Dem ist nichts hinzuzufügen!!! ![]()
Beiträge von Hammu
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UPDATE: Habe mir mal diese DDDrum Red Shot Teile angesehen. Wenn ich das richtig sehe ist das ein Stück gebogenes Metall, daran klebt ein Piezo, darauf ein Stück Schaumstoff und das drückt ans Fell - das sollte sich doch mit etwas Geduld nachbauen lassen, oder? Klar, die Triggereigenschaften sidn nicht so super wie bei einem Mittentrigger, aber dafür sollte man so ein Ding dann für max. 5 Euro zusammenbauen können - Meinungen?
Das Nachbauen ist total einfach, da hast du Recht.
Es gibt hier im Forum auch irgendwo einen Thread, wo dieser Randtrigger vom Inneren des Pads an Fell drückt - sieht irgendwie eleganter aus, als von aussen aufgesteckt.
Ich bevorzuge allerdings einen selbstgebauten Mittentrigger - bei meinem Roland TD6 Modul bringt das zwar nichts, aber bei einem Roland TD12/20 würde dann auch Positionserkennung möglich sein - mit einem Randtrigger geht das nämlich nicht.Zum Umbau eines DDrum Pads: eigentlich müßte dort dort doch auch die Positionserkennung mit einem Mittentrigger möglich sein, und nicht nur wenn die ganze Alu-Platte drin ist - aber ich konnte es noch nicht testen (nur von der Logik her sollte es funktionieren.
Vllt hat das ja in den vergangenen 4 Jahren (seit Threaderstellung
) schon jemand hier ausgetestet - bitte mal Ergebnisse posten.Zum Zellkautschuk: diese großen Zahlen/Buchstaben Puzzles für Kinder sind genau aus diesem Material und sehr preiswert zu bekommen.
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Saturio: Hast du niemals Geburtstag oder ist bei euch nie Weihnachten? Oder kriegste da nur Müll geschenkt?
Oder einfach nen Schülerjob suchen und sparen (mein Sohn trägt z.B. Zeitungen aus).
Unabhängig davon würde ich mich sowieso von den PST3 Teilen trennen und einen einheitlichen Satz Becken z.B. von Zultan, Samataya usw. kaufen - da kriegste wenigstens Qualität fürs Geld.Den Vorschlag vom Seppel ist mit Vorsicht zu geniessen!!! Haste dir mal über die Entsorgung gemacht? Schei.. schwer und teuer
und nicht jeder sitzt an der Quelle wie Seppel
.P.S. Du stöhnst im Übrigen auf recht hohem Niveau - es soll Eltern geben, die ihren Sprößlingen generell das Drummen verbieten, da hast du es doch vergleichsweise paradiesisch.
Ich habe mein erstes vernünftige Set (mein Allererstes haben sie komplett bezahlt - hatten aber leider keine Ahnung von der Materie, trotzdem hat es mir 2 Jahre lang gereicht) von meinen Eltern vorfinanzieren lassen und es dann nach und nach abbezahlt. -
Ich spiele derzeit in drei Coverbands alten Rock der 70/80 Jahre (alles rein hobbymäßig - wens interessiert hier die Namen: Hardwear, Past Perfect, Second Hand) und bediene alle drei Bands live mit alten PEARL MMX Toms (ohne Gussspannreifen, aber gepimpt mit Purecussion R.I.M.S. Freischwing-Systemen) in Sequoia Red und den Größen 10",12",14" und eine 22" Pearl BLX Bassdrum in gleicher Farbe.
Meine Snare ist eine PEARL Freefloating Messing Snare in 14" x 6,5".
Meine Felle sind:
BD: Remo PS3 Batter, Remo PS3 Reso
SD: Power Center reverse Dot Batter, Remo Snare Reso
Toms: Remo Ambassador coated Batter, Remo Ambassador clear Reso
Mein Live Set beinhaltet derzeit folgende Becken:
15" uralteTosco HiHat Becken (Marching Brand)
10" Stagg Dragon Splash
14" Stagg SH Medium Crash
17" Sabian AAXplosion Crash
20" Ibrahim Diril CrashRide
20" UFIP Class Medium Ride -
Fürs gleiche Geld hätte ich dann auch das Tama genommen, obwohl ich ja ein Fürsprecher für manche Nonames bin (auf gar keinen Fall für alle).
