ZitatOriginal von Timme
Wollte fragen ob sich das http://www.thomann.de/de/evans_22_emad_reso_bass_drum_bk.htm lohnen würde?
IMHO nein! 51 € sind eine Menge Geld für so ein Loch im Fell. Die EMAD Schlagfelle hingegen lohnen jeden Cent.
ZitatOriginal von Timme
Wollte fragen ob sich das http://www.thomann.de/de/evans_22_emad_reso_bass_drum_bk.htm lohnen würde?
IMHO nein! 51 € sind eine Menge Geld für so ein Loch im Fell. Die EMAD Schlagfelle hingegen lohnen jeden Cent.
ZitatOriginal von MAK
Hi,
wollte mal fragen ob es notwendig ist, dass da bd Loch zwischen 3-4 uhr ist. Da ich das Joey Jordison Set von Pearl habe möchte ich nur ungern das Slipknotlogo, dass auf dem Fell ist, zerschneiden. ändert sich der sound wenn ich das Loch in der mitte der bd mache?
mfg MAK
Ja, wenn du vom Resofell auch noch ein wenig Resonanz haben willst. Ist das Loch mittig, kann die Luft, die ja vom Bassdrum - Schlegel mittig angeregt wird, sofort auf der Resoseite austreten. D.h. das Resofell kommt garnicht erst in Schwingung.
Ist das Loch seitlich und recht klein, trifft die Luft mittig aufs Resofell, bringt es zum Schwingen (und damit ja auch zum Klingen) und verschwindet dann erst aus dem Loch.
Der entstehende Klang (wird etwas trockener und knackiger) ist durch die verschiedenen Spannungen der beiden Felle veränderbar und reine Geschmackssache. Man könnte den Effekt auch mit vielen kleinen Löchern erreichen (siehe Evans EQ1/2 Reso System und sogar im Kessel, siehe z. B. vented Snare von OC). Ein 4" -6" Loch seitlich erleichtert aber nebenbei noch die Mikrofonierung der Bassdrum.
P.S. Das Video mit dem Melting Tipp ist genial, habe es sofort ausprobiert. Keine fisseligen Ränder mehr, dann spart sich auch den Verstärkungsring.
@ Drumko: Ein metallic-blaues Wooding war mein erstes vernünftiges Drumset damals. Es hatte schon Tomhalter mit Kugelklemmsystem d.h. die Stellung der Tomarme war stufenlos einstellbar. Ich besaß die Größen 13",14" Hängetoms, 16" Standtom, 22" Bassdrum. Ich glaube das 13er war 9", das 14er 10" tief. Standtom 16" und die Bassdrum 14" tief. Die Kessel waren sehr dünn und saugut im Klang. Leider hat es sich dann, nach einem Gig im Regen, völlig verzogen. Es gehörte wohl zur italienischen Meazzi Gruppe.
Ich habe auch noch Katalogbilder davon, aber leider kann ich sie nicht auf 20 Kb verkleinern. Wenn du sie haben möchtest, schick mir einfach deine E-Mail Adresse.
ZitatOriginal von bobo
Bevor Du 11,- Euros für 4 kleine blaue rechteckige moongel - pads ausgibst, kannst Du es auch mit Gel - Fensterklebemotiven aus der Haushaltswarenabteilung bei Karstadt oder so versuchen. Sie sind wesentlich billiger, es gibt sie als Kreise (Luftballons), Blumen oder in anderen Motiven, sie sind ebenfalls aus Gel, halten gut und erfüllen den gleichen Zweck. Zum Säubern und falls sie nicht mehr kleben, einfach mit Spülmittel und Wasser reinigen und sie halten wie neu.
6 - 8 Stck. kosten nur 2,60 Euro anstatt 4 Stck offizielles drummer - moongel für 11,- Euro plus Versand.
Slime müßte auch gut dämpfen :D!
Nein, im Ernst: ein kleines Stückchen Gaffa (3 cm x 1 cm, 2 kleine Höcker reingefaltet (damit es etwas mehr punktuelles Gewicht (wie beim Moongel) bekommt, s. Bild)) reicht völlig für Snare und kleine Toms, bei den Standtoms eben etwas größer.
ZitatOriginal von steve.hatton
Die Min-EMADs funktionieren theoretisch gut, nur dass mir immer wieder die Teile auf dem Fell abfliegen - da wäre wohl besserer Kleber wünschenswert.
Hat da jemand eine Idee, mit was man die Klettpunkte auf clear Fellen fest bekommt ?
Die Klebestelle vorher leicht mit Schleifpapier anrauhen, das hilft ein wenig (aber auch nicht lange).
ZitatOriginal von theroll
ich verwende die emads seit ca. 2 wochen im studio, und bin sehr zufrieden damit...
