Beiträge von Hammu

    @ Jürgen K: Ich habe nie beghauptet, Ahnung von "Recht" zu haben. Das ist ja das Problem in Deutschland. Ich bin als Otto Normalverbraucher auf Gedeih und Verderb auf Rechtsspezialisten angewiesen und selbst diese sind sich nicht immer einig. Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland zwei verschiedene Paar Schuhe. Da baut sich im Laufe der Zeit schon ein ganz schönes Ohnmachtsgefühl auf, zumal man die negativen Seiten oft erst sieht (und erklärt bekommt), wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. So wie es bei dieser armen Frau passiert ist (um wieder zum Thema zu kommen).

    DukeNukan: Und genau das ist das Gemeine daran. Den Menschen zwar die Erlaubnis geben, unter bestimmten Umständen kopieren zu dürfen (die GEMA will ja auch nicht auf die Abgaben auf Brenner, Leer CDs, PCs, MP3 Playern verzichten) und dann eine undefinierte Angst aufbauen, das man erwischt wird und womöglich einer falschen Version des Kopierschutzgesetzes geglaubt hat (Nichtwissen schützt ja eben nicht vor Strafe), sodaß es es im Endeffekt doch niemand macht. Abkassieren für die Kopiermöglichkeit (wobei nicht jeder Besitzer eines PCs oder MP3 Players diese nutzt, aber trozdem zahlt) und gleichzeitig abschrecken genau jenes zu tun, eine geniale Taktik und funktioniert auch noch mit uns Idioten.
    Man sollte die oft künstlich gehypte Musik der Topbands ignorieren und nur noch auf lokale Konzerte unbekannter Bands (die meiner Meinung nach sowieso meist die interessantere Musik spielen) gehen.
    Mir geht schon seit langem das ganze Gedudel am Ar... vorbei, das lohnt ja nicht mal, sich das zu saugen.
    Stell dir vor Led Zeppelin spielt - und keiner geht hin!


    Was Werbemittel sind oder nicht könnte ganz einfach die "Künstler" (in Anführungsstrichen, weil man die meisten CD verkaufenden Sternchen eigentlich nicht mehr nennen kann, es sei denn Künstler wäre von künstlich abgeleitet) selbst bestimmen - wollen sie Geld für die CD`s, sind Konzerte eben Werbemittel für den CD Verkauf (ergo müßten die Konzerte kostenfrei sein). Wollen sie aber an den Konzerten verdienen, gibt`s eben die CD als kostenlose Werbemittel. Das Problem ist wie gesagt, die "Qualität" einiger Interpreten, soll heißen, die können meist garnicht mehr wirklich live auftreten. Und Vollplayback halte ich für den allergrößten Betrug beim Live Konzert. Und dafür bezahlt man auch noch.
    Und bei den CD`s: seien wir mal ehrlich - nichts ist heute weniger wert als der oft hochgehypte "Hit" von gestern. Mit einer Schwarzkopie einer Bravohits CD von 2004 lockt man heute keinen Teenie mehr hinterm Computer vor.
    Ein Supermarktleiter kann sich das Geld für abgelaufene, aber nicht verkaufte, Milch nicht einfach von den Kunden nachträglich bezahlen lassen (er macht sie vorher etwas teurer) - analog dazu holt die Musikindustrie in zwei bis drei Monaten alles aus einem Hit raus, was Gewinn bringt - einschließlich Strafgeldern für angebliche Verluste durch Raubkopien (s. dazu auch den Post über meinem!!!).

    Das Schlimme daran ist, dass immer die Wahrung der Künstlerrechte vorgeschoben wird - ich glaube, die Musiker verdienen (auch wenn es bei einigen sehr viel ist) immer noch am wenigsten von allen, die sich mit der Vermarktung befassen (s. GEMA). Und nicht alle davon sind so böse auf die Schwarzkopiererei, sind sie doch oft erst dadurch bekannt geworden. Ketzerische Frage: Eigentlich sind CD`s doch nichts anderes als Werbemittel. Warum sollen wir eigentlich für die Werbung und Verbreitung einer Band sorgen und auch noch dafür bezahlen - Werbemittel gibt es normalerweise gratis!!!!!!!!!
    Ich würde allerdings nie kopieren, ich bin doch kein Verbrecher!
    Da kann ich doch besser mal einen umbringen, Steuern hinterziehen oder Bilanzen fälschen, das wird gesetzlich nicht so stark verfolgt - jedenfalls sind alle Politiker, die bisher erwischt worden sind, mehr oder weniger, straffrei davongekommen. Aber ob das auch für Otto Normalverbraucher gilt?:D


