Beiträge von Hammu

    Die sog. K / Z Hihat wird so von Zildjian vertrieben. Da hat also nicht jemand eine Z und eine K Hihat durcheinander geworfen, dass ist so gewollt.


    .....

    Doch: Zildjian vertreibt diese Kombination auch erst serienmäßig (sozusagen ab Werk), nachdem einige namhafte Drummer sich diese Kombi (in den 80er Jahren) aus zwei HiHat Paaren (Z und K Serie) selbst zusammengestellt haben und dann die Nachfrage von anderen Drummern nach dieser Kombi immer größer wurde.

    Vielleicht könnte man die Diskussion ja eher in die Richtung Unverständnis verschieben. Ich glaube z.B., dass ein schönes Instrument gespielt werden möchte. Ich möchte meine Instrumente mit Leben füllen, viel drauf spielen, sie kennenlernen...mich aber vielleicht auch wieder von ihnen trennen, weil sich meine Spielweise oder Soundvorstellung geändert hat. Man sollte die Dinge für das benutzen, wofür sie gemacht sind. Mir persönlich ist es daher tatsächlich schleierhaft, wie man tolle Snares und Becken lagern kann, obwohl ich nette Menschen kenne, die das tun. Aber verstehen werde ich es wohl nie.


    lg
    max

    Genau meine Meinung: Akzeptieren muß ich es, aber verstehen muß ich es nicht. Ich besitze eigentlich auch nur dass, was ich auch wirklich bespiele. Ab und zu ertappe ich mich allerdings auch dabei, schon wieder das reine Sammeln und Horten anzufangen (ist bei mir aber nicht unendlich, weil zu wenig Lagerplatz - Briefmarkensammler haben es da einfacher), dann zwinge ich mich regelrecht dazu, alles Überflüssige wieder zu verkaufen - somit kommt dann doch alles wieder in den Kreislauf.
    Was mir allerdings zu teuer erscheint, kaufe ich erst garnicht - so gut kann z.B. kein Becken der Welt sein, dass ich dafür 300 € oder mehr ausgebe. Auch alte, überteuerte Drumsets törnen mich nicht an, denn die Hersteller haben früher auch nur mit Wasser gekocht und nicht alles, was alt ist, ist auch automatisch gut (obwohl man beim Lesen mancher Diskussionen hier im Forum schon mal den Eindruck kriegen könnte, nur was mindestens 20 Jahre alt ist, ist es überhaupt wert, gespielt zu werden :Q ).
    Stress oder Neid auf Sammler (ob sie nun Drums spielen oder nicht) baut sich daher bei mir erst garnicht auf, eher etwas Mitleid mit dem Käufer, der so dermaßen übers Ohr gehauen wurde - nur weil er dieses eine Teil unbedingt haben wollte. Sammelleidenschaft ist mittlerweile auch eine anerkannte Krankheit (Stichwort: Messies).

    Meine "Millenium Pro" läuft nach wie vor einwandfrei. Für 99 € war es ein guter Einstieg, ich habe es bis jetzt nicht bereut. Du kannst daran sogar einstellen, ob das Kettenblatt symetrisch oder asymetrisch laufen soll und das stufenlos feinjustierbar (was sonst erst bei einer DW 9000 möglich ist).
    Bei einer gebrauchten Marken-Maschine ist das so eine Sache (wie bei Gebrauchtwagen) - du kannst Glück haben und sie läuft noch ordentlich, oder sie ist ausgelutscht und trägt den Markennamen nur noch zur Zierde. Man weiß nie, wer und wie jemand darauf gespielt hat.
    Bei einer neuen Maschine hast du 1. 30 Tage Rückgaberecht, 2. 2 Jahre Garantie. Auch bei richtig teuren Maschinen geht öfter was kaputt (s. Threads über Iron Cobra und DW).

    Kopfhörerausgang des DD 506 per Kabel mit dem Line-Input des PCs verbinden. Im Soundkartenmanager "Aufnahmequelle Line" anklicken", im Aufnahmeprogramm einpegeln, fertig! Müßte jedenfalls so funktionieren wie bei jeder externen Klangquelle, die ich mit dem PC verbinde.

    Nicht ganz. "Psychoakustik" beschreibt einige Phänomene des menschlichen Hörverhaltens wie z.B. den Doppler und den Residualeffekt (Grundtonnachbildung) oder die Gehörermüdung....
    jajaja...ich bin schon wieder still :)


    Schade, das der Begriff schon belegt ist, hätte eigentlich gut gepasst - und ich fühlte mich schon so "sprach" innovativ. Sei`s drum.
    Dann nennen wir es doch einfach "Des Kaisers neue Kleider" - Syndrom :Q .

