Beiträge von Hammu

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    Meine Forschungen ergaben:
    Es ist eine 14" Ludwig Sky Blue Pearl, Seriennummer: 160061, also hergestellt zwischen April und Juli 1965 (innendrin ist auch ein Stempel, der das Jahr 1965 bezeugt)
    entspricht ziemlich genau dieser hier: http://cgi.ebay.com/1965-Vinta…ssion?hash=item2c4da84611


    Was meint ihr ist die so wert? Sollte ich die versuchen an den Mann zu bringen oder lieber behalten? Was für Felle soll ich am besten da draufziehen?


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    Wenn dir der Klang mit neuen Fellen (Remo Ambassador coated als Schlagfell und Remo Ambassador Snare als Reofell) zusagt, solltest du sie behalten - so schnell wirst du so ein schönes Teil nicht wiederfinden.
    Wenn nicht - verkaufen.
    Aber, wenns dir nicht sofort gefällt, mach mal erst ein paar Stimmversuche, bevor du sie verkaufst - meist muß man sich die, für diese Snare perfekte, Stimmung erst erarbeiten.

    Bin auch kein Gretsch Kenner, doch ist das New Classic, also die neue Taiwan Serie eines der besten Kits das ich bisher unter den Sticks hatte. Es soll sogar bekannte Drum Händler in D. geben, die auch meinen es wäre das derzeit beste Gretsch Kit am Markt. In diesem Sinne...


    Der typische, alte Gretsch-Sound (u.a. sehr viel Sustain bei den Toms) ist aber auch nicht jedermanns Sache).
    Als ich damals, vor gefühlten tausend Jahren, mal vor der Entscheidung eines Neukaufes stand, haben mir alle meine damaligen Mitmusiker zu einem Gretsch geraten - aber ich habe mich für ein Sonor Phonic entschieden, weil es mir einfach besser vom Klang gefiel.
    Heute hätte ich allerdings gerne ein original Gretsch - Geschmächer ändern sich eben stetig.

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    Ich würde dieses - vornehmlich das Club Jazz - gerne als Basis für mein E-Drum nehmen (macht live einfach mehr "Wind" - und benötigt dennoch nicht soviel Platz). Würde damit aber - voraussichtlich in wenigen Ausnahmefällen - auch akkustisch spielen. (Dafür wäre das Mod von der Größe der Bassdrum wahrscheinlich besser geeignet - aber die Farbe des Club Jazz würde mir einfach viel besser gefallen :P ).


    Als Basis für ein E-Drum ist der original Sound doch völlig vernachlässigbar. Da würde ich einfach irgendein Billig Drumset (z.B. Millenium von Thomann, Magnum von Musik-Produktiv oder irgendsowas) mit 18er Bassdrum nehmen.
    Als Akustik Drumset ist die Club Serie allerdings garnicht so übel - hat aber wie schon von den Anderen erwähnt, nichts mit dem Gretsch-Sound zu tun. Da wird imo sehr viel der Name mitbezahlt.

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    Hab mir gedacht, an der Stelle wo überlappt ist, die Überlappung wegschneiden, damit die Stelle wieder "einlagig" wird?


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    Genau das würde ich machen - oben und unten (da, wo das Fell liegt) je 1 bis 1,5 cm von der Folie wegschneiden - und alles passt wieder.
    Felle müssen "schwimmen", also an allen Stellen der Gratung locker aufliegen und etwas Luft zur Folie haben (ca.1-3mm). Nur dann lassen sie sich gleichmäßig stimmen.


    P.S. Ich stimme FWDrums voll zu. Ist doch schon toll, dass sie dem Themenstarter anbietet, zu helfen - nur eben nicht öffentlich, sondern per PN. Ist völlig legitim - kein Zauberer verrät seine Tricks.
    Und richtig, wer petzt ist echt ätzend (Petzer mochte ich schon in der Schule nie).

    steht ja noch immer millenium drauf. würd mich nich blenden lassen, da das Millenium ist, kann Thomann die "Unverbindliche Preisempfehlung" so hoch ansetzen wie sie wollen. da sieht so ein angebot natürlcih auf den ersten blick wirklich supidolle aus.


