Beiträge von Hammu

    ......


    ein Bekannter von mir hat sich aber letzte woche das Tama Superstar gekauft (aber als Hyperdrive)
    und ich empfand es für den Preis wirklich als gutes Set. Klanglich wie hardwaretechnisch


    Und genauso ist es mir beim Basix Custom gegangen, ein tolles Set für das Geld und ebenbürtig mit Tama Superstar, Sonor Force 2005, Ludwig Accent und DW PDP (alles reine Birken Sets, ausserTama Superstar, das auch Linde enthält) - nur viel billiger, als die Markenteile. Zugegebermaßen spiele ich unsere Gigs natürlich auf meinem Pearl MMX, aber erstens, weil ich es nun schon mal habe und zweitens ist es schon auch eine ganz andere Liga als die obengenannten Sets, aber eben auch gleich viel teurer (und eher mit Tama Starclassic oder Sonor S-Class vergleichbar).


    @ sebb: Nimm das Basix Custom (oder das Magna "de Luxe" (Vorsicht, von Magna gibt es auch billigere Teiel, die identisch mit der Basix Classic Serie sind), das ist auch nicht schlecht - habe es mir vor Ort auch mal angehört), da bekommst du die gleiche Qualität für einen geringeren Preis. Hast du viel Geld, kaufe eine Klasse höher (Pearl Masters (ehemals MMX 0der BLX (wenns Birke sein soll), Tama Starclassic oder Sonor Delite, DW original)

    ...
    Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Basix da garkein Vergleich.
    .....


    Nur zum besseren Verständnis: hast du beide Sets schon angespielt (in gleiche Größen, etwa gleichgestimmt)? Oder woher nimmst du deine Überzeugung, die du auch noch weitergeben willst? Oder ist es nur, weil du selbst ein Tama hast? Oder weil Tama so ein coole Marke ist? und last no least - warum ist das Basix Custom "garkein Vergleich"? Aber bitte mit Fakten.
    Viele Fragen - denk mal drüber nach.

    Hmmm, jetzt wird mir auch bewusst, warum mein 18 Jahre altes Paiste Line 18" Fast Chrash in der Bucht für 190 Teuros! weg gegangen ist. Und zwar zurück in die Schweiz. 8o


    Hi Hi, wahrscheinlich kauft Paiste mittlerweile ihre alten Paiste Line Becken zurück, um die rege Nachfrage befriedigen zu können (Stichwort Pre Aged - dann natürlich zum 3fachen Einkaufspreis) :Q :Q :Q .

    Man muß doch nicht diese teuren Becken kaufen! Wer es dennoch tut, muß eben mit dem, oft überzogenem Preis leben. Wie hier schon erwähnt, haben auch andere Mütter schöne Töchter (z.B.Meinl, die ganzen türkischen Kleinfirmen und die Chinesen). Erst wenn keiner mehr diese hochpreisigen, überteuerten Blechteller kauft, wird Paiste merken, dass es so nicht geht. Und wenn doch die Nachfrage so hoch ist, dass sie diese Preise nehmen können, so ist das eben angewandte freie Marktwirtschaft - Pech gehabt.
    Obwohl ich zugeben muß, dass sich einiges im Bereich Drums zufällig?? mit der Einführung des Euros fast verdoppelt hat im Preis (ausser natürlich mein Gehalt, was sich quasi halbiert hat), ist das Instrumentarium des Drummers (Sets und auch Becken) wegen der recht großen Konkurrenz doch im Mittel (bei ebenso guter Qualität wie bei den großen Namen) billiger geworden - wer nicht Markenfixiert ist, kann heute günstiger denn je seinem Hobby frönen, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. Und puren Luxus hat es immer schon gegeben (ein Mercedes ist eben immer noch erheblich teurer als ein Renault Scenic - obwohl dieser mich (und mein Set) ebenso trocken und komfortabel von A nach B bringt, wie das Luxusgefährt).

    Ein Podest bringt hier nix. In der Garage wohnt niemand, der sich durch Trittschall belästigt fühlen könnte. Sowas meine ich mit Geld verbrennen... wenn auch in diesem Fall nicht allzu viel.