Vom Dämpfungseffekt her war ich damit auch sehr zufrieden, genau die richtige Menge. Aber der Kleber läßt sehr zu wünschen übrig. Am wenigsten hielt er am Spannring - vllt muß man die vorher sauber polieren. Und wenn die dann am Fell kleben (bei aufgerauhten ging`s so), muß man nach einem Fellwechsel neue Klebepunkte kaufen. Da kann man sich besser so Filzklebepunkte billig im Baumarkt oder Lidl/Aldi (immer mal wieder im Angebot) kaufen, die dämpfen auch gut.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Latinboy
Ein paar Sätze an die "Bauchfraktion":
Ich sehe keine mathematisch intellektuelle Leistung darin, dass man verstehen muss, dass man entweder einen Beat mit 2 Schlägen auf den Grundschlag oder mit 3 Schlägen auf den Grundschlag hat.
Das ist Anfängerkram und gehört ins erste, spätestens ins zweite Lehrjahr einer jeden Musikschule. Außerdem ist das vom Instrument völlig unhabhäng.
Ob man das nun binär, ternär oder wie auch immer nennt, spielt dabei keine Geige.
Da wir Drummer den Beat hauptsächlich anführen sollen wird von uns verlangt, dass wir uns auch, besser als die anderen, damit auskennen.
Bei Grooves wird grundsätzlich gezählt (das geht schon mit dem Einzählen los, wo viele "Bauchdrummer" bereits versagen).
Damit man beim Konzert auch das richtige Tempo trifft werden bpm gezählt, die man am besten vorher in eine Tama Rythm Watch o.ä. einprogrammiert (auch hier versagen die meisten "Bauchdrummer").
Und schon wären wir wieder bei der Mathematik.
Wenn ihr nur Standard Rock Dadaismus spielt, mag euer theoretisches Wissen ausreichen.
Da aber Musik sehr oft von intelligenten Leuten komponiert und auch gespielt wird, setzt das Verstehen und das Spielen dieser Musik ein weiterführendes theoretisches und praktisches Wissen voraus.
Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Wer bei Slegdehammer kein ternäres Feel heraushört, hat im Laufe seiner Ausblidung etwas verpasst!
Das Lernen erfordert natürlich zunächst einmal eine Bereitschaft, sich weiterzubilden und nicht zuletzt eine gehörige Portion Fleiß. Ich glaube, wir müssen uns nicht über die paar Ausnahmen unterhalten, die es ohne diese Kenntnisse zu Ruhm und Erfolg gebracht haben. Ausnahmen bestätigen nämlich die Regel.
Gruß Latinboy
Ich möchte jetzt hier den ganzen studierten Drummer nicht zu nahe treten, aber Fakt ist:
Ohne engagierte "Bauchmusiker" hätten wir die ganze Jazz, Blues und Rockmusik heute nicht - früher gab es Drumschulen nämlich nicht, weder real noch in gedruckter Form (damals waren "unterrichtete" Drummer die Ausnahme). Das mußten sich die damaligen Drummer alles selbst erarbeiten und nebenbei kamen sie dadurch auch auf grandiose neuartige Ideen, einen Rhythmus zu gestalten.
Was ich allerdings eingestehen muß, ist, dass man heute mit einem Drumlehrer schneller vorankommt, und nicht selber das Rad neu erfinden muß.
Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass Drumming (oder Musik allgemein) nie zu kopflastig werden sollte.
Wenn es kein MMX ist, ist 850 zuviel. Das Nachrüsten mit RIMS System schlägt nochmal mit 100 € zu Buche (und man hat dann noch offene Löcher in den Kesseln). Ein Satz Marken-Felle auch nochmal 100 €. Biste schon bei 1050 €. Wenn du es für 600 € bekommst und dich die starre Tomhalterung nicht stört, kaufe es - sonst Finger weg!
Da gab es hier im Forum schon bessere Schnäppchen.
Lass die Snare mal wie sie ist. Auf den Aufnahmen klingt sie recht gut. Mit dem Pearl EXR kann man auch falschmachen, schönes Set. Viel Spass noch beim Üben!
P.S. Mach doch auch mal ne Vorstellung in der Drummergalerie, aber bitte mit Fotos!
Simon2: Habe auch nie behauptet, dass man zum Musizieren kein Hirn braucht, ganz im Gegenteil: man braucht es ja schon alleine dafür, das Gehörte (beim intensiven Zuhören bei den Mitmusikern) in Relation zu dem eigenen Gespiele setzen zu können und, ganz wichtig, die richtigen Schlüsse daraus ziehen zu können, um etwas zu verändern. Das hört sich aber bei mir dann schon nicht mehr wie kaschierte, eigene Faulheit an.
