Beiträge von Hammu

    Das ist wie die Frage: Was ist besser für mein Seelenheil - Christentum, Judentum, Islam, Shintoismus, Buddhismus, bla, bla, bla...... ???
    Alles eine Sache des eigenen Glaubens (bzw. was man gerne für Geschichten/Anekdoten aus dem Leben eines Heiligen hören will und wieviel Restriktionen man sich dann (nach den jeweils dort gültigen Glaubensregeln) im täglichen Leben aufschwatzen lassen will :D) .


    Alles ist gleich schlecht oder gleich gut, je nach Blickwinkel.


    Um zu den Drums zurückzukehren: Sowohl TAMA Imperialstar als auch das SONOR 505 sind reine Einsteiger-Sets, sauber verarbeitet (imo beide gleichgut), aber keine klanglichen Topclass-Drums (von da her gesehen schlecht) - aber immer noch besser als kein Schlagzeug zu haben.
    Und wie bei den Glaubensrichtungen gibt es noch eine Menge preislich und qualitativ ähnlicher Drums (Basix Custom, Platin Pro, Magnum Pro, Magna Pro, Rockworx Pro,.....), die oft sogar billiger als die beiden angefragten Sets sind.


    P.S. Und natürlich wird hier dir jeder genau das Set ans Herz legen, was er selber bespielt (alles andere wäre ja auch Blödsinn, aber seltsamerweise ist das ganz genau wie bei den Religionen :D - ist Schlagzeugspielen etwa esoterisch/religiös?) - also wirst du doch wieder selbst entscheiden müssen ;( .

    .... Neu kostet die bei Thomann z.B. 309€ als 14"x6,5", was mir, glaub ich, sogar noch lieber wäre....
    Aber das ist mir zu teuer als armer Schüler :thumbdown: ;( ;)
    Ich finde leider so wenig zum vergleichen.....


    Gehe bei der Snare keine Kompromisse ein!!! Es ist das Herzstück eines Drumsets.
    Also wenn dir eine 6,5" tiefe Snare klanglich eher entgegenkommt, spare lieber noch etwas länger.
    Ich hatte eine Supra in 14" x 5" (60er Jahre), tolles ehrwürdiges Teil, aber ich wurde einfach nicht warm damit, sie war mir immer irgendwie zu flach im Klang (ich stimme meine Snares immer ziemlich hoch).
    Also habe ich sie verkauft und mir für relativ wenig Aufpreis eine 6,5" tiefe Supra-Sensitive (wie Supra, nur mit Parallelabhebung) von einem Kollegen hier im Forum gekauft und bin damit sehr glücklich.
    Diese Snare und meine Pearl Freefloating Messing (14" x 6,5") stehen sich in nichts nach, obwohl doch verschieden im Klang.


    Aber wenn du wenig Geld hast und kein Markenfetischist bist, wäre vllt diese Snare ein Tipp für dich (ich habe zwei davon (in 5,5" und 6,5") besessen, sie mußten aber gehen, als die Supra-Sensitive kam) - kommt einer Supra vom Klang her schon sehr, sehr nahe und sieht top aus. http://www.s-drums.de/phosphor-bronce-snare-p-1364.html (die Klangfiles auf der Website stimmen mit dem Klang in Natura völlig überein).
    Gibt auch viele positive Statements hier im Forum zu dieser Snare (ist hier intern auch als "Bibbelmann-Snare" bekannt :D - einfach mal in die "Suche" eingeben).

    .....


    UPDATE: Habe mir mal diese DDDrum Red Shot Teile angesehen. Wenn ich das richtig sehe ist das ein Stück gebogenes Metall, daran klebt ein Piezo, darauf ein Stück Schaumstoff und das drückt ans Fell - das sollte sich doch mit etwas Geduld nachbauen lassen, oder? Klar, die Triggereigenschaften sidn nicht so super wie bei einem Mittentrigger, aber dafür sollte man so ein Ding dann für max. 5 Euro zusammenbauen können - Meinungen?


