Beiträge von Hammu

    1. Wenn man 2 Bassdrums spielt ist es ja gerade das geile, dass nicht beide genau gleich klingen sondern etwas unterschiedlich.
    ........


    Genau so sehe ich das auch.
    Ich habe es sogar mal einige Zeit auf die Spitze getrieben, indem ich als "Haupt" Bassdrum eine 22er (x16") spielte und als zweite Bassdrum eine 20er (x14"). Die konnten einfach, bauartbedingt, nicht 100% gleich klingen - und trotzdem klang es insgesamt recht harmonisch.
    Heute wären mir allerdings zwei BDs einfach zuviel Geschleppe :Q .

    Bevor ich mir eines dieser Teile kaufe hol ich mir so ein Millenium oder Fame Teil für 300 EUR und schau mal ob das Drummen was ist für mich und
    dann nach ein paar Jahren kann ich mir was vernünftiges kaufen.
    Das Problem ist dass die meisten eben dann nach 2 Jahren glauben Sie kaufen sich jetz was anständiges indem Sie sich dann ein "Marken" Schlagzeug namens Pearl
    Forum kaufen.
    Augen auf beim Schlagzeugkauf sag ich immer, da es viele Anbieter gibt (mit leider weniger klingenden Namen) wie Basix, Mapex etc., die bessere Sets bauen für weniger Geld.


    Du hast vollkommen Recht, aber genau darauf bauen ja leider diese ganzen "Marken"-Firmen und natürlich auch auf Leute wie der Themenstarter, die für wenig Geld an eine ganze Batterie von "Marken"-Trommeln kommen wollen.
    Man kann also wirklich nicht oft genug hier auf diese Thematik hinweisen.

    Das Geld ist aber noch immer besser angelegt wie bei einem Pearl Forum, weil man ja immerhin auch damit kochen kann :P


    Aber das Feuer zum Kochen kann man besser mit dem Pearl Teil machen :P


    Aber mal wieder "Back to the roots": Diese Billigteile wie Imperialstar,Forum, 507 etc. sind recht gut für den Anfang, aber nicht zur Equipmentverbesserung wenn man schon ein Set hat - da würde ich lieber noch sparen.

    ........ Bei Folie biste halt net gleich direkt am Kessel, das ist der eigentliche Unterschied.


    Und ganz ehrllich, bei Gigs, wie du sie beschreibst, würde ich höchstens irgendein altes Gammelset hinstellen. Oder irgendeinen NewSound-Schund, den kann man dann gleich ganz klischeehaft nach dem Gig zertrümmern. ;)


    ........


    Genau, sag ich doch die ganze Zeit :Q ;) !!

    ich hab leider gottes aba ein basix classic (nehm ich mal an weil ich nur 250 eurodafür hingelegt habe) Also ma ganz im Ernst das ist echt nichts tolles und über ein anderes/besseres set denk ich schon ein paar wochen nach. ich denke ich werde mal schauen was so im internet für meinungsberichte stehen und mal dann zum musikladen meines vertrauens fahren und gucken ob die das nicht haben und ob ich das mal probe spieln darf... :)


    Spendiere doch deinem Basix Classic einfach mal einen Satz neuer Felle und befasse dich ein wenig mit dem Stimmen, falls du es noch nicht getan haben solltest.
    Remo Pinstripe oder Remo Emperor bewirken bei dem Teil echte Wunder - so schlecht ist das Basix Classic nämlich garnicht!
    Spare lieber jetzt noch dein Geld und kaufe dir erst ein neues Drumset, wenn du explizit weißt, was dir so soundmäßig vorschwebt.
    Denn auch mit einem nagelneuen Set spielt man 1. nicht plötzlich besser, als auf dem Alten. 2. Schlecht gestimmt klingt auch ein Superset nicht gut.
    Das sollte jetzt nicht gegen dich und dein Können (spielerisch wie stimmungstechnisch) gehen, sondern dich zum ehrlichen Nachdenken über deine Situation anregen (ich kann ja auch von hier aus dein Können garnicht beurteilen).
    Gern schiebt man aber, und da bin ich leider oft genug auch nicht gegen gefeit, seine eigenen Fehler auf das Material.
    Also nix für ungut ;) .


    Der Vorschlag von "Sideshowbond" ist genau richtig, um Platz fürs Ride zu bekommen und kostet eigentlich nur das Geld für eine Dreifachklemme, mittels der man dann die zwei Hängetoms links neben der Bassdrum mit an den Crashbeckenständer montiert.
    Ich hatte es auch mal gemacht, bin aber aus Bequemlichkeit beim Aufbau (immer nerviges Ausrichten des Beckenständers) wieder auf die Bassdrummontage der Toms zurückgekommen.
    Und ab einer gewissen Lautstärke (und über PA sowieso) hört man da eh keinen Unterschied mehr raus.

