Beiträge von Hammu

    Die Sounds sind unter anderem besser beim Roland (also klarer, sauberer, ohne Rauschfahnen gesampelt - das Sustain der Becken wesentlich länger, natürlicher), die Dynamikstufen (also zwischen leise und laut gespielten Schlägen) sind feiner abgestuft und die Empfindlichkeit der Pads ist sowieso sehr gut. Die Pads der Billig E-Drums haben recht oft Fehltrigger und das Modul keine Möglichkeit dies auszumerzen.


    Für Experimentalmusik wären die ganz alten Analog Syntidrums von Simmons eigentlich ideal, da man dort kein Drumset imitieren wollte, sondern neue Klänge entwickeln wollte. Dort ließen sich alle mögliche Klangparameter (Länge, Höhe, Timbre eines Tones) und diverse Filter und Modulatoren einstellen - ähnlich wie bei einem normalen Syntheziser.

    Ich habe beim Stöbern im Netz festgestellt, dass auch Rainer Stang (drums-direkt.de) neue Drum Collective Sets anbietet.
    Nach meinem Eidruck aus diversen Threads scheint drums-direkt ja eine gute und kompetente Adresse zu sein (ich selbst habe keine einschlägigen Erfahrungen).
    Könnte das bedeuten (ich spekuliere), dass diese Produkte vielleicht gar nicht so schlecht sind? Oder wäre dieser Schluss zu optimistisch?
    Es gibt da ja auch Basix Neon als neue Sets, über die ich noch nicht viel gutes gelesen habe.
    Gruß, Martin


    So kurz vor Weihnachten werden eben auch kompetente Händler schwach und schieben ein paar Billigsets mit in ihr Verkaufsprogramm - sind ja auch nur Menschen.
    Das Basix Neon ist garnicht so schlecht, nur im Vergleich zur Qualität des Basix Custom zu teuer - das ist alles, also lohnt es sich eher ein Custom zu kaufen.


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    Und dann hab ich den Fehler gemacht die White Coated anzuspielen --> Wäähh - nein danke!
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    Nein, das war kein Fehler - es hat dir doch sehr viel Geld gespart (und eine wichtige Erfahrung gegeben: Design ist eben nicht alles!).


    Würden doch nur mehr Leute diesen "Fehler" machen und mit den Ohren statt mit den Augen zu kaufen, alles könnte so einfach sein.


    Ja, sie klingen dumpfer (also weniger lebendig) als die Originale.

    Hallo zusammen,
    nachdem so viel DIY Projekte vorgestellt wurden, werde ich wahrscheinlich auch einen in Angriff nehmen....
    Aber eins versteh ich nicht, bei allen Projekten die hier vorgestellt wurden, hat man die Toms zersäbelt und das führt manchmalzu den Problem das Folien brechen....
    Also warum verkleinert man die Toms ??
    Aus optischen gründen oder weil die Höhe der Toms das schwingverhalten ändert oder oder oder?
    lg TD6


    Einfach nur, weil man dann zwei Trommeln für den Preis von einer bekommt. Für die elektronische Abnahme ist die Höhe der Trommel (Hauptsache die Böckchen haben noch genug Platz) und auch ein Resofell vernachlässigbar.


    Grundsätzlich hast du ja recht, was die Portokosten angeht - aber manchmal wohnt man eben nicht in einem Ballungsgebiet mit vielen Musikläden, dann ist dies die einzige Möglichkeit. Und wenn die Band des Themenstarters die Qualität der Boxen (die ich übrigens versöhnlich auch nicht kaufen würde - ich habe mich in meinem ersten Post auch nur gegen die generelle Untauglichkeit von Piezos verwahrt) nicht selbst gehört und gesehen hat, wird immer das Gefühl "ob die Boxen nicht doch gereicht hätten, trotz des geringen Preises" im Hinterkopf bleiben. Also dann besser bestellen und selbst testen (oder eben besser hinfahren und noch andere Boxen im Vergleich hören).