    Das Nachbauen ist total einfach, da hast du Recht.
    Es gibt hier im Forum auch irgendwo einen Thread, wo dieser Randtrigger vom Inneren des Pads an Fell drückt - sieht irgendwie eleganter aus, als von aussen aufgesteckt.
    Ich bevorzuge allerdings einen selbstgebauten Mittentrigger - bei meinem Roland TD6 Modul bringt das zwar nichts, aber bei einem Roland TD12/20 würde dann auch Positionserkennung möglich sein - mit einem Randtrigger geht das nämlich nicht.


    Zum Umbau eines DDrum Pads: eigentlich müßte dort dort doch auch die Positionserkennung mit einem Mittentrigger möglich sein, und nicht nur wenn die ganze Alu-Platte drin ist - aber ich konnte es noch nicht testen (nur von der Logik her sollte es funktionieren.
    Vllt hat das ja in den vergangenen 4 Jahren (seit Threaderstellung :D ) schon jemand hier ausgetestet - bitte mal Ergebnisse posten.


    Zum Zellkautschuk: diese großen Zahlen/Buchstaben Puzzles für Kinder sind genau aus diesem Material und sehr preiswert zu bekommen.

    Saturio: Hast du niemals Geburtstag oder ist bei euch nie Weihnachten? Oder kriegste da nur Müll geschenkt?
    Oder einfach nen Schülerjob suchen und sparen (mein Sohn trägt z.B. Zeitungen aus).
    Unabhängig davon würde ich mich sowieso von den PST3 Teilen trennen und einen einheitlichen Satz Becken z.B. von Zultan, Samataya usw. kaufen - da kriegste wenigstens Qualität fürs Geld.


    Den Vorschlag vom Seppel ist mit Vorsicht zu geniessen!!! Haste dir mal über die Entsorgung gemacht? Schei.. schwer und teuer :D und nicht jeder sitzt an der Quelle wie Seppel ;) .


    P.S. Du stöhnst im Übrigen auf recht hohem Niveau - es soll Eltern geben, die ihren Sprößlingen generell das Drummen verbieten, da hast du es doch vergleichsweise paradiesisch.
    Ich habe mein erstes vernünftige Set (mein Allererstes haben sie komplett bezahlt - hatten aber leider keine Ahnung von der Materie, trotzdem hat es mir 2 Jahre lang gereicht) von meinen Eltern vorfinanzieren lassen und es dann nach und nach abbezahlt.

    Ich spiele derzeit in drei Coverbands alten Rock der 70/80 Jahre (alles rein hobbymäßig - wens interessiert hier die Namen: Hardwear, Past Perfect, Second Hand) und bediene alle drei Bands live mit alten PEARL MMX Toms (ohne Gussspannreifen, aber gepimpt mit Purecussion R.I.M.S. Freischwing-Systemen) in Sequoia Red und den Größen 10",12",14" und eine 22" Pearl BLX Bassdrum in gleicher Farbe.
    Meine Snare ist eine PEARL Freefloating Messing Snare in 14" x 6,5".
    Meine Felle sind:
    BD: Remo PS3 Batter, Remo PS3 Reso
    SD: Power Center reverse Dot Batter, Remo Snare Reso
    Toms: Remo Ambassador coated Batter, Remo Ambassador clear Reso
    Mein Live Set beinhaltet derzeit folgende Becken:
    15" uralteTosco HiHat Becken (Marching Brand)
    10" Stagg Dragon Splash
    14" Stagg SH Medium Crash
    17" Sabian AAXplosion Crash
    20" Ibrahim Diril CrashRide
    20" UFIP Class Medium Ride

    Fürs gleiche Geld hätte ich dann auch das Tama genommen, obwohl ich ja ein Fürsprecher für manche Nonames bin (auf gar keinen Fall für alle).
    Aber bei der Hardware kann man immer Pech haben, je nachdem, was den Herstellern gerade so in die Hand fällt - das wird dann zu den Billigsets gepackt (ich glaube auch, dass da verschiedene Baujahre auch immer verschieden Hardware dabei haben).
    Mit meiner Cantabile Session Stage Hardware habe ich scheinbar Glück gehabt, alles noch heile.

