Ich habe 5 Tests a 150 Worte geschrieben, habe 50€ Gutschein bekommen (innerhalb von 2 Tagen!).
Dann habe ich eine Bestellung knapp über 100€ abgeschickt und bekam den Gutschein abgerechnet (allerdings mußte ich einmal nachhaken, da man die Gutscheinnummer bei mir nicht ins dafür vorgesehene Feld einsetzen konnte (wurde immer als nichtgültig angezeigt) - aber eine Mail ans Büro, und alles wurde geklärt).
Nach der prompten Bezahlung der Restsumme meinerseits war die Lieferung innerhalb von 3 Tagen bei mir.
Scheinbar hats bei mir alles geklappt mit Thomann - ich bin zufrieden.
Beiträge von Hammu
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Mein Sohn hat jahrelang (auch seit dem 4ten Lebensjahr) dieses Set behämmert (http://www.thomann.de/de/mille…r_gehoerschutz_bundle.htm 169€). Zunächst als Akustikset, später dann umgebaut als E-Drum. Und er war wirklich glücklich mit dem Teil. Passende Größen und einigermaßen brauchbarer Klang sind wirklich große Vorteile.
Mittlerweile 13 Jahre alt und auch Member hier, spielt er natürlich ein größeres Set, zwar auch NoName, aber mit guten Markenfellen hats einen richtig guten Klang. Und er liebt auch dieses, obwohl er ab und an auch auf meinem teureren Pearl MMX spielen darf.
Equipment ist eben nicht alles, Hauptsache es hält was aus und bricht nicht sofort zusammen.
Ach ja Thema Wiederverkauf: verkauft bekommen haben wir es auch hervorragend, nämlich als Meshhead-Pads für E-Drums
- da ist der Grundklang nämlich völlig egal und optisch sah es eh schon sehr gut aus. Und die Snare hat er behalten und spielt sie immer noch als Side-Snare.Alternativ wäre auch dieses Set möglich: http://www.thomann.de/de/mille…x120_starter_drum_set.htm 159€
oder Jenes: http://shop.kirstein.de/shop/d…=item&ST=1&IT=7871&CT=555 199,95€!150€ für das Otto Set sind also auf jeden Fall zu teuer!!!!
Richtig gutes, teures Equipment braucht es imo für eine/n 4Jährigen nicht zu sein - besser ein nicht so gutes Set, als garkeins (was dann oft wegen des Geldbeutels die Alternative ist). Bleibt er dabei, kann man ja später immer noch entsprechend aufrüsten - dann weiß er/sie sicher mittlerweile auch, was ihm am alten Set nicht gefallen hat - das kann dann mit in die spätere Kaufentscheidung einfließen.
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Ich tendiere auch eher zu einem alten TAMA (wegen der Doppeltomhalterung und der Böckchen).
Die dünnen Bassdrumbeinchen waren, glaube ich, zur Zeit des alten Superstars ganz normal - ausser bei Sonor, die hatten damals schon ihre typischen, stabilen V - Beinchen. -
e ich hab ah eh schon ein Schlagzeug,
aber die Dinger müssen alt sein, denn ich hab da nix gefunden!
....Nein, müssen sie nicht - es gibt soviele China/Taiwan "Brands" (das sind Phantasienamen, unter denen diese Billigsets von irgendwelchen Musikhäusern verkauft werden), dass es sich wahrscheinlich auch bei "Axman" um ein solches handelt. Es gibt z.B. auch ein "Warrior" Drumset, über das man ebenfalls nichts im Netz findet.
Meist sind diese Sets wirklich nicht besonders gut - eben billige Dutzendware.Allerdings sind die etwas teureren "Brands" wie z.B. Fame Pro, Millenium Pro, Cantabile Pro, Roadworx etc. manchmal garnicht so schlecht.
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Den An und Verkauf habe ich mittlerweile auch schon gefunden. Mit "Unten rechts" meinte ich im "Portal" die Fensterreihe rechts (Geburtstage, neue Member, beliebteste Tags, etc), also rechts von der mittigen Auflistung der neuesten Threads, und dort ziemlich weit unten.
Gestern war das Chatsymbol/Messenger aber noch nicht da (zumindestens, als ich die Frage postete), da konnte man nur eine PN oder eine E-Mail an andere User schicken.
Aber egal - jetzt ist ja alles wieder da. Und danke für die schnelle Arbeit!
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Mit Brille werden die Bilder immer noch nicht schärfer.