    Am besten ist es, der Themenstarter und seine Band bestellen sich die günstige PA und testen sie im Proberraum aus. Bei Nichtgefallen schicken sie sie einfach kostenfrei zurück und haben obendrein noch eine Erfahrung mit dem Testen solcher Anlagen gemacht. Oder sie fahren zum Laden und testen sie einfach dort. Wenn ihnen dann die erwähnten Boxen ausreichen, wird gekauft - fertig. Oder Geld nachgedruckt :Q .
    Wir haben das bei unserer ersten Anlage auch so gemacht (also zum Laden hingefahren) und haben dann die Boxen gekauft, die uns innerhalb unseres damaligen Budget am wenigsten genervt haben. Es waren irgendwelche günstigen Boxen italienischer Herkunft (LEM oder so) und sie haben uns lange Jahre gute Dienste getan.

    Und, was ists geworden?
    Bei dem Basix - Hype hier im Forum, naja..
    Sagen wirs so: mit dem Sonor hast du wahrscheinlich länger Freude.
    Die Hardware vom Basix ist unter aller Sau.
    und objektiv steht das sonor im klang dem basix nix nach.


    Ich glaube, du hast beide Sets (das Basix Custom und das Sonor 505) noch nie direkt miteinander vergleichen können, richtig?
    Definitiv dürfte auf einem Sonor 505 überhaupt kein Sonor Sticker drauf sein (ebenso wie auf einem Ludwig Accent kein Ludwig Badge, und auf dem Pearl Forum kein Pearl Label). Damit macht sich die Firma Sonor nur den guten Ruf kaputt. Das 505 hat auch keine Birkenkessel wie oben schonmal fälschlich angemerkt, sondern Lindekessel. Und ja, es ist genauso schlecht wie das Basix Classic(wie oben schon erwähnt) - die tun sich nichts. Also wenn schon Geld sparen, dann gleich das Basix Classic kaufen, da zahlt man wenigstens nicht den Markenbonus mit.
    Wenn ich die Wahl hätte, würde ich das Basix Custom nehmen. Und die Hardware des neuen Basix Custom ist seit 2005 (mein sein Modell) hervorragend.

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    Und bei weniger als 10 Gigs im Jahr lohnt es ja noch weniger zu kaufen.


    Falsch, da lohnt sich nur nicht, etwas Teures und Übergroßes zu kaufen. Ein gewisses Maß an Qualität soll schon sein, aber die gibt es heute auch schon recht preiswert, wenn man sich mal die Mühe macht, hinzuschauen. Wir, z.B., haben zwei, der oben von mir empfohlenen, Behringerboxen (und 2 kleine Monitore vom Musicstore, und eine Selbstbaubox) und bestreiten damit 90% unserer Gigs. Wir haben allerdings das Glück, dass einer unserer Musiker noch 2 große 18" EV Bassbins (nebst Endstufe und Frequenzweiche)) besitzt, sodass wir auch etwas größere Clubs beschallen könnten (wird allerdings, wie gesagt, wenig genutzt). Im Laufe der Zeit hat sich dieses Equipment schon längst amortisiert (ist ja auch nicht viel). Und bei richtig großen Veranstaltungen steht sowieso eine PA zur Verfügung.


    @ JayJay: Genau so meinte ich es.

    ... Wenn ihr als Band zusagt, 10 mal im Jahr 3 Boxen, 5 Mikros und ein 24 Kanal Mischpult zu mieten, dann wird auch sicher ein Rabatt machbar sein.


    10 Gigs im Jahr muß man ja auch erstmal haben. Das gilt, glaube ich, eher noch nicht für die Band des Themenstarters (und viele andere Newcomerbands (und natürlich Altherren Bands wie der meinigen :Q )).
    Äpfel sind Semi-Profi/Profi Bereich, Birnen sind Amateurbereich - bitte nicht miteinander vergleichen.

    Wenn es zwischen Basix Classic und Basix Custom keine großen Unterschiede gibt, dann gibt es auch zwischen Basix Custom und einem DW Drumset keine großen Unterschiede :Q . Alle handelsüblichen Drumsets (bis auf wenige Ausnahmen: Acryl/Carbon) sind aus Holz, sind foliert oder lackiert und haben ähnliche Hardware - und doch liegen oft (Klang und Preis) Welten zwischen den einzelnen Sets.