    ........ Auf Yoyoguns Karre habe ich aber auch schon draufgeschlagen. Ist ein komplett anderes Instrument. Qualitätsmäßig.


    Ist ja auch eine ganz andere Serie von Platin.
    Darauf habe ich aber etwas weiter oben auch schon hingewiesen, dass es auch bei den "Billigheimern" qualitativ verschiedene Serien gibt.
    Und die hochwertigeren Serien der NoNames sind allesamt trotzdem preiswerter als die billigsten Sets der Markenanbieter.
    Das Platin Solid ist allerdings wirklich Fimsch (übrigens ebenso wie das Millenium 200/500, vom 500er (lackiert, Birke/Linde Mix) habe ich mir letztens erst ein 10" Tom bestellt - ganz üble Gratung und auch die Bohrung für den Tomhalter waren unter dem Böckchen total ausgefranzt. Ordentlich gestimmt habe ich es, mit viel Stimmaufwand, dennoch bekommen und mit einem Remo Emperor und einer Pearl IMS Halterung klingt es sogar recht gut.) - aber es ist eben auch kein Platin Pro, wie YoYoguns Set.


    Glaube ich nicht :P


    Ja, ja, kann schon sein, dass es eher in den 80ern war - aber quasi direkt, als die Teile rauskamen :rolleyes: :) .

    Zum Thema:
    Meine persönliche Beliebtheitsskala der Drumwerk - Literatur:
    1. D&P
    2. Sticks
    3. Drumheads (waren zwar innovativ mit ihrer Playalong-CD, ist aber wenig Interessantes zu lesen drin - die Gerätetests sind ungefähr so gut, wie die Testberichte, die ich (und sicher auch viele Andere hier) an Thomann für die Gutscheine geschickt habe.)


    Sehr schön finde ich auch den niederländischen "Slagwerkkrant", recht leicht lesbar.

    War super, ne'? :D


    Fand ich, auch gerade unter dem Aspekt der hier aufblühenden E-Drum DIY Kultur, besonders interessant, zeigt doch, dass alles schon mal da war (und fast bis heute unverändert geblieben ist).
    Ich habe schon in den 70ern so ein Pad auseinandergeschraubt, und mich gefragt, wo denn nun die aufwändige Schaltung (die den Preis der Teile gerechtfertigt hätte :D ) ist - aber das ist schon sehr Off-Topic jetzt.

    @ Kaiser09: Sorry, aber bisher gab es die Sticks eben nicht mit CD (meinte daher auch eben eher die anderen Zeitschriften mit einer solchen) - ergo konnte ich auch nicht hören, dass die Playalongs dort mit Gesang sind. Und das Gewiggel, um mir die Playalongs von der Sticksseite runterzuladen fand ich zu blöde, deshalb habe ich es bisher auch nicht getan.


