Beiträge von Hammu

    Ich habe das HD1 auch mal im Laden gestestet (mit meinem Sohn (12) zusammen) und wir sind beide zu dem Schluß gekommen: Sounds toll, Bespielbarkeit/Triggering Snare und Toms auch gut, aber die Fußpedale sehr, sehr gewöhnungsbedürftig und insgesamt wackelt das ganze Teil wie ein Lämmerars.. und insgesamt zu wenig Sounds und verstellbare Parameter (man kann z.B. kein anderes Pedal an Stelle des eingebauten BD Pedals anschließen, da keine Gain Einstellmöglichkeiten vorhanden sind.
    DTXplorer wäre also vorzuziehen oder eben auf ein TD3/6 Set sparen.


    Alternativ könnte man sich auch mal folgendes Set zum Testen bestellen: http://shop.kirstein.de/shop/d…item&ST=1&IT=6864&CT=1493
    Habe ich auch schon gute Stimmen drüber gehört.

    Warum pauschale Aussage ?
    Pearl ist doch wohl ne hammer geile Drum Firma, oder etwa nicht ? ( sag jetzt nichts falsches^^ ) Also geh ich natürlich davon aus, dass demtentsprechend auch die Hardware die man kaufen kann, genauso gute Qualität hat wie die Sets, die Pearl herstellt...
    Falls das nicht so sein sollte, wär ich echt enttäuscht...


    Wie alle großen Markenfirmen hat auch Pearl im unteren Preisegment Drumteile (Sets wie auch Hardware) die eigentlich dem Namen Pearl keine Ehre machen (nicht in allem, wo Pearl draufsteht, ist auch Pearl drin :Q ). Die TW 122 würde ich aber noch zu den guten, preiswerten Hardwareteilen zählen wollen.

    "Die Kids heutzutage haben schon ein ziemlich hohes Anspruchsdenken finde ich (ohne das sie wirklich mal Nennenswertes dafür tun). Ich war damals schon froh, dass meine Eltern meinen Wunsch nach einem Drumset nicht generell abgelehnt haben (wie es auch heute bestimmt immer noch eine große Anzahl Eltern tun) und mich im Gegenteil dazu sogar unterstützt haben, auch wenn mein erstes Set nur ein altersschwaches, zusammengewürfeltes SONOR/LEFIMA Set ohne Standtom war (und SONOR hatte damals nicht diesen überhöhten Vintage Status, sondern war reine Dutzendware). Für mich war es trotzdem die Krönung des Weihnachtsfestes. Aber so ändern sich eben die Zeiten und die Leute (und deren Ansprüche).
    Ich habe mir den Hocker auch angesehen und wenn ich nicht schon genug Hocker gehabt hätte, hätte ich ihn mir gekauft - er sah auch nicht besonders wacklig aus. Natürlich kein "First Chair" - aber immer noch besser als ein alter IKEA Schemel."


    Wir Kids haben nicht unbedingt hohe Ansprüche. Ich zum Beispiel habe mir meine Set nicht einfach zwischendurch gewünscht. Sondern zu Weihnachten und Geburtstag zusammen. Außerdem habe ich noch 500 € selber dazu gegeben. Also behaupte bitte nicht das wir Kids sehr hohe Ansprüche haben ohne was dazu zu tun.
    Gruß Flori


    OK, du hast schon Recht, ich hätte besser "viele der heutigen Kids" schreiben sollen - bei meinen eigenen Söhnen ist es, nach einigen klärenden Gesprächen auch schon besser geworden. Und Josef hat auch Recht, wir sind schon irgendwie selbst dran schuld.
    Aber da sind wir ja endlich wieder beim Hauptthema: würde ich meinem Kind diesen Hocker zu Weihnachten schenken und es würde murren, wäre es an der Zeit für ein klärendes Gespräch über meine Finanzen.


    @ CrossStick: das ist nicht zwangsläufig ein "Generationenkonflikt", ich kenne auch genügend "alte Säcke" die sich mit so einem Sitz nicht zufrieden geben würden (auch wenn er bei den meisten wahrscheinlich ewig halten würde), auch wenn sie das Geld für einen teuren eigentlich nicht haben - da muß es immer vom Feinsten (und vor allem von einer Prestigemarke) sein oder eben garnicht.