    Millenium ist allerdings keine eigenständige Firma, sondern lediglich ein Thomann-"Brand", d. h. es steht eine Firma dahinter, die für Thomann diese Snare als Millenium-"Brand" herstellt. Diese will natürlich nicht genannt werden (ähnlich der Marken-Produkte, die es bei Aldi oder Lidl unter eigenem Namen gibt) - die wollen ja unter eigenem Namen weiterhin die Teile für einen hohen Preis verkaufen können.
    Zum Bau einer Carbon Snare gehört schon einiges an KnowHow, das wird also sichlich keine "Hinterhof"-Firma sein.
    Von da her, finde ich, ist der Preis schon günstig (wenn man denn Carbon als Snarematerial mag).

    Witzisch... die Lugs sehen exactamente so aus wie die an meinem World Series von anno '90.


    Dass ist auch kein Wunder.
    Ich glaube, diese Lugs sind die meist produzierten und verbauten Böckchen der Welt. Generationen von Original-Pearls und Unmengen von NoName-Clones tragen diese Böckchen.
    @Themenstarter: Viel Spass beim Reanimieren des Sets - wenns fertig ist, bitte Fotos einsetzen.

    Klar hab ich ne Schleifmaschine, so ganz auf die harte Tour will ich das dann doch auch nicht machen :)


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    Was ist denn das für eine Schleifmaschine? So ein Schwingschleifer oder so eine große stationäre Maschine, wo die Toms komplett draufpassen, oder was?
    Könntest du da bitte mal ein Foto machen? ich würde mir da vllt gerne auch mal was umlackieren.

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    verboten ist aber folgendes:
    - Bild wird nach der Bezahlung per Mail verschickt.
    Warum? Ganz einfach, weil über ebay keine Digitalen Dateien verkauft werden dürfen, die per mail verschickt werden.


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    Nur so am Rande, du hast schon mal was davon gehört, dass man auch heute noch digitale Fotos ganz herkömmlich ausdrucken kann oder sich von seiner "digitalen Datei " sogar einen richtigen Abzug auf Fotopapier beim Fotolabor machen lassen kann? ;) :Q
    Das ist es aber analog und nicht mehr digital!
    Und das darf er verkaufen. Er muß es nur auf dem Postwege verschicken.


    Auch wenn die Auktion schon etwas Banane ist, so hat er doch recht - die Gebühren für Dinge, die man zu einem höheren Festpreis einstellen will, sind schon recht hoch. Dazu kommen dann ja noch die Erfolgsgebühren, wenn das teil für den hohen Festpreis verkauft werden sollte.
    Aber seinen seine Preisvision (unterer 5stelliger Preis) halte ich auch wirklich für völlig überzogen - er weiß schon, warum er die Gebühren scheut (er weiß eben , das er das Set nie zu diesem Preis verkauft bekäme).


    Andererseits macht er mit seiner Auktion Ebay genau zu dem, was er so an Ebay bemängelt - eigentlich nur ein 08/15 Flohmarkt (wie die vielen realen Flohmärkte), auf dem man nur noch mehr oder weniger minderwertige Neuware (und das oft teurer, als im Laden) angeboten bekommt, oder Bauernfängerauktionen (die auf die Leseunfähigkeit des heutigen Verbrauchers hoffen) oder eben solche fingierten Auktionen wie die seine.
    Echte Schnäppchen kann leider wirklich nur noch ganz selten machen - somit wird Ebay auf längere Sicht für viele Käufer völlig uninteressant.


    P.S. Die Auktion ist auch schon wieder raus bei Ebay!

    Tjaa :) Aber bei dem Set sind Becken nicht inclusiv


    Vllt einfach mal beim Anbieter (Musik-Service) um Aufklärung bitten, was denn nun im Lieferumfang ist (Mail, Anruf, Fax)???
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Becken nicht dazugehören.


    Zum Set selbst: zum Üben würde es völlig ausreichen. Ich habe selbst einige Zeit dieses Modul DD 602 (von Fame) gespielt, hatte mir allerdings Meshheadpads dazu selbstgebaut( s. hier: Meine Selbstbau - Meshpads, die 87te Variante).
    Hat einwandfrei funktioniert und klang wirklich nicht übel (natürlich ist mein jetziges TD6 besser, aber auch um einiges teurer).
    Die Pads von dem Traps sind ja schon mit Meshheads versehen, was auf jeden Fall schon mal, vom Spielgefühl und von der Eigen-Lautstärke her, wesentlich besser ist, als die Gummipads von Yamaha und Roland.
    Bestelle es doch einfach mal und schicke es bei Nichtgefallen kostenfrei (Fernabsatzgesetz! Gilt für alle Internet Versandhändler!) wieder zurück.