    Zitat

    Nein. Ich hab genug Vertrauen in die Naturgesetze um mir auch ohne
    Feldversuch im Kopf herzuleiten, dass es bei 2 Meter XLR Leitungen in
    Niederfrequenzbereich keine hörbaren Unterschiede gibt. Von mir aus ist
    da ja irgendwas messbar, aber messbar =/= hörbar.

    Klar chris beam, ich sag ja auch nichts gegen anständige und gut verarbeitete Kabel. Aber solche Preise und dann den Kabeln auch noch einen so extrem klangverbessernden Effekt anzuhängen, dass ist für mich fast schon Betrug.

    Ich bin nun auch kein HiHi Freak. Trotzdem konnte ich mich bei meinem Schwager, der genau solche Kabel besitzt, von der Qualität derselben im A-B Vergleich überzeugen. Ich habe dort wirklich einen absoluten Unterschied gehört, im Vergleich zu den alten Kabeln, die auch schon 500 €/m kosteten. Das Fatale an diesen teueren Kabeln (oder allgemein an diesen teuren Komponenten) ist, dass sie nur in der exakten Abstimmung zueinander so gut klingen, in einer anderen Kombination (also anderer Amp oder CD Player, etc.) können diese Kabel auch schrottig, bzw. nicht besser als andere klingen - dann hat man sie teuer bezahlt und nichts davon gehabt. Wir reden hier aber über eine HiFi Kombination (CD-Player, Plattenspieler, Röhren Amp und Röhrenvorstufe, Boxen und den entsprechenden Verbindungskabeln (auch spezieller Netzkabel!!) jenseits der 20000 €!! und nicht über eine normale, handelsübliche 08/15 Stereoanlage. da würde man natürlich keinen Unterschied hören.
    Mir wäre der HiFi-Klang nicht wichtig genug (ich hätte auch garnicht die Zeit und Muße diesen zu genießen), um soviel Geld da reinzupushen. Aber der Klangunterschied ist nun mal einfach da. Ich denke, dass liegt auch weniger am esoterischen, sondern eher an der Legierung bzw. an deren Reinheit (und Aufbau) des Kabels. Goldkontakte an Steckern haben ja auch schon mal einen (messbar) wesentlich geringeren Widerstand als herkömmliche Steckkontakte - und verbessern dadurch den Gesamtklang. Bei einem ordentliche Gitarrenkabel mißt man auch weniger Kapazität als an einem Billigen - das Teuere läßt die Gitarre viel brillianter klingen, dämpft also weniger die Höhen ab, usw. Solche Reinheit und der ordentliche Aufbau eines Kabels kostet nun mal mehr Geld (oft sind es ja auch keine Massenprodukte, sondern Sonderanfertigungen, was den Preis eben noch ein mal steigen läßt). Wieviel Geld man dafür nun bereit ist zu zahlen, muß jeder selbst für sich entscheiden.
    Übrigens behaupten nichtdrummende Menschen auch, jede Trommel würde nur Bumm machen und jedes Becken nur Ping und Wusch (unabhängig vom Material). Und sie wundern sich, dass es Leute gibt, die soviel Geld für ein Nobel Drumset (ab 3000 € aufwärts) ausgeben, wo es doch ein 200 € Set auch tun würde.
    Jedem Tierchen sein Plaisierchen!
    Betrug sehe ich da allerdings nicht.

    Hallo zusammen!


    ich bin wirklich begeistert, was ihr da so auf die Beine stellt!! V.a. wenn man mal bedenkt, dass Roland & Co. mit den selben mitteln arbeiten wie ihr. Wenn man mal die Kennlinien der Roland Pads mit denen der selbstgebauten vergleicht fragt man sich schon, wieso die Dinger so teuer sind.
    Ich hätte immer gedacht, dass Roland & Co. die Piezos gezielter aus den Portfolios der Hersteller auswählen (also nach Elektrizitätskonst., Frequenzkonst., Kopplungsfaktor, ...) Aber da hab ich mich dann wohl getäuscht, wenn ich eure Ergebnisse sehe und lese.


    ....

    Drummer sind einfach zu neugierig und schrauben alles auf :Q . Und viele sind auch basteltechnisch gut am Start.
    Das hat Roland aber auch schon gemerkt und verkauft die Cushions (diese kleinen Pyramiden) nur noch gegen Angabe der Roland Drumset Seriennummern (so habe ich es hier jedenfalls gelesen). Die retten jetzt, was noch zu retten ist, Pfründe werden abgesichert. Aber jahrelang haben sie (und auch schon Simmons, Dynacord, DDT etc.) Wucher bei ihren Verkaufspreisen betrieben.
    Schon in den 80er Jahren habe ich eine Simmons Trommel aufgeschraubt - da war nichts drin - der Piezo war mit Heißkleber einfach auf die Holzschlagplatte geklebt. Von aussen war das Ganze mit Hartgummi bezogen. Das Teuerste war daran die eigens für Simmons hergestellte sechseckige Simmons - typische Trommelschale aus Kunsstoff.

