Original von Latinboy
Ein paar Sätze an die "Bauchfraktion":
Ich sehe keine mathematisch intellektuelle Leistung darin, dass man verstehen muss, dass man entweder einen Beat mit 2 Schlägen auf den Grundschlag oder mit 3 Schlägen auf den Grundschlag hat.
Das ist Anfängerkram und gehört ins erste, spätestens ins zweite Lehrjahr einer jeden Musikschule. Außerdem ist das vom Instrument völlig unhabhäng.
Ob man das nun binär, ternär oder wie auch immer nennt, spielt dabei keine Geige.
Da wir Drummer den Beat hauptsächlich anführen sollen wird von uns verlangt, dass wir uns auch, besser als die anderen, damit auskennen.
Bei Grooves wird grundsätzlich gezählt (das geht schon mit dem Einzählen los, wo viele "Bauchdrummer" bereits versagen).
Damit man beim Konzert auch das richtige Tempo trifft werden bpm gezählt, die man am besten vorher in eine Tama Rythm Watch o.ä. einprogrammiert (auch hier versagen die meisten "Bauchdrummer").
Und schon wären wir wieder bei der Mathematik.
Wenn ihr nur Standard Rock Dadaismus spielt, mag euer theoretisches Wissen ausreichen.
Da aber Musik sehr oft von intelligenten Leuten komponiert und auch gespielt wird, setzt das Verstehen und das Spielen dieser Musik ein weiterführendes theoretisches und praktisches Wissen voraus.
Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Wer bei Slegdehammer kein ternäres Feel heraushört, hat im Laufe seiner Ausblidung etwas verpasst!
Das Lernen erfordert natürlich zunächst einmal eine Bereitschaft, sich weiterzubilden und nicht zuletzt eine gehörige Portion Fleiß. Ich glaube, wir müssen uns nicht über die paar Ausnahmen unterhalten, die es ohne diese Kenntnisse zu Ruhm und Erfolg gebracht haben. Ausnahmen bestätigen nämlich die Regel.
Gruß Latinboy