Ansonsten, vielen Dank für Eure Mühe. Unser Torf soll Döner werden !

Wie man hier sieht, funktioniert das Zitieren auch mit dem Fuchs (3.5.3) einwandfrei.
Aber wo ist der An/Verkauf-Thread (war sonst immer mittig/unten rechts)? Und das Chatsymbol neben den PNs?
ZitatAber: Die Ladezeiten sind doch extremst kaffepausenfreundlich und ..... oder ist das nur bei mir so .... es wirkt alles so hochkant gestaucht, so schmul, äh, schmal, so, als wenn in der Breite kein Platz wär, ist das so gewollt ?
stiegl: verstehe ich nicht, denn die Geschwindigkeit ist doch viel schneller als vorher, jedenfalls bei mir. -
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Mir ist nur wichtig, dass der qualitative und auch ideelle Unterschied zwischen einem in einer taiwanesischen Pearl-Fabrik gefertigten und von Pearl entwickeltem Masterworks-Kit und einem ebenso in Taiwan gefertigten OEM-Set, das unter vier verschiedenen Labels angeboten wird, beachtet wird. Eben weil absolut hervorragendes Zeug aus dem asiatischem Raum kommt und ich schade finde, wenn das auf Grund der Fernost/Billiglohn-Herkunft in diese Billigset-Suppe geschüttet wird.
Und dass ich bei diesen lieblos zusammengeschusterten und hingerotzten Kopien, wie sie jetzt MES auf den Markt wirft, Pickel bekomme, ist doch verständlich. Mir geht es da nicht primär um das Endprodukt, sondern vielmehr um die geistige Haltung, die dahintersteht. Mich als Schlagzeug-Liebhaber stört das einfach, wenn mit solcher Ignoranz und Respektlosigkeit zu Werke gegangen wird.
Aber natürlich weiß jeder hier schon, wie schlecht die Sets sind - es hat sie leider nur noch niemand angespielt, oder? Mir geht es da nicht primär um das Endprodukt, sondern vielmehr um die geistige Haltung, die dahintersteht.
00Schneider: OK, ich habe mich da auch etwas missverständlich ausgedrückt.
Auch bei dem Beispiel VW war es etwas unglücklich formuliert. Nicht wo die Autos zusammengeschraubt werden ist interessant, sondern dass auch die Autos (VW, Opel, Ford, ja sogar Mercedes, Porsche, etc (alles in Deutschland zusammengeschraubte Autos), zu einem sehr hohen Prozentsatz mit Teilen aus sogenannten "Billiglohnländern" zuasammengesetzt sind - und damit auch die schlechte Situation der Menschen in diesem Land ausgenutzt werden (aber vllt sind wir ja auch bald ein Billiglohnland, warten wirs mal ab). -
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Es geht ja nicht um den Klang, sondern die Umrüstung auf MeshHeads!
Rechner kann er auch mit dem DTXplorer ansteuern (wenns nen Midi-Out hat).
Mir war auf jeden Fall wichtig, dass das Brain selber auch einen Klangerzeuger hat, deshalb ist eine MegaDrum-only-Lösung für mich nicht geeignet.
Das ist auch ne Lösung. Ich hatte das so aufgefasst, dass Rolanf-Mesh-Pads gewünscht sind - und die müsste man (vermutlich) über den Umweg eines MegaDrums oder sonstigem ans DTXplorer anschließen, um sie voll nutzen zu können, oder?
Sind das denn Stereo oder Mono-Anschlüsse für Toms, Snare etc. am DTXplorer?
Hab mich eher mit den Rolands befasst, weil die mir klanglich besser gefallen hatten vor meinem Kauf.Ich hatte mal ein Yamaha DTX 2.0, das hat auch einwandfrei mit Meshhead/Piezo-Toms gearbeitet.
Ich habe seinen Post so verstanden, dass er endlich von seinen Gummipads wegkommen möchte:
Zitat....mit dem ich triggertechnisch ABSOLUT zufrieden bin. Einzig der Krach mit den Gummipads (insbesondere das KickPad) zwingt mich dazu, mich nach Mesh-Komplettsets umzuschauen und mein Budget verweigert mir leider die hammermäßigen Roland-Sets..
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Ich behaupte erstmal garnichts. Ich bin nur von meinem alten Pearl ausgegangen und habe eine These aufgestellt.
Warum sollten denn auch ausgerechnet Tama und Yamaha nicht gewinnoptimiert arbeiten wollen, und einen Teil ihrer Produktion in ein Billiglohnland auslagern bzw. sich dort die Trommeln bauen zulassen?
