Beiträge von Hammu

    @ Hammu: Wenn du bei deinem Händler solche Erfahrungen gemacht hast... würde ich mich mal anderweitig umschauen!
    Genaugenommen vermittelt der Händler nur zwischen Hersteller und Endkunden.
    Man kann ja auch nicht zu MediaMarkt gehen und sofort ein neues Notebook verlangen, wenn da nach einiger Zeit etwas kaputt geht. (Auch wenn das genügend Kunden machen)


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    Wie ich oben schon schrieb, meide ich eben diese Händler seitdem.


    Innerhalb der 2 Jahre Gewährleistungszeit ist allein der Händler mein Ansprechpartner und nicht der Hersteller!!
    Gerne wird, gerade bei Medienmarkt und Konsorten, dieser Sachverhalt anders ausgelegt, um sich z.B. teure Versandkosten/Bearbeitung zu ersparen - dann muß man diese Leute ruhig, aber bestimmt auf die Gewährleistungbedingungen hinweisen.
    Natürlich können die Händler nach längerer Benutzungszeit auch einige finanzielle Abstriche machen (ist mir passiert bei einem 1,5 Jahre alten MP3-Player, der plötzlich seinen Dienst versagte. Glücklicherweise gabe es dann die verbesserte Version für den reduzierten Betrag, den ich für den alten, kaputten Player noch bekommen habe).
    Gibt der Hersteller allerdings eine längere Garantie (selten geworden in den letzten Jahren) auf sein Produkt, so muß ich natürlich nach Ablauf der zwei Jahre, diesen direkt kontaktieren und nach längerer Zeit ausserhalb der Garantiezeit auf dessen Kulanz hoffen.

    Nix für ungut, aber das sehe ich allerdings etwas anders.
    Durch günstige, aber trotzdem gute (im Sinne von: ohne Ärgern benutzbar) Instrumente, besteht doch überhaupt erst die Möglichkeit, sie jedem, der möchte, zugänglich zu machen!
    Das ist natürlich nur mit standardisierten, günstigen Industrieinstrumenten möglich.
    Instrumente sind glücklicherweise nicht mehr nur den Eliten zugänglich (s. z.B. den unvermeidlichen Flügel in den Häusern reicher Mitbürgern - nein, das ist jetzt kein haltloses Vorurteil, ich habe es schon oft genug gesehen - und meist konnte keiner der Bewohner darauf spielen).
    Konkurrenz belebt das Geschäft und je mehr Firmen sich um die Produktion und Vermarktung eines Instrumentes bemühen, desto perfekter und ausgereifter wird es.
    Wenn das nicht wäre, befänden wir uns immer noch auf der Qualitätsstufe eines alten Ludwig-Drumsets (übrigens auch ein Industrieinstrument), das früher alle Drummer spielten - nicht weil es klanglich so herausragend war, sondern weil es das Einzige war, was einigermaßen durchdacht und stabil genug war, mehrere Auf und Abbauten/Transporte zu überleben.
    Ob bei der Produktion die Liebe zum Instrument oder handfeste wirtschaftliche Gründe mitwirkten wage ich nicht zu beurteilen, aber ich glaube, es gibt kein Drumset, welches man z.B. mit einer Stradivari Geige oder einer handgebauten Konzertgitarre vergleichen kann - da auch die alten Drumsets immer schon industriell hergestellt wurden.
    Bei einigen Custom-Drum Herstellern heute (Wahan, Handschuh, Lunar, etc.) sieht es mit der Liebe zum Instrument allerdings vllt schon etwas anders aus, aber diese sind ja auch eher für absolute Liebhaber.


    Wer von dem Charme alter Instrumente fasziniert wird, wird auch alles daran setzen (sprich: sparen), um an ein solches Instrument zu kommen. OK, jedem Tierchen sein Plaisierchen.
    Deswegen ist er/sie aber leider noch lange kein besserer Instrumentalist, als jemand, dem das Industrieinstrument für das Ausüben seines Berufes/Hobbies ausreicht.
    Zwingend nötig ist solch ein, heute üblicherweise teures, Instrument allerdings nicht - also immer her mit den guten, preiswerten Arbeitstieren für die Masse!


