Genau deshalb ist es ja so wichtig, dass man die "Perlen" unter den Billigdrums (also die wirklich Brauchbaren) mal ein wenig beleuchtet.
Aber ich muß dir Recht geben, es gibt auch eine Menge Schund im Billigsektor, auch heute noch - oder besser gesagt, schon wieder.
Schönes Beispiel (etwas OFF-TOPIC): Habe letztlich ein Paar 15" Paiste 404 HiHats von einem Kollegen hier gekauft und war überrascht, wie relativ gut diese Teile klangen (schließlich waren diese 404 Becken in den 70ern mal die zweitbilligste Serie von Paiste).
Aber klanglich garkein Vergleich zu den neueren 402, die fürchterlich klingen. Von PST3 ganz zu schweigen.
Die 404 Serie liegt imo näher an den 2002ern, als die ganzen heutigen Paiste "Billig"serien.
Beiträge von Hammu
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Dass Du Dich als Besitzer eines Sonor Phonic ( 80er Jahre Set) / Mapex M Pro - Sets lobend über so einen Klumpatsch auslässt, ist ein Witz...
.Was soll daran ein Witz sein, wenn man, wie "Pitters", trotz guter eigener Drumsets auch die anderen preiswerten Sets mal positiv erwähnt? Wenns fundiert ist, d.h. man diese Sets auch schon selbst über längere Zeit bespielt hat, finde ich es durchaus legitim und auch richtig, Anfängern (aber auch preisbewußten Fortgeschrittenen) diese Möglichkeit des preiswerten Einstiegs mal aufzuzeigen.
Ich besitze (und spiele) auch seit Jahren ein Pearl MMX (besaß sogar vorher auch ein Sonor Phonic, ein Sonor Phonic Plus und ein SonorLite (in dieser reihenfolge) - fand aber das MMX schöner im Klang - bin ich jetzt auch ein Drumbanause?).
Nebenbei habe ich aber auch noch ein Basix Custom, ein Basix Concept und besaß ein Cantabile Session Stage in Benutzung (Proberäume) - und mit allen habe ich auch schon diverse Gigs absolviert, ohne, dass etwas kaputtging.
Klar, es sind nur Einzelgigs und keine Tourneen, aber ich denke, wenn einer eine ganze Tournee durchzieht, hat er eigentlich auch Sponsoren und muß vllt nicht auf jeden Cent achten, den sein Handwerkszeug kostet.
(Analogie: Wäre ich professioneller Handwerker, hätte ich auch ein Hilti Bohrhammer und keine Maschine vom Aldi, aber bei mir tuts die auch.)
Jeder Hobbyist muß sich aber schon Gedanken über die Finanzierbarkeit machen.
Und ich habe auch schon mehr, sehr gute, Drummer mit relativ einfachen/billigen Sets gesehen, die musikalisch besser waren, als viele Blender mit ihren teuren Nobel-Kisten. -
Ich stimme dir im Prinzip voll zu.
Ich besitze/besaß auch schon längere Zeit ein Classic Cantabile (quasi baugleich mit Platin - in allen Serien) und Basix Concept/Custom Drumsets und war/bin immer noch zufrieden mit den Teilen.Das Problem bei diesen Sets ist natürlich eben immer die, durchaus mögliche, schlechtere Verarbeitung (fehlende Endkontrolle, B-Sets der verschiedensten Markenbrands (also Sets, die im Auftrag für bekannte Marken in China zusammengebaut werden). Bisher habe ich Glück gehabt, d.h. alle evtl. aufgetretenen Fehler konnten mit Bordmitteln repariert werden.
Aber dafür haben die Sets auch immer nur einen Bruchteil der Markensets gekostet und klingen, mit guten Fellen, trotzdem gut.Allerdings nur für Einsteiger/Fortgeschrittene ohne Angeber Ambitionen geeignet
.Andererseits bleiben sie genau dadurch auch preiswert und sind eine gute Alternative für alte, abgewrackte Proberaumsets.