Da ich kein Tama oder Yamaha Set mein Eigen nenne, kann ich natürlich auch nicht auf die Labels gucken - daher mein Vorschlag an Philippe mal die Labels an den eigenen Sets zu inspizieren, sollten die Trommeln doch in Japan gebaut sein, schön für ihn.
Eigentlich wehre ich mich ja nur gegen die, hier scheinbar vorherrschende, Tendenz, alles aus China Kommende zunächst erstmal schlecht zu machen.
Die politischen Verhältnisse haben ja nun so garnichts mit der evtl. möglichen Qualität der Trommeln zu tun - das ist das gleiche Problem wie Tropenholz-Trommeln.
Ich bin mit meinem Basix Custom, den Stagg Becken und der Peace Snare (mittlerweile aber gegen eine SusSe ausgetauscht) sehr zufrieden.
Jeder muß schauen, wie weit er mit seinem Geld kommt, basta. -
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Das war aber Marie Antoinette.
Gesagt habe ich, dass ich lieber etwas länger spare, wenn ich dafür schlussendlich ein Mehr an Leistung bekomme. Andere mögen das anders sehen, ich sehe es so. Was ist daran überheblich?Ok, habe mich da leider vertan und schon abgeändert.
Nix für ungut, aber dein Post kam für mich halt so rüber, so nach dem Motto: <Mich kotzt eure Armut an. Wer keine Kohle hat, sollte auch kein Schlagzeug spielen.>
Sollte ich dich falsch verstanden/interpretiert haben, bitte ich um Entschuldigung.
Was hat das mit meinem Post zu tun und wo ist jetzt das Problem? Geht es um "Kauft keine Ware von Menschenrechtsverletzern und Umweltverschmutzern"-Skrupel? In dem Fall kommt man mit zwei Schablonen "Rot-China" und "China, aber nicht Rot-China" zur Entscheidungsfindung nicht sehr weit, vermute ich, und sollte lieber versuchen, Informationen über den Produktionsstandort und die dortigen Arbeitsbedingungen etc. zu erhalten. Oder man kauft Produkte, bei denen sich die von Menschenrechtsverletzern und Umweltverschmutzern gefertigten Komponenten auf ein Minimum belaufen. Aber wahrscheinlich kosten die dann eben ein bisschen mehr.
Mir ging es da garnicht so sehr um die "Menschenrechtsverletzer und Umweltverschmutzer", sondern eher um den oft praktizierten Etikettenschwindel.
Man bekommt Trommeln aus einem Billiglohnland, zahlt aber erheblich mehr für den Markennamen (so ein Labelaufkleber kostet ja nur wenige Cent), als wenn man das Set (vllt mit etwas anderer Hardware) direkt vom eigentlichen Hersteller kaufen würde.
Basix und andere asiatische Hersteller versuchen doch nur, ihre Sets (deren Trommeln sie ja schon seit Jahren für andere Markenhersteller produzieren) direkt zu vermarkten und selbst ein größeres Stück vom Kuchen zu bekommen, was ist da so schlimm daran. -
Vorsicht, du mixt hier alles wild durcheinander. Etwas "Richtiges" kann und soll meinetwegen aus Asien stammen - das ist so selbstverständlich, dass ich peinlich finde, es hier aufschreiben zu müssen. Aber das zwischen einem Starclassic oder Maple Custom und 08/15-OEM-Ware, die unter fünf Labels verkauft wird, ein gewisser Unterschied besteht, sollte selbst überzeugten Scheuklappenträgern einleuchten.
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Hallo, dann schau aber bitte nochmal genau auf die Plaketten eines neuen Starclassic/Maple Custom. Na, wo wird es heutzutage gebaut. Mit Sicherheit nicht im Ursprungsland.
Ich besitze ein altes Pearl MMX (war damals auch nicht gerade billig). Und was steht da auf den Modellschildchen? Made in Taiwan!!!! Damals also schon. Für mich ist das auch China, wenn auch nicht "Rot"-China.Wenn ich nun also Geiz nicht geil, sondern scheiße finde, aber gerade nicht genug Patte habe, spare ich einfach etwas länger. Und der erwähnte gewisse Unterschied belohnt mich dafür, wenn ich das Kit dann habe. Um nicht anderes geht's.
