Glücklicherweise habe ich mich doch dazu überedet, zu dieser Veranstaltung zu fahren - und es hat sich gelohnt (nein PBU, nicht nur, weil ich gewonnen habe!!).
Auch die Performances der Drummer und auch die, zwar nicht sooo zahlreich anwesenden, aber durch die Bank weg sehr netten und tippbereiten, Aussteller, waren das Hinfahren schon wert. Und ich habe meine alte Liebe zu UFIP Becken wiederentdeckt - das nächste erreichbare Class Medium Ride wird wieder meins (will jemand zufällig seines loswerden?)
Durch das heimelige Ambiente des Veranstaltungsortes(eine riesige alte, mehrstöckige Kneipe (heute Kulturtreff)) und die gute Aufteilung der einzelnen "Attraktionen" auf mehrere Stockwerke/Sääle), war der CMS-DrumDay schon echt gemütlich und entspannt.
Und so einige nette Mitglieder des Forums konnte man auch mal in Natura kennenlernen/wiedersehen (Moin, Jungs!) - alles wie zuhause im Wohnzimmer
.
Die aktierenden Drummer (nein, stimmt nicht ganz - "Marcito" Markus Ostfeld bespielte zu meiner Überraschung kein Drumset, sondern eine Percussionburg - und Respekt, das war nicht von schlechten Eltern) gehörten imo allesamt zur Top-Klasse und waren alle so verschieden in der Musikauswahl ihrer Darbietung, dass es mir nie langweilig wurde.
Mein persönliches Aha - Erlebnis dieses Tages war allerdings Olli Rubow. Ein minimalstes Drumset, diverse E-Spielzeuge, Perssionteile und ein Musikstil (so zwischen Diskco und Tekno - er lebt diese Musik förmlich und spielt sich richtig in Trance), der so garnicht der Meinige ist - und trotzdem hat es geschafft, mich mit seinen Improvisationen fast 45 Min absolut zu fesseln (er spielte komplett in einem Rutsch durch) - tolles Erlebnis. Wäre das Licht im Saal ausgewesen, und nur die , ja vorhandenen, Diskostrahler an, hätte man sich echt wie einer Teknonacht gefühlt. Aber auch so kam man gut ins rhythmische Wippen.
Als Letzter spielt Manni von Bohr, der das Forum oft genug spaltet.
Nach etwas Schwierigkeiten mit der PA-Technik (da war er aber nicht schuld dran) fing er etwas verspätet mit seinem Spiel an und zeigte, warum ich ihn (trotz vieler guter jüngerer Konkurrenzdrummer) immer noch sehr mag - tolles Rock/Jazzrock-Drumming und die Beherrschung eines riesigen Drumkits, in dem kein Bauteil nur überflüssige Show ist.
Da er sein Kit mit der Rückseite zum Publikum aufgebaut hatte, konnte man auch die tolle Fußarbeit bewundern (teilweise wurden vier Bassdrums (wobei eine allerdings ein 13" Timbale!!!) war gleichzeitig gespielt!!!!).
Nur würde ich ihm beim nächsten Mal ein Headset anraten - gerade hinterher, im Erklärungsteil, konnte man seine Ausführungen kaum verstehen, da er ja vom Publikum weg sprach.
Aber ansonsten - Hut ab!!
Mein Gewinn bei der Tombola (ein tolles Stockset von ROHEMA (3 verschiedene Paar Sticks und ein Paar Rods, geil) war natürlich mein persönliches Highlight und ich konnte sehr zufrieden nach Hause fahren.
Eine Wiederholung im nächsten Jahr würde mich sehr freuen.