Beiträge von Hammu


    Hier hänge ich mich einfach mal dran - habe auch die Big T. Pro und bin bisher begeistert (ca. 3/4 Jahr, nach bisher gespielten Yamaha, DW 4002, 5002, 7002, Sonor 492 Pedalen). Nichts wackelt oder verstellt sich bisher. Besonders die stufenlose Einstellung auf exzentrisch finde ich klasse (und ist, meines Wissens, auch sonst nur bei der DW 9000 zu finden) - ich habe das linke Pedal auf exzentrisch, das Rechte auf symmetrisch eingestellt - läuft so, für mich und meine Füße, absolut rund.
    Ich bin allerdings auch nicht der begnadete heavy Hochgeschwindigkeitstreter, für mich reicht sie allemal. Wer mehr braucht, muß eben mehr bezahlen, obwohl ich bezweifle, dass das Mehr an den teuren Maschinen diesen enormen Aufpreis rechtfertigt - die arbeiten auch alle mit Normbauteilen aus der Industrie - keiner erfindet das Rad jeden Tag neu.
    Das Einzige, was an den "Billig"heimern schade ist, ist die relativ schnelle Produktänderung - während wir hier über die gute Qualität berichten, kann es sein, dass mittlerweile schon ein Nachfolgemodell (unter gleichem Namen) ausgeliefert wird, welches vllt nicht mehr so gut ist. Muß nicht, kann aber. Meine gelieferte Maschine sieht auch ganz anders aus, als die, die ich im Katalog bestellt hatte (und ich wollte sie eigentlich schon zurückschicken, habe sie aber dann glücklicherweise doch erst ausgiebig getestet) - sie hatte eben nur mehr und bessere Features, als das alte Modell - das muß aber nicht immer so sein.
    Lange Rede, kurzer Sinn - alle im Test aufgeführten Punkte kann ich 100% ig bestätigen!

    Wenn ich das richtig sehe, braucht man für dieses Pearl JG-16 das ISS-Ding http://www.thomann.de/de/pearl_is1216s_tomhalter.htm
    Wie kann man dieses "zum Anschrauben an Spannreifen" verstehen? Das Bild ist leider sehr klein, wie genau wird das Teil festgemacht? Oder anders gefragt: geht das Ding an jede x-beliebige Tom (im meinem Fall: 16er PDP BX Standtom) oder ist man auf ne Pearl-spezifische Kesselhardware angewiesen?


    Am oberen Teil sind 2 - 3 Klammern (je nachdem wie groß das Tom ist, für ein 16er sind 3 Klammern vorhanden). Mit diesen klemmt man quasi den Spannreifen des Toms ein, d.h. die Klammern werden über den oberen Teil des Spannreifens gelegt, der untere Teil des I.S.S. (an dem die Klammern verschraubt sind ) wird dann unter den Spannreifen gerückt - nun werden die Klammern zugeschraubt (Vierkantschrauben) und halten den Reifen bombenfest eingeklemmt.. Das I.S.S. System passt eigentlich an jeden handelsüblichen Stahl-Spannreifen (bei Gußreifen muß man wegen der Dicke ausprobieren). An das System wird dann das Tomhalteböckchen (Pearl BT3) angeschraubt, in diesen kommt dann der Fuß des JG 16 Adapters, daher ist ein BT3 Böckchen Pflicht.


    ja, scheint neu bei ebay zu sein. auch andere unterkategorien sind entfallen - völliger blödsinn ... :thumbdown:


    Im Realhandel würde man das vllt als "Massnahmen zur Erhöhung der Verweildauer im Geschäft" bezeichnen. Man soll sich doch gerade alle Angebote anschauen und evtl. an einem hängenbleiben, das man eigentlich nicht kaufen wollte. Kunden, die gezielt an das Regal (in die Kategorie) rennen, um etwas zu kaufen, sind nicht so gerne gesehen. Deshalb stecken doch auch viele Realhändler massig Geld in den (in periodischen Schüben stattfindenden) Umbau ihrer Läden.


    Und den Schnäppchenjägern soll es doch etwas schwerer gemacht werden, das erhöht die Freude, wenn es dann doch mal geklappt hat (auch wenn man dann merkt, dass es doch kein so großes Schnäppchen war - der Weg ist das Ziel :Q )

    FM 1122 AS


    Das ist schon sehr interessant, weil die Box exakt so aussieht, wie unsere Monitore, auf denen groß MusicStore steht - scheint also der gleiche Hersteller zu sein.