    Zu diesem Set: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…BIDX:IT&item=180381731340
    Die Millenium 300 Pads kann man man übrigens sehr einfach auf Meshhead umbauen (Bauanleitung hier im Forum zu finden, z.B. hier: e-drum - Umbau der Pads beim MPS-300, DD-602, etc. ). Wenn du es also günstig (max. 250€) bekommen kannst, hast du ein günstiges Übungsset. Naja, Meshheads müßtest du dann natürlich noch nachkaufen.


    Merty: Was soll denn an den Trommelpads so häßlich sein? Natürlich sehen sie nicht wie echte Trommeln aus, aber das gilt doch für fast alle E-Drums. Auch Roland und Yamaha Pads (auch die Teuersten) sind aus ABS Kunststoff und halten sehr lange.
    Und der Themenstarter brauch ja eh nur zum Üben.
    Und die Möglichkeit, es zusammenklappen zu können, finde ich sehr gut. So kann es doch, bei Nichtgebrauch, einfach in der Zimmerecke verschwinden

    Hey ho,


    sorry dass ich diesen alten Thread wieder hoch hole. Aber ich habe ne Frage die hier ganz gut rein passt ;) Habe jetzt seit Samstag ne neue IC Powerglide. Ehrlich gesagt komme ich damit gar nit klar. Früher benutze ich ne DW 5520. Damit war ich sau schnell und im Double Bass kaum aufzuhalten :D War wirklich tolles Feeling. Ich kann die Cobra einstellen wie ich will, aber irgendwie bin ich mit der FUma das Gegenteil von eben genanntem. Ausserdem merk ich dass die Federspannung bei mir kaum bis gar nicht zu merken ist. Spiel sich genauso lasch. Ich kann jetzt nicht mehr Heel Up spielen, weil das einfach zu schnell und ungenau geht. Komme zwar mit Heel down ganz gut zurecht, möchte aber wieder ne gute Einstellung haben.


    Was mache ich falsch? Was sollte ich an der Einstellung ändern?


    Warum, um alle Welt, hast du dann die DW abgegeben? Etwa auf die Werbung für die IC hereingefallen? :Q :Q :Q Never change an winning team!!!

    Nee, das ist völlig menschlich, ich hadere auch immer mit meinen Drums und denke, was Teureres müßte doch vllt noch besser sein, als das, was ich habe (glücklicherweise habe ich nicht soviel Geld, dass ich solche Kauf/Wechselgedanken immer sofort umsetzen könnte :Q ).
    Mittlerweile habe ich mir, nach einigen teuren Fehlversuchen, dieses Denken auch weitestgehend abgewöhnt - nur man selbst ist der Hemmschuh, mit teurer Maschinentechnik oder teuren Trommeln kann man die Spielfehler/das eigene Unvermögen nur marginal ausgleichen.


    Jede Fußmaschine ist eben anders - mit den einen kommt man sofort klar, mit den anderen erst nach einer gewissen Gewöhnungszeit, oder auch nie - du hast also noch reichlich Zeit, mal alles in Ruhe auszuprobieren.
    Da hier keiner deine Beinmuskulatur oder auch deinen Spielstil kennt, wirst auch keine wirklich helfenden Tipps bekommen können - dazu ist die Thematik leider viel zu individuell.


    In der Grundeinstellung sollten zumindestens beide Schlegel einige Zeit im Gleichtakt laufen (der Linke wird natürlich, wegen der Masse der Verbindungsachse und den beiden Kardan-Scharnieren, früher langsamer werden - das ist normal). Einfach mal beide Schlegel nach hinten ziehen, loslassen und die Schwingungen beobachten - dann versuchen, sich, durch die Einstellung der Federspannung, an den Gleichlauf ranzutasten.
    Aus dieser Grundstellung heraus dann das Pedal an deine Füße/Muskeln/Spielart anpassen.

    ......Auf der Meinl Seite war ich schon, aber ich habe im internet gelesen, dass die Hörbeispiele auch manchmal sehr abweichen vom Orignialton......