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hätte noch n drumset von stag;)
neupreis wa 300 öken
was kann man dafür noch bekommen?
achja und n paiste 201 20" ride?
grüße
Leider nicht sehr viel:
Ich denke mal fürs Stagg Set (wahrscheinlich Modell TIM) hier nur maximal 80€, bei Ebay mit Glück etwas mehr (aber Weihnachten, wo alle gestressten Eltern ein billiges Einstiegsset suchen, ist auch schon vorbei).
Das Becken ca. 30 - 40€. -
Ich hänge mich mal hier dran:
Weiß jemand eine aktuelle Adresse im Raum Essen, wo man sich eine Gratung fräsen lassen kann? Und vllt., was das kosten würde?
Ich wollte meine Toms kürzen lassen und dann brauchen die auf der Resoseite eben eine neue Gratung. -
Genauso hatte ich mir auch mal E-Drumbecken gebaut - leider löste sich nach kurzer Zeit immer wieder der Klebepunkt des Heißklebers.
Aber vllt hatte ich nur den falschen Klebestick, da gibt es ja auch verschieden Gute und Schlechte.
Aber berichte doch mal bitte nach einem längeren Test, denn billiger geht es ja wirklich nicht - ausser man hat noch einige Schrottbecken rumliegen, dafür sind die auch sehr gut. -
Dann könnte man ja diesen Controller getrost nehmen, der hat laut Beschreibung einen Umschalter:
Wo liest du denn in dem Angebot, dass das Pedal einen Umschalter hat - ich kann nicht finden. Auf dem Bild ist auch ein Pedal ohne Schalter abgebildet (die Mulde auf der rechten Seite vorne - bei einem Pedal mit Schalter müßte in genau dieser Mulde ein viereckiger "Hebel" sein).
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so noch ne blöde Frage von mir dazu:
Erkennt das TD-9 das nur die linke Klinke gesteckt ist und macht ein Monosignal daraus?
Lg Oliver
Ja! Steckt nur im linken Output ein Stecker, werden intern automatisch beide Signalwege gemischt und als komplettes Monosignal rausgegeben.
Übrigens auch bei allen anderen Roland oder Yamaha Modulen - nur falls noch jemandem etwas unklar sein sollte
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Also hab mal gefragt wie viel er daqfür haben will. Er würde sie mir für 75 ink versand und Tasche überlassen. Faires angebot oder was meint ihr?
Fair, neu kostet es 169€!
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Ergänzung: vor den 70ern gab es noch die PAISTE Stambul Serie, die in etwa klanglich mit den späteren PAISTE 505 Becken vergleichbar waren. Und als Einsteigerbecken die Super und die Dixie Serie
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Längsrisse (entlang der Risse) sind imo immer Produktionsfehler, an der Stelle ist dann einfach das Material zu dünn - trags einfach wieder zurück zum Händler oder setze dich direkt mit Masterworks in Verbindung. Troy ist ja nunmal die Einsteiger Serie von Masterwork, da wird vllt doch etwas am verwendeten Material gespart, vllt, wie man sieht, am falschen Ende.
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Es ist ja nicht der gleiche Impuls - einmal ist es ein Schaltimpuls, ein andermal eine Spannung, die ans Modul gegeben wird!!
Der Eingang des Moduls, welcher für den RIM-Switch vorgesehen ist, reagiert nur auf einen "Quasi-Kurzschluß" (also einen gedrückten Schalter), aber nicht auf eine induzierte Spannung, wie seinerseits der Eingang am Modul, der nur für eine induzierte Piezospannung vorgesehen ist (dieser reagiert dafür dann nicht auf einen "Kurzschluß").
