Beiträge von Hammu

    RMV ist eine brasilianische Firma, die sich leider hier nicht durchsetzen konnte (Firma hatte auch interne Probleme).
    Das Set klingt aber recht gut, maximal bis 350 € (kommen ja noch Versandkosten dazu und Hardware) würde ich mitbieten, alles was drüber ist lohnt imo nicht. Für knapp 500 € gibt es überall ein Basix Custom Set nagelneu, komplett mit Hardware(meist Versandkostenfrei).

    Zitat

    Original von Aquintius
    Pearl Vari-Pitch


    Ziemlich selten,aber überteuert.Nicht der beste Zustand,und die passende Snare fehlt.Dennoch würde ich gerne auf dieser 70er Jahre-Modeerscheinung spielen :)


    Tu es dir nicht an! Optisch zwar originell, aber klanglich nur Brech...
    Ich habe damals damit geliebäugelt (ich spielte ein Set nur aus Rototoms von 8 - 16" und die waren live einfach zu leise). Als ich es im Laden antestete, habe ich sofort vom Kauf Abstand genommen (sie waren zwar lauter als meine Rotos, aber dadurch auch knallhart und kurz im Klang), meine Rotos verkauft und mir ein Sonor Phonic gekauft.
    Nicht alles von damals ist toll und kaufenswert. Hat, glaube ich, schon seinen Grund, dass es sich nicht durchgesetzt hat.

    Der Preis geht knapp in Ordnung, neu kosten die ab 96 € aufwärts. Aber in der Auktion steht ja was von "oder Preis vorschlagen". Einfach mal versuchen, kostet doch nichts.
    Achso, ich hatte die Teile mal in 14". Klangen recht gut, mir jedoch etwas zu "scharf" (Bite - wie der Name schon sagt). Klangen aber eben tendenziell wirklich wie andere HiHats mit Wellenschliff (Soundedge, Mastersound, Raker) auch.
    13"er werden eben noch etwas höhenbetonter klingen.

    Da schließe ich mich an, die Erfahrung habe ich auch schon mehrfach gemacht. Leider verzerren die üblichen Proberräume den Klang der Drums (ganz besonders von Bassdrums). Seltsamerweise setzen sich oft die billigen Bassdrums mit wenig Bass, aber viel Klick im Proberraum (hörmäßig hinter dem Set) besser durch. Wahrschein auch, weil die Räume oft klein und gut gedämpft sind.
    Beim Kauf habe ich deshalb auch immer jemand anderes spielen lassen, um auch einen Eindruck von dem Klang vor dem Set zu bekommen.
    Aber im Proberraum wird es immer auf einen Kompromiss herauslaufen.


    Zum Set: das lohnt sich allein schon wegen der Becken - kaufen!


    Edit:
    Hi, Frühaufsteher! Sehe gerade, dass du schneller warst als mein Post.
    Herzlichen Glückwunsch, sieht geil aus. Nur mit den 14" Crashes wirst du auf lange Sicht bei deiner Musik nicht glücklich werden (wg. Größe). Solltest du mal eins verkaufen wollen :D, für nen guten Kurs wäre ich interessiert.
    Aber ich galube, insgesamt gesehen ist dein Beckenproblem jetzt gelöst, oder?


    Zum Putzen siehe "Zitronen-Thread".

    Das SONOR und das TAMA Starclassic sind beides hochwertige Schlagzeuge. Das TAMA ist moderner, das SONOR eben Vintage. Gut klingen tun beide.
    Ich würde auch das SONOR vorziehen, weil mir die Optik besser gefällt. Und es ist bei imo gleicher Qualität preiswerter. Vorausgesetzt beide sind technisch einwandfrei i.O.

    Deswegen sind Neubecken ja so teuer, weil man sich die Garantie miterkauft. Ich habe aber, Toi,Toi,Toi, noch keine schlechten Erfahrungen beim Gebrauchtkauf gemacht (jedenfalls was die Haltbarkeit angeht) und Nichtgefallen ist auch bei einem Händlerkauf nicht mit abgesichert (ausser bei Versand, da sind es ca. 30 Tage (s.z.B. Thomann) Rückgaberecht

    Zitat

    Weißt was, spar mal auf 500,- wenn es geht, dann kannste gebraucht schon was sehr vernünftiges schießen.