    Ich wollte mit meinem Post auch eher aufzeigen, das ich diese Zeitschriften eher für teure, getarnte Werbeprospekte halte (obwohl ich mir zugegebenerweise im Laufe der Jahre eine Menge davon gekauft habe - was soll man denn sonst auf Klo lesen? :D ).
    Aber ich muß auch zugeben, dass diese Zeitschriften (ganz früher war das z.B. Riebes Fachblatt - imo der Urvater der Musikinstrumentenzeitschriften) vor der Verbreitung des Internets (mit Google und Drummerforum) die einzige Möglichkeit waren, um Informationen von Drums zu bekommen - es sei denn, man hatte die fahrtechnischen Möglichkeit und die Zeit, regelmäßig alle damaligen Musikläden abzuklappern (die heute üblichen, schön Hochglanz-Kataloge waren nämlich auch sehr sparsam gesäät. Ich glaube, das jährliche "Musikerhandbuch" von Musik Produktiv war eines der ersten und umfangreichsten).
    Die Zeitschriften müßten sich also vllt mal an die Zeit anpassen und entsprechende Artikel rund ums Drumthema bringen, die vllt nicht so einfach im Internet zu finden sind, wie gerade Informationen über aktuelles Equipment.
    Interessante Artikel, z.B. über den Lebenslauf/Werdegang alter (bekannter und auch heute schon wieder unbekannter) Drummer/Trommel/Becken - Firmen, sind jedenfalls recht selten.
    Und auch Artikel über alte, oft vllt schon vergessenes Equipment (z.B. habe ich letztens ich in irgendeiner Zeitschrift etwas über Simmons gelesen, sehr interessant) wären eigentlich nicht schlecht.


    Meine alten Zeitschriften sind z.B. auch immer noch ein Hort alter Testberichte (leider auch nicht viel besser geschrieben, als heute), die die preisliche und qualitative Einordnung bestimmter Marken (Becken und Drums) im Gebrauchtmarkt (Ebay) erleichtern.
    Daher wäre es grundsätzlich schon schade, wenn es solche Speziallektüre bald nicht mehr geben würde.

    Noch billiger, aber imo genauso informativ ist es, sich regelmäßig die Jahres-Kataloge oder Hotnews der einschlägigen Drum/Percussionhändler zuschicken zu lassen.


    1. Vorteil - Kostet nichts!
    2. Vorteil - man ist immer über die neuesten, in Deutschland/Europa auch wirklich erhältlichen, Drums/Percussions informiert!
    3. Vorteil - man sieht auf einen Blick, was die Teile wirklich im Handel kosten, und nicht wie in all den Heftchen, was der, eh nur virtuelle, UVP ist.
    4. Vorteil - man weiß sofort, wo es diese Drums/Percussions zu bestellen gibt.


    Und über die Alltagstauglichkeit dieser Drums/Percussion kann man sich viel besser hier im Forum bei Kollegen informieren, die evtl. schon einige der neuen Teile in Benutzung haben - irgendwelche neugierige Beta-Tester gibt es immer.


    P.S. diese ganzen Playalong CDs bringen mir persönlich garnichts, da sie allesamt ohne Gesang sind - auf den ich mich aber, gerade bei mir unbekannten Songs fixiere (meine erste Aufteilung eines solchen Songs ist immer die Zerlegung in: Anfang, Strophe, Bridge, Refrain, Solo, Ende) - andere Leute brauchen das allerdings vllt nicht.

    @ zu spät: Ja, die Lautstärke war nach der Reparatur geringer, kann man aber irgendwie über Einstellung - Common - Trigger - ? empfindlicher einstellen (genauen Pfad muß ich nochmal nachsuchen)


    janceyquimper: Soweit ich mich erinnere, war dort auch ein Flächenpoti auf der Unterseite, auf den eine "Gummiwurst" gedrückt hat. Diese hatte aber an drei Stellen eine Verdickung, die beim Treten auf das Poti drückte (wahrscheinlich die drei Soundzustände, die mein Pedal (vom DD602) unterstützte: offen, halboffen, geschlossen).

    .......


    Ich glaube, hier besteht/bestand teilweise das Missverständnis, dass AUSCHLIESSLICH Rimshots verwendet würden (also auch beispielsweise ghostnotes,falls verwendet...kann man das eigentlich tatsächlich denken? Naja, weiß der Kuckuck.)


    Diesem Irrtum bin ich scheinbar auch aufgesessen, aufgrund dieses Zitats von "Crudpats" aus einem anderen Thread: "...... Ich kann Dir guten Gewissens versichern, dass - außer den Hochgeschwindigkeitsmetallern - ALLE Rock-Trommler NUR Rimshots auf der Snare spielen. ....."
    Natürlich spiele ich auch Rimshots (als Backbeat-Betonung), aber doch nicht immer und ausschließlich - wie ich in obiges Zitat vllt., wie viele Andere hier auch, hineininterpretiert habe.