    Ja ich weiss, schwarz ist langweilig - Mint oder Bleu würde ja vllt auch noch gehen :Q
    Eine dunkle Brille beim Spielen tragen B) wäre mir dann auch noch eingefallen - aber ich habe ja sowieso nicht verstanden, wie man diese edle, lackierte Holzoberfläche nicht mögen kann - aber ich bin ja auch kein Maßstab, meine Sets sind alle Knallrot :-] .

    Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ich finde es grauslich - billige Baumarktfolie auf solchem Edellack (beim Billigset wärs was ganz anderes - da kann das Set nur gewinnen). Wenn du die Farbe nicht mehr ertragen konntest, hätte es auch eine Dose hochwertiger schwarzer Lack getan. Auf der polierten Oberfläche deines Sets wäre das Lackieren auch sehr gut gegangen, soll heißen, der schwarze Lack wäre genauso glatt geworden wie der Untergrund. Und schwarz passt zu allem, ist ja auch keine Farbe, sondern ein Zustand :Q


    Die Kids heutzutage haben schon ein ziemlich hohes Anspruchsdenken finde ich (ohne das sie wirklich mal Nennenswertes dafür tun). Ich war damals schon froh, dass meine Eltern meinen Wunsch nach einem Drumset nicht generell abgelehnt haben (wie es auch heute bestimmt immer noch eine große Anzahl Eltern tun) und mich im Gegenteil dazu sogar unterstützt haben, auch wenn mein erstes Set nur ein altersschwaches, zusammengewürfeltes SONOR/LEFIMA Set ohne Standtom war (und SONOR hatte damals nicht diesen überhöhten Vintage Status, sondern war reine Dutzendware). Für mich war es trotzdem die Krönung des Weihnachtsfestes. Aber so ändern sich eben die Zeiten und die Leute (und deren Ansprüche).
    Ich habe mir den Hocker auch angesehen und wenn ich nicht schon genug Hocker gehabt hätte, hätte ich ihn mir gekauft - er sah auch nicht besonders wacklig aus. Natürlich kein "First Chair" - aber immer noch besser als ein alter IKEA Schemel.

    Ich weiß, daß das viele so sehen, aber ich werde trotzdem noch mal Einspruch erheben. Meine Erfahrungen lehren mich anderes. Es geht mehr als man glaubt.


    fwdrums


    Du hast nicht ganz unrecht - sowas kann schon mal funktionieren. Zumindestens kann er es ja ausprobieren.
    Wenn er allerdings auch etwas farblich einheitliches haben will, würde ich schon Toms aus einer Serie kaufen.
    Ich z.B. spiele live auch ein Mix-Set mit einer alten 24er DLX Bassdrum in weinrot lackiert (klingt in großen Räumen einfach noch besser als meine 22" MMX BD) und drei Toms aus der MMX Serie in Sequoia Red (10,12,14). Und es passt optisch und klanglich hervorragend. Den leichten Farbunterschied sieht auf der Bühne kein Schwein.

    Wie du siehst, ist die Fame 9001 mit der MilleniumPro PD-222 quasi baugleich. Und viele hier sind davon angetan. Entscheiden mußt du selbst.
    Zur Sonor: ja, die Maschine meinte ich, die läuft echt rund.
    Zur Justin: ausser dass sie teurer ist, sieht sie mir wesentlich einfacher aus - ich glaube, das lohnt nicht.
    Andererseits sagten das auch einige über die Fame/Millenium Pro - bis sich einige trauten, sie zu kaufen. Aber es gibt doch die "Geld zurück" Garantie, also kein Risiko.

    Ich denke, wenn du etwas handwerkliches Geschick hast, kannst du das Projekt ruhig angehen.
    Vorteile: du bist absolut frei, was die Größen /Tiefen der Trommeln angeht und auch die Wahl der Hardware bzw. der Optik (Folie oder Lack (wobei Lack schon sehr aufwändig und schwierig zu bewerkstelligen ist). Nachteile: du mußt alles selber machen (bis auf die Gratung vllt), sonst wird es zu teuer. Und der Wiederverkaufswert ist nicht sonderlich hoch.
    Andererseits, schau mal, was das billigste Industrie Set mit Keller-Kesseln kostet, dafür kann man ruhig mal Hand anlegen.
    Die Ware von Stegner ist ansonsten nicht schlecht und preislich noch im Rahmen. Alternativ gibt es noch folgende Adresse: http://www.customdrums.de/shop/