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    Ich finde dass solche Boxen für Bands einfach rausgeschmissenes Geld sind, die haben nicht mal einen Wiederverkaufswert. Ich habe da noch 2 Boxen im Keller stehen, 15" Bass plus Piezo-Horn für damals 800 DM. Das war noch in der Zeit vor der China-Massenüberschwemmung. Heute bekommt man für 400€ Boxen die sind 5-10 Mal so gut. Ich hab auch überlegt die umzurüsten, aber der Aufwand lohnt einfach nicht, das ist zu Schade um die Zeit die man vertut. Kann man vielleicht noch für Hintergrundbeschallung verwenden, aber normalen Party-Pegeln tun die einfach nur in den Ohren weh.


    Dann schmeiß deine alten Boxen doch einfach weg - am besten in Richtung des Themenstarter. Dessen Band wird sich freuen, weil ,wenn man so einen "Schrott" umsonst bekommt, hat man auch keinen Verlust beim Verkauf :Q - und für die ersten, vorsichtigen Gigs werden auch diese Boxen reichen.
    Hier ist manchmal echt der Hang zur "Gigantomanie" erkennbar. Sicher sehe ich auch die Vorteile einer richtig guten Anlage, aber leider hat nicht jede Band einfach das Geld für eine "richtige" PA - Anlage (mal abgesehen von der wackligen Existenz junger Bands - Stichwort "Auflösung"). Und eine gute Anlage für wenig Geld (z.B. die von Seven angegebenen 40€) zu mieten, ist zumindestens hier im Ballungsgebiet Rhein/Ruhr quasi unmöglich. Unter 100€ (ohne Licht!) tut sich da mal garnichts. Sonst hätte unsere Band auch keine eigene Anlage.



    Einzige Idee, die ich noch hätte: jeder der Mitmusiker kauft sich eine einigermaßen gute, aktive Monitorbox (muß aber auch keine EV oder JBL sein, z.B. http://www.toolsandmusic.de/be…,eurolive,b215a-p-88.html). Davon kann man dann bei Gigs zwei zum Publikum stellen, eine ans Schlagzeug und eine für den Sänger nutzen. Und wenn sich die Band auflöst, gibt es keinen Streit oder verlustreichen Zwangsverkauf. Nur ein Mischpult müßte sich einer kaufen (entweder der Sänger oder der Drummer - beide können es auch dann noch sinnvoll nutzen).



    Da gebe ich dir sogar grundsätzlich Recht, aber schau doch mal oben, in welchem Rahmen das Ganze eingesetzt werden soll. Für kleine, unbekannte Bands gibt es aus finanziellen Gründen eben nur solch eine Anlage oder keine - fertig. Und sicher kann man mit Kanonen auf Spatzen schießen (wenn man das nötige Kleingeld hat), aber nötig ist das nicht. Und ich sprach ja auch von einem Vergleich zu billigen "Normal" Hochtonhörner, die sonst in preiswerten Boxen verbaut werden und nicht von EV oder ähnlichen hochkarätigen Hörnern, die in professionellen Boxen verbaut werden.
    Mit professioneller PA Technik hat das natürlich nichts zu tun, aber immer noch besser, als nur ein Megaphon für den Sänger.
    Ein Schlagwerkanfänger kauft sich auch nicht sofort das Nonplusultra Set (naja, manche doch) und kann trotzdem lange Jahre mit einem drittklassigen Set lernen und kleinere Gigs spielen, ohne das es jemandem negativ auffallen würde (ausser natürlich der Musikerpolizei, die immer irgendwie auf einem Gig anwesend ist und lästert).


    Die Tops haben nen Piezo-Hochtöner, somit absolut untauglich für Beschallung.


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    Da muß ich leider mal widersprechen. Wenn ein Piezo Hochtonhorn vernünftig angekoppelt ist (d.h. über eine Frequenzweiche, die ihn etwas im Frequenzgang beschneidet), kann er sehr schön klingen. Im Gegensatz zu einem billigen "Normal" Hochtöner ist der Klang eines Piezos klarer und linearer im Frequenzgang - wie gesagt, nur über eine entsprechende Frequenzweiche.
    Leider werden diese Piezos in billigen Boxen einfach nur parallel zum Bassspeaker (also ohne jegliche Frequenzweiche) geschaltet, was zu dem schlechten Ruf der Piezos führte (wer braucht schon einen Höhenfrequenzgang bis 40000 Hz, da stören nur die entstehenden Obertöne und Interferenzen).
    Aber eine Frequenzweiche nachträglich zu installieren, ist auch kein Hexenwerk (allerdings muß man dazu einen dicken 8 Ohm Widerstand in Reihe und einen paralell zum Piezo schalten, damit eine für 8 Ohm konzipierte Weiche vernünftig arbeiten kann). Und ein Poti in Reihe zum Piezo hilft auch ungemein, da dieser oft viel lauter als der Bassspeaker ist. Genaue Schaltungen bitte ergoogeln.


