Beiträge von Hammu

    Ich würde es erstmal nicht erweitern.
    Die klanglichen Unterschiede der einzelnen Trommeln von verschieden Marken und Serien (verschiedene Hölzer, verschiedene Kesselwandstärken, etc.) sind imo viel zu groß, das wäre immer nur Stückwerk - mal abgesehen davon, dass dich zuviele Trommeln am Set, am Anfang eher behindern, als dich und dein Spielen zu beflügeln.
    Spare dein Geld lieber, um dir später dann ein richtig gutes Set, in einer dir am genehmsten Trommelkonfiguration, zu kaufen. Dann ist alles wenigstens aus einem Guss.

    Je kleiner der Bassdrumdurchmesser, desto einfacher das Triggern des Meshfelles. Bei großen Bassdrumdurchmessern hat man oft mit Fehltriggern und Ähnlichem zu kämpfen.
    Mein kleines, billiges Millenium/Fame BD-Pad (8") hat dem Umbau sofort gut funktioniert. Mittlerweile habe ich es zwar noch etwas getunt (mit Schutzgummi an der Auftrittstelle und einigen Feinjustierungen am TD6), aber grundsätzlich hat es sofort ordentlich mit dem TD6 zusammengearbeitet - und das nur, indem ich, die im Pad schon vorhandenen, Teile anders angeordnet habe und ein Meshfell aufgezogen habe.

    In den meisten Kopfhörern sind nur die einfachen Lautsprecher drin, keine Ausgleichsschaltung.


    Aber das Ganze ist doch sowieso Quatsch - mit einem Telefonhörer kannst du doch nur einen Kanal Mono hören. Wo bleiben denn die Klanginformationen des zweiten Kopfhörerkanals??


    Und alles nur für die "geile" Optik :rollyes: .


    Und du mußt ja den Lautsprecher irgendwie befestigen, d.h. er müßte exakt die gleiche Größe haben, wie der ursprüngliche Telefonhörerspeaker.
    Mach ihm einfach einen Klinkenstecker an einen normalen Telefonhörer, da ist auch nur ein normaler kleiner Speaker eingebaut. Zum Abhören, was der nächste Track ist und wo dessen exakter Anfang ist, wird die Klangqualität schon ausreichen. Und Stereo braucht man dafür dann auch nicht.

    .......Hab nämlich das Gefühl das der Klang zwischen kleiner und großer Tom nicht so unterschiedlich ist wie er sein sollte.


    ...........


    Das ist aber leider bei "billigen" Trommeln in den Größen 12" und 13" völlig normal. Der, gutklingende, Stimmumfang ist bei diesen Trommeln meist nicht groß genug, um ein schönes, richtig klingendes Intervall zwischen den Trommel hinzubekommen. Meist klingt das 12er, bei einem eigentlich guten Intervall, zu hoch (schon fast jazzig) oder das 13er zu tief (hat dann kaum noch Ton oder Sustain).
    Bei teureren Trommeln ist der Stimmumfang jedes einzelnen Toms wesentlich größer, sodass auch ein gutes, schön gleichmäßig klingendes Intervall (innerhalb der Tomreihe 12" zu 13") eingestimmt werden kann.


    Powerstroke 4 Tomfelle wären mir viel zu gedämpft (und sie nehmen auch ordentlich Lautstärke weg. Bei Verstärkung über PA natürlich vernachlässigbar) - lieber ein relativ dünnes, einlagiges Remo Ambassador coated oder clear und die evtl. störenden Obertöne mit etwas GaffaTape oder kleinen Silikonstückchen (son Dekomaterial, das man zum Aufkleben benutzen kann und welches man auch wieder abziehen kann. Meist so um Weihnachten oder Ostern günstig in den Läden zu bekommen - und viel billiger, als die professionelle Variante).

    Die Idee ist wirklich nicht übel.
    Ich nehme an, der Ursprungsdummy wird auf dem Podest mit doppelseitigem Klebeband befestigt, damit er sich nicht mitdreht?


