etc. bei einem Bassdrumfell nicht hat, d.h. diese auch nicht in die Formel einsetzen kann.
    Aber man kann eh nur eine bestimmte, zu betonende Bassfrequenz (und einen eng darum liegenden Frequenzbereich) errechnen!!!

    Dieses Gutachten ist uralt. Heutzutage ist der THC-Anteil um ein vielfaches groesser.


    Wenn schon Einspruch, dann bitte auch fundiert mit Belegen - also neueren Gutachten-Links!

    Behauptungen ohne belegbarem Hintergrund gibt es hier schon genug.



    Zum Thema: Leute, ihr hängt euch hier an Dingen auf, die überhaupt nicht bewiesen sind.


    Nur weil ein Gitarrist rausgeht um angeblich zu kiffen heißt es doch nicht, das er es wirklich tut (oder im schlimmsten Fall auch regelmäßig braucht).
    Wie ich dem TS schon in meinem ersten Post schrieb, kann es auch sein, dass der Gitarrist dem Neuling gleich beim ersten Mal zeigen wollte, wie cool diese Band ist - da hat er natürlich gleich den falschen erwischt.


    Sogar meine Eltern haben mich, vor gefühlten tausend Jahren, schon vor den bösen Rockern (und deren abartigen Musik) gewarnt - damals waren es die Beatles!!!


    Es kann sich ja auch verhalten, wie Nille es beschrieb:
    "Muss ehrlich sagen, dass ich damals schon skeptisch war, als unser Sänger mit einem Sixpack zur zweiten Probe ankam. Hat sich dann aber wieder normalisiert.
    In deinem Fall würde ich dir einfach empfehlen sich noch 1-2 mal mit den Jungs zum Proben zu treffen und erst dann zu entscheiden.
    Wer weiß, vielleicht hatte der "Nach-Einem-Song-Kiffer" ja auch einfach nen saumäßig verkorksten Tag."


    Ihr macht dem TS ja noch mehr Angst mit eurer Diskussion.


    Ich kann nur wiederholen: erstmal das Spielen und Proben mit den Jungs mehrere Male ausprobieren - aussteigen geht immer noch.

    Sorry, aber ich muß es einfach loswerden:
    Es ist immer wieder hochinteressant, wie schnell und gigantisch hier im Forum eine kleine Frage eines neuen Mitglieds (Alter unbekannt) beantwortet wird und in allen Nuancen und denkbaren Eventualitäten, aus allen Blickwinkeln beleuchtet und abgehandelt wird.
    Phänomenal, das macht uns keiner so schnell nach!
    Ich gehe jetzt erstmal Karneval feiern und genehmige meinem Körper etwas hochgradiges Gift 8o - ich bin gespannt, wieviel Seiten morgen volldiskutiert sind.


    P.S. Kleiner Diskussionstipp: Glaube war noch nicht dran und Politik eigentlich auch noch nicht wirklich:D

    ....Ich weiss nicht, wie gross ein doppelter Wodka ist, aber das kann schon passen, denn 125 ml sind ein ordentliches Wasserglas voll.


    Ein geeichtes Schnapsglas hat 2 cl = 20ml
    Folglich hat ein doppelter Wodka 40 ml


    Also 3 doppelte Wodka entsprechen tatsächlich ungefähr 125 ml - aber Bier schmeckt besser und es dauert länger, es zu trinken :D