Beiträge von Hammu


    Mache ordentliche Fotos und eine schöne Beschreibung - du wirst dich wundern, was du noch für dein Set bekommst. Die alten Toms könnten evtl. für Sammler interessant sein. Und am besten am Wochenende zum späten Nachmittag einsetzen, da sind die meisten Leute zu Hause.

    Meine billige Millenium Pro 222 DFM sitzt bombenfest an allen meinen Bassdrumreifen (20" mit Lifter, 22" und 24") :Q .
    Meine uralte Single DW 5000 (noch ohne Fußplatte) allerdings auch =-) .
    Die Idee mit den Unterleggummis ist wohl die Beste hier, es sei denn, die Schraube ist wirklich doll gedreht, dann hilft es auch nicht mehr.


    Diese drei negativen Begleiterscheinungen gelten aber doch generell für alle Drumsets mit R.I.M.S.Systemen, Mittelhalterungen und Lackierungen - auch für die ganz Teuren.
    An meinem, doch schon recht teuren, Pearl MMx habe ich auch schon Macken im Lack - passiert halt im Live Betrieb immer mal wieder.
    Mir gefällt es trotzdem besser als ein foliertes Set.
    Und von den werkseitigen I.S.S. Halterungen bin ich aus klanglichen Gründen auch auf das R.I.M.S. system umgestiegen, obwohl die Trommeln mit I.S.S. besser zu positionieren waren.
    Aber ich habe mich damit arrangiert. Man könnte ja auch z.B. ein RIM oben am Tom montieren und am anderen Tom umgekehrt von unten - uns schon passen sie schön eng beieinander ;) .


    Aber wenn der Themenstarter wenig Geld und für Gebrauchtkauf zu wenig Ahnung von der Materie hat (ist bei Ebay sehr gefährlich), würde ich ihm auch eher das Roadworx ans Herz legen (besonders, weil es komplett ausgestattet ist.
    Wenn ihm allerdings 80€ mehr für eine andere Farbe das Geld wert ist, wäre auch das Basix Custom eine Option.


    @ Drummerl:

    Zitat

    Warum nochmal ein "Supermarkt"-Kit kaufen, wenn du schon eines hast. Spare weiter und kaufe dir was ordentliches, wenn du es ernsthaft betreibst.


    Du hast mit Sicherheit noch nie ein Roadworx, Gretsch Catalina oder Basix Custom bespielt, oder? Sonst würdest du sicherlich nicht so einen Blödsinn von dir geben.
    Zwischen diesen Sets (gute Mittelklasse) und einem "Supermarkt" Set liegen doch wohl Welten.
    Zum Thema Gebrauchtkauf:
    Für denjenigen, der nicht unbedingt mit seinem Set angeben will (Leute schauts her, ich habe ein echtes TAMA, PEARL, LUDWIG, SONOR etc.- was kann ich doch jetzt toll spielen), sind diese Sets richtig gute Arbeitspferde.
    Und was mache ich denn, wenns bei Ebay nicht so gut gelaufen ist, und ich erst das Set renovieren muß? Neue Felle, neue Gratungen, neue Böckchen, ausgelutschte Ständerverschraubungen etc. - dann nützt mir auch das ganze "Marken"schnäppchen nichts mehr.
    Bei, finanziell überschaubarem, Neukauf habe ich Rückgaberecht und 2 Jahre Gewährleistung

    Beide Sets lassen sich nicht so einfach miteinander vergleichen.
    Das Gretsch Catalina (hat aber absolut nichts mit dem "berühmten" Gretschklang zu tun, diese Sets (der Renown - Serie) sind doch sehr viel teurer) ist aus Ahorn (Maple), das Roadworx aus Birke. Und das Gretsch hat bei etwas höherem Preis ein 16" Standtom mehr im Lieferumfang.
    Verarbeitungsmäßig sind beide, soweit ich das im Musikladen und bei Drummerkollegen begutachten konnte, echt gut.
    Das Roadworx ist quasi baugleich mit dem Basix Custom, wobei es das Basix Custom auch in anderen Farben als schwarz gibt (auch in natur, rot, blau und Tobacco-Fade), das Roadworx eben nur in schwarz.
    Klanglich sind Maple und Birke schon sehr verschieden - welcher Klang einem besser gefällt, ist aber reine Geschmackssache.
    Nur die Snares sind bei allen drei genannten Sets, relativ zum Rest der Sets, miserabel (nach meinem Klangempfinden) - aber natürlich ist der Klang und die Stabilität immer noch wesentlich besser als deine "Supermarkt" - Kiste.
    Die drei Drumsets sind absolut gute Gebrauchsschlagzeuge mit einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis, denke ich. allerdings ohne "Legenden" potential - einfach "nur" zum Spielen, nicht zum Sammeln :Q .