    Ich würde die 20er MMX Bassdrum behalten (weil die einfach geil klingt und das Teuerste an einem neuen Set wäre (schlappe 999€ momentan)). Den Rest vertickern und von diesem Geld + vorhandenem Budget soviele Toms aus der MMX oder der MBX (Birke) oder auch von anderen Marken (z.B. Basix Custom, simpel schwarz ist immer sehr schön kombinierbar) dazukaufen, wie du für deinen Musikstil brauchst (oder wie lang noch Geld da ist).
    Das du keinen homogenen Sound im Set hast, liegt daran, dass deine Trommeln alle aus verschiedenen Hölzern (mit eben auch verschiedenen Klangstrukturen) sind. Bassdrums, Toms und Snares können eigentlich aus verschiedenen Materialien sein, Tomreihen sollten aber schon alle aus einer Serie sein - also alle aus Birke oder Ahorn oder Mahagonie oder, oder......

    Fixier dich nicht so auf DW! Die 4000er (habe ich selbst schon gehabt) dürfte eigentlich den Namen DW nicht tragen, für fast das gleiche Geld bekommst du auch eine SONOR 472 (oder so ähnlich) die ist viel stabiler und besser bei den Laufeigenschaften. Auch die DW 7000 (bzw. als Thomann Sondermodell DW 6000) ist nicht der Aal. DW Qualität bekommst du eigentlich nur bei der 5000er oder der 9000er. Alles andere ist nur Marketing für Arme.
    Bist du offen für andere Firmen, so tu dir mal die Millenium Pro PD-222(Thomann) an, die ist stabil und schnell und hält bei mir schon ca. 1 Jahr - und das für 99 €. Sie hat auch diverse Verstellmöglichkeiten die sonst nur richtig teure Maschinen haben (z.B. stufenloses Einstellen der Lauf-Charakteristik - asymetrischen auf symetrischen Lauf)
    Willst du auf der sicheren (aber ziemlich teuren) Seite sein, geht kein Weg an einer DW 5000, einer Pearl Eliminator oder einer TAMA Iron Cobra vorbei. Die DW 9000 halte ich einfach nur für überteuert.

    Das Stagg DH Exo Ride ist garnicht mal schlecht (sehr rockig mit super Glocke). Ich hatte es mal eine zeitlang in 21", es war klanglich auch sehr variabel, aber es war mir einfach grundsätzlich viel zu laut. Das Soundcaster habe ich im Laden mal gestestet - war mir viel zu trocken und unflexibel im Klang, imo ein Becken für "Nur-hau-drauf-Spezialisten". Und dafür einfach viel zu teuer.


    Tipp: wenn du auf Meinl stehst, teste doch mal alte RAKER Rides oder PROFILE Volcanic Rock Rides (leider nur noch gebraucht zu bekommen) - sehr geile Becken für recht wenig Geld.

    Als Beckensets sind zu empfehlen: z.B. Samataya, Zultan, Sonor Armoni, Sabian AAX - allerdings immer mit der Gefahr, dass einem ein/zwei Becken im Set nicht sooo gut gefallen. Daher tendiere ich eher zum Einzelkauf. Aber da die Vorlieben da sehr verschieden sind (ich mag z.B. die Paiste Alphas überhaupt nicht - wobei sie sicherlich qualitativ nicht schlecht sind), ist eine generelle Auswahlhilfe unmöglich. Es sei eben nur gesagt, dass nicht immer der hohe Preis Grant für Spitzenklang ist. Heute gibt es viele (vor allem von kleinen türkische , aber auch chinesischen Firmen produzierte) günstige und gutklingende Becken - aber wie gesagt, alles reine Geschmackssache. Aber mit 600€ Budget ist es kein großes Problem, etwas Gutes zu bekommen (vllt auch mal den Gebrauchtmarkt abklappern).

    Obwohl der Feststellknopf aussieht wie die Knöpfe von König & Meyer - und die stellen für gewöhnlich recht stabile Teile her. Also vor Ort mal die Verpackung und den Hocker auf Herstellerdaten untersuchen. Auf den Fotos sieht der Hocker eigentlich, zwar einfach, aber stabil aus.
    Vergleiche mal hier:
    s.folgendes Bild aus der Homepage von K&M cat_1_6_1_2_3_over.jpgHockerdf.jpg Und hier der Knopf vom "LIDL" Hocker


    Aber wie gesagt, vor Ort genau hinschauen und Sitztest (ruhig am eigenen Set) machen - Umtauschen geht normalerweise ohne Probleme (mit Kassenbon und intakter (also mit nicht einfach wild aufgerissener) Originalverpackung)