Beiträge von Hammu

    Terwi, lass dich nicht verwirren! Die HighEnd Freaks haben wieder zugeschlagen :Q
    Meist ist in den ZOOM Teilen auch schon Amp Modeling mit drin (ich weiß ja nicht, welches Model deine Gitarreros haben). Aber zum jammen reichen auch die einfachen Teile.
    Du mußt eben nur entscheiden, ob jeder Musiker, jedes Instrument einzeln in der Lautstärke für sich regeln können soll (teurere, aber bessere Lösung) oder nur die Gesamtlautstärke.
    100€ für ein Mixer mit 2 Aux-Wegen, und für zwei Leute (für die, die sich ihre Signale über die Aux-Wege mischen einen Kopfhörerverstärker (http://www.thomann.de/de/behringer_ma_400.htm , das hat den Vorteil, das sich jeder erst selbst einschleifen kann und dann noch das zurückkommende Monitorsignal dazumischen kann oder eben Behringer ein HA 400, dann kann man mit 8 Ohren hören :Q ) - fertig!

    Das mit der Stimmschraube ist kein Problem, da reisst nix aus, zumindest die letzten zwei Jahre hielt das bombenfest. Ausserdem will ich nicht zwei extra Ösen in die Bassdrum spaxen, ich glaub der Drummer bringt mich um wenn ich das mache :)


    bathtubdiver: Schaukeln tut da gar nichts, die Bassdrum bewegt sich ca um 5mm wenn man draufschlägt. Hat sicher mit Phüsik zu tun, Masse und Impuls und so kram :)


    Man könnte ja auch eine Art R.I.M.S.-System für die Bassdrum bauen, damit die Kraft sich auf 4 Schrauben verteilt. Andererseits, wenns schon zwei Jahre gehalten hat, was solls.

    ....


    nachteile:
    fast unbezahlbar ;)
    wer hat schon kessel zum austauschen...
    wo liegt der sinn??


    ..........


    Die Snare hat demnach also gar keine Nachteile :Q , denn:


    1. Unbezahlbar? Quatsch! Ich habe für meine 14" x 6,5" Messing FF 550 DM bezahlt. Gebraucht bekommt man sie heute so zwischen 200 und 300 €. Das ist nicht zuviel für eine gute Snare.
    2. Wer die Kessel braucht, kann sie sich entweder bei Pearl bestellen oder sich woanders einen günstigeren Kessel kaufen und die eine Seite plan schleifen/sägen, dann passt der auch ins "Gestänge".
    Der reine Kessel ist auch wesentlich billiger, als eine zweite oder dritte Snare mit all der Hardware zu bezahlen.
    3. Im Studio ist es ein großer Vorteil, wenn man einfach nur den Kessel austauschen muß, um einen völlig anderen Sound zu bekommen.


    Aber deine Zeichnung ist toll geworden, zeigt schön das Grundprinzip der FF Snare.

    :D :thumbup: ;(
    alleine so eine Aussage ist schon genial, wenn sie nicht eigentlich so traurig wäre. Dass manche Leute so dumm, unverschämt und ignorant sind...


    Kannst ja mal fragen, ob der ibrahim vielleicht ein großes K auf das Becken drucken kann. Und wenn du schon dabei bist und bei Zildjian das Gewicht nachfragst, kannst du dir ja gleich die Schablone dafür schicken lassen.
    Auf so viel Schwachsinn ein Bier und ab ins Bett.
    Gute Nacht


    Mußt du mal bei "bösen" Karl aus Ö. fragen, der macht sowas sicherlich :Q

    Ich habe mal ein Phonic Plus Mahagoni mit RIMS getuned. Es hat klanglich wirklich eine Menge gebracht.
    Die alten Bohrungen habe ich einfach mit DC-FIX Mahagoni Folie überklebt und die RIMS so angebaut, dass die Halteplatte die, mit der Folie überklebten, Bohrungen verdeckt hat. Als Böckchen habe ich preiswerte Pearl-Clone genommen, war mit Abstand am billigsten.


