Beiträge von Hammu

    Ich bin dabei!
    Soll uns doch der Murat mal zeigen, dass Paiste Unrecht hat! Bei seinem Bruder/Cousin (oder was auch immer) habe ich jetzt schon zweimal Glück gehabt.
    Katschi: Verbindliche Bestell-Mail ist schon unterwegs! Wegen Rechnerabsturz leider gleich zweimal verschickt - ich will das 21" Ride Becken aber nur einmal haben!!! Also bitte die zweite Mail ignorieren.

    Ein ganz großer Vorteil für den Verbraucher ist, daß das Preisdiktat der großen Firmen gebrochen wurde/wird.
    Bis die große Drum-Flut aus Fernost begann, waren die Drumset Preise hier stabil hoch, es gab nur recht wenige Modelle und alles was man unter 1500 DM (750 €) kaufen konnte, war mehr oder weniger Müll.
    Man muß sich das mal vorstellen, die Bassdrum meines alten Pearl MMX hat mal 1200 DM (600 €) gekostet! Für einen, wenn auch handwerklich einwandfreien, und lackierten Holzkessel mit 4mm Wandstärke!!! Stolzer Preis für ein, recht simples, gebogenes Sperrholzteil, oder? Ein Weinfass wäre wahrscheinlich sogar billiger.
    Wenn das in Handarbeit hergestellt worden wäre, und von Hand beigeschliffen, gefräst und lackiert (wie bei einigen echten Custom-Produzenten - z.B.Troyan, Handschuh), hätte der Preis vllt noch eine Berechtigung, aber im Laufe der Jahre ist doch vieles am Trommelbau maschinisiert/computerisiert worden, d.h. vieles ist für die Firmen billiger in der Herstellung geworden, der Preis wurde aber weiter hochgehalten.
    Jetzt zeigen die Asiaten (Pearl, Tama und Yamaha gehören imo nicht dazu), welche Qualität zu kleinem Preis möglich ist und alle anderen Firmen versuchen diese "Verräter" aus dem Rennen zu kicken (z.B. mit Platzierung schlechter Tests in einschlägigen Zeitschriften, etc.), oder sie für sich finanziell nutzbar zu machen (die Vielzahl der "Brandings" beweist es).
    Aber ich denke, viele Hunde sind des Hasen Tod, und der Markt wird noch härter umkämpft werden, bis die ersten "großen" Namen (nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung - z.B. durch fehlende Innovationen) auf der Strecke bleiben.
    Die Kehrseite der Medaille ist natürlich eine hohe Arbeitslosigkeit, wenn einige Firmen nicht durchhalten - aber die gibt es wegen der hohen, immer noch steigenden Maschinisierung, auch in vielen anderen Bereichen, sowieso früher oder später.
    Aber für den Verbraucher sieht es momentan im Drumsektor doch wirklich gut aus.

    Nichstdestotrotz bleiben diese ganzen Geräten aber qualitativ wohl mehr als bedenklich, wofür ja unter anderem die inzwischen zahlreichen Ebay-Auktionen sprechen.
    Früher wurde man nur mit der Neuware überhäuft, 2009 besteht der Ebay-E-Sektor zu 75% aus Milleinium-/Fame-/Medeli- und Sonstwie-E-Drums :D Mir reicht das als Beleg :whistling:


    Also das wäre für mich jetzt kein Beweis für Untauglichkeit, sondern eher für unterschwellige Markenhörigkeit. Selbst wenn die Sounds des Billigmoduls einem ganz gut gefallen, nagt das Gefühl, mit einem Markenmodul noch bessere Sounds zu bekommen, am Verstand - bis man endlich mehr Geld ausgibt, nur um dann doch etwas enttäuscht zu sein.
    Die Leute kaufen sich die Sets, um z.B. billig an die, leicht auf Meshhead umbaubaren, Pads und das Racksystem zu kommen und verkaufen dann die Module (oft, ohne sie überhaupt jemals getestet zu haben) bei Ebay weiter, um sich ein "Markenmodul" dazu zu kaufen.
    Ich muß zugeben, ich habe mein DD602 auch verkauft, aber nur, weil ich für sehr wenig Aufpreis ein intaktes Roland TD6 bekommen habe.
    Zum Üben hätten mir die Sounds und die Features des DD602 auch völlig gereicht, zumal die Trigger-Funktion mit meinen Selbstbau-Meshheads einwandfrei funktionierte (das umgebaute DD 602 Bassdrum Pad benutze ich immer noch). Allerdings war beim DD 602 noch garkein Kanal in Stereo ausgelegt - aber wie das eben so ist, die Aussicht, für relativ wenig Aufpreis etwas vermeintlich "viel" Besseres zu bekommen, schlägt da erbarmungslos zu - auch bei mir.