    Die Garagen sind aber ein guter Schalltransmitter, der die Schwingungen der Estrichdecke, auf dem das Drumset ja direkt steht, um ein Vielfaches verstärkt (so bei der HiFi Box - die Estrichdecke wäre hier in diesem Beispiel dann die Schallwand der Box, das Drumset der Speaker, die Garagen der Holzkasten, der eine Box zur Box macht - ohne diesen ist ein Speaker nämlich recht leise). Also muß das Set entkoppelt werden. Ein dicker Teppich zusätzlich auf dem Boden kann natürlich auch nicht nicht schaden.
    Aus den Ritzen und Öffnungen der Garagen dringt dann der verstärkte Drumset-Klang nach aussen. Bei der HiHi Box allerdings nicht, da diese ja absolut luftdicht sein sollte (ausser bei Bassreflexboxen, bei denen man dann sogar die Frequenz der definiert rausgelassenen Luft durch Länge und Öffnungsgröße des Kanals bestimmen kann - aber das führt jetzt zu weit).

    Ich würde dir jetzt erstmal raten, alle finanziell preiswerten Möglichkeiten zum Dämmen zu benutzen. Ein Podest bauen (s. Suche), welches das Drumset vom Estrich isoliert (mit hochkant verklebten Schaumstoffröhren, ich denke, die beiden Garagen unter dem Raum werden als Schallverstärker wirken); Glaswolle an die Wände, davor Rigipsplatten; doppelte, gut schließende Tür einbauen, mit den umliegenden Menschen sprechen und sich auf bestimmte Übungszeiten einigen, Ordnungsamt anrufen und gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten erfragen (in Essen gibt es z.B. keine Mittagsruhezeiten mehr).
    Sollten sich die Nachbarn immer noch querstellen, so sind sie einfach nicht kompromissfähig und jedes weitere Wort wäre unsinnig. Laut unserem Ordnungsamt sind 30 bis 60 Min am Tag (ausser sonntags) den Nachbarn zumutbar - der Nachbar müßte dann schon von sich aus klagen und sehr gute Argumente dagegen anbringen können (gestörte Nachtruhe, zu hoher Lautstärkepegel (vom Ordnungsamt gemessen - nicht die vom Nachbarn gefühlte Lautstärke).
    Wir drummen zwar als Hobby, aber es soll ja Leute geben, die studieren Schlagzeug, Klavier oder Trompete - und die müssen nun mal üben. Wir sind ja auch keine Bürger zweiter Klasse, die gar keine Rechte haben, wir müssen uns nur innerhalb unserer Rechte wehren.


    @ Premier-Drummer: es gibt einfach Nachbarn, mit denen kann man sich nicht einigen, die muß man dann einfach in ihre gesetzlichen Schranken verweisen. Die werden immer irgendetwas finden, was sie bemängeln können (Kindergeschrei, zu viele Feten im Garten, Grillen im Garten, zu lautes und häufiges Rasenmähen, aber auch zu wenig Rasenmähen (Stichwort: verwahrloster Garten), zugewachsene Maschendrahtzäune, Unkraut auf der Grundstücksgrenze, zu helles Licht im Türbereich, usw...) - und gibt man ihnen den kleinen Finger, so wollen sie meist die ganze Hand (selbst so erlebt) - wehret den Anfängen. Manchmal kann die typisch deutsche Ordnungsliebe auch positiv sein - alles ist geregelt - und zwar für beide Seiten!

    Ich glaube DD bietet 11" Toms mit 5 Schrauben an :Q :Q :Q . Nein im Ernst, gab es wirklich mal (glaube ich gesehen zu haben) vom bösen schwarzen Mann, aber die "Qualität" willst du nicht wirklich haben, oder?

    . .....


    Geht mehr so um 10-12-14-16 Fraktion die ja den 13er Toms Tod und Teufel wünscht, obgleich ich in keinster Weise weiß warum?! Da wird dann die Worthülse "tonaler Abstand zu gering" in den Raum geworfen, obwohl Generationen von Trommlern mit 12, 13, 16 aufgewachsen sind, und noch immer aufwachsen (-> Rock-Set) ?!


    .......


    Natürlich bekommt man auch 12er und 13er Toms stimmungsmäßig unter einen Hut, aber mit relativ großem Aufwand und imo nur mit einem Kompromiss an den Klang beider Trommeln. Meine Erfahrungen sind bisher die, und zwar unabhängig von der Marke und der Qualität des Drumsets, dass, wenn das 12" Tom für mich richtig schön rockig rund klingt, ich das 13er (um es in meinen Ohren passend zu stimmen) so tief stimmen muß, das es nicht mehr rund und voll klingt, sondern pappig leblos. Stimme ich dagegen das 13er nach meinem Geschmack, bekomme ich bei dem (tonal passend gestimmten) 12" Tom einen eher jazzigen Klang, den ich wiederum garnicht mag. Das mag natürlich mit an meinem Klanggeschmack liegen, aber mit 10, 12, 14 oder auch 12, 14, 16 bekomme ich das locker hin. Auch bei nur 13" und 16" Tom klappt das hervorragend - daher gehe ich davon aus, das der geringe "tonale Abstand" bei 12er und 13er einfach einen zu geringen Stimmspielraum zuläßt.