    Wenn du denkst, dass es auf http://www.customdrums.de/ ein Schreibfehler ist, schreib doch einfach mal eine Mail dorthin, vllt ist es ja doch richtig. Oder 15" kann vllt besorgt werden.
    Ich habe selbst mal ein 15er Standtomrim von Dixon gehabt.
    Musik Produktiv biete auch solche RIMS, "Bowmounts" genannt.

    wie gut, dass wir nicht alle den gleichen geschmack haben ... ..... edelholzfurniere mit platin hardware dagegen sind doch eher was fürs wohnzimmer des oberstudienrats, der daheim zu seinen alten procul harum scheiben vor der midlife crisis noch mal einen auf rocker machen nöchte


    Gott erhalte mir meine Vorurteile :Q
    Aber dazu würde ich die Flitter/Glitter Coatings auch zählen - ich finde sie einfach nur gruselig.



    P.S. Procul Harum hat übrigens mit Rock soviel zu tun, wie Madonna mit Klassik. Und nein, ich bin kein Oberstudienrat und habe auch kein Edelholzfurnier am Set - sondern ein Knallrotes :-]

    Ich möchte mal das vom Threadstarter Gesagte zu den Pearl FFL Snares nicht unkommentiert stehen lassen. Ich hatte mal eine FFL Snare in 14x6,5" mit Maple Kessel. Die klang wirklich sehr voluminös. Der Kesselnachklang war subjektiv nicht unbedingt länger als bei anderen Maplesnares mit Böckchen. Von einem Bekannten habe ich dann mal zum Tausch/Test einen Messingkessel für eine FFL Snare gleicher Größe erhalten. Ich war überrascht, wie "trocken" die Snare plötzlich klang, und das mit Ambassador coated/Ambassador Snare-Befellung und ohne Dämpfung! Ich denke also, das Pearl FFL-Konzept bewirkt bei Snares hauptsächlich mehr Volumen und "Punch" als längeren Kesselnachklang. Das ist dann wahrscheinlich eher vom Kesselmaterial und der Art der Befestigung (Snareständer oder Freischwingsystem) abhängig.
    Das Pearl FFL System IST sehr weit verbreitet und schon mindestens 20 Jahre alt, daher würde ich mal behaupten, dass es sich durchgesetzt hat ;)


    Flo


    Da ich die Pearl FF in 14" x 6,5" und mit Messingkessel habe, kann ich das nur vollstens bestätigen - deshalb habe ich immer noch diese Snare als Hauptsnare.

    Der Vorteil ist aber, das oberes und unteres Fell exakt geich gestimmt sind - und bei dieser Stimmungsvariante hat eine Trommel eigentlich ihr längstmögliches Sustain.
    Diesen Sound (der quasi "ewig" steht) muß man allerdings mögen. Andererseits, abdämpfen kann man ja immer noch.
    Aber ohne eine Hülsenverbindung (und einer tiefen Stimmung) stelle ich mit das auch arg fragil vor - bei einer hohen Stimmung wird das aber nicht all zuviel aussmachen, da sitzt dann alles schon ziemlich fest.
    Und an eine Snare kommt ja auch keine Tomhalterung.
    Es gab allerdings mal einen "Free Air" Snareständer von TAMA - da wurde die Snare in so einem R.I.M.S.-System aufgehängt. Hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt.

    Zitat

    Ich habe nie gesagt, dass ich etwas mit FF am Hut habe. Ich denke das Experimentelle ist bei mir, dass ich die Böckchen einsparen will. Böckchen sind Teufelswerk.