Aber bei der Hardware kann man immer Pech haben, je nachdem, was den Herstellern gerade so in die Hand fällt - das wird dann zu den Billigsets gepackt (ich glaube auch, dass da verschiedene Baujahre auch immer verschieden Hardware dabei haben).
Mit meiner Cantabile Session Stage Hardware habe ich scheinbar Glück gehabt, alles noch heile. -
........ Auf Yoyoguns Karre habe ich aber auch schon draufgeschlagen. Ist ein komplett anderes Instrument. Qualitätsmäßig.
Ist ja auch eine ganz andere Serie von Platin.
Darauf habe ich aber etwas weiter oben auch schon hingewiesen, dass es auch bei den "Billigheimern" qualitativ verschiedene Serien gibt.
Und die hochwertigeren Serien der NoNames sind allesamt trotzdem preiswerter als die billigsten Sets der Markenanbieter.
Das Platin Solid ist allerdings wirklich Fimsch (übrigens ebenso wie das Millenium 200/500, vom 500er (lackiert, Birke/Linde Mix) habe ich mir letztens erst ein 10" Tom bestellt - ganz üble Gratung und auch die Bohrung für den Tomhalter waren unter dem Böckchen total ausgefranzt. Ordentlich gestimmt habe ich es, mit viel Stimmaufwand, dennoch bekommen und mit einem Remo Emperor und einer Pearl IMS Halterung klingt es sogar recht gut.) - aber es ist eben auch kein Platin Pro, wie YoYoguns Set. -
Glaube ich nicht
Ja, ja, kann schon sein, dass es eher in den 80ern war - aber quasi direkt, als die Teile rauskamen
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Zum Thema: Meine persönliche Beliebtheitsskala der Drumwerk - Literatur:
1. D&P
2. Sticks
3. Drumheads (waren zwar innovativ mit ihrer Playalong-CD, ist aber wenig Interessantes zu lesen drin - die Gerätetests sind ungefähr so gut, wie die Testberichte, die ich (und sicher auch viele Andere hier) an Thomann für die Gutscheine geschickt habe.)Sehr schön finde ich auch den niederländischen "Slagwerkkrant", recht leicht lesbar.
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War super, ne'?

Fand ich, auch gerade unter dem Aspekt der hier aufblühenden E-Drum DIY Kultur, besonders interessant, zeigt doch, dass alles schon mal da war (und fast bis heute unverändert geblieben ist).
Ich habe schon in den 70ern so ein Pad auseinandergeschraubt, und mich gefragt, wo denn nun die aufwändige Schaltung (die den Preis der Teile gerechtfertigt hätte
) ist - aber das ist schon sehr Off-Topic jetzt. -
@ Matzdrums: Aber solche Artikel in einer von drei existierenden deutschen Zeitschriften ist doch recht selten, oder??
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@ Kaiser09: Sorry, aber bisher gab es die Sticks eben nicht mit CD (meinte daher auch eben eher die anderen Zeitschriften mit einer solchen) - ergo konnte ich auch nicht hören, dass die Playalongs dort mit Gesang sind. Und das Gewiggel, um mir die Playalongs von der Sticksseite runterzuladen fand ich zu blöde, deshalb habe ich es bisher auch nicht getan.
Ich wollte mit meinem Post auch eher aufzeigen, das ich diese Zeitschriften eher für teure, getarnte Werbeprospekte halte (obwohl ich mir zugegebenerweise im Laufe der Jahre eine Menge davon gekauft habe - was soll man denn sonst auf Klo lesen?
).
Aber ich muß auch zugeben, dass diese Zeitschriften (ganz früher war das z.B. Riebes Fachblatt - imo der Urvater der Musikinstrumentenzeitschriften) vor der Verbreitung des Internets (mit Google und Drummerforum) die einzige Möglichkeit waren, um Informationen von Drums zu bekommen - es sei denn, man hatte die fahrtechnischen Möglichkeit und die Zeit, regelmäßig alle damaligen Musikläden abzuklappern (die heute üblichen, schön Hochglanz-Kataloge waren nämlich auch sehr sparsam gesäät. Ich glaube, das jährliche "Musikerhandbuch" von Musik Produktiv war eines der ersten und umfangreichsten).
Die Zeitschriften müßten sich also vllt mal an die Zeit anpassen und entsprechende Artikel rund ums Drumthema bringen, die vllt nicht so einfach im Internet zu finden sind, wie gerade Informationen über aktuelles Equipment.