Deshalb kann man die Rims z.B. am TD6 auch nicht ohne weiteres für weitere Piezo-Pads verwenden. Mit irgendeiner Schaltung (habe ich mal hier gelesen) soll es aber auch funktionieren. -
Im FD8 ist unter dem Pedal eine Art "Gummiwurst", die beim Treten auf ein Streifenpotentiometer (wie ein Drehpoti, nur ganz flach und lang
). Mit zunehmender Tritttiefe wird mehr von der "Gummiwurst" auf das Potentiometer gedrückt und somit der Widerstand erhöht.Bei jeweils einem bestimmten, erreichten Widerstandswert wird dann einfach ein Sound weitergeschaltet (also: offen, halboffen, fast halboffen, geschlossen) - thats it! Leider weiß niemand die genauen Widerstandswerte (d.h. bei welchem Wert ein Sound umgeschaltet wird), sonst könnte man sich ja einfach ein Drehpoti mit Zahnrad (so wie bei einem Gitarren WahWah Pedal oder Lautstärkepedal) ans Pedal montieren.Der RIM Switch ist einfach nur eine Art Folienschalterkontakt, der beim Zusammendrücken geschlossen wird (z.B. Stoppen eines Beckens).
Wieder zu spät! Gsälzbär hat noch mehr Zeit auf der Arbeit als ich
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"billigsets" können in der tat erstaunlich gut klingen (stichwort: gewusst wie!).
sie haben aber meist ein großes manko: die ebenfalls billige hardware.nichts ist ärgerlicher als wenn einem das set nach nem jahr unterm hintern zusammenkracht. allein deswegen vertrete ich die auffassung statt 350 euro in ein neues komplettset zu stecken, diese lieber in ein gebrauchtset zu investieren. die alten pearl exports und ebenso einige sonor force (2001/2003/1003 etc.) gehen für diesen preis mit etwas glück und geduld weg (yamaha dp, rydeen oder gigmaker ebenfalls, die haben richtig ordentliche hardware (600er) am start!). damit hat man LANGFRISTIG mehr spaß, da die hardware einfach viel mehr abkann!
Das ist grundsätzlich richtig, wenn auch wirklich die Originalhardware beim Verkauf dabei ist.
Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, das Gebrauchtsets, die günstig verkauft werden, meist einen Haken haben.
Meistens hatten die Sets, die ich aus Spass am Restaurieren gekauft habe, einige kleinere Macken (z.B. ausgerissene Böckchen, dollgedrehte Gewinde, verbogene Spannreifen, etc.), für deren Behebung zwar nicht viel, aber eben doch etwas handwerkliches Geschick, das passende Werkzeug und ein kleines Ersatzteillager nötig war.
Und oft genug waren auch irgendwelche alten Hardwareteile beigelegt, um es als Komplettset verkaufen zu können, die absolut nichts mit der Originalhardware zu tun hatten und dementsprechend schnell hinüber waren.Und genau da wird es für den Einsteiger schwer, dieses zu erkennen und richtig zu bewerten.
Die von mir genannten neuen "Billig"-Sets (Classic Cantabile Session Stage, Basix Custom, Basix Concept) hingegen haben alle ausreichend gute Hardware, die die ersten 2 - 3 Jahren halten sollten. Und haben auch noch 2 Jahre Gewährleistung/Garantie.
Selbst das Millenium MX222, was ich auch mal einige Zeit bespielt habe, hatte, zwar sehr leichte, einfache (fast schon spillerige), aber haltbare Hardware. Sicherlich nicht roadtauglich, aber für zu Hause reichts sicher.Gerade noch gefunden, die Hardware ist augenscheinlich die gleiche, wie beim Cantabile Session Stage: http://cgi.ebay.de/Platin-Schl…ssion?hash=item5885309ef6
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Bin ich der Einzige der dich hier als großkotzig rüberkommen liest? Dein Pedalthread ist im selben Ton geschrieben. Mein lieber Herr Unbekannt, fülle dein Profil aus bevor du hier rumtönst als hättest du die Schlagzeugphilosphie der Weissen gefunden.
Grüße, Press
Ich fand es übrigens keineswegs großkotzig, sondern eher verzweifelt.
Und ich kann es ihm gut nachempfinden - man kommt sich hier manchmal wie Don Quichotte im Kampf gegen die Windmühlen vor, wenn man einem preisbewußten Vater hilft, etwas im Dschungel der Drumsets zurecht zukommen.