    Ich gehe mal davon aus, dass die Beckenbeispielspounds von Meinl alle unter den gleichen akustischen/technischen Bedingungen aufgenommen worden sind, d.h. wenn es Abweichungen vom Original gibt, sollten diese klanglichen Abweichungen bei allen Samples identisch sein - somit kann man innerhalb der Meinl Beckensamples sicherlich schon eine gewisse klangliche Unterschiede der verschiedenen Serien feststellen.
    Es geht ja auch zunächst mal nur um die persönliche Abschätzung, ob die Becken u.U. überhaupt in den eigenen Musikstil passen würden.


    Ich würde mich allerdings nicht auf eine bestimmte Marke festlegen wollen, sondern lieber im Laden mein Ohr entscheiden lassen (obwohl das auch gut in die Hose gehen kann, da man die Becken ja nur allein in irgendeinem Musikladen anspielen kann - oft passen sie dann hinterher doch nicht so optimal in den Bandkontext. Und eine Rückgabe wird, zumindestens bei Ladenkauf, in den meisten Fällen seeeeehr schwer).


    Besser finde ich daher, nach vorheriger klanglicher Eingrenzung (z.B. mithilfe von Internet-Soundsamples und Becken von Freunden), das Bestellen im Internet - man kann die Becken in Ruhe im Proberaum mit der Band antesten und, sollten sie nicht passen, innerhalb von 14 -30 Tagen (je nach Händler) ohne Angabe von Gründen kostenfrei (ab 40€ Warenwert, Fernabsatzgesetz) zurückschicken.
    Der Versender kann dieses, im Gegensatz zum Ladenbesitzer, nicht einfach ablehnen (vorheriger, pfleglicher Umgang mit den Becken beim Antesten vorausgesetzt! Bei einem verschmierten, verbeulten, verranzten Becken kann natürlich auch der Versandhändler die Rücknahme verweigern!).

    Also mit Sicherheit ist die Millenium Pro 222/Fame 9001 besser als die DW 4002, die imo wirklich nur den Firmenbadge mit DW gemein hat.
    Zur Haltbarkeit: Ich habe die Millenium seit ca. 1 Jahr und alles ist noch i.O.
    Ich bin allerdings auch kein Daueruser im Bereich Metal.


    Entscheiden mußt du selbst, da ja hier keiner, ausser dir, weiß, wie intensiv du das Double Bassdrumspiel in eurer Musik einsetzt und wie häufig ihr Gigs habt.
    Bei einer professionellen Nutzung würde ich dann allerdings auch zu einer teuren Maschine raten (IC, Eliminator, Giant Step,etc) - Handwerker kaufen sich ihr Werkzeug ja auch nicht im 1€-Schnäppchenmarkt :Q .


    Für jegliches hobbymäßige Schlagzeugspiel würde ich nach wie vor die Millenium Pro/Fame 9001 empfehlen wollen - sie reicht dafür völlig aus.
    Analogie zum Handwerk: Ich kaufe mir auch keinen 400€ HILTI-Bohrhammer, wenn ich ab und zu mal einen Dübel in einer Betonwand versenken muß :Q
    Ausser, ich bin Heimwerker aus Leidenschaft und habe die Kohle eh über.
    Aber welcher Drummer hat das schon?


    Sorry, aber eine blauäugigere Sichtweise als diese, habe ich selten gesehen: Zitat: >Drummer from Hell< ".....aber ich dachte halt, dass die 4000 nicht so viel schlechter sein kann, als die 5000, da von den Zahlen nicht so viel Unterschied ist..."
    Auch die DW 7000 und 8000 (war, glaube ich, mal ein Sondermodell für Thomann) sind nicht so dolle, obwohl die Modellnummer ja noch größer sind :Q :Q (die 7000er habe ich selbst längere Zeit unter den Füßen gehabt, aber sie kam an meine alte DW5002 keineswegs ran - trotzdem spiele ich derzeit Millenium Pro).

    Meine letzte Bestellung (vor zwei Wochen) war innerhalb von 3 Tagen bei mir - was will man mehr.


    P.S. Bei Verbrauchsartikel (Sticks, Felle,etc.) und /oder, wenn ich genau weiß, was ich brauche, ist Thomann imo unschlagbar (bzw. alle Versandhändler mit ähnlichen Konditionen, z.B. Versandkostenfreiheit).
    Angesichts der heutzutage recht hohen Spritpreise lohnt sich selbst für solche 08/15 Teile eigentlich schon kein Besuch im Musikladen (ausser man hat ihn wirklich direkt um die Ecke), insbesondere aber, wenn sich ein vernünftiger Laden sowieso erst in der, möglicherweise doch weiter entfernten, Nachbarstadt befindet (in der "Groß"stadt Essen findet sich z.B. leider kein einziger gescheiter Laden, der überhaupt Artikel für Drummer im Laden hat - und Bochum (House ofDrums) ist schon recht weit entfernt, wenn man nicht gerade an der dortigen Stadtgrenze wohnt).


