Ich muß noch einmal einhaken bei der Fellwahl. Doppellagige Felle klingen zwar im ersten Moment tiefer, aber nur, weil die Obertönen durch die doppelte Lage stark weggedämpft sind. Dadurch verlieren sie aber auch an gewinnbarer Lautstärke. Relativ dünne Ambassador coated können aber durch die Flexibilität ihrer Folie stärker schwingen, produzieren also physikalisch gesehen mehr Bässe (das ist wie bei einem Lautsprecher - weiche Aufhängung = viel Tief-Bass, aber schwammig, harte Aufhängung = weniger Tief-Bass, aber klar und trocken). Die dabei auch zwangsläufig entstehenden Obertöne kann man dann mit ganz wenig Dämpfung (gerolltes Gaffatape oder kleines Stück Moongel) weg bekommen.
Desweiteren ist es auch wichtig, beide Felle (Schlag und Reso) möglichst tief und auf annähernd den gleichen Ton zu stimmen. Dann hat man auch das Optimum an Sustain erreicht.
Trotz allem gilt natürlich, was meine Vorredner schrieben: Ohne Hubraum geht garnichts - bei den Toms würde ich daher 12, 14, 16 vorschlagen (leicht in eine homogene Reihe zu stimmen). Mit 12, 13, 16 ist das imo stimmtechnisch wesentlich schwerer hinzubekommen.
Die 20er Bassdrum kannste bei Musik mit viel Doppelbassdrumspiel sehr gut gebrauchen, weil man die Kicks klar und ohne Schwammigkeit hören kann (mittlerweile spielen auch eine Menge bekannter Metal Drummer 20er Bassdrums). Dadurch setzt sie sich auch bei hoher Lautstärke gut durch.
Fazit: Behalte dein Schlagzeug, stell das 10er Tom beiseite und hole dir noch ein 16er Tom dazu - fertig!
P.S. Ich bums auch lieber mit ner Frau, als mit meinen Toms (ja, ich weiß, 5 € in die Chauvi-Kasse) 