Beiträge von Hammu

    Nur zur Ergänzug: Für Doppelbass gibt es auch spezielle breitere Falam Slams. Da spart man sich die Bastelei!


    Bin im übrigen auch ein begeisterter Falam Slam-Benutzer


    Gruß - Kai

    Der Falam Slam den ich benutze (so ein Gelber, sieht aus wie gewebt, von Remo, ca. 8 - 10cm groß) ist zwar für eine Einzelfussmaschine gedacht, reicht aber bei etwas seitlichem Aufkleben aufs Fell auch für beide Schlegel meiner DFM - auch ganz ohne Bastelei und Aufpreis.
    Ich empfinde den Klick der Bassdrum aus Drummerposition mit Slam auch lauter, als ohne Slam - irgendwie schöner/klarer.


    Und noch etwas OffTopic: Hat euch eigentlich schon mal jemand gesagt, dass eine Bassdrum gespielt wird und nicht genagelt? Da man den Schlegel eigentlich nach jedem Schlag sofort vom Fell nimmt (Ausnahmen aus klanglichen Gründen bestätigen die Regel), kann das Fell doch frei schwingen und kann eigentlich garnicht reißen (Was schwingt, das bricht nicht - alte Statikerregel). Eine Delle in einem Fell "verewigen" kann man auch nur. wenn man mit brachialer Gewalt den Stick/Schlegel ins Fell drückt und dieses garnicht erst schwingen läßt (dementsprechend abgewürgt klingt dann aber auch der Drumsound). Da würde ich statt FalamSlam kaufen , lieber mal meine Schlag/Tritttechnik unter die Lupe nehmen - ist unter dem Strich wesentlich billiger.
    Und mit Oel hat der Fellverschleiß auch nichts zu tun - Pinstripes enthalten gar kein Oel und die blauen Evansfelle mit Oel inside gibt es nicht mehr (jedenfalls nicht sehr verbreitet).

    Unsere Band benutzt schon seit Jahren den Vorgänger diesen Gerätes (mit 12 Mikrofonkanälen) und wir sind immer noch zufrieden. Auch wenn wir mittlerweile aktive Boxen haben, reichte die eingebaute Endstufe immer locker für kleine Clubs aus. Das Rauschen hält sich in absolut niedrigen Grenzen und der Halleffekt reicht live für den Gesang (wobei in unserem Gerät noch ein Analog Echo eingebaut ist).

    Sonor Champion für 150,- weggegangen und ich Trottel hab gestern die Kiste nicht angemacht. :wacko:


    Da sag mal einer es gibt keine Schnäppchen mehr bei Ebay!

    Tröste dich, so wie ich das sehe, hat das Teil nicht die typischen Sonor Böckchen, sondern diese alten Pearl Nachbauten. D.h. es ist eher aus der Sonor/Hohner Aera und die Sets hießen zwar Champion (das International hinter dem Namen ist ein weiteres Indiz dafür), hatten aber mit dem alten Sonor Champion nichts gemein, schon garnicht den Klang. Da hat wieder ein Verkäufer auf den guten Ruf von Sonor gebaut und das ist ihm glücklicherweise vermiest worden. So hat wenigstens, so hoffe ich, ein Anfänger ein robustes, wenn auch nicht kultiges, Set zum günstigen Preis ergattert. Wenn es doch ein Sammler war, wird er sich jetzt irgendwohin treten :D .

    Wenn man unbedingt exakt den Drum-Sound einer CD erreichen will, gibt es nur die Möglichkeit eines guten E-Drumsets (z.B. Roland TD12). Da sind die Sounds so, wie von der CD bekannt (stark bearbeitet und verfremdet). Ansonsten: alle Trommeln mit Mikros abnehmen, Kompressoren und Gates verwenden (da ist es dann fast schon egal, welche Felle man benutzt - solange sie nur intakt sind), Lautstärke abmischen und nur über Kopfhörer üben :).
    Alte Sonor 1000/2000er Sets klingen imo nicht hohl, sondern pappig - also völlig tonlos (vllt empfindet das manch einer als hohlklingend).

    diese vorgehensweise praktizierst du? du hast ernsthaft ein talkback am start und jemand flüstert dir " mach ma mehr höhen" ins ohr? nicht wirklich, oder?

    Ich nicht, aber ich denke, das wäre zumindestens möglich.
    Ich brauche meine Mimik auch eher nur für meinen eigenen Monitor, um die anderen nicht mit meiner Bassdrum und Snare auf dem Monitorweg (leider haben wir nur einen davon in der eigenen Anlage) zu nerven. Aber ich habe es auch schon öfter über Fremd-PAs so benutzt, und die Mischer waren eigentlich ganz angetan davon, das Drumset nicht selbst mischen zu müssen. Womit wir wieder bei der, von dir erwähnten, Schuldzuweisung wären. Ich glaube Tonis sind noch fauler, als Drummer :D .

    ... ja neh is' klar ... du erstellst auf der Bühne eine Stereomischung der Mikrofone ... vor allem weil der Drummer sein Signal vorn aus der PA so gut hören und nach Raumgegebenheit einstellen kann. ... *kopschüttel* ... wozu dann FOH?