Natürlich ist die einfachste und leider auch teuerste Methode, ein sogenanntes Marken Drumset zu kaufen.
Aber genau deshalb fragt der Themenstarter ja hier, weil ihm das für die fixe Idee eines typisch wankelmütigen Kind einfach zu teuer ist (Wertverlust ist ja sowieso schon vorprogrammiert) - trotzdem ist ein günstiges Set besser als garkeins, vllt bleibt sie ja doch dabei (dann kann man ja immer noch nachrüsten).Ich habe zwei Söhne, denen ich auch gerne die Möglichkeit zum Musikmachen geben wollte.
Da ich aber kein neureicher Vater bin, aber mir im Laufe der Zeit auch etwas Wissen über Drums/anderes Instrumentarium angeeignet habe (nicht zuletzt hier im Forum, aber auch durch eigene Testkäufe und Tipps von Freunden), haben meine Kinder eben [b"]nur"[/b] ein/e preiswerte/s Gitarre/Drumset bekommen.
Beide sind aber immer noch zufrieden mit ihren Instrumenten und ich kann mir auch noch das eine oder andere Teil zulegen, ohne gleich arm zu werden.Viele Anworten hier im Thread lassen schon eine gewisse Markenhörigkeit / Finanzarroganz erkennen, aber ich wage zu bezweifeln, dass diese Kollegen jemals irgendetwas Anderes (eben NoNamiges) wertfrei antesten würden.
Natürlich gibt auch heutzutage eine Menge Billigschund, deshalb habe ich mich auch nur zu Sets geäußert, die ich selbst schon besessen habe oder anderweitig schon unter meinen Sticks gehabt habe, und zu denen ich stehen kann.
Aber ebenso gibt es auch im teureren Bereich sicherlich so einige Sünden, die ihr Geld nicht wirklich wert sind.
Nix für ungut, aber das wollte ich nur mal kurz erwähnt haben.P.S. Die Idee mit der Musikschule ist zwar auch nicht schlecht, aber nicht immer macht das auch Sinn.
Einer meiner Söhne wollte schon mit 4 Jahren ein Drumset haben!! Alle Musikschulen hier in der näheren Umgebung dagte mir, dass sie erst ab 8 Jahren unterrichten würden - also keine Möglichkeit für mich, es erst auf diesem Wege zu testen. Eine der Schulen hatte sogar noch nicht einmal ein richtiges Drumset, sondern ließ seine Schüler nur am Keyboard mit Drumklängen die Rhythmik lernen - imo völliger Blödsinn.
Ein befreundeter Vater z.B. schickte seinen (älteren) Sohn in die Folkwangschule um Drums zu lernen, damit er es ordentlich erlernte, wie er meinte.
Ende vom Lied war, dass der Kleine schon nach einem halben Jahr nicht mehr dorthin wollte. Originalton: .... er wolle ja Schlagzeugspielen und nicht nur Snaredrum lernen.... -
Ich würde sagen, ja es ist möglich - aber schraube das Teil mal auf und schau dir das Innenleben an (und stelle hierein paar Fotos davon ein) und miß mal nach, ob ein 8" Meshhead passen würde.
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Achso!!! OK, dann ist es wirklich die einzige, wirklich sinnvolle Nutzung - ausser vllt als Triggerhalter für ein E-Drum
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dieser threat hat unter anderem dafür gesorgt, dass ich mir wahrscheinlich eher ein milennium controler zu lege....
grußDoor
Aber aufpassen, nur die Millenium/Fame Teile, die einen kleinen Umschalter an der Seite haben, funktionieren mit den Roland E-Drum Modulen!! Ich habe selbst mehrere getestet.
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Schön gebastelt, aber doch schade ums Tom, die Pearl Präsidenten klangen garnicht soooo schlecht.
Nobel geht die Welt zu Grunde
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Absolute Bastelspitze!! Hut ab!!