Findest du diese Aussage nicht doch ein wenig sehr überheblich? Erinnert mich in der Überheblichkeit fast an einen Ausspruch von MariaTeresiaAntoinette (Fürs Korrigieren Dank an Philippe, der etwas geschichtsfester als ich zu sein scheint
):< Was, das Volk hat kein Brot? Dann soll es doch Kuchen essen>@Hajo.K: Toll, da finde mal heraus, wieviel von deinen genannten Sonor - Kisten wirklich hier aus Deutschland kommt. Ich denke, im Höchstfall die Kessel.
Wenn es dir allerdings um die Montage geht, magst du vllt Recht haben (obwohl ich auch schon von Werken im benachbarten europäischen Ausland gehört habe, die sich auch nicht gerade mit Ruhm bei der Personalpflege bekleckern (aber das Spekulation, die ich nicht beweisen kann).
Ich will das Ganze auch nicht zu politisch werden lassen. -
Ja, ein Akustik Set geht auch hervorragend, allerdings würde ich dann kein Triggerschiene einkleben (wie ich bei meinen abgesägten Toms), sonden eine oben einschraubbare Schiene vorsehen. Nur Bassdrums über 18" werden meist problematisch, aber da könntest du ja auch dein Yamaha BD Pad weiterverwenden. Irgendwo hier im Forum gibt es auch dafür tolle Bauanleitungen. Suche mal im E-Drum Bereich oder im DIY (Do-it-yourself) Bereich. Da habe ich auch mein ganzes Wissen her.
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Das ist doch Kappes. Monsieur Nille redet nicht von OEM-Ware und ich bin mir sicher, dass du schon verstehst, was er eigentlich sagen will. Wenn ich ein halbes Jahr spare für 08/15-Gear kann ich auch ein ganzes Jahr sparen, um mir etwas "Richtiges" zu kaufen.
OK, was ist denn etwas Richtiges, etwas was was nachweislich nicht in China, Taiwan, Malaysia produziert ist? Gib mir doch bitte einige Beispiele, die du auch wirklich beweisen kannst.
Ich glaube der Industrie einfach nicht mehr - zu oft stellte sich ein teures, vermeintlich "deutsches" Produkt, als im Ausland produzierte Ware heraus - z.B. Fernseher von Grundig, Autos von VW (bestehen auch zu mindestens 75% aus, im Ausland zusammengekauften Einzelteilen).
Das sind alles nur noch Namen, mit denen der "dumme" Kunde mit dem Hinweis auf hochwertige deutsche Produktion um sein Geld gebracht werden soll.
Aber ehrlich gesagt, habe ich auch keine Lust mehr darüber zu diskutieren.
Kauft doch einfach keine "Chinaware" mehr - viel Spass dabei. Es gab, ich glaube, im WDR TV mal einen Testversuch, da sollte eine normale Familie einen Monat ganz ohne Waren chinesischen Ursprungs auskommen - das Ergebnis war so erschreckend wie auch aufschlußreich - sie haben es nämlich nicht geschafft - es ging einfach nicht!!!! -
@Nille:
ZitatWer wenig verdient hat genauso die Möglichkeit länger zu sparen und sich dann was ordentliches zu kaufen.
Was nützt es denn, wenn ich länger spare, und dann den gleichen chinesischen Kram nur mit aufgepappten Ludwig oder Sonor Label, nur teurer bekomme - das ist doch die übliche Weise?ZitatNur daß du in China für diesen Spruch Arbeitslager und schlimmeres riskierst. Miese Lohnbedingungen und überzogene Sicherheitspolitik sind weniger Schäuble zu verdanken, der ist austauschbar.
Ich schrieb auch nur, dass wir auch auf dem besten Weg dahin sind, nicht, dass wir schon die gleichen Verhältnisse haben (das 3.Reich und die DDR kamen ja auch nicht ganz plötzlich - da gab es immer auch eine, verharmloste Entwicklung dorthin).
Und der von dir genannte Herr war nun mal bisher für imo übertriebenen Terrorschutz/Datenspeicherung, usw. hier verantwortlich und ist natürlich austauschbar - leider bisher nicht passiert.Aber das Alles hat natürlich nicht wirklich mehr was mit dem China Drumset zu tun - soll doch einfach mal der Markt entscheiden - ihr werdet staunen.
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1.Wenn schon mit dem Megadrum ansteuern, dann bitte doch einen PC mit guter Soundsoftware, sonst ist es doch doppelt gemoppelt bei gleichbleibendem Klang!