    Das Problem bleibt aber das Gleiche - auch wenn er 500 € zur Verfügung hat, weiß er ja nicht für welche Becken er das Geld ausgeben soll.
    Im Übrigen haben Becken solch einen hohen Preisverfall, dass ich persönlich nur noch gebrauchte Becken kaufe.
    Und so wie ich den Anfangspost verstanden habe, hat er ja noch garkeine Becken, d.h. er müßte solange ohne Becken üben, bis er die 500 € beisammen hat.
    Dann lieber ein paar günstige Einsteigerbecken oder noch günstigere Gebrauchte und dann sparen für den Zeitpunkt, wo er sich besser auskennt mit Becken und sich vor allem vllt schon gewisse Vorlieben herauskristallisiert haben.
    Die Sabian XS kämen seiner jetztigen Klangbeschreibung schon ziemlich nah.
    Samataya, Troy, Zultan oder auch Stagg DH sind allerdings auch nicht zu verachten und würden ihn recht preiswert an den Klang von B20er Bronze heranführen.


    Schau mal, gerade hier will einer Samatayas verkaufen:


    http://www.drummerforum.de/for…?postid=532288#post532288


    Hört sich eher nach B8 oder B10/12 der Mittel-Klasse (Paiste Alpha, Meinl Amun, Meinl B8/10, wenn es alt sein darf auch Meinl Profile) an. B20 Bronze klingt wärmer und tiefer im Grundsound. Aber: Versuch macht kluch :D

    Zitat

    Original von chesterhead
    Misch lieber Wasserstoffperoxid und Schwefelsäure 1:1 und lass das Becken 72 Std darin liegen. DAS ist wirklich stark genug. :rolleyes:


    Achtung, an alle, die die Ironie hier nicht sehen!! Nicht nachmachen - ich meine, ihr habt dann keine Flecken mehr auf dem Becken, einfach weil das Becken nicht mehr da ist!!


    Ein Gemisch aus H2O2 (Wasserstoffperoxid) und HCl (Salzsäure) habe ich seinerzeit immer genommen, um Platinen schnell zu ätzen (d.h. alles Kupfer, was auf der Platine nicht (z.B. mit Edding) maskiert war, wurde in Windeseile weggeätzt - übrig blieben die markierten Leiterbahnen).


    chesterhead: du mußt die kleinen Nichtchemiker nicht dazu verführen, ihre Becken rückstandsfrei zu reinigen, auch wenn es bei einigen Becken vllt besser wäre :D


    @Drummer91: So reinige ich immer meine Becken - immer wenn nach dem Schnitzelessen noch Zitronenviertel über sind, reibe ich damit die Becken ein. Etwas warten, dann gut abspülen, trocknen - fertig.
    Interessant, das sich die Zitrone dann leicht grün verfärbt, wahrscheinlich vom Kupferacetat oder Kupfercarbonat.
    Der echte "Grünspan" an Kupferdächern war früher gewollt, da er unlöslich war und somit das Dach einmal anlief, dann aber nicht weiteroxidierte. Der wasserunlösliche "Grünspan" war sozusagen eine natürlich entstandene Schutzschicht. Heutzutage gibt es in der städtischen Aussenluft aber leider zuviel CO2, welches sich mit dem Dachkupfer zu Kupfercarbonat verbindet. Dieses ist leider wasserlöslich und wird vom überdies noch saurem Regen abgewaschen, was zur Folge hat, das die nächstliegende Kupferschicht weiteroxidiert (bei Eisen würde man rosten sagen), usw - und irgendwann ist das Dach weg.
    Wir Beckenputzer wollen aber gerade diese Schutzschicht weghaben, also gehen wir sie mit Zitronensäure an.


    Ebenezer: der Beckenklang wird theoretisch in seiner Schwingung gebremst, da das Becken mit Belag weniger schnell schwingen kann (bremsendes Gewicht des Belages). Hohe Töne sind aber schnelle Schwingungen, diese werden dadurch eben am stärksten unterdrückt - das Becken klingt dumpfer (manche sagen auch wärmer, wegen des nun fehlenden Höhenanteils).
    Aber das ist alles relativ und vllt teilweise kaum zu hören - im Bandverbund sowieso nicht.