    P.S. Auch amerikanische/japanische Autos haben mit, für europäischen Geschmacksverhältnisse "häßlichem", amerikanischem/japanischem Design begonnen, dann aber schnell bemerkt, dass sich ihre Autos hier besser verkaufen, wenn sie sich dem europäischen Geschmack und vor allem den europäischen Qualitätserwartungen anpassen.
    Analog zum Drumset fahren heutzutage auch mehr Menschen ein Standard-Industrieauto, als einen vllt charmanteren Oldtimer.

    Ich kann und möchte mich dazu nicht weiter äußern :) .


    Es hat weder mit Mapex noch der Gewa oder "Bazhou" irgendwas zu tun.
    Es ist so wie von mir oben beschrieben.


    Ich glaube, das ist auch nicht nötig - China wird auch nicht gerade vor Drumbaufirmen überquellen.
    Und davon gibt es sicher auch nur einige, sehr wenige, die solche Sets (in dieser Qualitätsstufe) überhaupt produzieren können.
    Ich denke, die wollen endlich mal selbst am internationalen Markt verdienen (in ähnlicher Form, wie Basix das ja schon geschafft hat) und nicht mehr nur Zulieferer für den Gewinn der namhaften Markenfirmen sein, die dann einfach nur ihre Marken-Labels auf die gut produzierten Sets kleben.

    Wo kaufst Du denn ein, Hammu?
    Ich teile Deine Erfahtungen nicht - Gottseidank. In einigen Fällen ist die Lage klar: Materialfehler. Was gibt's da zu diskutieren. In unklaren Fällen wird das Becken eingeschickt und man wartet, wie der Hersteller oder Vertrieb reagiert. Das ganze passiert auf einer freundlichen und geschäftsmäßigen Ebene. So lief das bei mir bisher ab (3 oder 4 mal). Ich bin immer fair behandelt worden, alles andere ist für mich auch nicht akzeptabel. Deals müssen für beide Seiten fair sein und i. d. R. bin ich ein guter- sprich treuer - Kunde.


    fwdrums


    Erstens wollte ich damit nicht sagen, dass alle Händler das so handhaben (habe meinen Post dahingehend schon etwas abgeändert) und zweitens kommt es oft wirklich auf das eigene forsche Auftreten an (Verkäufer gehen da oft so nach dem Motto: mit dem kann mans machen, aber bei dem bin ich lieber etwas vorsichtig, der macht einen kompetenten Eindruck (oder ist ein guter Kunde)).
    Ich persönlich habe da in solchen Dingen (nicht nur bei Becken) teils gute, teils schlechte Erfahrungen gemacht.
    Und die Geschäfte, die bei mir mit schlechten Erfahrungen verbunden sind, meide ich seitdem einfach - fertig.
    Mein Post sollte auch "TimeToDrum" nur mal ein wenig dabei unterstützen, ruhig mal die Klappe aufzureissen (natürlich in gewissen Grenzen, also nicht wütend daherprollen oder so) und zu reklamieren.

    Peking Ente süß-sauer mit ein bisschen scharf ;)


    Endlich ein weiteres "Nix Besonderes"-Set, auf das die Nation gewartet hat. Mir tun dann immer die Läden leid, die sich den Vertrieb an Land ziehen und dann auf dem Krempel sitzenbleiben. Keine besonderen Features, kein wirklich attraktiver Preis, keine originellen Sets, kein Wiederverkaufswert, erstklassige Voraussetzungen für einen stabilen Ladenhüter.