    Eine ganz andere Idee kam mir in den Sinn, als ich den Trichter sah:
    Wie wäre es, wenn man einfach von oben Bauschaum (zum Einschäumen von Türzargen) in den Trichter spritzt (dieser müßte dann allerdings, mit dem Rand, auf ein Brettchen geschraubt werden, damit er nicht abhebt!).
    Nach Aushärten des Bauschaumes könnte man den, fast perfekten, Kegel dann aus dem Trichter nehmen und beischneiden (also z.B. die obere "Wurst" vom Einspritzkanal abschneiden).
    Den Trichter allerdings vorher, von innen, mit etwas Graphit oder Talkum einreiben, denn Bauschaum klebt auch richtig gut und das Herauslösen wäre dann, ohne Graphit und Talkum, sicherlich etwas schwieriger.
    Den Trichter vorher mit Aluminium-Haushaltsfolie auskleiden würde sicher auch funktionieren, dann hätte man schöne, silbrige Kegel.

    Ich habe mir gerade den, von dir geposteten, Bauplan aus dem Internet angeschaut - genauso sah das Innenleben des Millenium/Fame Pads (sind baugleich) aus, welches ich auseinandergeschraubt habe. Vier Folienschalter unter dem Pedal, welche von einer "Gummiwurst" mit vier Erhöhungen, beim Tritt aufs Pedal, gedrückt wurden. Jetzt verstehe ich auch die Platinenschaltung besser.
    Was mich dann auch wieder in meiner Überzeugung stützt, dass die ganzen "Billig" E-Drum Klone (Millenium, Fame, Traps) auf älterer Yamaha Technologie basieren.
    Also ist mein neuer Tipp für dich: Schieß dir bei Ebay oder sonstwo (hier gibts auch eine Kleinanzeigenabteilung) ein günstiges, gebrauchtes Millenium/Fame Pad, das müßte an deinem Yamaha dann auch funktionieren. Wenn du eins mit Umschalter an der Seite bekommst, kannst du es auch an einem Roland benutzen (so eins hatte ich nämlich mal).
    Die, von Jesses propagierte Yamaha HiHat, halte ich persönlich zwar für sehr gut, aber angesichts deiner Finanzen (und dem günstigen Kaufpreis deines Moduls) einfach für übertrieben - und mit deinem Modul kannst du es ja auch nicht mal komplett ausnutzen.
    Zum Selbstbau: Es wird garnicht so leicht sein, diese Folienschalter günstig zu bekommen, denke ich.


    P.S. Das hier könnte auch was für dich sein, es sieht zumindestens exakt wie das Fame Pad aus, ohne Gewähr natürlich - aber Alesis Module entsprechen technisch auch eher der Yamaha Familie, als der Roland Sippe.
    http://cgi.ebay.de/Alesis-DM5-Pro-HiHat-Pedal-fuer-E-Drums-DM-5-NEU_W0QQitemZ200301470515QQcmdZViewItemQQptZAllgemeines_Musikinstrumente_Zubeh%C3%B6r?hash=item2ea2e5e333&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=65%3A1|66%3A4|39%3A1|240%3A1318|301%3A1|293%3A1|294%3A200
    Und 40 € sind soviel Risiko nicht.
    Oder hier in den Kleinanzeigen: Biete [E-Drum] Millenium-Padset

    Kaufe es lieber, das HiHat Pedal ist schon sehr aufwendig konstruiert (ich habe nur mal ein Millenium Pedal geöffnet. Selbst das hatte schon ein seltsames Innenleben - mehrere Folienschalter und eine kleine elektronische Schaltung, die ich nicht verstanden habe).
    Du hast ja an dem Pedal drei verschiedene Funktionsparameter: den Chick, den Foot Splash und das Open/Closing der HiHat.
    Wäre mir viel zu kompliziert.
    Ob andere Geräte am Yamaha funktionieren weiß ich leider auch nicht. Yamaha an Roland geht jedenfalls nicht.


    Schau mal hier http://www.drum-tec.de/hihatcontroller-c-38.html oder Ebay.