    Gleiche Klasse? 8|
    Hab ich da was verpasst? ^^


    Also könnte ein Export auch bei den Sets (um die 800€ - 1500€) mithalten (Von Qualität, Sound etc.) mit richtigen Fellen etc.?
    Jo, hab ca. 350€ miteingerechnet

    Das ist schwierig zu beantworten, ein klares jein. Wenn du momentan schon ein ordentliches Set hast, lohnt es sich nicht, auf ein Export oder Superstar umzusteigen, dann würde ich sparen und gleich in die Oberklasse einsteigen. Ist dein jetziges Set allerdings klanglicher Schrott, wäre es eine Überlegung wert, wobei ich als Sparfuchs, dann eher ein Basix Custom dem Superstar (und auch dem Export) immer vorziehen würde. Das kostet immerhin "nur" 599 € und ist aus reiner Birke (wenn das denn als klangbeeinflußend gesehen werden sollte - ich finde die Felle haben da wesentlich mehr Einfluß auf die Klangunterschiede). Gussreifen sind auch nicht automatisch gut für den Klang eines Sets, auch wenn dieses Gerücht sich hartnäckig hält (manche Sets klingen auch damit nicht besser). Wichtiger ist da schon die saubere Verarbeitung, und die ist heute auch in der Mittelklasse (Export, Basix Custom, Superstar, PDP FX, Sonor 2005) gegeben.

    Bin eigentlich auf der Suche nach einem Tama Superstar...bin aber dann auf dieses Pearl Export ELX gestoßen...da es immer heißt, "perfekt für einsteiger" und so, wollte ich mal fragen ob man das auch als "fortgeschrittener" mit bisschen mehr ansprüchen gebrauchen kann :D (Becken würden dann durch Anatolian ersetzt, und die Felle durch Remo)


    http://cgi.ebay.de/Peral-ELX-D…ZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

    Liegt in der gleichen Klasse wie das heutige Tama Superstar (die ganz Alten aus den 80ern gehörten zur Oberklasse), warum also nicht. Für den Anfang reichen auch locker die Sabian XS Becken, die dabei sind. Aber freu dich nicht zu früh, das Set wird noch im Preis steigen (google sicherheitshalber mal nach den aktuellen Neupreisen, damit du bei der Auktion nicht zuviel bietest!!), läuft ja noch 3 Tage. 300€ wäre sicherlich noch ein recht guter Preis.

    ....


    auch die Frage Pillo ( aber es ist scheißegal wo man das loch macht oder? ich würds gern in die mitte meines felles machen.....)
    ist ganz interressant


    gruß und dank,
    chip

    Nähere Erklärung zum Post von BuddyRoach:


    Wenn du das Loch in die Mitte machst, kannst du es auch gleich ganz weglassen. Das Resofell schwingt ja angeregt durch die Bewegung der Luftsäule im Inneren der Bassdrum beim Tritt aufs Schlagfell. Ist nun das Loch aber in der Mitte des Resofells, kann sie dort ungehindert austreten, ohne das Resofell anzuregen (da ja in der Mitte nichts ist, was die Luftsäule zurück an das Schlagfell geben kann), der Sound ist knochentrocken, ohne Fülle (war sehr belebt in den 70er Jahren, scheußlich!). Sitzt nun aber das Loch seitlich, wird das Resofell fast voll zum Schwingen gebracht und nur die überflüssige Luft kann am seitlichen Loch austreten (daher wird der Sound etwas trockener (je kleiner das Loch, desto weniger trocken) gegenüber einem völlig geschlossenem Fell).


    Ansonsten klappt das hier wirklich gut (habe ich schon oft gemacht), sauber und schnell:


    Zitat

    Es gab mal einen interessanten Link zu youtube, in dem gezeigt wurde,
    wie man mit einer auf einer Herdplatte erhitzten Konservendose ein Loch
    ins Reso schmilzt.


    ....

    Wir ham im Verein auch welche von Remo, also wirklich berauschend sind sie net aber eben super transportabel und sonst auch net sooooo schlecht.