    Tja, Gewinner sind dann wenigstens die Drummer, die ein gutes, als Ladenhüter dann noch preiswerteres, Gebrauchs-Set brauchen und nicht auf irgendeinen Markennamen fixiert sind :Q , also nichts zum Angeben.
    Denn, wenn das Set gut klingt, gut verarbeitet ist und alle Features hat, die ich zum täglichen Spielen brauche (eben RIMS, Gummiunterlagen, stabile Hardwareetc.) ist der Wiederverkaufswert doch völlig vernachlässigbar - never change a winning Team.
    Und ich sag mal so, die entsprechenden Händler werden die Sets schon so billig einkaufen können, dass sich zumindestens die erste Verbilligungswelle auch noch rechnet (die Hersteller wollen ja unbedingt auf den europäischen Markt und sind da sicher schon zu einigen Kompromissen bereit) - sonst sind es einfach schlechte Geschäftsleute.
    Und wenn sich dann so ein Drumset doch durchsetzt (s. z.B. Basix Custom) dann steigen auch die Preise dafür.
    Und wer sein Set nur verkauft, weil ihm/ihr z.B. die Farbe nicht mehr gefällt (bzw. weil das Set nicht die angesagte IN-Farbe hat), ist doch auch selber schuld, oder?


    Kriegt man denn das Becken beim Händler dann so ohne weiteres umgetauscht?


    Nein, die Händler versuchen es immer oft abzuwiegeln (falsch angespielt, zu fest angezogen, etc.) - da muß man oft schon ein wenig energischer werden (und vor allem selbstsicher auftreten ohne besonders laut zu werden!!). Man hat ja 2 Jahre gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung!! Allerdings nach 6 Monaten mit Beweisumkehrlast, oder wie das heißt.
    Am besten den Chef holen lassen, der "kleine" Verkäufer (gerade bei den "großen" Händlern) dürfen/können da selbst oft garnicht entscheiden.
    Bei solch einem recht neuen Becken sollte auch ein senkrechter Riss noch zum Umtausch führen.
    Ansonsten sind Risse entlang der Rille auch später noch ein Hinweis auf Materialfehler und nicht auf falsches Anspielen, und somit bemängelbar - da kommt es dann natürlich auf die Kulanz der einzelnen Firmen an.


    Ja, kein Problem. Habe selbst eine zeitlang das DD602 gesoielt und habe dann einfach das Modul gegen ein Roland TD6 ausgetauscht. Funktioniert einwandfrei.
    Nur beim HiHat-Pedal mußt du etwas aufpassen. Bei meinem DD602 war eins dabei, welches schon drei Spielstufen hatte (Offen - Halboffen - Geschlossen). Manchmal sind leider auch etwas Einfachere dabei, je nach Baujahr.
    Und einen seitlichen Umschalter sollte das Pedal haben, sonst läuft es am TD6 nicht (meines hatte glücklicherweise einen Schalter).


    Ein DD602 - Modul gab es hier letztens für 70€ in den Kleinanzeigen, soweit ich mich erinnere. Obs für den Preis weggegangen ist, weiß ich allerdings nicht. Für meins habe ich bei Ebay 80 € bekommen (Glück gehabt).
    Neu gabs das mal bei Musicstore für 150€.

    @ go trap: Kauf dir ruhig das DD602, aber nur gebraucht (wg des Preises). Dann hast du schonmal die Trommeln zum Umbau, die Becken, die Pedale, das Rack und das ganze Kabelgedöns.
    Die Sounds des Moduls klingen garnicht mal so schlecht (habe es selbst eine zeitlang gespielt) - zum Üben reicht das allemal.
    Nur bei der Snare hast du halt keine Rimshots und die Becken sind Mono - aber wie gesagt: zum Üben reichts locker.
    Später dann vllt ein Roland TD6 und Stereobecken von Thomann (49€) dazu kaufen und sich eine Stereosnare aus einem alten Tom bauen (so habe ich es gemacht) und man hat schnell ein recht gutes E-drum zusammen - alles Andere ist reiner Luxus (zum reinen Üben).
    Die günstigeren DDT Meshheads (http://www.drum-tec.de/meshhea…-c-57_60.html?language=de, benutze ich selber) sind übrigens auch nicht schlecht (und auch recht leise). Das Lauteste sind immer die Becken (Klackern) und der Trittschall der Pedale - die Toms hörst du in einem Nebenzimmer eigentlich nie.

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    nach eurer Aussage gibt es also auch wirklich Leute, die ein Tama Superstar Custom als "Nonplusultra" für sich persöhnlich bezeichnen würden?...nagut, irgendwann war es doch, glaube ich, mal die Top-serie von Tama :) .