    Aber nach dem verqueren deutschen Gesetz nur, wenn diese nicht kopiergeschützt sind!!!!!!! D.h. wenn auf der Verpackung ein kleiner Aufkleber ist, auf dem was von Kopierschutz steht (auch wenn in Wirklichkeit gar keiner drauf ist), ist das Rippen verboten.
    Also sind alle deutschen Musikkäufer, die sich eine Kopie von einer geschützten CD für ihren Auto CD-Player machen (um das Original zu schützen) potentielle Verbrecher!!!!!! 8o
    Weit sind wir in Deutschland gekommen!
    Erfüllt Rippen eigentlich auch den Tatbestand des Terrorismus? Müßte man vllt mal den Herrn Schäuble fragen - die spinnen, die -öme- ?( :evil:

    Zitat

    Original von zorschl
    Ich habe jetzt die Ultimate-Preise nicht auf dem Schirm, aber ich habe im Fachhandel meine 17" und 18" Emotion Crashes für unter 300,- mitgenommen, das sind weniger als 8,57 €/Zoll.


    Generell muss man Rabattaktionen auf Listenpreise immer kritisch betrachten und nachrechnen.


    Gruß
    Alex


    Dem kann ich nur zustimmen! Mein Becken habe ich für 7,50 €/Zoll (16" Crash) im Fachhandel bekommen.
    @SchlagzeugerHH: Kann ich so nicht stehenlassen. Mit der Qualität/Klang bin ich sehr zufrieden und eine Reklamation hatte ich glücklicherweise noch nicht.

    Ein Mikro für Bassdrum, eins für Snare, eins für die zwei Hängetoms und eins für das Standtom - fertig. Becken kommen noch genug über die Tom Mikros rüber. Oder alternativ die beiden Tom Mikros als Overhead einsetzen ( klingt aber dann eher jazzig offen, statt kompakt rockig).

    Zitat

    Original von Hochi
    Wenn dieser Schrotthaufen tatsächlich den Namen Sonor trägt, dann handelt es sich vermutlich um jenen Krempel, welcher vor ca. 25 Jahren von Sonor unter dem Seriennamen "International" vertrieben wurde.


    edit: Ich sehe gerade, sogar das Sonor International hat die Böckchen im Phonic-Stil, von daher ist es einfach ein altes Fernost-Einsteigerset, vielleicht ein Pearl, die hatten ähnliche Böckchen.

    Doch, es gab tatsächlich mal kurz einige Modelle vom Sonor International, welche diese Pearl Böckchen hatten. Es wurde damals von Hohner vertrieben, als sie Sonor übernommen hatten. Das war aber nicht wirklich gut, weswegen es sich auch nicht lange auf dem Markt hielt.

    Ich habe mal mein 16" 505er Crash gegen ein 16" 602er getauscht. Meinem Kollegen gefiel der Sound des 505er einfach besser. Er sagte, es sei spritziger im Klang. Also ist es mal wieder reine Geschmackssache.

    Zitat

    Original von basco
    es gibt sicher in jedem laden pros und contras, aber so manches was hier über den musicstore negatives geschrieben wird, ist doch einfach lachhaft... man könnte manchml meinen, für gewisse leute müsste der rote teppich ausgerollt werden. kommt mal runter. wie man in den wald ruft, etc...


    ich war leider eine zeitlang im verkauf tätig und muss schon sagen, was man da alles von "kunden" so ertragen muss, nene, da braucht man schon mal eine dosis psychotherapie. wie überall: es gibt nette kunden und depperte kunden. und es gibt nette verkäufer und doofköppe von verkäufern.