    Ich habe mal an einem alten Roland SPD 8 (Multipad Modul) an die internen Piezos jeweils eine Klinkeneingangsbuchse angelötet (um das SPD8 interne Modul mit externen Pads ansteuern zu können). Da habe ich auch alle Massen der Piezos bzw. der Buchsen einfach zusammengelegt - und es hat funktioniert! Nur die perfekte Anpassung war, wegen fehlender Einstell-Parameter am Modul, etwas schwierig - aber das hatte ja nichts mit der Masse zu tun..
    Die Abschirmung ist bei E-Drums scheinbar relativ unwichtig, ich habe auch schon simple Lautsprecherkabel am TD6 benutzt und es gab keine Einstreuung irgendwelcher Art (Radioempfang, atmosphärisches rauschen, etc.).

    Was hindert dich eigentlich daran, an den Line Input am HD1 einen 08/15 MP3 Player (befüllt mit deinen Playalongs) anzuschließen? Beides kannst du dann modulintern mischen und dann über den normalen Stereo-Output des HD1 in deinem Laptop (an der Soundkarte Line IN verwenden) aufnehmen (und zwar mit jeder x-beliebigen, legalen, Freeware Software (Audacity z.B.)).


    P.S. Man gibt öffentlich übrigens niemals zu, illegale Software auf dem Rechner zu haben, auch nicxht, wenn sie aus Vesehen drauf sein sollte ;) . Abmahnanwälte und Papa Staat hören und lesen heutzutage immer mit!! Das nur mal am Rande.

    Der moderne Mensch kommt einfach nicht umhin, die Umwelt zu schädigen, sei es auch nur durch Unterstützung dieses traurigen Umstandes durch Kauf. Das hängt einfach mit der Entfremdung zusammen und dem Grundgedanken "Was ich nicht sehe, stört mich auch nicht." Wenn ich die Kuh, aus der meine Lederhose gemacht wurde, selber geschlachtet hätte, wäre meine Beziehung zu diesem Kleidungsstück wohl eine andere.
    Dennoch kann und sollte man sich überlegen, in welchem Ausmaß die eigene Umweltschädlichkeit (das sage ich bewusst so, denn wir alle fallen Mutter Natur zur Last) nötig ist. Es gibt genug Schlagzeuge aus unbedenklichen Hölzern - doch auch für die müssen Bäume sterben. Man sollte somit immer das "kleinere Übel" abwägen, denn in unserer Zivilisation gibt es kein "Gut" und kein "Böse". Es muss also kein Bubinga-Schlagzeug sein, wenn eins aus Birke genauso klingt (und ich als Normaltrommler den Unterschied eh nicht höre), wenn mir Bedenken an der moralischen Vertretbarkeit von Bubinga als Schlagzeugmaterial bekannt sind. Man muss auch keinen Nerz tragen, wenn Baumwolle genauso wärmt.
    Ausrotten wird man die Dekadenz der Moderne wohl nie, weil es einfach zu wenige Leute wollen. Denn diese Dinge werden nur angeboten, weil eine Nachfrage besteht. Das ist die Krux mit den Menschen.


    Punkt und Gute Nacht.