    Ja natürlich, optisch, verarbeitungsmäßig und klanglich ist doch an dem Set wirklich nichts auszusetzen - wenn man eben den Birkenklang mag. Es klingt eben, wie alle anderen Birkensets auch.
    Innerhalb der Birkensets wird es sichlich noch verschiedene Nuancen geben (je nach Dicke, Verklebung, etc. des Holzes), aber der Grundklang ist eben Birkentypisch (leicht angehobene Höhen und Bässe, weniger Mitten).
    Wenns dir gefällt, bleibe dabei.
    Sets aus anderen Hölzern sind ja auch nicht besser oder schlechter, sondern haben nur einen anderen Grundklang.


    Was du allerdings mit der ehemaligen Top-Serie von TAMA meintest, waren die alten Superstar Drumsets - die haben aber ausser dem Namen (und der, bei TAMA nach wie vor, guten Verarbeitung) nichts mit der heutigen Superstar Serie gemein.
    Die waren z.B. aus einem ganz anderen Holz gebaut und klangen dementsprechend auch anders (wie oben gesagt, nicht besser oder schlechter).


    Eine einzelne 22er Bassdrum wird zwar nicht gerade billig sein, aber du hast doch auch genug gespart, oder? Immer noch billiger, als ein ganzes Set.
    Vllt kannst du ja auch irgendwo ein gebrauchtes Set mit einer 22er BD in deiner Farbe ergattern. Dann kannst du, für relativ wenig Kohle, die Menge der Toms auch gleich noch aufstocken.


    Das wäre sicher möglich, aber man müßte dann, wie du schon richtig erwähntest, eine längere Schraube verwenden, denn die Kontermutter braucht ja auch noch etwas Platz (und mit dem Schraubenschlüssel muß man ja auch noch gut drankommen können).
    Aber dem livemäßigem Auf und Abbau wäre diese Option sicher auch nicht zuträglich - wer nimmt schon immer einen passenden Schraubenschlüssel mit?
    Aber abheben kann der Sitz wenigstens, auch mit der werkseitigen Schraube, nicht, da, zumindestens bei meinem Modell, in der Höhe der Schraube eine Riefe im Rohr ist, in der die Schraube sich bewegen kann, aber nicht rausrutschen kann.
    Sehts mal positiv - man hat einen schön drehbaren Sitz, so wie beim Bürostuhl auch, der aber nicht auseinanderfliegen kann :Q .
    Die Konstruktion mit einer Schraube aufs blanke Rohrmetall, als einzige Befestigung, ist eben eine grundsätzliche Fehlkonstruktion - da hätte man auch wirklich direkt das Lidl Produkt kaufen können (wahrscheinlich waren das eh nur die "originalen", umgelabelten K&M Produkte, die sonst keiner mehr kaufen würde :Q ).
    Es geht eben nichts über eine ordentliche Klemmverschraubung und einem Rohr, dass diese auch aushält und sich nicht sofort verbiegt (das gibts bei Billighockern nämlich leider auch!!).


    Kaiser09: Du hast ja grundsätzlich Recht, aber es ging ja hier um die Befestigung der Sitzplatte am oberen Ende des Höhenrohres.

    Bevor ich soviel Geld, auf "Deuvel komm raus" in ein neues "Traumset" investieren würde, würde ich mich zunächst mal fragen, was mir an meinem bisherigen Set nicht gefällt.
    Du hast doch schon ein recht gutes "Gebrauchs"-Set, was stört dich daran? Die Farbe? Der Klang? Die Trommelgrößen? Oder einfach nur, weil es relativ preiswert war und es teurere, schönere Sets mit vermeintlich besserem Image gibt?
    Es wird immer ein noch teureres Set geben - daran sollte man den Begriff "Traumset" nicht festmachen.
    Teurer heißt nicht immer auch besser - manchmal ist es auch nur das Design oder die Exklusivität, was man mitbezahlt.
    Solltest du nichts finden, was dich an deinem jetzigen Set besonders stark mißfällt, spiele es lieber weiter und konzentriere dich lieber auf den Kauf richtig guter Becken - es sei denn, du bist auch mit deinen derzeitigen Becken zufrieden.
    Oder vllt findest du ja auch eine schöne Traumsnare.
    Sonst lege das Geld einfach für schlechte Zeiten zurück :Q oder investiere es erst, wenn dir das Traumset oder das Traumbecken wirklich über den Weg läuft.
    Raushauen um jeden Preis halte ich für absolut unnötig und unökonomisch.