    Ich sags mal so: auch in der kleinsten Hütte würde ich meine Bassdrum etwas verstärken - akustisch klingt sie einfach nicht so, wie man es bei Rockmusik erwartet (bei Swing und Blues sieht das etwas anders aus).
    Das klappt bei unseren zwei aktiven Behringer Eurolive 215 recht gut. Es muß ja auch eher der Kick verstärkt werden und weniger der Bass der BD, damit sich die Bassdrum im Sound gegen den E-Bass hörbar durchsetzt (damit man auch schnell gespielte Figuren deutlich abgegrenzt heraushören kann - sonst könnte man sich das Spielen dieser Figuren ja auch sparen, oder?).
    Voraussetzung sind natürlich 15" Speaker in den zur Verfügung stehenden Boxen, da 12" Speaker (ausser vllt EV oder JBL) oft nicht die nötigen Druckreserven haben und dann beginnen zu verzerren (denn etwas Bass gibt die Bassdrum ja schon in die Boxen, selbst wenn man den BD Kanal am Mischpult in den Bässen etwas absenkt).
    Das Hochdrehen des Basses im BD-Eingangskanal sollte man sowieso tunlichst vermeiden - in kleinen Räumen hat man schon genug Dröhn-Bässe vom E-Bass.
    In Verbindung mit einem leicht verstärkten Kick der BD klingt es dann insgesamt, als kämen diese, vom Bass hörbaren, Bässe auch von der Bassdrum (Tiefbässe sind im Gegensatz zu Höhen (nur unter 150 Hz) nicht wirklich ortbar und das klingt dann insgesamt schön rund.
    Wenn man aber deren Bässe nun auch noch verstärken würde, gäbe es nur noch indifferenten Mulm im Raum.
    Einen 150W Bassverstärker würde ich dabei auch ganz weglassen, da er, bei einfacher Parallelschaltung ohne Frequenzweiche, eher eine Verschlechterung des Sounds zur Folge haben kann, als eine Verbesserung - bei 150W ist das Limit für einen reinen Subwoofer doch sehr schnell erreicht und dann zerrt es nur noch (und Phasenauslöschungen könnten u.U. auch noch auftreten).

    Man darf es auch nicht so immer alles sooooo genau nehmen, dann dürfte man ja, ohne schlechtes Gewissen, garnichts mehr in der Natur verwenden. Aber die Menge machts eben. Und Wiederaufforstung wäre natürlich auch schön - scheitert aber, leider wie so oft, am Gewinndenken der Firmen.
    Aber ich denke, Birken sind sowieso die Ratten/Tauben unter den Baumarten. Die wachsen überall und nirgends, auch da, wo andere Bäume schon eingehen, und das geht teilweise recht schnell.
    Sogar in Tschernobyl wachsen die, auf dem radioaktiv verseuchten Boden, vllt mal ne Idee für nachtleuchtende Drums :Q .
    Und gegen dünne Furnierschichte aus exotischen Hölzern zur Veredlung einer Trommel, ist ,glaube ich, auch nicht wirklich etwas zu sagen. Wie gesagt, die Menge machts.
    Aber alles ist besser, als nur als Kaminfeuerholz zu enden.
    Aber vorsichtig, dieser Post beruht nur auf meinem fundierten :Q Halbwissen - ich bin kein Holz oder Forstexperte!!!


    Die 699€ beziehen sich nur auf alles, was er zusätzlich zum Modul aufgelistet hat - nicht auf das Set inkl. Modul!!!
    Deshalb hat er ja verschiedene Zusammenstellungen angeboten (mal nur das Drumset ohne Elektronik, mal die Meshheads inkl. Trigger,etc).
    Nur das Modul kann/muß in der Auktion ersteigert werden - für den Rest kann/muß man direkt mit ihm verhandeln.

    Pitcher:
    So schlecht sieht das Set nicht aus, und auch die Becken sind brauchbar. Da lohnen sich auf jeden Fall neue Marken-Schlagfelle (z.B. http://www.musik-service.de/bundles-drums-cnt2321de.aspx), bei diesem Set wahrscheinlich besser doppellagige (Remo Pinstripe und ähnliche, aber keine Remo Encore oder UK Modelle, die sind nichts).
    Wenn schon, dann würde ich das 18" Laser Crash (alte Billigserie von Meinl) rausschmeißen und statt dessen ein Ride kaufen. Aber wenn dir das 18er vom Klang her besser als das 16er gefällt, behalte es und gib das 16er ab. Becken sind reine Geschmackssache.
    Also insgesamt waren 200€ imo nicht zuviel.