    Hätte ich letztes Jahr schon alles hier gelesen (Diskussionen über MIDI Möglichkeiten), hätte ich das DD602 vllt doch noch behalten und es als reinen MIDI Wandler behalten und das Geld fürs TD6 eher in eine gute PC-Drumsoftware gesteckt - da gibt dann es wirklich richtig gute Sounds fürs Geld.

    Das stimmt aber nicht.In der Artikelbeschreibung steht ganz klar ein Stereo Snarepad und drei Mono Tompads


    Sorry, stimmt, es werden nur 3 Stereopads (Snare,Ride,Crash) und 3 Monopads mitgeliefert. Ich habe auch noch mal in die Bedienungsanleitung geschaut (http://images7.thomann.de/pics/prod/mps400_manual.pdf). Es sind tatsächlich "nur" die Snare, Crash und Ride Kanal stereo ausgelegt (auf diese 3 Kanäle wirkt nämlich die "RIM"-Sensivity Einstellmöglichkeit).
    Aber selbst wenn nur die Snare und die Beckenkanäle stereophonisch ausgelegt sind , ist es imo doch spielerisch schon ein ordentlicher Schritt nach vorn bei den Billig-Drums. Und das Modul hat neuerdings auch ein USB Anschluß.

    Ich habe mir gerade mal die Bedienungsanleitung des MPS-400 (auf der Thomann Seite, lt. Thomann Werbetext ja mit neuer Elektronik) angeschaut und war positiv überrascht, das alle Pads und Becken in Stereo/Rimfunktion ausgelegt sein sollen.
    Das würde dann imo schon etwas mehr als ein Spielzeug sein. Und ich denke, auf Meshheads umbauen sollte auch kein schwieriger Akt sein (stehen ja genug Umbauanleitungen hier im Forum, z.B.DD505 / DD506 Gummipad nach Meshhead Umbau - MPS400 und DD506 sind so gut wie baugleich s. hier: http://www.rockpalace.com/de/Produkt/Black-Mamba-DD506).
    Zu den Sounds kann ich auch nichts sagen - aber zum reinen Üben würde es sicher reichen.
    Aber man kann es bei Nichtgefallen ja auch einfach kostenfrei zurückschicken - Risiko gleich Null, nur ein wenig Verpackungsaufwand.

    Ich würde auch zum Drum-TecMonitor MF-15-A (der macht einen soliden Eindruck und hat viele Regelmöglichkeiten) tendieren. Die Roland Teile sind einfach stark überteuert und bieten viel weniger.

    Hey, ich sags mal so.
    Rusty und mich haben die moderators nicht anfleht alles zu loeschen weil wir uns nicht schaemen mussten fuer unsere posts. ;)
    Auch wenn wenn warheit manchmal nicht huebsch ist hat es denoch integrity und dient der transparency.
    In the end, Mods sind boss und ihre entscheidungen sind immer von mir respected. :)


    Sorry, aber wir "Deutschen" (manche zumindestens) sind da etwas pingelig bei "Zensur". Wir hatten schon mal einen "Boss", den man besser nicht respektiert hätte.....!
    Sorry für nochmaliges Off-Topic, aber das mußte ich, auch wenn es in diesem Fall wahrscheinlich etwas überzogen ist, los werden.

    .... Ein passender Ersatz-Lautsprecher von Eminence kostet incl. Versand 77, -- Euro. Dieser ist nun bestellt und kommt nächste Woche. Dann werde ich das gute Stück mal einbauen und hören. Ich denke 77, -- Euro lassen sich noch verschmerzen.
    ....


    Das ist wahrscheinlich die beste und preiswerteste Lösung, für 77 € bekommt man neu so schnell keinen guten Monitor.