    Hi Schorsch44, ich hätte Interesse an eurer Mucke (sorry, ist nicht abwertend gemeint, ich nenne nur jede Musik Mucke :Q ),. Ich bin zwar schon 54 Lenze alt, habe dafür aber auch dementsprechende Bühnenerfahrung durch mehrere lokal recht bekanntgewordene Bands (z.B. The Servants (Gelsenkirchen), Springtime Bluesband (Gladbeck), Jailbird Boogie Band , Hardwear, Past Perfect (alle drei in Essen)).
    Ich habe dir auch eine Mail diesbzgl. geschickt - würde mich über eine Antwort freuen.

    Ich könnte da auch noch dieses Set empfehlen: Classic Cantabile Session Stage, http://shop.kirstein.de/shop/d…=item&ST=1&IT=2911&CT=186, da ich es einige Zeit selbst im Proberaum gespielt habe (allerdings in Rot lackiert - ändert aber den Klang nicht wirklich :Q ). Siehe auch hier: Drum-Bestseller kritisch beleuchtet ! (?)
    Bei den billigen Drumset (ich habe seinerzeit nur 267€ komplett mit Versand ohne Becken bezahlt) kann es sicherlich ab und an zu Abweichungen innerhalb der Fertigungsqualität kommen, vllt hatte ich nur Glück, aber für mein Set kann ich mich, ohne Wenn und Aber verbürgen.
    Aber der Sound des Sets hat auch andere Kollegen ins Grübeln gebracht, ob teuer immer nötig ist (gerade am Anfang). Man hört deutlich den typischen Ahornsound (auch wenns vllt asiatisches Ahorn ist, was immer das sein mag) Allerdings mußte man die Werksschlagfelle gleich gegen Markenfelle ersetzten, die Aufgezogenen waren einfach zu mumpfig (die Resofelle waren o.k.)
    Die Hardware ist auch heute noch bei mir (bzw. meinem Sohn) ohne Defekte im Einsatz, die Trommeln sind verkauft - aber nur, weil ich es doch für snobistisch hielt, drei Drumsets zu besitzen, obwohl ich nur zwei (Pearl MMX und Basix Custom) regelmäßig spielen kann - und meine Frau etwas gegen präventive Lagerhaltung hatte :Q .

    Damit wirst du auf Dauer nicht glücklich...
    Sind Einsteigerbecken aber wenn du mal eine Weile spielst wirst du die vermutlich hassen :P
    Lieber nach was besserem gebrauchtem schauen und nach und nach ersetzen ;)


    Gruß


    Dem schließe ich mich an - und setze noch einen drauf:
    Den Ars.. hoch und ab zu nächsten größeren Musikladen mit großer Beckenauswahl, damit du überhaupt mal einen Eindruck von den ganzen alternativen Beckenklangmöglichkeiten bekommst.
    Becken sind unveränderlich, klingen sie einmal schei..., klingen sie immer schei...!!!
    Man kauft Becken nie nach Markennamen und nur, weil sie billig sind (die ganzen Billigserien der Markenhersteller (ZBT,SOLAR,PST3, HCS,Y, etc.) sind imo nur für die Tonne und ihr Geld nicht wirklich wert).
    Es gibt auch günstige Alternativen (ohne großen Markennamen (Samataya, Zultan, Stagg DH, Diril, etc.)), aber auch die sollte man vor dem Kauf einfach mal live gehört haben.
    Die Soundfiles im Internet reichen aber eigentlich aus, um wenigstens eine grobe Vorauswahl zu treffen, was einem selbst gefällt (B8, B10, B12, B15, B20 Becken - sind alles verschiedene Bronzelegierungen, die den Grundklang eines Beckens vorgeben).
    Erst wenn du einen ungefähren Eindruck von den möglichen Grundklängen und der Qualität von Becken hast, könntest du auch gezielt nach guten Gebrauchten suchen - dann bekommt man u.U. mehr für sein Geld.
    Und 200€ wollen erst ein mal verdient sein - zu schade zum Rauswerfen für minderwertige Becken!!!


    Achja, und die Suche (hier im Forum, s.o.) hilft dabei auch ungemein ;) bei der Wahrheitsfindung.