    Snares sind absolute Geschmackssache und sehr individuell. Es gibt tausende richtig guter Snares und jeder Drummer behauptet von seiner, sie sei die Beste.
    Stahlsnares klingen härter, Messing klingt etwas weicher, Holzsnares klingen eben holzig, können einem aber auch die Ohren wegfegen. Für Rock würde ich generell 6,5" Tiefe Snares favorisieren, aber flachere setzen sich auch ganz gut durch. Wichtig ist die Stabilität und Verarbeitung. Starke Spannreifen und gute Gratung sind Vorbedingung.
    Gute snares sind in der Regel recht teuer, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Peace Phoshor Bronze Snare 14" x 6,5" kostet z. B. bei gutem Klang und Verarbeitung nur um die 130 €. Die Mapex Black Panther Maple/Kirsch Sonderedition 13" x 6" nur 99 €.
    Vergiss vor allem sog. Signature Modelle, da zahlst du nur den Namen (und die Bezahlung) des Endorsers mit.
    Du siehst schon, die richtige Entscheidung ist schwer und liegt ausschließlich bei dir.

    Zu wenig Attack liegt eher an der Bassdrum (und deren Dämpfung) als an der Fußmaschine. Ansonsten könntest du auch noch Holzbeater probieren. An der lahmen Maschine ist auch eigentlich nicht die Feder schuld, sondern unter Umständen auch die Kugellager der Fußmaschine (ist ja nun nicht die Teuerste). Aber eine Ferndiagnose ist da nicht möglich - es kann viele Ursachen haben, auch deine Spielweise und Kondition, zu stark oder zu schwach eingestellte Federn, und, und, und.....
    Mir persönlich sind auch Maschinen suspekt, die beide Schlegel ohne Abstützung auf einer Achse haben, bei billigen Maschinen kann sich sich das bei starkem Druck mittig schon mal verkanten.

    Du wirst wohl nicht umhin kommen, neue Füße zu installieren, da die Sonor Füße ja nicht ausziehbar sind. Oder eben den teuren DW Riser nehmen. Man könnte noch den Schlegel tiefer machen, verliert aber dabei an Druck. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider noch nicht.

    Schafft euch lieber 4 Aktiv-Monitore an, jeder hat dann seine eigene und wenn die Band mal auseinanderfällt, kann jeder seine Box mitnehmen, ohne dass es Teilungsstress gibt (eine Endstufe müßte erst verkauft werden, das Geld dann verteilt - zuviel Stress). Desweiteren kann dann auch jeder seine Lautstärke (und Bässe/Höhen) getrennt einregeln. Und ihr spart euch nervige Verkabelungen (vier Kabel - fertig) und Schlepperei.
    Aber kauft am besten vier identische Boxen, dann gibt es weniger Probleme mit Rückkopplungen im Raum (Boxen verschiedener Hersteller sind anders abgestimmt und reagieren anders auf die Mikrofone).
    z.B.: http://www.musicstorekoeln.de/…ctUUID=0&JumpTo=OfferList
    Diese Boxen kann man dann auch als Pa in kleinen Clubs einsetzen (dann eben 2 Boxen nach vorne raus, eine Box als Monitor für den Gesang (reicht bei engen Bühnenverhältnissen), eine Box als Monitor für den Drummer).
    Die Boxen kann man als Monitor an den Monitor Out (AUX auf Pre geschaltet) am Mixer anschließen und durchschleifen (heißt, sie werden hintereinandergeschaltet).
    Bei Benutzung als PA werden 2 Boxen an die MainOuts des Mixers gehängt.

    Von 3-Wege Boxen würde ich eher abraten. Die meisten Billigen kranken an einer schlecht abgestimmten Frequenzweiche, nur die richtig teuren klingen wirklich ausgewogen. Je weniger Bauteile in so einer Box verbaut sind, desto klarer und besser (immer eine gut Qualität dieser Teile vorausgesetzt) ist der Klang.


    Eine gute 2-Wege Box klingt immer besser, als ein billiges 3-Wege System.


    Sogar aus einer Kombination eines NoName Bassspeakers mit einem Piezohorn (sind garnicht so schlecht wie ihr Ruf, werden nur leider oft falsch eingesetzt) bekommt man mit einer gut abgestimmten Frequenzweiche einen sehr guten Klang, nur der, so insgesamt, mögliche Wirkungsgrad (einfach ausgedrückt - erreichbare Lautstärke) ist dann durch den Bassspeaker begrenzt (da man ja nur das Piezohorn an den Bassspeaker frequenz - und lautstärkemäßig anpassen kann - das Maximum des Basses kann man nicht anheben, auch nicht mit einem Equalizer (sonst gibt es Verzerrungen)).