    Aber genau das baust du doch! Eine Snare ohne Böckchen am Kessel ist eine FF (FreeFloating) Snare - keine Pearl FF (deren System ist etwas anders, eben keine "echte" FF), sondern eine reinrassige FF.
    Es gab mal von Jellinghaus (und von Sleishman) solch ein FF System auch für die Toms (Tomhalter waren dann an den Hülsen befestigt). Ich habe es getestet und stand kurz vor einem Kauf, so gut klangen die Toms - aber es war schweineteuer (nur die Metallkäfige). Es wurde dann wahlweise mit ungebohrten Taiwan, Keller oder Sonor Kesseln bestückt.
    Leider hat sich das System wg. der unflexiblen Stimmbarkeit (und des Preises) nicht durchgesetzt - aber gut geklungen hat es trotzdem (und ich habe nur die "Billig"-Ausführung mit Taiwankesseln gespielt)

    Mmmmh, wenn du keine reine FF Snare bauen willst, wo ist dann das Experimentelle an deiner Snare?
    Bei einer "echten" FF Snare kannst du zwar die Felle nicht unterschiedlich stimmen. Aber über die Fellauswahl hast du schon einige Möglichkeiten, den Klang zu beeinflußen.
    Bei einer FF Snare wird die Kesselresonanz nicht durch den Snareständer bedämpft, da der Ständer ja nur den unteren Spannreifen festhält.
    Bei einer herkömmlichen Snare wird allerdings die Bedämpfung des Spannreifens über das relativ starre System der Böckchen auf den Kessel übertragen und dämpft ihn natürlich somit.
    Also macht das FF System schon Sinn.

    Etwas OffTopic: Hängt die Bassdrum nicht an den Stimmschrauben auf!!! Wenn die brechen, sind erstens die Spann-Böckchen mit kaputt und die Bassdrum (vom Sturz) wahrscheinlich auch.
    Wenn der Drummer Pech auch auch noch sein Bein, wenn er beim Reißen gerade an der Bassdrum stand - Schluß mit der Tour!


    Zwei Extra-Hakenoesen an die Bassdrum geschraubt, werden den Sound wohl kaum verändern, sind aber wesentlich stabiler.

    Find ich auch (oder im Off-Topic).


    "Anmatzen" ist aber mein neues Lieblingsverb.


    Das Problem dabei ist aber, dass man diese Themen, also Globalisierung/steigende Anzahl von Drumfirmen und Politik/Ideologien leider nicht sauber voneinander trennen kann!
    Der freie "Kapitalist" strebt nach Höherem (meist aber nur nach mehr Geld) - dabei sucht er sich weltweit einen Schwächeren, den er billig für sich arbeiten lassen kann (Fernostfabriken, billige Arbeitskräfte). Dann sucht er weltweit Dumme, denen er das Billigerworbene teuer verkaufen kann (weil der Dumme so z.B.markenhörig ist).
    Jetzt steht aber der Schwache auf, und packt sich seine Eier (und was sonst noch) und verkauft sein Produkt, unter eigenem (Noch-nich-Marken)-Namen viel billiger (bei gleichbleibender Qualität wohlgemekt) und alle Welt (vor allem die bisherigen Großkunden, die sehen jetzt ihre Felle schwimmen) schreit: SO GEHT DAS NICHT! und versuchen durch entsprechend schlechte Medientests und mediale Stimmungsmache das "neue" Produkt schlecht zu machen.
    Dank des Internets dringen aber immer mehr und öfter solche Seilschaften und Firmenverquickungen (und deren Hintergründe) ans Licht der Öffentlichkeit.
    Ich finde es, für den beobachtenden und markenunabhängigen, Verbraucher gut, dass nun auch viele kleine Firmen (ob nun Hersteller aus Fernost oder Custom-Produzenten) die Balls in die Hände nehmen, um die Monopole der ganz Großen zu brechen - bei Becken ist es ja schon fast vollzogen (hat mir die letzte Musikmesse deutlich/klanglich gezeigt).
    Nur wo zieht man jetzt die Grenze zwischen Politik, Wirtschaft und Trommelthematik?