    P.S. Sorry, habe mich mit der SM-150A MKII vertan - diese Box (FM 1122 AS) ist eher die, die wir benutzen. Das Anschlußpanel sieht nach genauerem Hinsehen doch etwas anders aus. Ich habe aber die SM-150A MKII mal im Laden getestet, dürfte eigentlich gleich sein (bis auf die Cinch Eingänge und den Switchcraft Ausgang).

    Die Thomann Millenium Pro Hardware ist schon mal nicht schlecht (zumindestens die Dofuma habe ich in Dauerbenutzung). Im Proberraum spiele ich eine Basix HiHat Maschine (die beim Custom dabei war) - die tuts auch voll und ganz. Also so schlecht sind die NoName Teile heute auch nicht mehr - die Mapex wird auch nicht merklich besser sein. Im Live Set habe ich eine uralte TAMA HiHat (Lever Action und irgendwas - keine Ahnung, welche Serie das ist, auf jeden Fall keine IC), die hält auch immer noch.

    Bei einigen kleinen Händlern habe ich aber stark das Gefühl, dass sie auch bei Thomann oder Musikstore bestellen, wenn ich etwas bei denen bestelle (was sowohl Preise als auch Lieferzeiten angeht). Dann kann ich ja auch direkt dort bestellen (und spare mir den Zwischenhandel). Und Beratung findet in den kleinen Läden oft auch eher in der Richtung "haben wir da, das ist super gut" - und alles was nicht im Lager ist, wird einem madig gemacht. Dann bestelle ich doch besser und kann es bei Nichtgefallen anstandslos zurückschicken.
    Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.
    Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber selten sie sind (Yoda).

    Kläre mich mal auf, was ist daran ungewöhnlich?

    Die Beckenhersteller werden eben immer dreister auf der Suche nach neuen Käufern, die unbedingt etwas "Neuartiges" von der Stange haben wollen und bereit sind, dafür eine Menge Kohle auf den Tisch zu legen. Und sowas kommt dabei dann heraus. Dekadent, dekadent.
    Das ist das Gleiche, wie vorgelöcherte Jeans. Keine/r dieser Modegecken hat heute mehr Lust, die Jeans so lange zu tragen, bis die Risse von alleine kommen - also greift ihnen die Textilindustrie helfend unter die Arme - und nicht zu knapp ins Portemonnaie (aber sie haben`s ja auch nicht besser verdient, oder?).

    Ich besaß exakt solch ein Modell (inkl. Pancake, auch ohne Standtom) in glittergrün, allerdings vor gefühlten tausend Jahren. Und schon damals belkam ich keine Ersatzfelle dafür. Es gab nur Remo Ambas (oder die Vorläufer davon) und die passten eben nicht, warum auch immer. Ein Kollege von mir besaß zu der Zeit das gleiche Set mit zwei Hängetoms, aber auch ohne Standtom. Da wir beide keine Lust auf Fellsuche hatten, legten wir zusammen und haben das Set als Doppelbassdrum Set (Ginger Baker stand gerade hoch in Kurs) vertickert. Er kaufte sich ein Billig-Pearl aus Spanplatte, ich dagegen ein Wooding Wood - Drumset (geilklingendes Teil, leider nicht regenfest, wie sich später zeigte), da passten dann auch die Normfelle. Aber ich schweife ab. Fakt ist, dass am Sonor die Normfelle nicht passten - ob metrisch oder nicht.


    Das eine ist ein "Dixie" (war glaub ich der Paiste-Vorläufer!?), das andere ist ein Zildijan (den Rest kann ich noch nicht erkennen), da fehlt aber leider ein kleines Eck,


    LG
    Andi

    Ja, Dixie war eine der günstigeren Serien von Paiste. Schade, das das Zildjian ne Macke hat, aber klingen tuts wahrscheinlich, nach einer Reinigung, immer noch gut. Das Set könnte sich also trotzdem gelohnt haben.

    Eigentlich ein sehr schönes Set, nur leider fehlt das Standtom (und das wird schwer (und teuer) zu bekommen sein). Daher vllt mit der Restaurierung warten, bis man eins bekommen hat, dann kann man wenigstens die Folie einheitlich erneuern. Da so ein Set das erste Set war, was ich hatte, gebe ich zu bedenken, das auch das Wechseln der Felle schwierig wird, da SONOR zur damaligen Zeit metrische Fellmaße hatte, d.h. heutige (zöllige) Normfelle werden nicht passen (gilt übrigens auch für alte PREMIER Sets, wie ich mal leidvoll erfahren mußte). Es gibt aber mittlerweile Firmen, die sich darauf spezialisiert haben (ich habe nur leider keine Adressen), solche Felle in aktueller Qualität herzustellen.