Interessante Artikel, z.B. über den Lebenslauf/Werdegang alter (bekannter und auch heute schon wieder unbekannter) Drummer/Trommel/Becken - Firmen, sind jedenfalls recht selten.
Und auch Artikel über alte, oft vllt schon vergessenes Equipment (z.B. habe ich letztens ich in irgendeiner Zeitschrift etwas über Simmons gelesen, sehr interessant) wären eigentlich nicht schlecht.Meine alten Zeitschriften sind z.B. auch immer noch ein Hort alter Testberichte (leider auch nicht viel besser geschrieben, als heute), die die preisliche und qualitative Einordnung bestimmter Marken (Becken und Drums) im Gebrauchtmarkt (Ebay) erleichtern.
Daher wäre es grundsätzlich schon schade, wenn es solche Speziallektüre bald nicht mehr geben würde. -
Noch billiger, aber imo genauso informativ ist es, sich regelmäßig die Jahres-Kataloge oder Hotnews der einschlägigen Drum/Percussionhändler zuschicken zu lassen.
1. Vorteil - Kostet nichts!
2. Vorteil - man ist immer über die neuesten, in Deutschland/Europa auch wirklich erhältlichen, Drums/Percussions informiert!
3. Vorteil - man sieht auf einen Blick, was die Teile wirklich im Handel kosten, und nicht wie in all den Heftchen, was der, eh nur virtuelle, UVP ist.
4. Vorteil - man weiß sofort, wo es diese Drums/Percussions zu bestellen gibt.Und über die Alltagstauglichkeit dieser Drums/Percussion kann man sich viel besser hier im Forum bei Kollegen informieren, die evtl. schon einige der neuen Teile in Benutzung haben - irgendwelche neugierige Beta-Tester gibt es immer.
P.S. diese ganzen Playalong CDs bringen mir persönlich garnichts, da sie allesamt ohne Gesang sind - auf den ich mich aber, gerade bei mir unbekannten Songs fixiere (meine erste Aufteilung eines solchen Songs ist immer die Zerlegung in: Anfang, Strophe, Bridge, Refrain, Solo, Ende) - andere Leute brauchen das allerdings vllt nicht.
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@ zu spät: Ja, die Lautstärke war nach der Reparatur geringer, kann man aber irgendwie über Einstellung - Common - Trigger - ? empfindlicher einstellen (genauen Pfad muß ich nochmal nachsuchen)
janceyquimper: Soweit ich mich erinnere, war dort auch ein Flächenpoti auf der Unterseite, auf den eine "Gummiwurst" gedrückt hat. Diese hatte aber an drei Stellen eine Verdickung, die beim Treten auf das Poti drückte (wahrscheinlich die drei Soundzustände, die mein Pedal (vom DD602) unterstützte: offen, halboffen, geschlossen).
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Ich glaube, hier besteht/bestand teilweise das Missverständnis, dass AUSCHLIESSLICH Rimshots verwendet würden (also auch beispielsweise ghostnotes,falls verwendet...kann man das eigentlich tatsächlich denken? Naja, weiß der Kuckuck.)
Diesem Irrtum bin ich scheinbar auch aufgesessen, aufgrund dieses Zitats von "Crudpats" aus einem anderen Thread: "...... Ich kann Dir guten Gewissens versichern, dass - außer den Hochgeschwindigkeitsmetallern - ALLE Rock-Trommler NUR Rimshots auf der Snare spielen. ....."
Natürlich spiele ich auch Rimshots (als Backbeat-Betonung), aber doch nicht immer und ausschließlich - wie ich in obiges Zitat vllt., wie viele Andere hier auch, hineininterpretiert habe.Off Topic: Ich mag Pauschalisierung und Gesetzgebung in der Musik sowieso nicht besonders - hätte man früher in der Musik schon alles gesetzmäßig festgelegt (und versucht wird es auch heute, wie man sieht, immer wieder), gäbe es den Rock, den Pop, den Jazz, etc. heute vllt. garnicht.
Musikevolution beginnt oft gerade durch die "Gesetzesbrecher", die neue Impulse in die festgefahrenen Bahnen bringen - sowohl stil-, wie auch soundmäßig. -
Die vermeidest Du ja gerade mit Rimshots, weil der Spannreifen einen Großteil des Aufprallimpulses abbekommt..
Eine recht abenteuerliche Theorie - wo bitte wird sowas gelehrt?
