Beiträge von Hammu

    Die einfachste Methode ist doch die doppelbelegbaren Eingänge am TD6 dafür zu nutzen (Kanal 5/6 und 7/8 - 6 = Tom 4, 8 = Aux) und entsprechend auf bassdrum umzuprogrammieren. Ich habe das mit jeweils einem Y-Adapter (bei Thomann 2,60€) ausprobiert und es funktioniert einwandfrei. Allerdings habe ich den Eingang 6 für Tom 4 (wie vorgesehen und auch werkseitig schon so vorprogrammiert) und den Aux Eingang für ein Mono-Becken genutzt.

    Genau das ist des Pudels Kern.
    Nicht jeder kann es. Und in den Hochglanz Artikeln ist auch nirgends zu lesen: "Bitte nur kaufen wenn Sie handwerkliches Talent haben!" Abgesehen von der Tatsache, das ich durch den Umbau auch noch mein Anspruch auf Gewährleistung verliere.


    P.s.: Es muß ja nicht immer gleich Roland sein. Eine Alternative, bei schmalen Geldbeutel und handwerklichen Geschick, sind z.B. gebrauchte ,ältere Yamaha Sets.


    Grundsätzlich hast du ja Recht - ich hatte auch mal ein Yamaha Drummodul (DTX 2.0 oder so ähnlich), dass sogar gut mit Meshheads (umgebautes Kinderdrumset) spielbar war. Allerdings hat man bei dem Thomann Angebot, wenn man handwerklich etwas geschickt ist, die Meshheads-Pads (natürlich gegen Aufpreis der Meshhead-Felle) direkt mit dabei. Bei einem älteren Yamaha Komplettdrumset müßte man die ganzen Trommeln dann noch dazukaufen. Vorausgesetzt man will denn überhaupt unbedingt Meshheads spielen. Ich möchte zwar auf das imo bessere Spielgefühl nicht mehr verzichten, aber die Yamaha Gummipads tun es (bei magerem Geldbeutel) natürlich auch. Und die Yamaha Becken finde ich sogar mittlerweile fast besser als die Rolandteile (und auch die, fast baugleichen, Thomann MPS400 Becken) - RIM und HEAD sind irgendwie besser und klarer voneinander abgegrenzt.
    Wie immer nicht nur eine Geld-, sondern auch eine Geschmacksfrage.


    Ja, es ist so einfach!
    Hier findest du die Beantwortung aller deiner Fragen. Nicht mal einen Extra Konus brauchst du - komischerweise ist im Schaumstoff schon ein kleines Stückchen in der richtigen Größe ausgestanzt, dass du auf den Piezo aufklebst. Ich habe ihn aber durch etwas härteren Schaumstoff ausgetauscht. Und im Gegensatz zur Anleitung habe ich die weisse Schaumstoffplatte unter die Metallplatte (auf der der Piezo sitzt) gelegt, sodaß zwischen Piezo und Meshhead nur der kleine Schaumstoffblock klemmt.
    e-drum - Umbau der Pads beim MPS-300, DD-602, etc.

    Die DW Edge Snare gibt es auch noch: Hybridsnare aus Ahorn/Messing - soll das Beste von beiden Materialien verbinden. Mir ist sie einfach zu teuer (950 - 1100 €!!!!) - daher kann ich nicht beurteilen, ob das wirklich stimmt.


    DW Edge Th.jpg


    Und es gab wohl noch eine Snare von REMO, die war von aussen mit Metall beschlagen. Keine Ahnung, wie die hieß.


    Und bitte regt euch nicht immer über die Rechtschreibung auf (das trägt doch zur Problembehebung überhaupt kein bißchen bei) - solange man noch versteht, was gemeint ist, kann man doch noch antworten. Wenn es jemanden stört, kann er das Beantworten doch einfach lassen.


    Und seit der tollen Rechtschreibreform habe ich auch immer meine Probleme beim Schreiben (bzw. mit der Interpunktion). Aber sich einfach als Legasteniker zu outen und gut ist, ist auch keine echte Lösung :Q .

    Ich werfe jetzt einfach mal dieses Set in die Runde: http://www.thomann.de/de/mille…is_mps300dm5_edrumset.htm Millenium MPS 300 Set mit Alesis DM5 Modul


    Kostet keine 500 € (498 € inkl. Versand), hat ein relativ stabiles Rack (mit Roland HD1 verglichen) und Toms, von denen ich 100% weiß, dass man sie recht einfach in Meshheads umbauen kann (einzige Zusatzkosten sind dann die Meshfelle, alles andere (Piezo, Innenleben) kann man weiterverwenden). Das Modul hat vllt nicht die tollen Sounds eines neiuen TD9es, aber erstens reicht es zum Üben und zum Ansteuern eines PC-Programmes sowieso. Und zweitens kann man das Alesis DM 5, soweit ich weiß, sogar auf jedem Kanal mit zwei vollwertigen Piezos ansteuern (im Gegensatz zu Rolandgeräten). Leute wacht auf, die Vormachtsstellung von Roland, zumindestens in Sachen Übungssets, ist damit so gut wie abgelaufen.