    Wenn man den Einkauf allerdings gleichzeitig mit einer Informationsrunde über neue Entwicklungen im Drumbereich verbinden will, mag es sich noch lohnen - aber dann wirds erfahrungsgemäß eh gleich richtig teuer :Q :Q .

    Keine Sorge, deine handgemachten Becken sind einfach nur nicht gleichmäßig "ausgewuchtet".
    Meistens sind handgedengelte Becken eben nicht an allen Stellen exakt gleich gehämmert, also somit vllt auch etwas schwerer an der einen oder anderen Stelle - dadurch hat das Becken das Bestreben, sich beim Spiel, immer mit der "schwereren" Seite in die tiefste Position zu drehen.
    Nur bei ganz wenigen, entsprechend teuren "Handmade Becken" wird beim Hämmern sowohl auf den, zu erreichenden Klang, als auch auf die Ausgewogenheit der Beckenmasse geachtet.
    Das ist aber, wie gesagt langwierig und daher recht teuer (bitte nicht verwechseln mit den imo überhöhten Preisen der Markenbeckenherstellern - dort kann es, trotz des hohen Preises, genauso zu diesem Effekt kommen - ist ja auch alles nur Massenware).
    Aber solange man diese "Unwucht" beim Spiel des Beckens nicht heraushört, ist sie vernachlässigbar. Sie halten auch genauso lang, wie perfekt "ausgewuchtete" Becken (da ist dann der eigene Spielstil wesentlich ausschlaggebender, als die Unwucht eines Beckens).


    Manche Firmen pressen ihre Becken einfach in Form (wie z.B. dein Meinl LASER, oder die aktuellen, billigen Serien der Markenhersteller), da wird sozusagen nur einmal gehämmert, das aber dann gleichmäßig :Q .
    Dadurch sind diese zwar fast perfekt "ausgewuchtet", allerdings auch oft irgendwie steril und langweilig, weniger komplex im Klang.

    Zusätzliche Information zu den Legierungen:
    Es gibt, grob gesagt, zwei Grundlegierungen bei Becken: B8 (Paiste, Orion, Meinl) und B20 (Zildjian, Sabian, Meinl, die Palette der ganzen türkischen Hersteller (Masterwork, Diril, Rockbeat, Samataya, Istanbul, etc.) - und last but not least STAGG (chinesische B20 Becken - brauchbar ab der SH Serie)).
    B8 Becken sind eher höhenbetont und etwas härter/schneidender im Klang - B20 etwas weicher und dunkler im Grundton, aber imo wesentlich komplexer/musikalischer (Ausnahmen bestätigen, wie immer, die Regel).
    Mittlerweile gibt es allerdings auch diverse Legierungsexperimente der Hersteller, z.B. Meinl B10 und Soundcaster, Paiste Alpha und Dimension, Zildjian ZBT und ZHT, etc.- die liegen dann klanglich irgendwo dazwischen.
    Und ich würde auch relativ dünne Becken bei den Crashes vorziehen (die reagieren auch schon bei leichtem Spiel und sind somit dynamischer).


    Deshalb: immer selbst anhören und entscheiden, was einem selbst gefällt.


    Nach einiger Zeit hat man dann eine ordentliche "Klangbibliothek" in seinem Kopf und kann auch mal bei Ebay und Kleinanzeigen zuschlagen.
    Wenn man natürlich, sonst recht teure Becken (unbedingt vorherige Internetrecherche!!!) sehr günstig bei Ebay oder hier in den Kleinanzeigen "schießen" kann, kann man es auch mal einfach so riskieren und im Falle des absoluten NoGos die Becken einfach wieder verkaufen. So vergrößert sich die "Klangbibliothek" natürlich auch.


    Und heutzutage müssen auch nicht mehr nur die teuren Marken-Becken sein, die gut klingen - die Konkurrenz ist da schon sehr gut geworden (vor allem beim Preis/Leistungsverhältnis haben die Türken die Nase vorn).