2.Die Rims kann man mit einem einfachen, längs aufgeschnittenem Silikon oder Gummischlauch leiser machen.
3.Du hast doch schon ein recht gutes E-Drum Modul.
Bau dir doch einfach aus alten Toms mit meshhead und Piezobestückung neue Toms (Bauanleitungen, auch Bebilderte z.B. Meine Selbstbau - Meshpads, die 87te Variante, finden sich hier zuhauf) und schließe die dort an. -
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Unverschämt für so eine deutsche "Edelschmiede" mit ihren stolzen Preisen. Da sollte man doch drüber nachdenken bewusst Instrumente aus China zu kaufen, da bleibt einem dann wenigstens noch selbst was in der Tasche.

Genau das sage ich ja immer. Leider haben wir ja oft keine andere Wahl, da wir ja auch nicht so sehr viel verdienen, um beim Hobby wählerisch zu sein.
Andererseits sollte man sich Angesichts dieser Verhältnisse überlegen, ob man überhaupt soviel Geld in unser Hobby stecken sollte - ein ordentliches, einfaches Set mit einigen preiswerten Becken tuts doch auch (schei... auf die ganzen Nobelkisten).Und Deutschland ist soweit von chinesischen Verhältnissen ja auch nicht entfernt, siehe obigen Artikel und der freie Meinungs und Datenverkehr ist dank Schäu... ja auch nicht mehr besonders frei, die bösen Terroristen aber auch (ähnlich wie Schäu...argumentieren übrigens China und Russland auch - Ähnlichkeit nur rein zufällig (wir sind ja die Guten)).
pbu: Sollen sie doch alle gehen! Ich kenne einige Leute im mittleren Management einiger großen Firmen, deren Firmen, langsam aber sicher, doch wieder reumütig zurückkommen, da die hier vorhandene Infrastruktur und das Personal hier doch um Klassen besser ausgebildet ist, als im Ausland (China, Rumänien, Indien, Malaysia, etc). Der Aufbau einer ordentlichen Infrastruktur (Anbindung der Firmen ans Strassennetz, Ausbildung der Mitarbeiter, Gehirnwäschen gegen die vorhandene Arbeitsmentalität (denn nicht alle Menschen dieser Welt sehen die Erfüllung ihres Lebens in der Arbeit für Andere (wie manche Deutsche) - manche leben auch einfach nur in Frieden vor sich hin und geniessen das Dasein) kostet die Firmen meist mehr Geld, als sie im Endeffekt wieder einnehmen können, zumal der weltweite Absatz von Waren zusätzlich stagniert.
Aber komisch bei der ganzen Diskussion ist, dass sich alle über die Verhältnisse in China aufregen - es denkt aber keiner an die miesen Arbeitsbedingungen in den USA (jaaaa ich weiß, Amerika ist frei - aber imo auch nur für die, die das Geld haben oder sich dafür den Arsch aufreissen müssen, um dann mit 50 Jahren am Herzinfarkt sterben und die Rentenkassen damit entlasten (neudeutsch: Leistungsträger) oder mittlerweile sogar hier in Deutschland (s. wieder obigen Artikel oder den Lohn-Skandal bei KIK).
Genug geblubbert - da Ganze bleibt einfach ein ziemlich schwieriges Thema - in dem man als einfacher Drummer (mit wenig Kohle) einfach keine wirklich richtige Entscheidung treffen kann. Einfach ein Dilemma, eine Zwickmühle.
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Man bekommt für das Geld sicherlich besseres (wenn auch nicht umbedingt neu). Ich kann nicht glauben das diese Sets das Geld wert sind tut mir leid. Ich würde auch keine 1000 Zahlen für eine Marke die sich überall ein wenig bedient..selbst wenn das Set selber Gut verarbeitet wäre und gut Klingen würde.. das ist mir hier zu offensichtlich.
Aber wenn auf den chinesischen Trommeln die Sticker von SONOR, LUDWIG, TAMA, PEARL etc. kleben, dann sind die gleichen Kisten 1000€ wert? Seltsam, seltsam.
Ich glaube, dass heute kein einziges Billigset eines Markenherstellers noch im ursprünglichen Herstellerland produziert wird, sondern mehr oder weniger alles in China (selbst die Japaner lassen dort produzieren) oder mittlerweile auch Malaysia!!!Es hat auch nichts mit "Geiz ist geil" - Mentalität zu tun, ich lasse mich eben nur ungern von Markenfirmen über den Leisten ziehen und zahle für die gleiche Qualität das Doppelte, nur weil auf dem gleichen Fernost-Set so ein Aufkleber mit einem Imageträchtigen Namen draufpappt.