    Natürlich gibt es in jedem Laden nette und weniger nette, kompetente und weniger kompetente, anwesende und weniger anwesende Verkäufer. Das wissen sicher auch alle, die hier im Thread diskutieren. Aber Tenor dieses Threads ist doch wohl eindeutig, dass im Store die negative Seite überwiegt - nur um das klarzustellen, ging es doch hier - oder habe ich da was falsch verstanden. Sicher hat`s bei meinen bisherigen Besuchen auch Tage gegeben, an denen ich nett (bzw. normal neutral, das waren dann auch meist musikbegeisterte Studenten, die sich ein paar Euro dazu verdienten und nicht die hauptamtlichen "Verkäufer") behandelt worden bin, aber in der Gesamtheit der Besuche schlagen einfach die negativen Erfahrungen stärker zu Buche. Und ich bin sicher kein junger Wilder, sondern eher ein älterer, höflicher, ruhiger Mensch. Aber verarschen lasse ich mich von einem unwissenden Verkäufer nicht gerne, da kann ich auch nervig werden.
    Zur Ehrenrettung des Stores muß ich sagen, dass der telefonische Kontakt (wegen Informationen oder auch Reklamationen) immer sehr schnell, nett und kompetent über die Bühne gingen). Man hat den Eindruck, als gäbe es dort zwei Verkäuferebenen - die Ladenebene für die Prolls (also eigentlich eher Bewacher als beratende Verkäufer) und die Callebene für echte Beratung.
    Mein persönliches Fazit: Bestellung von günstigen Angeboten ja, Besuch des Ladenlokals nein danke. vllt ist ja genau das auf lange Sicht vom Eigner gewollt, wer weiß?


    Genau, wenn man denn einen Verkäufer sichtet! Die kommen dort immer erst aus ihren Kaffeeecken, wenn man irgendetwas testet,und nur um zu meckern. Und ja, ich gehe oft in Läden (nicht nur Drumshops), ohne etwas Bestimmtes im Kopf zu haben, das ich kaufen will. Ich will mich über Neues informieren und das eine oder andere mal antesten - in Hinblick auf einen eventuellen Kauf (wobei sich gerade bei mir die spontanen Gelegenheitskäufe häufen, anstatt gezielt etwas zu suchen). Wenn die Läden das nicht wollen, brauchen sie doch nur das alte Ladensystem (das mit der Theke und dem netten Verkäufer dahinter, der fragt, was man möchte) einführen und schon haben sie 10 unwissende Ein - Euro Hilfskräfte (denn andere laufen in solchen "Supermärkten" ja kaum noch rum) gespart. Und geklaut werden könnte auch nicht mehr, weil alles hinter der Theke im Lager wäre. Ich denke durch die relativ offene Ladeneinrichtung (eigentlich nichts als ein begehbares Lager - wie z.B. auch beim Media Markt) soll auch der Eindruck von preiswert erzeugt (Discounter = Billig) werden. Nur ist mancher kleine Hinterhofladen (s. z.B. G&G in Duisburg-Marxloh) oft günstiger als die "Superstores". Im HoD (Bochum) z.B. sind es drei, maximal vier Leute, die aber alle durchweg Durchblick im Drumsektor haben (und helfen, wenn sie gefragt werden). Und der Laden hat nur einen Ein/Ausgang an der immer besetzten Theke (man findet also immer einen Verkäufer zum Fragen), was das Diebstahlsrisiko stark mindert. Das war allerdings auch nicht immer so, anfangs noch auf dem alten Gelände von Beyers Musik, war die Drumabteilung nur mit einer Person besetzt, und der war es egal, ob sie Strümpfe, Töpfe oder Becken verkaufte (also wie im Store) - aber ein guter Ladenbesitzer lernt ja auch manchmal, wie man sieht.
    Viele Läden sind einfach selber schuld, wenn die meisten Käufer nur noch übers Internet bestellen (mit Money Back Garantie ja auch kein Risiko mehr). Hilft mir allerdings auch nur, wenn ich mich schon gut auskenne - also kompetente Händler vor Ort sind schon wichtig und sind - erstaunlicherweise oft genauso preiswert wie das Internet (handeln muß aber schon etwas, das ist klar).

    Denk dran, nicht auf diesen kleinen Glöckchen zu spielen, die in katholischen Kirchen immer bei der Wandlung zum Einsatz kommen. Ich habe es seinerzeit gemacht (es verleitet einen Drummer einfach zu sehr, auf so einem Ding rumzuhauen) und tierischen Ärger mit dem Küster bekommen. Also Finger weg!! :D

    Zitat

    Original von beelzebübbie
    Ich war bisher drei mal da, aber auch nur, weil irgendwer aus dem Pöbel dort etwas kaufen wollte, nicht ich.