    Obwohl es imo auch der billige Monacor Speaker für 42 € getan hätte, da diese Mittelmembran wirklich kaum etwas beim Klang ausmacht . Aber nun bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

    Da fühlten sich wohl einige, scheinbar mit ziemlich starkem Einfluß, auf die Füße getreten, oder? :Q
    Ich fand diese "Nebendiskussion" sehr informativ und es haben hoffentlich schon viele gelesen, bevor es glöscht wurde.
    Müssen jetzt alle, die es gelesen haben, um ihr Leben fürchten? Kommt das Rollkommando noch, welches die unliebsamen Zeugen beseitigt? Wehret den Anfängen!!!


    Sorry, ich habe garnicht nach der Box gegoogelt (da ich von einem normalen Lautsprecher ausgegangen war), aber was ich auf dem Bild sehe ist ein Bassspeaker mit eingesetzter Hoch/Mitteltonmembran. Diese Speaker gab es mal eine Zeitlang von Celestion und der Pappkonus in der Mitte (der ist richtig wie ein Hochton-Horn von der Hauptbassmembran abgesetzt - aber aus Pappe und auch nur eingeklebt (also nicht mit eigenen Anschlüßen an irgendwelchen Frequenzweichen)) sollte wohl, lt. Katalog, die Hochmitten sauberer wiedergeben.
    Interessanterweise habe ich mal genau so einen bessessen (nur den Speaker, nicht die Box) und das Mittelteil ist mir damals auch kaputtgegangen - ich habe es ganz rausgerupft (natürlich vorsichtig) und habe trotzdem keinen großen Unterschied gehört. Also der Hochmittenanteil im Klang wurde nur marginal geringer.
    Ich denke, da reicht auch eine reine Staubabdeckung zur Reparatur, zumal die Box ja auch einen extra Hochtöner besitzt.

    Oh, o.k. alles klar. Das habe ich nicht erkannt. Ja, mit Kleben wird das wohl nix. Die Kappe der Membran ist an mehreren Stellen porös und hat einen grossen und mehrere kleine Risse. Ich ruf da morgen mal an. Danke 00Schneider und heizer.


    Sonst lass sie doch einfach weg - die ist nur etwas Schutz gegen Staub.
    Oder schneide einfach eine dünne Pappscheibe (der Staubschutz muß nicht unbedingt gewölbt sein) im richtigen Durchmesser aus (etwas größer als die Öffnung, damit es nicht reinplumpst) und klebe sie auf die Membran.
    Aber vllt bekommst du ja auch eine Original-Staubkappe für wenig Geld, diese kannst du ebenfalls ganz einfach mit Ponal (Holzleim) einkleben.
    Ich habe mal 4 Hartke 10" Speaker geschenkt bekommen, deren Membranen an der Sicke gerissen war (Alufrass - Oxidation bei Alu (bei Eisen hieße es Rost)). Ich habe die die Rissen einfach mit Ponal geklebt und auch gleich die ganze Membran mit Ponal beschichtet (macht man auch häufig in der HiHi Branche, um Partialschwingungen der dünnen Pappmembran zu unterdrücken. Früher wurde diese Beschichtung teuer als Spezialmittel verkauft, bis eine HiFi Zeitschrift mittels einer Laboranalyse dieses "Spezialmittel" als verdünntes Ponal entlarvte :Q ).
    Nun laufen die die in der selbstgebauten Box schon im 6 Jahr einwandfrei.
    Risse in Pappmembranen sind ebenso leicht zu reparieren, zur Not noch mit einer dünnen Schicht Papier über dem Riss, als Verstärkung.
    Bei HiFi Boxen würde ich das nicht machen, da sich doch der Klang geringfügig verändert (was dann eben nicht mehr HiFi konform ist), aber bei PA/Musik Speakern wird man den Unterschied nicht bemerken.