    Das Problem im, hier schon fast absoluten, Kapitalismus ist ja, dass immer wieder neue Kaufanreize geschaffen werden müssen, um die Produktions- und Verkaufs-Maschinerie am Kacken zu halten (egal ob Bubinga Drums oder BluRay DVD, etc.). Man stelle sich nur vor, jeder Drummer wäre mit seinem Set zufrieden (oder die Leute wären zufrieden, wenn sie die 897te Wiederholung im Fernsehen mit der Auflösung 720 x 586 (4:3 Normalfernseherbildauflösung) sehen) - wer sollte dann den ganzen neuen Kram kaufen.
    Und selbst die billigen Drumsets haben heute fast schon eine Qualitätsstufe erreicht, die mit den 70/80er Jahre Topp-Sets zu vergleichen ist. Mit schnöden Allerwelts-Birke und Ahorn Sets lockt daher heute niemand mehr einen Drummer hinter seinem Set hervor - also wird eine Hype bezgl. Bubinga (und Acryl) Sets oder mal wieder ultraflache Kessel ( s.TAMA) und deren angebliche Superklang (inszeniert (gabs alles schon mal in den 70/80ern - und gefiel mir damals auch schon nicht :Q ) und schon rennt alle Welt in die Musikläden - naja, soweit die Theorie.
    Dazu kommt dann auch noch die ,von dir oben bereits erwähnten, Eigenarten der Menschen.
    Und jeder Hersteller will ein Stück vom großen Geldkuchen ab haben. Daher auch die vielen "Billig" Anbieter im Becken und Drumset-Markt (die sehr niedrigen Löhne der Menschen in den, Billigdrumset, produzierenden Ländern nimmt ja hier auch jeder in Kauf).


    Aber was rede ich, ich nutznieße ja selbst auch davon (nur manchmal bricht eben das schlechte Gewissen dann doch mal durch - so wie jetzt gerade) - aber ändern werde ich an der ganzen Misslage leider auch nichts. Dazu bedarf es vieler - und die gibt es scheinbar nicht mehr.

    Dann schreib ichs hier auch nochmal rein: Ich ziehe meine Bestellungen auch zurück, wie schon in der PN gesendet. Habe momentan kein Geld (mein altes 21" UFIP Experience Heavy Ride konnte ich ja leider bisher nicht verkaufen). Sorry, aber ich glaube, es bleiben noch genug Leute über, die mitbestellen wollen. Und ich finde es, nach wie vor toll, dass Majestic es organisiert, trotz der vielen Arbeit.

    Also i weiß ned, so ganz überzeugen mich die Dinger aber auch nicht...........bis die einen vertretbaren Standard erreichen, werden so ca. 5 Jahre vergehen, wenn nicht mehr. Als Beispiel sei hier Mapex angeführt (was ich aber nur durch Recherche im Netz verifizieren kann).


    Warum drängen jetzt ehemalige (?) "Billiganbieter" auf den Markt? Wer soll denn bitte das alles kaufen? So wie ich das sehe, ist der Markt doch schon so gut wie gesättigt (wenn nicht schon übervoll). Die Gut&Günstig Schienen der üblichen Verdächtigen (Pearl, Tama, Yamaha, Mapex, .... ) decken dieses Segment doch schon zur Genüge ab - und sind qualitativ unglaublich gut. Ich kann mir nicht vorstellen, das das auf Dauer gut geht. Auch die Top-Linien sind mehr als etabliert; wer kauft sich dann ein bubinga Set von Peace, wenn ich um dasselbe Geld auch was feines von Tama bekomme, auch Bubinga (bitte keine Holzdiskussion mehr!!!!!) und wo ich keine angst haben muß, keine Ersatzteile zu bekommen (wie soll z.B. der Händler für seine gestzlich verpflichtende Garantie stehen, wenn er den Support nicht kriegt, den er da doch brauchen würde? Bei Tama, etc. .... OK, aber bei Peace??)


    Die haben doch sonst nur Hardware produziert und Drums als Whitelabel zum Selberbranden für div. Eigenmarken, oder liege ich da falsch (hier sei ein SOS an Drumstudio1 angebracht 8)
    P.S.: hab selber ein Starclassic, deshalb ist der Post etwas Tama-lastig :Q


    Die Gut & Günstig Schienen der üblichen Verdächtigen (Pearl, Tama, Yamaha, Mapex, Sonor, Ludwig.... ) sind aber oft doppelt so teuer wie diese ehemaligen "Brand"-Firmen (s. z.B. Basix Custom vs. Ludwig Accent, Sonor 2007 - alle, bis auf die Hardware, mehr oder weniger baugleich, qualitativ aber mindestens ebenbürtig).
    Vllt auch erwachtes Selbstbewußtsein dieser Firmen, die den Gewinn nicht mehr nur den Großen überlassen wollen.
    Und sie wissen, dass nur gute Qualität zu günstigen Preisen, sie ein Stück vom Kuchen abbekommen läßt - schon eine ordentliche Konkurrenz für die arivierten Marken.
    Scheinbar sind die Gewinnmargen für die Firmen hoch genug, dass sie sich jetzt auch unter eigenem Label in den Internationalen Markt stürzen.