    Quatsch, die Mischung des Drumsets (und des Klanges) muß man natürlich
    in einer stillen Stunde mal im Proberraum für sich einstellen. Da
    zumindestens die Bassdrum und Snare Mikros recht nah am Set stehen,
    wird das Signal nicht oder nur unerheblich vom umgebenden Raum
    abhängen. Im übrigen gibt es ja auch noch die Möglichkeit des
    Talkbacks, bei der der Toni dem Drummer immer noch sagen kann, er möge
    vllt etwas mehr Bass oder Höhen oder was auch immer im Klang verändern
    (falls es im Gesamtraumklang nicht passt).
    Aber wie gesagt, es ist nur eine der vielen Möglichkeiten und nicht die Alleinseligmachende. Jeder wie er mag.

    ... und wie gelangen seine 4 Mikro-Signale zum FOH?

    Habe ich doch beschrieben: über die zwei Main Outputs geht das Stereo Signal der Drums auf den FOH Mixer, d.h. den Klang seiner Drum Mikes (und das Lautstärkeverhältnis untereinander) muß er schon selber einstellen - am FOH Mixer kann das Set nur lauter/leiser gemacht werden (das ist aber vielen Drummern lieber so, so hat man immer den gleichen Sound - unabhängig vom Mischpult und vom (eventuell unfähigen) Tontechniker). Von diesem FOH kommt nun ein Monitor Signal (von den Instrumenten der Kollegen) zu seinem Mischpult zurück, welches er aber natürlich nicht wieder auf die Main Outputs legt!!, sondern über den Aux (Monitor) Regler in diesem Kanal auf den Aux Output legt, wie auch seine Drumsignale!! Diese gemischte Aux Signal gibt er auf den Input seines InEarMonitor Verstärkers.
    Aber viele Wege führen nach Rom - und jeder kann natürlich seinen Eigenen nehmen.

    Oder ganz einfach einen kleinen Submixer mit vier Mono Mikrokanäle (eben für deine 4 Mikros), ein Line Input für das Monitorsignal das vom FOH Mischpult kommt (damit du auch die anderen Musiker hörst), zwei Main Ausgänge (durch die deine Drum-Signale ins Hauptmischpult gelangen) und ein Monitor (Aux) Weg in jedem Kanal deines Submixers (über die du dann deine eigene Mischung von Monitorsignal und Drummikros machen kannst). Über den Monitor(Aux) Output gehst du dann eben in deinen Kopfhörer (InEar Monitor) verstärker.

    Sorry, aber was nutzt mir das, wenn ich weiß, was meine "Heroes" spielen, wenn ich kein Geld und/oder ich nicht weiß, wie man diese Teile bedient. Mein Drumspiel wird keinen Deut besser, wenn ich mir z.B. die SupaDupaExtra Snare meines Idols kaufe und garnicht weiß, wie man dessen Sound damit erzeugt - nur Draufhauen reicht da nicht, auch nicht bei Top-Teilen.
    Rausgeschmissenes Geld, diese Zeitschrift - könnte man sich besser ein neues Fell für die Snare spendieren oder eine Unterrichtsstunde.
    Reicht vllt zum Träumen, aber sonst? Und wer bestimmt eigentlich, welche Drummer Drum-Heroes sind?

    Zitat

    Original von restless
    naja in der Schule oder bei Schulmessen muss der Drummer auch in riesigen Hallen noch leise spielen aber da gehts ja um was anderes. wenn 2 Gitarren und ein Bass gut aufgedreht sind und noch Gesang dazu wirds ja relativ laut und bei einem Konzert will man die Musik ja auch ein bisschen spüren oder nicht?


    ....


    LG


    Wenn eure Gitarristen ihre 65 Watt wirklich richtig aufdrehen und ihr danach den Rest lautstärkemäßig anpasst, bleibt sowieso keiner (oder besser nur die Gehörgeschädigten) im Raum. Sicher soll man Rockmusik fühlen, aber im Bauch (dafür ist der Bass und die Bassdrum (von dieser aber eigentlich auch nur der Kick - sonst dröhnt es) zuständig) und nicht im Ohr.
    Am besten, ihr richtet alles nach der Gesangslautstärke aus (auch die Drums!), denn die kann man nicht weiter aufdrehen, wie es beliebt (s. Rückkopplung).


    Also nur Gesang, akustische Gitarre, Saxophon und Bassdrum (ja, die klingt auch über 15"er wirklich gut, wenn man nicht gerade den vollen Bass reindreht - wichtig ist eigentlich nur der Kick, damit man die Bassdrum überhaupt vom Bass unterscheiden kann) abnehmen.

    Zitat

    Original von swoti
    Danke jayjay,
    vielleicht hab ich ja Glück und irgendwer kaufts mir als set ab. Hast Recht das es sonst viel mehr Arbeit ist. Ich hab schon gehofft so um die 1400 für alles zusammen zu bekommen...
    Gibts denn eine Alternative zu ebay um das alles zu verkaufen?


    Die Kleinanzeigen hier?!