    Off Topic: Ich mag Pauschalisierung und Gesetzgebung in der Musik sowieso nicht besonders - hätte man früher in der Musik schon alles gesetzmäßig festgelegt (und versucht wird es auch heute, wie man sieht, immer wieder), gäbe es den Rock, den Pop, den Jazz, etc. heute vllt. garnicht.
    Musikevolution beginnt oft gerade durch die "Gesetzesbrecher", die neue Impulse in die festgefahrenen Bahnen bringen - sowohl stil-, wie auch soundmäßig.


    Die vermeidest Du ja gerade mit Rimshots, weil der Spannreifen einen Großteil des Aufprallimpulses abbekommt.


    .


    Eine recht abenteuerliche Theorie - wo bitte wird sowas gelehrt?

    Wenn ich immer nur Rimshots spiele, wie will ich mich denn, wenn nötig, z.B. für einen Akzent, noch steigern? Ein Rimshot ist so mit das Lauteste, was ich am Set produzieren kann/will - danach kommt nichts mehr als Steigerung (auf dem Gipfel ist auf dem Gipfel - höher gehts nicht).
    Das ist, wie wenn man immer mit 200 Sachen über die Autobahn heizt - schnell, aber auf Dauer langweilig.
    Und noch eins - Rockmusik definiert sich nicht allein über die Lautstärke.


    @Themenstarter: Auch wenn du vllt sehr viel Kraft hast und daher nicht unbedingt eine ausgefeilte Drumtechnik brauchst, um ordentliche Lautstärke zu erzeugen, versuche es mal mit dem Rebound der Sticks - also locker und entspannt spielen und das Fell/die Sticks die Arbeit machen lassen und nicht einfach Schläge ins Fell nageln (das gibt dann diese unschönen Döllen im Fell, auf Dauer wird das auch ziemlich teuer).
    Lockeres Spielen schont die Sticks, die Felle, die Handgelenke und die Mitmusiker.


    Mein Einwand war auch nicht direkt gegen dich gerichtet, aber oft werden eben bei solchen Detrachtungen/Diskussionen gerne mal die billigsten/schrottigsten NoName Sets (z.B. Aldi/Hofer) mit den teuersten Oberklassesets der Markenhersteller (z.B. Sonor SQ2) verglichen, wobei dann natürlich die Markensets toll abschneiden - aber das finde ich nicht richtig und wollte dies nur klarstellen.
    Es gibt nämlich genug Billigsets von Markenherstellern, die keine höhere Qualität als ein gutes NoName Set haben, wohl aber ein gut zu bezahlendes Image.
    Ich gebe zu, dass ich, wenn ich genug Geld übrig hätte, mir auch ein schönes, eigenständiges Nobelset (aus reiner Liebhaberei, nicht aus Qualitätsgründen) hinstellen würde - aber solange das nicht der Fall ist, muß einfach die Vernunft meine Sets bestimmen.
    Und alles frei zur Verfügung stehende Geld nur in ein Superset zu investieren, dazu bin ich einfach zu faul (ewig auf und abbauen ist nicht mein Ding) :D .

    Es könnte auch die Blechscheibe ganz unten, also unter dem unteren Filz sein.
    Diese Scheiben können schon mal am Stativ (da wo sie aufliegen) klappern, wenn die obere Schraube nach dem Festziehen nicht dicht am Plastikröhrchen anliegt und dieses somit auf die Blechscheibe drückt.
    Vllt einfach ein etwas längeres Schlauchteil (z.B. Silikonschlauch) verwenden, dann ist das Becken auch nicht so fest geprammt.
    Gaffa ist nur eine Notlösung, da es sich relativ schnell durchscheuert und wer kontrolliert schon jedesmal, ob es noch i.O. ist?