    Man muß also (natürlich mit einigen Kompromissen am Sound, aber nicht an der Bespielbarkeit (nach Umbau)!!!!) wirklich keine 1000 €, und mehr, ausgeben, um mal ein wenig leise zu Hause zu Üben.
    Ich kaufe mir ja auch keinen Rolls-Royce, nur morgens um trocken zur Arbeit zu kommen oder mein Drumset zum Gig zu fahren.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Weder arbeite ich für oder bei Thomann und bin auch nicht verwandt oder verschwägert mit ihnen. Ich habe lediglich permanent zu wenig Geld (bin verheiratet und habe Kinder :Q ) und gesunden Menschenverstand, der nicht markengetrübt ist. Ich bin also der notorische Schnäppchensucher :Q .

    easy, Jungs, easy.
    Ein H2 ist wohl ein Zoom-Aufnahmegerät.


    Guitar Hero und Rockband sind Spiele. Und als solche abslut klasse. Haben aber in der Diskussion zu Millenium absolut gar nichts verloren. Bestenfalls mit dem Hinweis, das man mit einem solchen Spielchen und einem Aufnahmegerät Zugriff auf über 500 erstklassige Originaltracks mit und ohne Drums als playalong hat. Alleine dafür sind sie Ihr Geld mehr als wert.


    Gelegentlich die Augen auch ein wenig rechts und links wandern lassen. Schad' nix.


    Weiß ich, weiß ich! Ging auch nur darum, dass das MPS 400 dann doch etwas wertiger ist. In Bezug auf diese Aussage:

    Zitat

    mir tun halt nur die leute leid, die sich evtl. aufgrund deiner auch für mich nicht nachvollziehbaren positiven Bewertung so ein Teil kaufen und sich danach in den Arsch beißen

    Danke für Deine Rückmeldung.


    Damit könnte man dann eventuell weiterhin festhalten, dass die Idee mit Hilfe von Steinplatten (Garten/Gehweg Platten) ganz auf HDF-Platten verzichten zu können vielleicht gar nicht mal so schlecht ist. Vielleicht weiß hier einer dazu was zu berichten.


    Gruß
    Trommeltotti


    Das könnte klappen. Allerdings würde ich dann trotzdem Schaumstoff drunter packen, um den Boden zu schützen (Steinplatten sind ja nicht immer so glatt und durch das Gewicht der Platten und der Kraft beim Spielen könntes sich, im Laufe der Zeit ein Muster auf dem Zimmerboden eindrücken).

    mir tun halt nur die leute leid, die sich evtl. aufgrund deiner auch für mich nicht nachvollziehbaren positiven Bewertung so ein Teil kaufen und sich danach in den arsch beißen.


    H2? ist das nen neues edrum aus der 1K Euro Klasse?


    Solange die Leute freiwillig ihr Geld für das Drumset von Guitar Hero World Tour (s. Bild 1) oder Rockband (s. Bild 2) ausgeben, ist sowieso Hopfen und Malz verloren :Q . Dagegen ist das MPS 400 mit Sicherheit Gold wert. Und so wacklig wie das HD1 von Roland kann es bauartbedingt (richtiges Rack, wenn auch Kunststoffklammern) garnicht sein.
    Bild 1:
    Herodrumset.jpg
    Bild 2:
    Rockband.gif

    In gewisser Weise hast du schon Recht, natürlich gelten meine Aussagen nur für den Trittschallschutz (also nicht für die Raumschalldämpfung) und wenn die Holzplatte nicht dick genug ist. Ist sie z.B. mit Gehwegsteinen beschwert, wird die Platte natürlich nicht schwingen! Dann mögen auch vereinzelte Blöcke von Schaumstoff reichen.
    Ich war allerdings von normalen HDF Platten in 25 mm Dicke ausgegangen und die schwingen ungedämpft ordentlich, obwohl sie schon recht dick sind.
    Der Trittschallschutz unter Laminat ist übrigens auch vollflächig angebracht - scheint also was zu bringen.
    Mein Podest habe ich aus einer vollflächigen Schicht Schaumstoffkinderzahlenpuzzle (1 cm dick, woraus ich auch meine Kones für die Meshheadtrommeln gebaut habe) mit drüberliegender Grobspanplatte (18mm dick) gebaut. Darüber liegt eine doppelte Schicht IKEA Teppich.
    Wir haben in unserer Wohnung Holzdecken mit Laminatbelag - aber die Trittschall-Dämmung des Podestes reicht trotzdem aus.


    Du wirst es nicht glauben, aber ich bekam es geschenkt und es macht richtig Spass darauf zu spielen.
    Selber hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft, aber als Geschenk ist es nicht schlimmer, als die anderen "Stehrümchen", die man sonst so geschenkt bekommt - und man hat noch Spass dabei.


    Wenn du nur einige Blöcke Schwerschaum unter die HDF Platte legst(d.h. du also Hohlräme unter der HDF Platte bildest), kann sie wie schwingen wie eine, wenn auch sehr schwere, Lautsprechermembran schwingen. Dies Schwingung, zwangsläufig sehr niederfrequent (durch das hohe Gewicht und das langsame Schwingen), wird dann an den Zimmerboden abgegeben und gelangt von dort in das unteres Stockwerk. Damit erreichst du also nicht den gewünscht Dämmeffekt. Und gerade tieffrequente Schwingungen sind sowieso schon viel schwerer dämmbar, als hohe Töne.
    Ich würde den Schaumstoff lieber gleich ganzflächig unterlegen.