    dirk56: Ich würde auch nicht das viele Geld nur für den Namen ausgeben - kommt natürlich auch auf dein Sonor Set an (Sonor ist auch nicht immer gleich Sonor). Ich würde die Ludwig-Teile auch erstmal irgendwo intensiv antesten.
    Ich habe mal längere Zeit auf einem alten Ludwig (das Beatles-Set 22",13",16", noch mit kleinem Badge - also 60er Jahre) eines Kollegen gespielt und habe da keinen Sound rausbekommen, der mir wirklich gefallen hat.
    Nur die 14" x 5" Supra (Alu) Snare gefiel mir auf Anhieb.
    shuffle71: Da hast du aber mit dem Delite einen guten Tausch gemacht!
    Meine eigene "Ringing"-Supra, auch 14" x 5", habe ich eben als Klangalternative zu meiner 14" x 6,5" Pearl FF Brass, die, zugegebenerweise, schon recht trocken ist. Ist doch langweilig, wenn alle Trommeln gleich klingen, oder? Dann bräuchte man ja nur eine.
    Aber eine 14" x 6,5" Ludwig Supra Brass (oder Black Beauty) wäre noch so mein Traum, ist mir allerdings viel zu teuer.

    Was ist das denn für ein Bassverstärker? Mit 12" oder 15" Speaker, 1 oder 2 Lautsprecher? Wieviel Watt sinus?
    Theoretisch möglich ist das schon, aber wie mein Vorposter schon sagte, wird der Amp das ganze Signal wiedergeben. Du müßtest dann zumindestens in der Klangregelung des Amps die Höhen und Mitten auf Null drehen.
    Kaputtgehen kann imo da nichts, da der Bassamp ja für Bassübertragung vorgesehen ist und somit genügend Leistungsreserven haben sollte.
    Allerdings kann es zu Frequenzauslöschungen kommen, da ja die anderen PA Boxen auch das Basssignal wiedergeben - und wenn diese mit dem Bassamp nicht in der gleiche Phase laufen, löschen sich u.U. bestimmten Frequenzen gegenseitig aus.
    Wie sieht denn überhaupt die PA aus? Also welche Boxen sind dabei, 12",15",18" oder was? Hochtonhörner?

    Danke Danke :D.
    Örks 30 Euro für ne Socke sind dann doch bissel... teuer. Ich glaub ich zerschneid mal ne alte "normale" Socke und binde die dann irgendwie am Schlegel fest... stay tuned :D


    Edit: Sowas hier meinst du oder?


    Da hast du vollkommen Recht - ist eben APPLE, die waren/sind immer etwas teurer.
    Genau diesen Schlegel meinte ich, mit der Lammfellseite hat man kaum Rebound.

    Ist völlig normal, ist auch den teuren Maschinen so.
    Am Slave-Pedal hängt eben viel mehr Klimbim dran (Kardanwelle, zweite Feder,etc.). Kann man aber alles, fast, ausmerzen durch die Feder/Winkel/Schlegelhöhen - Einstellungsmöglichkeiten.


    Hauptsache, die Schlegel laufen die ersten 3 - 4 Schwingungen im Gleichtakt, dann merkst du es beim Spielen garnicht.
    Ich ziehe beim Einstelltest beide Schlegel nach hinten und lasse sie dann los - dann sieht man schon deutlich den Schwingungsunterschied.
    Dann wird solange an den Slavepedaleinstellungen geschraubt, bis sie 3 - 4 mal im Gleichtakt schwingen -fertig.

    Die Idee ist gut, hätte es fast so für mein E-Drum gemacht. Allerdings passte dann alles auch so an die zwei Ständer, sodaß ich doch kein Geld für Extraklammern und ein Rohr ausgeben mußte.
    Wenn du, wie schon oben gesagt, stabile Klammern kaufst, dürfte es eigentlich kein Stabilitäts-Problem geben.
    Aber die beiden Ständer, die du verwendest, sollten oben schon einen kleinen Galgen haben (s. RMV), damit du etwas flexibler mit der Beckenstellung bist - bei einfachen geraden Oberteilen sind die Becken vllt zu weit weg oder zu nah dran. Mit den Galgen kannst du sie dann etwas besser positionieren.