    P.S. Was sind das denn für Becken?

    Beide Drumsets sind vollkommen ausreichend für den Einstieg, wie auch für lange, lange Zeit danach. Ich würde allerdings eher zum Yamaha tendieren (bei gleicher Grundqualität - mehr Trommeln, insgesamt etwas bessere Becken und Transporttaschen im Lieferumfang).

    wie geht das wirklich

    Leute! Lesen hilft!!! Das Teil hat einen 5,5 cm langen Riss längs der
    Rille (steht im Text und ist auch auf dem Bild gemarkert), das ist
    praktisch wertlos, da solche Risse erfahrungsgemäß recht schnell
    weiterreißen (stellt euch vor, mitten im Gig wird von einem Schlag auf
    den nächsten ein Crash aus dem Ride (wenn der äußere Ring abfällt) :Q :Q :Q
    ). Dafür sind fast 90 € erreichte Auktionssumme imo schon mächtig viel.
    Ich habe ehrlicherweise auch überlegt, darauf zu bieten, aber als die
    Auktion 50 € überschritt, habe ich Abstand davon genommen.


    Edith: Sorry, ich dachte, ihr fragtet wegen des recht günstigen Preises für ein K Ride.
    Jetzt ist mir klargeworden, dass es um das generelle Zerschmettern solcher dicken Becken geht (ja, ich weiß, Lesen hilft :) ). Aber selbst das geht recht schnell - ich habe bei einem Festival mal gesehen, wie nach der Veranstaltung (beim Abbau) ein Musiker (war es sogar ein Bassist :Q , ich weiß es nicht mehr) von der Bühne sprang. Dummerweise hatte dort einer der Drummer seine, schon in einer gepolsterten Tasche verpackten, Becken geparkt. Es machte ein häßliches Geräusch und beim Auspacken fand der, schnell herbeigelaufene, Drummer dann auch einige Becken gerissen vor. Danach entbrannte natürlich ein heftiger Streit um unnötiges "von der Bühne springen" und "toller Lagerplatz für Becken", den ich mir aber nicht bis zum Ende anhörte.
    Es muß also nicht immer an brachialer Spielkultur liegen, und Fabrikationsfehler sind auch nicht immer unmöglich. Der Fehler kann schon lange vorliegen, aber der Letzte, der den Schaden dann doch bemerkt hat, ist der Looser.


    ....Vielleicht kommt die Chinaproduktion ja eines Tages tatsächlich nach Deutschland zurück, nämlich deshalb, weil auch hier keine Gewerkschaften mehr existieren und Arbeitsrecht ein Fremdwort ist...

    Lange wird es nicht mehr dauern, fürchte ich (Zwangsarbeit für 1€ die Stunde gibt es ja schon, dafür werden sogar bestehende Vollzeitjobs umgewandelt, in viele kleine Eurojobs - ist zwar offiziell verboten, aber wer kontrolliert das schon?). Und damit sich dann nicht plötzlich doch neue Gewerkschaften bilden, werden jetzt schon mal auf "Deuvel komm raus" Daten und Informationen über die Bundesbürger gesammelt - wer weiss, wozu dass noch gut ist.
    Erschreckende Zukunft - aber Mammon ist alles!

    Diese Roland Daten habe ich natürlich auch gefunden, stehen aber leider keine vergleichbaren Werte wie Schalldruck oder Empfindlichkeit drin (wird schon seinen Grund haben, glaube ich).


    Die SM-150A MKII ist eine gute Box, wir benutzen zwei davon als Bühnenmonitor und sind sehr zufrieden.


    Nein, du braucht keinen expliziten Drum Monitor, eine normale Monitorbox sollte den gesamten Frequenzgang eines E-Drums schon abdecken (extreme Subbässe mal ausser Acht gelassen, da müßte man schon richtig viel investieren).

    Schade, schade! Aber in Köln oder woanders (in der Nähe) wäre es mir auch Recht - Hauptsache man trifft sich mal wieder. Ich habe leider keine passende Location anzubieten.