    Eigentlich kann man jede 15/2 (also 15 Zöller Bass + Hochtonhorn) verwenden.
    Hört sich ganz danach an, dass der Höchtöner zu stark gegenüber dem Bassspeaker eingestellt ist. Das kann man mit einem Equalizer im Signalweg ausgleichen oder einen passiven Lautstärkeregler in den Hochtonweg einbauen.
    Das die Monitorbox rauscht, liegt wahrscheinlich in erster Linie daran, dass das Eingangssignal vom E-Drum Modul zu niedrig ist, um die Endstufe vernünftig anzusteuern. Versuche mal statt des Line Ausgangs den Kopfhörerausgang des Drummmoduls zu verwenden oder ein Mischpult dazwischen zu schalten (dort hätte man dann auch gleich einen 2 oder 3 Band Equalizer eingebaut).

    Das mußt du schon selber testen und dann für dich entscheiden. Hier wirst du nur 1000 verschiedene Meinungen dazu hören - je nachdem, welches Gerät der Antwortende selber hat.
    Rein technisch gesehen ist das Fame wie alle anderen auch, es kommen viele Sounds raus, wenn man auf ein Pad haut. Ob die Sounds einem gefallen oder ob die Einstellmöglichkeiten ausreichen (oder das Padschlaggefühl in Ordnung ist) muß wirklich jeder für sich selbst entscheiden.
    Entscheidend ist sicher auch das Einsatzgebiet - nur zu Hause, zum Proben oder sogar für Live Aktivitäten.
    Theoretisch würde ja zum reinen Üben eine Elektronik reichen, die ein einziges vernünftig klingendes Set zur Verfügung stellt. So ein sparsames Ding (wäre ja auch viel billiger) gibt es leider noch nicht.
    Ich hatte mal ein Yamaha DTX 2.0 und habe in der Zeit, in der ich es besaß (ca. 5 Jahre) nur etwa ein Drittel der Möglichkeiten ausgenutzt.
    Interessant zum Üben ist vllt dieses Teil (habe ich schon selbst getestet und für recht ordentlich befunden:
    http://www.promusicmannheim.de…info.php?products_id=6184

    Zitat

    Original von drummertarzan
    Agesehen davon, dass Pad und Meshhead schon schei**e sind, ist das vom Spielgefuehl bestimmt besser als ne Herdplatte, nur ob da auch ein Ton rauskommt? AFAIK will der ddrumtrigger nicht mit Yamaha-Modul.


    Ich habe diese "Billig" DDrum Trigger (HotShot) schon mit meinem ehemaligen Yamaha DTX 2.0 betrieben. Funktionierten einwandfrei.
    Für ein besseres Snarespielgefühl würde ich mir aber einen Trigger in die Trommel einbauen (Rolandkegel), Platz genug scheint ja zu sein.


    Edith hat gerade gesehen, dass die Auktion schon abgelaufen ist. Ich lasse meine Antwort aber für den Nächsten mit der gleichen Frage einfach mal stehen.

    Zitat

    Original von Broadkaster82


    Leider hat es seitdem Gesetzesänderungen gegeben. Die letzte Novelle des Urheberrechts stellt die Privatkopie jedenfalls dann unter Strafe, wenn sie unter Umgehung eines heutzutage leider üblicherweise angebrachten Kopierschutzes hergestellt wird. Ausserdem darf die Privatkopie nicht von öffentlich zugänglich gemachten Werken hergestellt werden (also z.B. Internet-Streams etc.) - § 53 UrhG. Nur, dass hier keine Mythen entstehen. :D


    .....[/SIZE]


    Danke für die Informationen.
    Also werden wir knallhart betrogen! Wir zahlen Abgaben auf Geräte und Datenträger und erhalten eine Leistung dafür, die wir aber nicht nutzen dürfen ohne uns strafbar zu machen.
    Toller Rechtsstaat!
    Der nächste Kanzler wird sicher von Sony, Gema und Konsorten gestellt. Oder von der Pharmaindustrie.


    Egal, durch die, hier im Thread genannten, Manipulationen an der Musik ist diese Konservenmusik sowieso uninteressant geworden. Da lege ich mein Geld doch lieber in Live-Konzerten an, am liebsten in kleineren Etablissements. Da kann man wenigstens noch sehen, ob es auch wirklich Live ist (s. auch Thread über Raabs Song Contest).