Da finde ich es doch ehrlicher (und für den geneigten Kunden auch durchaus günstiger), wenn diese "China"-Firmen hergehen und die Sets unter eigenem Brand (z.B. Basix, jetzt eben auch MES) zu vermarkten versuchen - die Grundware (also die Trommel an sich) wird dadurch ja nicht schlechter (ausser dass das Image noch fehlt und der Wiederverkaufswert dadurch noch gering ist).
Wie gut das MES Drumset wirklich ist, muß sich natürlich erst noch zeigen.
Aber beim Basix Custom oder bei der PEACE Phosphorbronze Snare war die Skepsis auch anfangs sehr hoch und es mußten auch erst einige "Testkäufer" mutig sein, wurden allerdings im Nachhinein mit guter Ware belohnt.
Im Übrigen kann man Ware in Deutschland auch innerhalb eines Monats wieder retour schicken, wenn es wirklich absolut Schrott sein sollte (leider ist meine Drumset Lagerkapazität erschöpft, sonst würde ich es wagen).Natürlich klauen die Asiaten schon gerne ( die Japaner auch schon in den 70ern).
Aber, mir ist aufgefallen, dass sie Fehler in der Konstruktion ganz selten mitkopierten, stattdessen oft eine bessere Lösung eines Problems lieferten - warum sich also nicht bei allem bedienen, quasi das Beste aus allem zu einem Modell zusammenzufügen (muß sich allerdings bei MES erst noch beweisen)? Was ist da so schlimm dran?drummertarzan: Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Habe ich auf der Messe auch gesehen.
Ich habe aber auch einige Drumsets gesehen, wo ich mir gewünscht hätte, dass diese Firmen schon einen Vertrieb in Deutschland hätten (anders kommt man ja sonst nicht an diese Sets ran).
Bei den ganzen, kleinen türkischen Beckenfirmen ist das übrigens ganz genauso - erst haben sie für die großen Major-Companies produziert.
Dann wurden sie selbstbewußter und versuchten, ihre Becken auf eigene Rechnung an den Mann zu bringen - und sie haben uns damit eine Menge schöner (und vor allem preiswertere) Becken beschert.
Auch wenn das vllt nur Nadelstiche in die Wade der etablierten Markenfirmen sind, bringt es diese vllt doch irgendwann zum Überdenken ihrer oft überzogenen Preise.
Warum sollte ich denn ein teures Becken von Meinl oder Paiste kaufen, wenn ich die gleiche Qualität, nachweislich, bei Ibrahim/Murat für die Hälfte bekommen kann (und die verdienen doch sicher auch noch gut daran und verschenken ihre Becken nicht aus reiner Nächstenliebe).P.S. die politischen Verhältnisse in China sind bei meiner Betrachtung natürlich erstmal ausgenommen, aber ändern tun wir imo an den dort bestehenden Verhältnissen auch nichts, wenn wir die Drums von dort boykottieren.
Dann dürfte man ja eigentlich garnichts mehr kaufen, denn die großen Firmen machen ihre Gewinne immer auf Kosten der dort lebenden Bevölkerung, ob das nun Drumsets aus China oder Bananen aus Uganda, oder, oder, oder... sind.
Die politischen Verhältnisse sind in solchen Ländern immer beschis..., nur deshalb funktioniert ja dort die Ausbeutung der Menschen. -
Luddie, grundsätzlich gebe ich dir da ja Recht, aber leider sind hier nicht allzuviele Leute, die sich einfach aussuchen können, was sie kaufen.
Ich würde auch lieber nur Inlandsprodukte kaufen, wenn ich es mir denn leisten könnte (und ich definitiv wüßte, das sie nicht doch im Ausland produziert werden und ich nur belogen werde, um mehr zu bezahlen).
Wenns um die Ausbeutung geht, dürften wir eigentlich garnichts mehr kaufen - in dieser Zeit der globalen Industrialisierung wird leider immer irgend jemand ausgebeutet (nicht zuletzt wir selber) - aber aufhören zu leben sollten wir deshalb auch nicht.
Nur den Grad des unnötigen Luxus kann man für sich selber klein halten.
@ Shadow: Darauf reinfallen hieße ja, das diese Drum-Kisten Schrott sind - mittlerweile ist das aber heute oft nicht mehr so. Die Teile sind preiswert und trotzdem gut.