    Vielen Dank für den Einblick in die, zugegebenerweise schwierige, Situation auf dem globalen Instrumentenbusiness. Ich möchte, ehrlich gesagt, nichts mit dieser fast unmenschlichen Maschinerie zu tun haben müssen.


    Aber, um auf das Eingangsthema zurück zukommen:
    Es ist doch Fakt, dass es trotzdem einige NoName Firmen schaffen, durchaus brauchbare Drumsets zu einem günstigen Kurs hier anzubieten.
    Und nur um diese geht es doch. Und darum, dass man diese fast ruhigen Gewissens (politische/menschliche Aspekte lasse ich hier mal aussen vor) an Einsteiger oder Wenigspieler empfehlen kann.
    Die Bauer eines Basix Custom zum Beispiel können doch nicht wirklich alles nur ungelernte Dorfbewohner sein, da steht doch einiges KnowHow im Schlagzeugbau dahinter.
    Das es sicher auch miese Firmen gibt zeigt uns doch ganz klar das Aldi/Hofer Set - das würde ich sicher auch nicht empfehlen.
    Aber die Peace Phosphor Bronze Snare ist doch ein gelungenes Teil und um Längen preiswerter, als eine vergleichbare Markensnare.
    Nur das will doch der Threadstarter (und manchmal auch ich) hervorheben - es muß nicht immer teure Markenware sein - es gibt auch positive Ausnahmen im NoName-Bereich, auf die es hinzuweisen lohnt.

    Sorry, aber Pearl war dann in diesem Beispiel vllt tatsächlich fehl am Platze.
    Obwohl ich mich im Laufe der Jahre schon etwas verwirrt durch diese Menge an Kürzeln fühle - gut, bei BRX oder MMX kann man sich das verwendete Material noch herleiten, bei CRX/CZX/EFX bin ich hilflos und auf Prospektmaterial angewiesen, welches es bei älteren Gebrauchtsets kaum noch gibt (in Zeiten des Internets ist die Informationsmöglichkeit natürlich besser geworden, aber immer noch ziemlich aufwändig).
    Aber das wollte ich damit garnicht ausdrücken - da ist SONOR, glaube ich, das bessere Beispiel für das, was ich als "Verwirrung stiften" meinte.
    Gerade bei den 200x und 300x Serien war eigentlich mit jeder Neuauflage ein neues Kesselmaterial am Start.
    Da kann ich keinem Einsteiger einfach so empfehlen, er solle sich ein Sonor 200x/300x kaufen - die wären spitze, ich muß immer auch das, in der jeweiligen Produktserie, verwendete Kesselmaterial im Auge behalten und dessen Klangqualität mit bewerten.
    Und damit unterscheiden sie sich nicht so sehr von den tausenden kleiner chinesischer Anbieter.
    Wenn ich, als langjähriger Drum-Interessierter das schon recht unübersichtlich empfinde, wie soll es dann erst für einen unbeleckten Einsteiger sein?
    Da liegt es nahe, einfach nur das Portemonnaie/oder natürlich das Image (s. diese unsägliche Joy Jordison Signature Snare) entscheiden zu lassen.
    Das hat mit Verschwörungstheorien überhaupt nichts zu tun.
    Und ob das Kesselmaterial wirklich das, im Prospekt Angegebene ist, kann ich sowohl bei den billigen wie bei den teuren Sets einfach nur glauben - bei beiden kann gehunzt und gelogen worden sein und ich kann es, mangels Überprüfungsmöglichkeit (man kann ja nicht jeden Kessel erstmal auseinandernehmen), nicht nachweisen.
    Aber da ja viele "Billig" Serien der Markenfirmen im Auftrag in China produziert werden, kann die allgemeine Holzverarbeitung/Holz der dortigen Firmen sooooo schlecht nicht sein, oder?