    Etwas OffTopic: Rototoms klingen immer sehr bescheiden, egal von welchem Hersteller. Rototoms sind auch wieder so eine Modewelle aus den 80ern, die über die jungen Drummer herschwappt, die diese Teile noch nicht kennen und hassen gelernt haben. Ich hatte mal ein Drumset aus Bass/Snare Drum und 6,8,10,12,14,16 Remotoms - über PA recht guter Klang, hinter dem Schlagzeug allerdings sehr,sehr unbefriedigend - aber eben leicht zu transportieren. Als Effekt Drums in kleinen Größen (6,8,10) gerade noch vertretbar, ähnlich wie Octobans, ansonsten überflüssig.


    @ Locke: Ich würde mir die Teile (Classic Cantabile, Kirstein)
    einfach mal bestellen und direkt versuchen, die Felle zu wechseln und
    dann antesten - dann wüßte ich, ob die gut oder schlecht verarbeitet
    sind. Optisch sehen sie jedenfalls exakt aus wie die Originale (auch
    vom Aufbau, Halterung, etc.). Bei Nichtgefallen kann man sie ja immer
    noch zurückschicken.

    Übertrieben ist es mit Sicherheit nicht, billigere Sets sind meistens unbrauchbar. Ein gutklingendes, ordentliches Set ohne Schnörkel und Hype, aber mit allem was man so braucht. Der Preis ist in Ordnung, aber du brauchst auch noch Becken - denk dran.
    Mit Joey Castillo hat es allerdings wirklich nichts zu tun, aber das ist ja auch völlig unwichtig - dir muß es gefallen, sowohl vom Sound, als auch von der Optik.
    Für weitergehende Infos (auch über Becken) benutze einfach die Suche - da hast du einige Tage dran zu lesen :Q .

    Ich hab jetzt echt nochmal gruendlich drueber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es weder Sinn macht, mir nur nen halbwegs gutes In-Ear oder PA zu kaufen, dass mir dann mit ner Band in einem Jahr schon wieder zu schlecht ist. Genausowenig die Mikros. Ich denke ich werd mich einfach damit anfreunden muessen, dass das Teil so klingt.


    Was kriegt man denn sonst mit einem einzige Overheadmikro hin? Reicht das zum Ueben schon oder ist es dann doch rausgeschmissenes Geld, weil es zu schlecht klingt?

    Warum denn überhaupt das Set abnehmen zum Üben? Stell dir ne kleine Stereoanlage (auch das Angebot von Thomann reicht völlig aus) in den Proberraum (bei mir tut`s sogar ein Ghettoblaster), leg die Musik ein und spiele dazu. Dieser ganze elektronische Firlefanz entfernt dich doch immer weiter von deinem Akustik-Set. Wenn dir von diesem der Sound nicht gefällt, mache Nägel mit Köpfen und hole dir ein gutes Elektronik Set (Roland, Yamaha etc. - klingt wie im Studio, ist aber seelenlos, weil viele kleine Nuancen im Spiel (auch heute noch wg der Beschränktheit der Trigger) einfach untergehen). Wegen deines Tinitus würde ich mir Alpine Stöpsel ins Ohr tun, die geben noch fast den ganzen Frequenzgang wieder, nur eben viel leiser.

    Also ich habe ja die dünnen Evans Patches.


    Ich habe versucht einen davon abzumachen, was aber nocht so leicht geht, da die stark kleben!


    Klingt wie Kride schon gesagt sehr sehr nah am natursound, und verfälscht nüchts!

    Leider bringen die Evansteile garnichts, die sind schneller durchgewetzt, als man gucken kann. Das merkt man leider erst, wenn irgendwann der Schlegel im restlichen Kleber hängenbleibt. Selbst bei meiner recht moderaten Spielweise waren die zu schnell durch, und viel billiger als die Falams sind die auch nicht.

    schon gemerkt, dass Du auf einen 6 Jahre alten Post antwortest.....?


    ;)

    Jau, da hast du recht, war noch zu früh heute. Ich glaube aber, mein Post ist nicht sinnlos, da er einfach zeitlos ist. Auch heute gibt es noch die Player und die Nagler - das wird sich nie ändern.


    ........


    Anderes Thema: Kommt mir das nur so vor, oder ist das Forum in den letzten Tagen deutlich leerer? Die Hardcore- Forenfreaks sind zwar alle da, aber sonst kam mir die Nutzeranzahl deutlich größer vor!? Sind noch so viele Leute abgeschreckt? Wie wäre es mit einer Rundmail "Forum läuft wieder" oder so?


    <>< Daniel

    Ach das ist garnicht so schlimm. Wer was zu sagen/fragen hat, wird es auch weiterhin tun - der Rest kann ruhig weiterschlafen. Dann braucht man nicht soviel Blödsinn zu lesen, hehe :Q .