    @GrafDaniel:


    Ich habe ja auch garnichts gegen fähige Quereinsteiger, aber warum sollte man diese denn nicht einer Überprüfung, ob sie ihr Metier wirklich beherrschen, unterziehen, bevor man sie auf die Menschheit losläßt? Wenn sie ihre Sache gut können, sollte das doch ein Klacks sein, und die Luschen und reinen Maulhelden würden herausgefiltert. Ich geb dir natürlich Recht, dass diese Prüfung schon Hand und Fuß haben sollte und nicht so eine 08/15 Vorhersehbare sein sollte.
    Und klar gibt es immer Flaschen, die trotz bestandener Prüfung nichts in ihrem Beruf bringen (siehe aktuell Analysten, Bankvorstände und Politiker :Q ), 100% Topp-Spezialisten wird man, trotz Überprüfung, nie erreichen.
    Wie schon gesagt, Prüfungen und geregelte Ausbildung/oder nicht, das ist immer eine Gratwanderung - wo der ideale Punkt ist, kann ich leider auch nicht sagen (mein Beispiel sollte ja auch eher anschaulich durch Übertreibung sein).


    Und nun wieder zum Thema: Klar regelt das irgendwann der Markt (bei den einen früher, bei den anderen später), aber bis dahin haben vllt schon viele Drummer ihr Geld an ein minderwertiges Produkt verloren.

    ...
    Das Problem mit den L-Rods wäre dann nur, dass die "Standtoms" sich etwas schwieriger tief aufhängen ließen.
    Na mal sehen...


    .....


    Die Idee mit den Tama Brackets ist bestens, nur nimm dann die, mit der eckigen Klemmung (die lassen sich wesentlich fester klemmen, als die mit der runden Klemmung).
    Man kann die L-Rods ja nach unten zeigen lassen, dann schiebt die Toms einfach von unten auf die L-Rods. Damit sollten sich die Tomhöhe tief genug einstellen lassen.


    Und auf eine authentische Optik kann man für besseren Klang doch gerne verzichten, finde ich.
    Verwahre aber die alten Halterungen - solltest du das Set mal verkaufen wollen, kannst du es schnell wieder in den Urzustand bringen (bringt mehr Verkaufserlös :Q )


    Man kann aber auch das Sonor-Ärmchen, was in das Tom ragt, gegen eines von einem Pearl-kompatiblen Haltearm tauschen (gerade bei den Billigteilen passt die Zahnung 1:2 (da die Sonor Zahnung feiner gerastert ist, passen immer zwei Sonor Zähne in eine "Pearl" Zahnung) - habe ich selbst schon probiert). Dann kannst du nämlich am RIM eine preiswerte "Pearl" Rosette benutzen.

    Wenns dir zu teuer ist (kann ich sehr gut verstehen), probiere doch mal mit ganz billigen, alten Nickelsilber-Becken (z.B. Meinl Streamer) herum. Denn die Generation X Becken sind eigentlich, aus Sicht normaler Drummer, aus, eher minderwertigem, Material (Nickelsilber N38) gefertigt.
    Nimm ein billiges China (so sieht es jedenfalls im Video aus) oder irgendein verbogenes Becken und lege locker ein kleineres Splash darauf - jetzt nicht anprahmen, nur locker verschrauben - und du wirst erstaunt sein, wie ähnlich der Klang ist.
    Als Effekt wirklich gut, nur als Fertig-Pack viel zu überteuert.

    ......Sie ist insgesamt sehr tief und voluminös. Eine tiefe Stimmung gefällt mir persönlich nicht so, habe sie dann relativ hoch gestimmt, dann ist sie recht knackig aber gleichzeitig mit ganz viel Bauch. Eigentlich so wie ich es mir vorgestellt habe. Sie klingt von daher gut, falls mir das jemand glaubt. ;-). Der Teppich spricht auch sehr gut an. Wobei ich den wahrscheinlich mal gegen einen hochwertigeren Teppich austausche.............


    Tja, genauso klingt eben eine FF-Snare oder besser gesagt, eine "Frei-schwingender-Kessel"-Snare - klar und mit ganz viel Bauch, weil nichts mehr durch die vielen, oftmals noch extra stabilen, schweren Böckchen , abgewürgt wird.
    Wenn dir der Sound so wie er ist gefällt, willkommen im Club der FF-Fans :Q .


    Noch besser wäre natürlich, wenn jetzt noch die Snareteppich-Halterung, wie z.B. bei einigen Wahan-Snares (http://wahan.myshopify.com/col…age/products/vario-lifter), am unteren Spannreifen befestigt wäre.