    Mir gefällt der Schuppen nicht. Schon allein die Tatsache das ich ständig beobachtet und auf's schärfste gemustert werde nervt und eine Atmosphäre von wegen "Wir gehören doch alle irgendwie zusammen, schließlich liebt hier jeder Musik!" gibt's da auch nicht, ich komme mir vor wie ein Trottel unter hunderten für den sich niemand interessiert... nein, schlimmer noch, im Store komme ich mir vor wie einer, der etwas klauen will und auch sonst nur für Unruhe sorgt - das lese ich zumindest aus den Blicken der Menschen, die sich da Ladenhüter schimpfen.


    Sauber ausgedrückt - besser hätte ich es nicht formulieren können!!!
    Als nicht ganz unwissender Drummer kann man dort den "Verkäufern" ordentlich die Schweißperlen auf die Stirn treiben, wenn sie sich denn herablassen, dich nach deinen Wünschen zu fragen. So jedenfalls mein Eindruck bei meinem letzten Besuch.
    Gut das Köln so weit und Bochum (HoD) so nah ist, ein völlig anderes Einkaufsgefühl - so kommt man garnicht erst in Versuchung, den weiteren Weg zu nehmen.

    Gleich dein erstes Auktionbeispiel ist ein typische Bauernfängerangebot. Da prangt groß ein selbstgeklebtes Sonor auf dem Frontfell, aber das Set ist mit Sicherheit kein Sonor, sondern irgendein Taiwanschrott. Du sollst am im Glauben an ein wertiges Sonor bieten. Es ist ja auch kein weiterer Hinweis auf den Hersteller des Sets in der Auktion zu ersehen. Bloß nicht kaufen!!!
    Das Mapex sieht da schon besser aus, man sollte aber trotzdem den Anbieter fragen, aus welcher Mapex Serie das ist und welche Becken dabei sind (Achtung, nicht alles wo Paiste/Zildjian/Meinl/Sabian,Ufip draufsteht ist auch gut!!), damit man nicht zu hoch bietet. Also immer mit dem Neupreis vergleichen - in Zeiten des Internets ja nicht allzu schwer, denke ich. Aber du siehst schon, ganz so einfach ist Gebrauchtkauf nicht. Aber mit der gebotenen Vorsicht sind auch solche Hürden zu meistern. Die Anbieter viel fragen (fragen kostet nichts) und immer skeptisch bleiben.


    Wenn du schon eine DW 7002 als besser empfindest, solltest du dir tatsächlich auf jeden Fall was Neues holen. Ob es dann allerdings gleich diese schweineteure Cobra sein muß, kannst nur du allein entscheiden.
    Da ich nicht allzuviel DB spiele, habe ich mich für die Thomann Millenium Pro für 99 € entschieden, die läuft gleichmäßig und rund (und du kannst sie stufenlos von zentrisch auf Turbo einstellen (das Kettenrad), je nach eigenem Empfinden. Ich finde, sie läuft nicht schlechter, als die alte DW 5002, die ich mal besaß. Solltest du allerdings sehr viel DB in eurer Musik spielen müssen, wirst du wohl in den sauren Apfel beissen müssen und eine teure DFM kaufen - zahlt sich dann auf die lange Zeit doch aus.

    Es ist ganz einfach so, dass man beim Basix Custom ein ausgereiftes Produkt mit gutem Birkensound (und aus meiner Sicht einer besseren Tomhalterung) bekommt, während man beim Sonor Force 507 irgendetwas aus Linde (oder so ähnlich) bekommt. Als Einsteiger wird man zwar den Unterschied nicht sofort hören, aber ich denke einfach, die Verweildauer am Set bis zum Kauf eines Neuen, Besseren wird mit dem Basix stark verlängert. Man müßte das Basix gerechterweise schon auch mit dem vergleichbaren Set von Sonor vergleichen, das wäre dann das Sonor Force 2007. Nur das jenes dann fast das Doppelte kostet und das eigentlich auch nur des Namens wegen. Produziert wird es, wie das Basix, in China. Wirklich deutsche (im Sinne von: in Deutschland hergestellte) Qualität bekommt man allerdings erst ab dem Sonor Delite, SQ2.
    Wenn man allerdings Angst hat, das Set nicht verkauft zu bekommen, falls die Kids doch keinen Bock mehr aufs Drummen haben sollten, sollte man am besten gar kein nagelneues Set kaufen, sondern lieber ein gutes, preiswertes auf dem Gebrauchtmarkt suchen. Tipps gibt`s hier haufenweise im Forum, nur mal die SU(ch)FU(nktion) benutzen.