    Zum bemängeltem Schalldruck der Boxen muß ich auch noch was erwähnen. Diese haben zwar einen relativ niedrigen Wirkungsgrad, aber die mitgelieferte Endstufen hat (zumindestens nach den angegebenen Daten) genügend Leistung, um den geringen Wirkungsgrad der Boxen zu kompensieren. Sicher, mit Markenboxen (EV und Co.) könnte man damit noch mehr Lautstärke produzieren, aber Endstufenleistung kostet heute ja fast nichts mehr, also hat man eben weniger gute Speaker in das Bundle gepackt. Für kleinere Gigs in Clubs reicht die Anlage imo aber mit Sicherheit aus (ok, vllt nicht gerade bei Metal und Heavyrock) - nicht jede Band wird sofort die Westfalenhalle beschallen wollen, sondern nur das örtliche Jugendhaus.

    naja ich kann ya mal 3 drums aufführen, wo ich denke die fallen für mich persönlich in die engere auswahl..
    und ihr könnt yah "entscheiden" ob das die "richtigen" sind oder ob ich da die finger von lassen soll


    ich hab an z.b. mapex m birch, pdp pacific bx, Tama Superstar SK52


    was meint ihr?!


    Yeah :Q , alle drei sind gut! Nimm noch Basix Custom, Sonor 2007 und Pearl Visions in deine Aufzählung auf, und du hast alle Drumsets, die (bei guter Qualität) momentan für dein Budget als Neuware erreichbar sind. Aber antesten mußt sie trotzdem alle selber, da wir ja nicht dein Ohr haben - und das entscheidet nun mal (oder sollte es zumindestens)! In dieser Liga kannst du eigentlich nichts wirklich falsch machen (ausser vllt für einige Marken (bei gleicher Qualität) zuviel zu bezahlen)
    Als Gebrauchtware bekommst du allerdings für 800 € sicherlich auch schon ältere Oberklasse Sets der angesagten Marken (Sonor, Pearl, Yamaha, Tama, Premier, Mapex).

    Ein werksseitiger Bassdrumkarton für ein 22"x18" Drumset hat die Maße 60x60x50 (habe mir gestern noch einen beim HoD in Bochum geholt). Für die reduzierte Pakethöhe muß man nur die beiden Spannreifen abmontieren, die Felle abheben und die Spannreifen dann auf die Böckchen legen (mit Papierumwickeln) - dann auf einer Seite beide Felle drauflegen (mit der Wölbung nach innen) und die Schrauben/Krallen in einem Plastiksäckchen, verrutschsicher, in eine der vier Paketecken quetschen - fertig! Kostet bei Hermes 9,10€.

    Ich habe eine aktive Monitorbox mit nur 70 Watt sinus!! und einem 12" EV Speaker nebst Hochtonhorn (Selbstbau) und die reicht bei großen und kleinen Gigs locker aus (es gehen allerdings auch nur Gitarre, Gesang und Bassdrum drüber) - und da möchte ich auch bei kleinsten Gigs nicht drauf verzichten, es spielt sich einfach lockerer, wenn man alles schön hört. Wir Drummer sitzen nun mal weit hinten. Da müßte aber eigentlich auch die Thomann Box voll ausreichen, mit 250 W.
    InEar Monitoring auf so kleinen Bühnen finde ich lächerlich, es sei denn, man hat schon ein System, weil man es häufig auf großen Bühnen braucht (aber dann müßte man aber auch das ganze Drumset drüber laufen lassen, da man sonst die Becken und Toms nur sehr dumpf wahrnimmt (was den Spielspass doch sehr stark einschränken würde). Eine größere Monitorbox ist auch Blödsinn, da man bei größeren Veranstaltungen auch am Drumset immer eine größere Monitoranlage gestellt bekommt.