Wenn ich immer nur Rimshots spiele, wie will ich mich denn, wenn nötig, z.B. für einen Akzent, noch steigern? Ein Rimshot ist so mit das Lauteste, was ich am Set produzieren kann/will - danach kommt nichts mehr als Steigerung (auf dem Gipfel ist auf dem Gipfel - höher gehts nicht).
Das ist, wie wenn man immer mit 200 Sachen über die Autobahn heizt - schnell, aber auf Dauer langweilig.
Und noch eins - Rockmusik definiert sich nicht allein über die Lautstärke.@Themenstarter: Auch wenn du vllt sehr viel Kraft hast und daher nicht unbedingt eine ausgefeilte Drumtechnik brauchst, um ordentliche Lautstärke zu erzeugen, versuche es mal mit dem Rebound der Sticks - also locker und entspannt spielen und das Fell/die Sticks die Arbeit machen lassen und nicht einfach Schläge ins Fell nageln (das gibt dann diese unschönen Döllen im Fell, auf Dauer wird das auch ziemlich teuer).
Lockeres Spielen schont die Sticks, die Felle, die Handgelenke und die Mitmusiker. -
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Doch Hammu, das glaub ich dir. Mein Aldi/Hoferset ist ein sehr schlechtes Beispiel für die Qualität von Billigsets. Mir ist bewußt das es günstige, gute Sets neu zu kaufen gibt. Der Unterschied zu billig (mein ehemaliges Set) und günstig (offenbar das Platin und andere) kam bei meinem Geschreibe nicht zur Geltung. Das will ich hiermit nachholen.

Der Thread gefällt mir.
stiegl
Mein Einwand war auch nicht direkt gegen dich gerichtet, aber oft werden eben bei solchen Detrachtungen/Diskussionen gerne mal die billigsten/schrottigsten NoName Sets (z.B. Aldi/Hofer) mit den teuersten Oberklassesets der Markenhersteller (z.B. Sonor SQ2) verglichen, wobei dann natürlich die Markensets toll abschneiden - aber das finde ich nicht richtig und wollte dies nur klarstellen.
Es gibt nämlich genug Billigsets von Markenherstellern, die keine höhere Qualität als ein gutes NoName Set haben, wohl aber ein gut zu bezahlendes Image.
Ich gebe zu, dass ich, wenn ich genug Geld übrig hätte, mir auch ein schönes, eigenständiges Nobelset (aus reiner Liebhaberei, nicht aus Qualitätsgründen) hinstellen würde - aber solange das nicht der Fall ist, muß einfach die Vernunft meine Sets bestimmen.
Und alles frei zur Verfügung stehende Geld nur in ein Superset zu investieren, dazu bin ich einfach zu faul (ewig auf und abbauen ist nicht mein Ding)
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Es könnte auch die Blechscheibe ganz unten, also unter dem unteren Filz sein.
Diese Scheiben können schon mal am Stativ (da wo sie aufliegen) klappern, wenn die obere Schraube nach dem Festziehen nicht dicht am Plastikröhrchen anliegt und dieses somit auf die Blechscheibe drückt.
Vllt einfach ein etwas längeres Schlauchteil (z.B. Silikonschlauch) verwenden, dann ist das Becken auch nicht so fest geprammt.
Gaffa ist nur eine Notlösung, da es sich relativ schnell durchscheuert und wer kontrolliert schon jedesmal, ob es noch i.O. ist? -
Vielen Dank für den Einblick in die, zugegebenerweise schwierige, Situation auf dem globalen Instrumentenbusiness. Ich möchte, ehrlich gesagt, nichts mit dieser fast unmenschlichen Maschinerie zu tun haben müssen.
Aber, um auf das Eingangsthema zurück zukommen:
Es ist doch Fakt, dass es trotzdem einige NoName Firmen schaffen, durchaus brauchbare Drumsets zu einem günstigen Kurs hier anzubieten.
Und nur um diese geht es doch. Und darum, dass man diese fast ruhigen Gewissens (politische/menschliche Aspekte lasse ich hier mal aussen vor) an Einsteiger oder Wenigspieler empfehlen kann.
Die Bauer eines Basix Custom zum Beispiel können doch nicht wirklich alles nur ungelernte Dorfbewohner sein, da steht doch einiges KnowHow im Schlagzeugbau dahinter.