    Ansonsten ist hier noch ein geiles Angebot: http://www.musik-service.de/so…llset-prx395769817de.aspx !

    Hi "Pieri", wie du siehst, gehen die Kontroversen auch in diesem Thread schon wieder los.
    Becken sind absolute Geschmackssache - alles ist erlaubt, nichts ist verboten.
    Es gibt nur einige Grundtendenzen, die für eine bestimmte Musikrichtung vllt erfüllt sein sollten.
    Imo wäre das ein grosses, relativ dünnes 22" Becken für BigBand Jazz (durchsetzungsfähig, aber auch mal crashbar (ohne das die Lautstärke dann die Musik zerreißt oder es gleich nach Gong klingt).
    In kleineren Jazz/Blues Formationen täte es imo ein 18/20" Ride (bei beiden bevorzugt B20 als Material, wegen der Tiefe und der Wärme), vllt sogar ein Flatride.
    Dickere, pingigere Becken sind imo besser in der Rockmusikecke aufgehoben. B8 würde ich momentan für mich persönlich für Jazz ganz ausklammern, aber vllt habe ich ja nur noch nicht das richtige Teil in B8 gehört.


    Aber wie gesagt, das ist auch alles nur meine Meinung - du, und andere Drummer hier, haben vllt wieder ein ganz anderes Klangempfinden.
    Gute, passende Becken sind eben viel schwerer zu finden, als Trommeln - zumal man Becken nicht mal eben umstimmen oder mit anderen Fellen versehen kann, um zu einem anderen Klang zu kommen.
    Da hilft nur viel antesten und viel anhören (im Laden, auf Websites, bei Kollegen,etc.).


    Die eierlegende Wollmilchsau gib es leider bei Becken nicht (also ein Becken für alle Stilrichtungen) - es gibt immer nur Kompromisslösungen.

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    Ich habe ein E-Set Zuhause und ein A-Set im Proberaum. Wenn ich auf dem E-Set etwas trainiert habe und dass dann am A-Set spiele, muss ich fast noch mal von vorne anfangen.
    Ich kann mit dem E-Set schon mal die Grobmotorik trainieren aber mehr auch nicht.


    Am A-Set ist alles viel dynamischer. Stockhaltung, Anschlagstärke, Anschlagposition müssen viel exakter ausgeführt werden.
    Aussserdem ist der Rebount von Meshheads zwar gut, aber nicht mit realen Fellen zu vergleichen.
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    Genau diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
    Es ist zwar schön, mit einem leichten Wischer übers Tom den vollen, prallen Sound zu haben, aber leider ist es vorbei mit der Herrlichkeit, sobald ich die Läufe aufs A-Set übertragen will.
    Wenn ich dort so lasch wie auf dem E-Set spiele, dann klingt selbst das beste Set nur nach Pappe (vllt etwas übertrieben ausgedrückt, aber der Trend geht dorthin).
    Am A-Set ist die Schlagstärke und der Auftreffpunkt wesentlich wichtiger für das Erreichen eines bestimmten Klanges, als beim E-Set.
    Das schnelle und einfache Klangerfolgserlebnis (nebenbei klingt das Set auf einem E-Drum dann auch gleich wie auf Platte/CD) treibt leider immer mehr junge Drummer zu den E-Drums. Die werden sich dann aber sicher noch ärgern, später.