    @GrafDaniel: das ist eben immer eine Gratwanderung - gelernt/ungelernt. Stell dir vor, jeder könnte einfach Autos reparieren - spätestens nach deinem ersten Crash wegen falsch eingebauten Bremsbelägen würdest du dir vllt doch wieder einen gelernten Mechaniker wünschen (wenn du es dann noch kannst).
    Obwohl es natürlich in Deutschland etwas übertrieben wird mit diesem Prüfungsdenken - aber wer will entscheiden, was nötig ist oder nicht?

    Deshalb ja auch meine Einschränkung "negativer" Kapitalismus. Gegen "je fleissiger - desto mehr Geld - je weniger fleissig, desto weniger Geld" ist nichts zu sagen (das wäre dann vllt "positiver Kapitalismus", aber in vielen Firmen sind leider nicht die Vorstände (mit den hohen Gehältern) die Fleissigen, sondern die vielen kleinen Arbeiter/Angestellten und die bekommen oft eher viel weniger als sie eigentlich verdienten.
    Das ist dann mehr so eine Art "pervertierter" Kapitalismus, wo sich der Ur-Leitgedanke ins Gegenteil verkehrt hat.


    Um auf das Thema Drumfirmen zurück zu kommen:
    Ich bin z.B. voll damit einverstanden, wenn z.B. eine Firma wie Basix versucht, mit günstigen Preisen ein "Basix Custom" (unter eigener Firmenflagge) auf den Markt zu bringen und Marktanteile damit zu bekommen - mich ärgert es aber, wenn z.B. Ludwig ein" Accent" für viel mehr Geld anbietet, welches baugleich mit dem Basix sein soll (munkelt man jedenfalls - Genaueres wird man wohl nie erfahren).
    Kein Labelsticker der Welt kann 300€ wert sein!

    Wenn ers jetzt kauft, und vllt in einem Jahr für 100€ wieder weiterverkauft (und das wird man immer noch dafür bekommen), hat ihn 1 Jahr Spielen 70€ gekostet. Für das Geld bekommt man nirgendwo ein Set ein Jahr lang gemietet.
    Und das Basix Classic ist zwar nicht nicht das Beste seiner Art, aber auch nicht wirklich mies. Man kann mit Sicherheit gut darauf üben und nebenbei weitersparen. Wenn man dann irgendwann weiß, was einen an dem Set stört (mancheiner kommt vllt erst garnicht soweit, hat aber bis dahin schon 1000€ und mehr für ein Set ausgegeben - und verkauft es dann mit hohem Verlust), kann man immer noch ein Besseres kaufen.

    lunarsnare: Negativer Kapitalismus ist für mich, sich 150€ Fernost-Drumsets (Preis ist so niedrig wegen der großen Stückzahlen, die man der Firma abnimmt und wegen der geringen Lohnkosten dort) bauen lassen, einfach das eigene Marken-Label aufkleben und als "Marken"-Set für ein Vielfaches an die markenhörige Kundschaft weiter verkaufen (und das machen mittlerweile leider alle großen Companies).
    Und nebenbei noch die Arbeitsplätze im eigenen Land abzubauen.
    Und selbst wenn man viel Geld investiert, kann man heutzutage leider nicht sicher sein, ob die Ware auch wirklich wertig ist, oder ob es sich nur um einen Labelschwindel handelt.

    Alles klar. Danke dir!
    Es handelt sich bei den Hi-Hat Becken um Paiste. Welche genau kann ich grad nicht sagen :)
    Fazit ist also bei 170€ kann man nicht viel verkehrt machen?!?
    Gruß
    Toni


    Das ist aber wichtig! Es gibt auch schlechte und sehr schlechte Paiste Serien (101, 201, 302, 402, 200, 400, Super, Dixie).
    Aber wenn ansonsten alles dabei ist und auch in Ordnung (Felle sollten keine argen Döllen haben, Ständer sollten stabil stehen, Fußmaschinen locker laufen, etc.) würden sich 170€ auch bei einem Basix Classic (hat keine Freischwinghalterung an den Toms, Tomarme gehen direkt in den Kessel). Aber ein Foto wäre seeeeehr hilfreich.