Das es sicher auch miese Firmen gibt zeigt uns doch ganz klar das Aldi/Hofer Set - das würde ich sicher auch nicht empfehlen.
Aber die Peace Phosphor Bronze Snare ist doch ein gelungenes Teil und um Längen preiswerter, als eine vergleichbare Markensnare.
Nur das will doch der Threadstarter (und manchmal auch ich) hervorheben - es muß nicht immer teure Markenware sein - es gibt auch positive Ausnahmen im NoName-Bereich, auf die es hinzuweisen lohnt. -
Sorry, aber Pearl war dann in diesem Beispiel vllt tatsächlich fehl am Platze.
Obwohl ich mich im Laufe der Jahre schon etwas verwirrt durch diese Menge an Kürzeln fühle - gut, bei BRX oder MMX kann man sich das verwendete Material noch herleiten, bei CRX/CZX/EFX bin ich hilflos und auf Prospektmaterial angewiesen, welches es bei älteren Gebrauchtsets kaum noch gibt (in Zeiten des Internets ist die Informationsmöglichkeit natürlich besser geworden, aber immer noch ziemlich aufwändig).
Aber das wollte ich damit garnicht ausdrücken - da ist SONOR, glaube ich, das bessere Beispiel für das, was ich als "Verwirrung stiften" meinte.
Gerade bei den 200x und 300x Serien war eigentlich mit jeder Neuauflage ein neues Kesselmaterial am Start.
Da kann ich keinem Einsteiger einfach so empfehlen, er solle sich ein Sonor 200x/300x kaufen - die wären spitze, ich muß immer auch das, in der jeweiligen Produktserie, verwendete Kesselmaterial im Auge behalten und dessen Klangqualität mit bewerten.
Und damit unterscheiden sie sich nicht so sehr von den tausenden kleiner chinesischer Anbieter.
Wenn ich, als langjähriger Drum-Interessierter das schon recht unübersichtlich empfinde, wie soll es dann erst für einen unbeleckten Einsteiger sein?
Da liegt es nahe, einfach nur das Portemonnaie/oder natürlich das Image (s. diese unsägliche Joy Jordison Signature Snare) entscheiden zu lassen.
Das hat mit Verschwörungstheorien überhaupt nichts zu tun.
Und ob das Kesselmaterial wirklich das, im Prospekt Angegebene ist, kann ich sowohl bei den billigen wie bei den teuren Sets einfach nur glauben - bei beiden kann gehunzt und gelogen worden sein und ich kann es, mangels Überprüfungsmöglichkeit (man kann ja nicht jeden Kessel erstmal auseinandernehmen), nicht nachweisen.
Aber da ja viele "Billig" Serien der Markenfirmen im Auftrag in China produziert werden, kann die allgemeine Holzverarbeitung/Holz der dortigen Firmen sooooo schlecht nicht sein, oder? -
Zitat
Wie wäre es, wenn die sich hier outenden Nutzer von Preiswertsets (Hammu, Yoyo, Luddie usw.) mal einen neuen Thread starten. "Brauchbare preiswerte Schlagzeuge ab 2010" oder so ähnlich?! Die Nachfragen von Neu-Einsteigern können jedenfalls mit dem alten Thread kaum noch beantwortet werden weil es viele der genannten Typen nur noch auf dem Gebrauchtmarkt gibt. Selbstverständlich sollten in den Thread auch wieder die Negativbeispiele rein von denen man wirklich die Finger lassen sollte.
Leider ist das nicht so einfach, da die modernen Produktzyklen so kurz geworden sind, dass die Empfehlungen von heute morgen schon nicht mehr gelten können.
Das sieht man ja an der bisherigen Liste, über die Hälfte der Sets gibt es garnicht mehr (oder aber unter anderen Bezeichnungen).Das ist aber leider nicht nur das Manko der Billigheimer, auch Markenfirmen verunsichern so die potentiellen Käufer mit ihrem Marketing erheblich.
Wieviel verschiedene Holzmischungen gibt es allein von den SONOR Serien 200x und 300x. Oder PEARL mit den vielen Bezeichnungen/Holzmischungen z.B. BLX, BRX. CRX, MMX, MSX, MBX, Session, Session Elite, EXR und, und, und,.....da blickt kaum noch einer durch.Deshalb sind natürlich, zumindestens meine, Setempfehlungen immer mit Vorsicht zu geniessen, bzw. man muß sich vor dem Kauf eines empfohlenen Sets (egal ob teuer oder billig) immer noch mal beim Händler über die aktuelle Version kundig machen.