    P.S. Finger weg von den Pitch Black oder anderen eingefärbten Blechen anderer Hersteller - die klingen imo alle nur schrottig (durch die zusätzliche Farbe wird nun mal das Blech am freien Schwingen gehindert - das ist eben Physik und läßt sich nicht austricksen).

    Dickes Kissen in die Kick und schon ist es definiert!
    Ganz ohne 19" und grössere Kosten.


    Und zusätzlich noch ein FalamSlam Pad an die Schlegelauftreffstelle am Fell kleben (oder die billige, aber genauso gutwirkende, Variante: ein Stück, etwas dickere, Kunstofffolie mit GaffaTape an diese Stelle pappen - für den ultimativen Klick vllt auch noch ein Geldstück (2 €, oder irgendeine, nicht zu dicke, Blechplakette) zwischen Folie und Fell integrieren) - fertig, und alles ohne fette Kosten (und unnötige Schlepperei von irgendwelchem Equipement).

    Solche Effekte setzt man ein, um vom spielerischen "Können" abzulenken.
    Allerdings braucht die tumbe Publikumsmasse manchmal solche "Aufwecker" - damit auch die "Vollsten" (für Dummies: Besoffensten) noch etrwas vom Konzert mitbekommen.
    Schön ist es für die Becken sicher nicht, und der Funkenflug ist sicherlich auch nicht das Beste für die anliegenden Kunststofffelle - aber ich glaube, dass ein "Prof" damit keine Finanzprobleme hat (Zauberwort: Endorsement).
    Ich persönlich könnte und würde es mir auch nicht leisten wollen.

    na das sind doch schon recht positive antworten...
    eine frage nur: hab gehört, dass das aufnehmen mit dem td-10 ein wenig problematischer sein soll, als mit dem td3.
    soll heissen: im studio/proberaum isses mir egal, da ich 1. relativ selten dort was aufnehme 2. ausgebildete leute dort arbeiten.
    aber für mich zu hause würde ich eine art und weise bevorzugen, die ich jetzt schon pflege: einfach per line-in an meiner soundkarte verbinden und fertig - auch wenn das ziemlich sicher erscheint, nochmal die nachfrage: is dies auch bei dem td-10 möglich?


    Ja!
    Warum denn auch nicht? Das Teil hat genauso eine, bzw. zwei Output-Buchsen wie das TD3 oder TD6 oder TD9 oder, oder, oder...
    Bei der, von mir erwähnten, Midi Geschichte ging es aber weniger ums Aufnehmen, sondern eher um das Verlagern der Klangerzeugung in den PC, statt des Moduls.
    Das Modul fungiert in diesem Fall nur als "Trigger to Midi" Wandler - der Sound wird erst im PC generiert - und dort hat man, wegen des größeren Arbeitspeichers ganz andere Möglichkeiten der Klangbearbeitung, z.B. auch eigenes Sampeln ist möglich.

    Ich halte das TD6 bzw. das TD10 durchaus immer noch für zeitgemäß.
    Denn die Triggerung der neuen Module ist eh gleich geblieben (also Piezos, die mittels elektrischem Impuls, das Modul dazu bewegen, einen gesampelten Ton von sich zu geben), d.h. deine alten Pads werden kompatibel sein.
    Und die geringfügig modernisierten Sounds rechtfertigen imo nicht den fast 3 x so hohen Preis des TD9.
    Du könntest sogar, als billigste Lösung, dein TD3 über Midi mit einem PC verbinden, auf dem eine Drummodulsoftware installiert ist, dann hast du echt gute, neue Sound.
    Du würdest dann das TD3 eben nur als "Trigger to Midi" Gerät nutzen - die Sounds kämen aber aus der internen PC Soundkarte. Und es gibt schon richtig gute Software mit richtig guten Sounds (z.B. EZ Drummer ca. 99€, http://www.thomann.de/de/toontrack_ez_drummer.htm oder "Superior Drummer" ca. 220€, http://www.musik-schmidt.de/To…r-Drummer-20.html?refID=1).
    Für nähere Information, bzgl. dieser Midi Triggerungsgeschichte, füttere einfach mal die Suche - da gibt es reichlich Lesestoff für dich.
    Und wenn du noch Gummipads hast, wäre ein Umrüsten auf Meshhead befellte Trommeln auch nicht zu verachten (Selbstbauinformationen gibt es hier auch massenweise).