    Zitat

    Original von donstevano
    ...


    Hammu:
    .... Trotzdem empfinde ich auch in der Situation kleinere Trommeln allgemein als durchsetzungsfähiger - die größeren wummern eher und matschen vornehmlich alles zu. Und wie gesagt gibt es da ja auch mein eigenes Set bei dem ich den Unterschied von 14er zu 16er Standtom täglich wahrnehme. Er ist zwar nicht wirklich gravierend aber er ist da. Ich habe auch mal meinen Gitarristen gebeten die Toms meines Sets abwechselnd anzuspielen während ich mich vom Set entfernt habe. Also meine Meinung ist gebildet.


    Da muß ich dir allerdings auch recht geben. Die 16er hat zwar akustisch mehr Wumms (also Lautstärke), aber eigentlich nur in den Tiefen. Die doppeln sich dann in kleinen Locations meist mit den Frequenzen des E-Basses und ergeben so eben ein schwammiges Klangbild, in dem man den Tomklang nicht mehr so gut dem Drumset zuordnen kann. Die "Tiefen" eines 14ers heben sich dagegen von denen eines Basses (meistens, sehr abhängig vom verwendeten E-Bassklanges und der Örtlichkeit) recht deutlich ab. Durch das Mehr an Höhen bzw. dem höheren Grundklang sind kleine Toms eben auch, im Gesamtklangbild der Band, besser ortbar.


    Nur zur weiteren Erklärung des, von Seppel, beschreibenen Effektes:


    In einem kleinen Club, wo nur die Bassdrum (und die eigentlich auch nur für den lauteren Kick, der sich schön vom E-Bass absetzt) abgenommen wird, stimmt das zu 100%, da hier der Bühnenklang bis in die letzte Reihe des Dämmmaterials (Publikum :D) dringt und größere Trommeln (entsprechende Bearbeitung vorrausgesetzt) eben einen höheren Output (bei gleichzeitig tieferem Klang) haben. In größeren Räumlichkeiten (und darauf bezieht sich Donstevano mit seinem Hinweis auf diverse FOH Jobs) relativiert sich das Ganze. Hinter dem Set wird man die Größe der Toms schon spüren, zum Publikum hin wird man allerdings die Drums nur über die PA hören. Da größere Toms schwerer abzunehmen sind (wegen des Schalldruckes und der, oft bei sehr tiefen Tönen vorhandenen, Schwammigkeit des Tones) werden sie schon von vorne herein über diverse Klang und Dynamikfilter geschickt, um überhaupt noch eine Ortbarkeit und Durchsetzungskraft gegenüber den anderen basslastigen Soundquellen - E-Bass und besonders Keyboards) zu erreichen. Das ist natürlich mit kleineren Durchmessern besser zu erreichen, da diese in einem ganz anderen Frequenzbereich (eher untere Mitten) arbeiten, als großflächige Trommeln. Da mit der intensiven Klangbearbeitung am Mixer natürlich Lautstärkeverluste (da man ja z.B. die Bässe der Trommeln eben wg oben genannter Schwammigkeit etwas rausdreht) einher gehen, muß man diese dann mit der Lautstärkeregelung wieder etwas ausgleichen (daher die, von Donstefano beobachtete, Reglerstellung).
    Fakt ist imo (auch wenn ich sie nicht so sehr mag und auch nicht spiele - eben weil ich nicht den (phsischen) Wumms in den Muckies habe, die solche eigentlich Trommeln brauchen):
    im rein akustischen Anwendungsbereich sind große (und großvolumige) Trommeln fetter und lauter - im PA unterstützten Bereich eher hinderlich (zumindestens für den Tonkutscher :D).


    Das ist auch alles Physik und ich hasse Physik!!!) :evil: :D

    Das Teil, wo du das obere HiHat Becken einspannst. Das Fachchinesisch wirst du recht schnell lernen, wenn du hier eifrig mitliest.
    Die Idee von Nils ist echt nicht schlecht, dass Gewinde auf Höhe des Beckens mit Gewebeband abzukleben. Hilft bei durchgehendem Gewinde billiger Clutches immens.

    Nein, davon gibt es keine Keyholes, jedenfalls nicht bei normalem Spiel, es ist sogar besser für das Topbecken, wenn es nicht so fest eingespannt ist (gleiches gilt auch für alle anderen Becken - nie zu fest einspannen!). Es gibt darüberhinaus auch (ich glaube bei Mapex HiHat-Maschinen) solche einseitig abgerundeten Becken"filze" aus Gummi, damit die Becken freier schwingen können (sehen dann an der Maschine aus, wie ein Diabolo mit Becken dazwischen).

    Hallo, ich brauche mal Tipps für die Mikrofonierung einer Rahmentrommel (Schamanentrommel) ohne inneres Haltekreuz. Das Mikrofon sollte schon irgendwie an der Trommel befestigt sein, damit man sich auch mal bewegen kann.
    Wie eliminiere ich dann die Neben/Handgeräusche?
    Welche Mikros kann ich am ehesten verwenden?
    Gibt es irgendetwas zu beachten?