    Das ist wie ein Keyboarder, der auf einem einfachen elektronischen Keyboard das Spielen erlernt hat und spontan auf einer Fete (frei nach dem Motto: Hey, du kannst doch "Klavier"spielen, spiel uns mal was) hilflos verkackt, wenn er dort nur ein echtes Klavier mit schweren gewichteten Tasten vorfindet - selbst gute, gestandene E-Keyboarder fühlen sich dann wie die absoluten Anfänger.

    Ich weiß garnicht, warum sich alle hier so aufregen.
    Jeder, der sich hier mal etwas intensiver mit der Materie befasst hat, weiß, wie er sich die nötigen, bestens funktionierenden Meshhead-Toms selber viel billiger zusammenbauen kann.
    Für Nicht-Handwerker gibt es da sogar die Variante mit, oft schon vorhandenem, Akustik-Tom und Truss-Triggerschiene - auch das ist noch viel billiger (und optisch viel schöner), als die Plastikschüsseln von R... oder den Gummipfannen von Y.....
    Einzig die Becken sind der Knackpunkt, da gibt es leider noch keine so ausgereifte Selbstbau-Modelle.
    Also warum die Aufregung über erhöhte Verkaufspreise?
    Stell dir vor, der Preis wird erhöht und keiner geht einkaufen - es lebe die freie Marktwirtschaft und die Kundenmacht!!

    Akustik-Drums und E-Drums sind, obwohl die heutigen E-Drums teilweise schon echt gut klingen, zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
    Abgesehen von der möglichen, hohen Dynamik eines A-Drumsets beim Spielen (E-Drums sind da imo technisch noch lange nicht soweit) liegen beim Spielgefühl Welten zwischen beiden Sets - zugunsten des A-Sets.
    Obwohl ich zugeben muß, dass manche Sachen auf einem E-Drum leichter von der Hand/Fuß gehen, z.B. schnelle, volltönende, gleichmäßige Tomläufe und schnelles Doublebassdrum-Spiel (viele Metal-Drummer triggern genau aus diesem Grund ihre normale Bassdrum - man braucht weniger Kraft und kann so schneller spielen).
    Meins wäre das nicht und über eine vernünftige Monitoranlage muß man sich auch noch den Kopf zerbrechen, während man ein A-Drum direkt ohne Verstärkung hören kann.
    Und auf lange Sicht braucht sowieso jede Band einen festen Proberaum - da stört dann auch ein A-Set nicht. Im Übrigen ist ein E-Drum auch nicht Rock`n Roll, sondern uncool :Q (nicht ganz ernst gemeint).
    Ich kenne keine Metal-Band, die ein E-Drum spielt - obwohl die meisten "normalen" Metal-Sets wahrscheinlich schon getriggert werden (das ist viel leichter für den Mixer, immer den gleichen guten Sound zu fahren). Aber das erfordert schon einen recht hohen technischen Aufwand.


    P.S. Das ein gutes E-Drum billiger als ein gutes A-Drum ist, halte ich allerdings für ein absolutes Gerücht. Lies dich hier mal durch diverse Threads um E-Drums, du wirst Augen machen.


    Ich glaube, du brauchst so etwas: http://www.thomann.de/de/cordial_cfy_03_vgg.htm (Audioadapter:1 x Stereoklinkenstecker auf 2 x Monoklinkenbuchse)


    Den Stereoklinkenstecker in die Buchse am Modul - in eine Klinkenbuchse das Kabel vom BD-Pad, in die andere das Kabel vom Splash-pad. Beim Roland TD6 klappt das, an den stereoausgelegten, Eingängen einwandfrei.

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    Gibts da garkeine Tipps, wie man die einigermaßen gleich bekommt?? ?(


    Nein, leider nicht! Die "Drum Tuning Bible" (http://net-disk.de/u/339a6d0f3…547_drum-tuning-bible.pdf) durcharbeiten ist da schon der beste Tipp.
    Und das Üben, Üben, Üben.... (von Gsälzbär) bezog sich schon aufs Stimmen - das kann man nämlich wirklich üben bzw. das eigene Gehör kann man trainieren.
    Das Stimmenlernen wird leider oft beim Schlagzeugspielen wegen der ganzen Lick-Überei übersehen - ist aber fast noch wichtiger als tolle Licks.