    Merty:

    Zitat

    von Gsälzbär (aber von mir modifiziert): Fast, denn Cymbals sind Piezo/SwitchEingänge, während der Snare Input ein Piezo/Piezo - Eingang ist.


    Soll heißen: Die "Edge" eines Cymbal -Input kannst du zwar mit einem eigenen Sound belegen, aber leider akzeptiert dieser Input nur das Signal eines "Switches" (Folienschalter).
    Dieser ist normalerweise auch für das "Choken" (Abstoppen eines Beckenklanges) zuständig.
    An den Snare Input könntest du aber theoretisch zwei getrennte Pads anschließen, allerdings habe ich im Hinterkopf noch irgendetwas von Beeinflußung der beiden Kanäle untereinander - aber so genau weiß ich das auch nicht mehr.
    Hier, in den Tiefen des Forums, gibt es auch irgendwo auch eine Schaltung, die ein Piezosignal in ein Schaltsignal umwandelt - mußte einfach mal suchen. Damit sollte es dann gehen, allerdings nur AN-AUS (eben Schalter), keine Dynamik!

    Nachnahme bringt auch nichts - ich habe schon von Nachnahmepaketen, die nur mit Steinen und Styropor, statt der Ware gefüllt waren!!!!!
    Und auf Treuhänderkontos würde ich auch nichts geben, da gibt es zu viele schwarze Schafe drunter.
    Aber es ist dein Geld.
    Von einem TD8 würde ich keinesfalls auf ein TD9 upgraden - das TD8 steht, von den Features her gesehen, in der Reihe mit dem TD10, TD12, TD20, das TD9 aber "nur" auf der Linie des TD3, TD4, TD6.

    Kann man so pauschal nicht sagen den es gibt da noch die Folienschalter die so ähnlich aussehen.


    Also das, was ich aufgeschraubt habe, hatte exakt den gleichen Streifen, wie im Roland-Pedal (allerdings wies die Gummizunge drei Verdickungen auf, deshalb nehme ich an, es wurde nicht stufenlos der Widerstand erhöht, sondern quasi nur an drei Stellen abgegriffen). Dieses Pedal konnte hörbar mindestens eine Zwischestufe, also halb-offen, darstellen.
    Der Unterschied zum Roland war leider nur sehr marginal, hatte mir für den Mehrpreis deutlich mehr erhofft. Jetzt weiß ich wenigstens, warum.

    Die Folie auf der Bodenplatte ist ein mit Druck veränderbarer Widerstand. Irgendwo hab ich ein Demovideo dieser Teile gesehen. Die Steuerung des IPod funktioniert, meines Wissens, ebenfalls mit so einem Teil.


    OK, dann arbeiten die Fame/Millenium auch mit einem veränderbaren Widerstand - sie sind nämlich, bis auf die Länge der Gummizunge identisch aufgebaut.


    War ja mal stolzer Besitzer eines Monstersets dieser Serie(kl. Foto im Galeriethread), allerdings ausgestattet mit 8 Concerttoms, daher schwierig zu vergleichen mit normalen Toms, wenn mich aber meine Erinnerung nach über 30 Jahren nicht täuscht, klangen die Bassdrums(keine Concert-Bassdrums) :D ziemllich gut und fett. Das kpl. Set war aber eben durch die Concerttoms sehr spezifisch und nicht für alle Musikrichtungen zu gebrauchen.


    OK, das kann ja, je nach Musikstil und Klangempfinden, sogar stimmen.
    Heute wird doch gerade die Bassdrum im Metal-Rockbereich oft so stark bedämpft, das rein akustisch, ohne PA-Verstärkung und Equalizierung eh nur noch ein zwar fettes, aber furztrockenes "Pock" aus der Trommel kommt - in diese Richtung ging die Bassdrum des Wood-Fiberglass seinerzeit schon auch - war aber eben nicht mein Geschmack (und das schon damals nicht).
    Die Toms waren allerdings wirklich so tot (also fast völlig sustainfrei), dafür aber sehr attacklastig, das es mir heute noch davor gruselt. Auch mit anderen Fellen war da absolut nichts zu machen - es klang eben seeeehr speziell, auch geschlossen mit Doppelbefellung. Aber vllt gerade deshalb auch heute noch ideal für Metal, wer weiß.
    Leider gab es auch damals schon Leute (in diesem war ich das), die Trommeln nicht nach Gehör kauften, sondern ungetestet das Geld rauswarfen. Deshalb rate ich in meinen Post auch immer recht eindringlich, die Teile (Trommeln,Becken) vorher zu testen.