    Das es diese Kombination immer noch gibt, ist sicher kein Beweis dafür, dass sie gut funktioniert oder nicht - nur das Marketing funktioniert, wie bisher, einwandfrei. Und ich habe auch schon von Drummern gehört, die zwangsläufig aus der Platzsituation am Set auf ein 13er Tom ausgewichen sind, lieber aber ein 14er Hängetom gespielt hätten - wieder der erwähnte Kompromiss.


    Vom "tonalen Abstand" her , müßte die Kombi 10", 13", 16" auch ideal sein.
    Letztendlich ist es einfach eine Geschmacks und Glaubensfrage, wie bei sovielen Dinge im Bereich Schlagwerk - das für alle gültige Nonplusultra Set wird es nie geben - und das ist auch gut so.

    Prestige und das IN-sein Gefühl hat mal wieder über die Rationalität gewonnen (Drummertarzan hat das ja in seinem Post über mir auch schon gut erkannt), trotzdem viel Spass mit dem Set.
    Vllt steht es ja bald hier in den Kleinanzeigen :Q :Q .


    P.S. Ich finde es übrigens unverschämt, dass Thomann das Set mit 2 Standtoms abbildet, obwohl lt. Text nur ein 16er im Lieferumfang ist. Und eine 13er Snare zu einer 22x20!!Bassdrum kann ich mir klanglich passend auch nur sehr schwer vorstellen.

    Das ist immer wieder das Leiden der alten Rock-Dinosaurier (wie z.B. Queen, Deep Purple, Black Sabbath etc). Machen sie ihre Musik wie bisher, mault die Hälfte der Fans: Och, wie langweilig! - Machen sie etwas Neues mault die andere Hälfte: Baaah, das ist ja eine ganz andere Band, das ist doch nicht mehr Queen, Purple.....!
    Ich finde die neue CD frisch und spannend ( und viel besser auf den Sänger angepasst, der hat mir auch bei FREE schon gut gefallen), aber ich bin sowieso ein musikalischer Aussenseiter - mir gefallen ja auch die neuen Deep Purple und die neue Metallica Sachen und ich höre sogar Jazz und Klassik, oje, oje :rollyes: . Vllt gehe ich einfach zu locker an die Musik ran (das ist bei mir wie mit dem Wein - wenn einer mir schmeckt, ist mir das völlig egal, ob der teuer oder billig war, ob im Barrique ausgebaut oder im Stahlfass) :Q .


    Auch wenn deine Fotos von dem anderen Set toll aussehen, und du auch scheinbar ein Händchen dafür hast - dein Set ist und bleibt trotz anderer Optik immer noch ein Sonor 2001 Pappelholzset mit einem Sound, der dir ja scheinbar nicht wirklich gefällt (sonst wärst du sicher nicht auf die Idee gekommen, es zu "pimpen"). Hart ausgedrückt: wie du dich auch drehst und wendest, der Ars.. bleibt immer hinten - er sieht ggf. hinterher nur schöner aus! Einzig durch ein Freischwingsystem für die Toms wird sich der Klang etwas in Richtung besser bewegen, aber nur innerhalb eines sehr begrenzten Rahmens, welcher hauptsächlich durch das Holz der Toms (und deren Verarbeitung) vorgegeben ist. Und mehr Power (besonders bei der Bassdrum) wirst du mit Sicherheit durch diese Massnahmen nicht erreichen.
    Ob sich da die ganze Arbeit und der finanzielle Aufwand rechnet, wage ich zu bezweifeln. Und der Anreiz, ob du überhaupt solch ein Projekt handwerklich schaffen könntest, ist ja auch nicht mehr da, da du dir das ja schon mit dem anderen, umgebauten Set bewiesen hast.
    Aber das ist allein deine eigene Entscheidung, da hättest du hier nicht groß fragen müssen (du willst es ja offentsichtlich, trotz unserer geposteten Bedenken, auf jeden Fall durchziehen).
    Mach doch einfach einen schönen DIY Thread daraus (mit vielen Bildern!), damit hier alle was lernen können (wie enfoliere ich das Set am besten, wie furniere ich das Set am einfachsten, beizen, schleifen, lackieren..........).