    Alsooo.. was Billigbeckenständer angeht...
    Ich hab seit September 2008 diesen Galgenbeckenständer hier (is auch nich grad teuer, 34€) Millenium CB-801 Pro.
    .....


    Naja, der kostet immerhin das Doppelte von dem, von Daito vorgeschlagenem, Beckenständer. Allerdings ist er auch wirklich gut (ich habe ihn auch, da klebt allerdings ein Basix Aufkleber dran - ist aber sicher baugleich). Besonders gut finde ich die Möglichkeit den Galgenarm bei Bedarf zu versenken. Allerdings würde ich den Galgen auch nur für kleinere Becken (16" Crash u.Ä.) verwenden - aber bei Plastikübungsbecken reicht der allemal. Aber da reicht, glaube ich, auch der Billigständer für 19,90 € (der ist sogar von Basix, bisher habe ich da nur gute Erfahrungen mit gemacht).
    Die HiHat sieht sogar sehr stabil aus, läßt sich aber leider am Fuß nicht verdrehen, also ist nicht für Doppelfußmaschinen geeignet..
    Aber man hat doch sowieso 30 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Gewährleistung. Also quasi kein wirkliches Risiko, oder?

    ja, ich will einfach auf nummer sicher gehen und dachte mir da wär XLR auf jedenfall sicherer. Außerdem sind bei den meisten kaufmodellen auch XLR anschlüsse, also wird es ja schon sinnvol sein. Jetzt aber mein Porblem ich weiß noch nicht einmal was Masse etc. ist...


    Ich will eine Snare triggern, also mit Rim und Head trigger. Dann benötige ich doch eine Stereo-XLR einbaubuchse, oder? Hammu, ich versteh die anschlüsse irgendwie nicht. Was macht da der Klinke Stecker? Welcher Pizo ist der Head und welcher der Rim Trigger? Im Prinzip müsste ich ne Anleitung für dumme haben :(


    Auf meiner Skizze siehst du was (-) ist, der gelbe Rand vom Triggerpiezo. (+) ist das graue Mittelteil desselben. Die Skizze zeigt die Beschaltung für zwei getrennte Toms an einem Stereokanal.
    Willst du eine Snare bauen, brauchst du natürlich nur eine XLR Buchse. Dann kannst du den noch freien Pin (Nr.3) für den (+) vom zweiten Trigger (RIM) nutzen, das (-) vom zweiten Trigger kommt noch mit an die Masse (auf 1 am XLR ).
    Masse ist dabei, vereinfacht ausgedückt, ein anderes Wort für (-) Pol. Das stimmt zwar in der NF-Wechselspannungstechnik nicht ganz (weil ja (+) und (-) eben immer wechseln), aber das ganz genau zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen.
    Den Klinkenstecker steckst du in das E-Drum Modul - oder hast du schonmall ein Modul gesehen, was mit XLR Eingängen bestückt ist?

    So, ich habe gerade mein selbstgebautes Snarepad (12"), bestückt mit Mittentrigger und RimTrigger (Piezo mit Heißkleber von innen auf die Wandung geklebt) am Eingang 5 (Tom 2/Aux) getestet. Auf Aux habe ich ein12er Splash gelegt. Beides funktionierte sowohl getrennt wie auch zusammen. Natürlich hört man beim Spiel auf dem Randtrigger (Splash) auch ganz leise das Tom mit - ist imo auch völlig normal, da ja die Schwingungen vom Kessel übers Fell auch auf den Mittentrigger übertragen werden (sind ja nicht wirklich akustisch entkoppelt). Beim Schlag aufs Head hört man aber kein Splash, nur wenn man ein Rimshot spielt, hört mans mit.