Basix Custom (reine Birke) und Basix Concept (anfangs reine Birkenkessel, später Birke/Mahagoni Mix) bekommt man auf dem Neumarkt eigentlich garnicht mehr - das Basix Neon, aus Händlersicht der angebliche Nachfolger des Basix Custom, ist auch nur noch ein billigerer Holzmix von Birke und Linde (Basswood) - muß ja nicht schlecht klingen, aber dazu kann ich leider kein fundiertes Statement abgeben, weil ich die noch nie gespielt habe.
Das Cantabile Session Stage war nach Prospekt ein reines Ahorn-Set (meines hatte auch die typische Grundcharakteristik, also dem MMX ähnlich, aber nicht genauso), ob das für die Neueren gilt weiß ich leider auch nicht. -
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Wenn die billigen/günstigen Sets wie Platin so toll sind, brauchen wir ja die ganzen überteuert Drums von Sonor, Pearl, Tama und so weiter nicht mehr, oder?
Ich hatte das Hofer/Aldiset, die Trommeln klangen mit echten Fellen ganz gut - die 10 Felle kosten aber auch 200 Euro, also 2 Drittel des Kaufpreises des Sets.
Die HiHat hat sich nach wenigen Stunden verabschiedet, ebenso die Fußmaschine, die Becken sind absoluter Mist. Die Schraubenhülsen der Böckenchen reißen und halten die Stimmschrauben nicht mehr - also Schrott, nach etwa 3 Jahren. Vom Hocker will ich gar nicht reden, der wäre ein Fall für Amnasty International.Insgesamt hab ich mit neuen, benötigten Becken, Hardware, Fellen usw, ca. 850,- Euro ausgegeben. Billig ist also nicht billig - Geiz nicht geil!.
Zum Herumtollen für Kinder oder mal zum Ausprobieren kann es ja reichen, aber nur wenn man sowas geschenkt oder so bekommt! Ich rede hier von den absolut billigen Schlagzeugangeboten!

stiegl
Auch wenn mans kaum glauben kann, aber auch die sogenannten "NoName" Firmen haben tatsächlich qualitativ verschiedene Serien - wobei deren ganz, ganz, ganz, billigen Serien wirklich nur noch Dekoschrott sind.
Aber selbst die "Hochpreis" - Sets dieser Billigheimer sind immer noch viel billiger, als die Branding-Sets der großen Markenanbieter, oft bei absoluter Baugleichheit (gilt natürlich nur für die Kessel - Stimmböckchen etc. sind natürlich andere, eben nach Vorgaben der Auftraggeber).Luddie: Grundsätzlich gebe ich dir ja Recht, ich bin auch nicht mit den Zuständen in China einverstanden, aber leider kann sich eben nicht jeder, oft wegen finanzieller Inkompetenz, sein Set nach ethischer und politischer Correctness aussuchen - aber wenn schon ein Set aus China, dann kaufe ich mir lieber ein Set, was der Produzent selbst vermarktet (inkl. der dadurch entstehenden Günstigkeit), als ein durch Marketing hochgepuschten Klon einer Markenfirma, welcher nur durch Werbekosten und Image teurer ist, aber auch nicht durch höhere Qualität glänzt.
Die wenigen, noch im Heimatland der Markenfirmen (z.B. Sonor SQ2, Ludwig Classi, Gretsch US Maple, Premier Signia) gefertigten Sets sind doch für den Hobbydrummer (oder besser noch Einsteiger) kaum finanzierbar.
Und sind für, ich sage mal 75% der Anwender, zum reinen Gebrauch auch nicht nötig.
Natürlich macht es schon Spass, auf einem richtig guten Set zu spielen, aber krummlegen würde ich mich dafür nicht.
Ab einem bestimmten Level höre ich da auch kaum noch einen Unterschied - mein altes MMX klingt imo gut (schon besser als die Basix Teile), aber ein viel teureres DW (nur als Beispiel) klingt in meinen Ohren nicht soviel besser, als dass ich mein Set unbedingt sofort tauschen müßte bzw. dass das DW den erheblichen Aufpreis lohnen würde.Zitat
Preis und Image sind aber auch Indikatoren von Qualität.
Leider habe ich auch schon oft genug das Gegenteil gesehen/gehört - die sicheren Zeiten sind leider vorbei.