Aber alles ist eben Ansichtssache. Dem einen fliegt es zu, der andere muß es sich erarbeiten.
P.S. Ich kenne einige studierte Leute, die können zwar sehr gut, aber "nur" und ausschließlich nach Noten spielen (also programmierte menschliche Automaten). Wenn die mal bei einer Session improvisieren sollen, sind die total geblockt - das kann es doch auch nicht sein, oder?
ZitatAlles anzeigenOriginal von Reed311
Moin!
Wie schon mehrfach gepostet ist "Sledgehammer" eine ternäre Nummer. "Digging in the Dirt" hingegen ist absolut binär- wenn ich die richtig im Ohr habe. Zu den anderen beiden Nummern kann ich so nix sagen, müsste ich hören.
Da muss ich Dir leider widersprechen: Doch, dass wird es. Habe schon oft Bands gehört, wo die Mucker ternär spielen und der Trommler binär (oder umgekehrt)- und das klingt jedesmal fürchterlich! Sich auf einn gemeinsames Feeling zu einigen ist eine absolut sinnvolle Massnahme. Und da sind dann auch schon mal Diskussionen angebracht.Diese gehören zu Proben und zum Musizieren genau so dazu, wie das Salz in der Suppe.
LG
Diskussionen ganz sicher, dazu muß man aber nicht unbedingt wissen, was ternär, binär oder was auch immer ist. Man muß nur mal den anderen Mitmusikern richtig zuhören und rumprobieren bis es passt (dann entsteht vllt auch mal etwas ganz Neues). Meine persönliche Meinung ist eben, das die ganze Normierung in der Musik (nicht nur im Drumbereich), das Schubladendenken usw. die Freiheit in der Musik stark einschränkt und künstlich elitär macht.
Würde ich heutzutage anfangen Musik zu machen, würde mich das ganze Drumherum eher abschrecken (das darf man so nicht spielen, jenes so nicht, etc.). Glücklicherweise konnte ich noch völlig unbedarft zur Sache gehen und möchte es auch nicht mehr missen. Aber auf lange Sicht wird es leider immer mehr "Kopfmusiker" geben. Die intuitiven "Bauchmusiker" werden nur noch selten auftauchen, aber genau die sind (und waren) es, die, fernab jeglicher Lehrmeinung, neue Impulse in die Musik bringen.
Aber wie gesagt, das ist nur meine persönliche Sichtweise.
Achtung, dieser Post ist halb OT!
Ich muß einfach nur mal was loswerden!!
Beim Lesen mancher Threads im DF bekomme ich immer mehr das Gefühl in einem Mathematik - Forum zu sein: ternär, binär, 7/8, 12/25 etc. oder bei der Olympiade: 75 bpm, 160 bpm, 220 bpm (Fußmaschinengetrampel).
Scheisst doch drauf, was es theoretisch ist (oder sein könnte), hört es euch an, versucht es nachzuspielen und zum Grooven zu bringen - und gut is!!
Wenn ich hier lese, dass es sich um eine Unstimmigkeit zwischen Basser und Drummer handelt, kann ich mir die Proben dieser Band gut vorstellen (da würde ich `nen Hals kriegen). Es wird nicht besser klingen, wenn man weiss, was das Ding (Groove) theoretisch ist. Spielt es, wie es euch gefällt - nur das ergibt einen unverwechselbaren Bandstil. Glaubt hier allen Ernstes jemand, das sich ein Jon Bonham, Buddy Rich, Ringo Starr und wie die alten Drumheroes alle hießen, Gedanken über den theoretisch korrekten Terminus ihrer tollen Grooves gemacht hätte? Die haben einfach nur das gespielt, was ihrer Meinung nach zu ihrer Musik passte.
So, das mußte mal raus! Weitermachen!!!
Hi, klingt weniger schlimm als ich dachte. Stimmung vom Set ist imo auch in Ordnung. Weiter so (aber bitte jetzt nicht im 14 Tage Abstand neue Threads mit neuen Soundfiles aufmachen :D!)!!!
Darf man fragen welches Drumset / Becken du spielst?
@ chabatta: Das Basix Custom kann ich ab Modell 2005 einwandfrei empfehlen. Die Hardware ist stabil, funktionfähig und auch optisch ansprechend. Der Klang ist schon sehr gut. Das Angebot, welches strange.quark da gefunden hatte, würde ich nicht kaufen - das RIMS System (Freischwinghalterung der Toms) ist nicht optimal (das Neue ab 2005 ist wesentlich besser). Und ich meine, dass die Trommeln auch noch nicht aus reiner Birke waren, das lohnt nicht. Ich glaube, das gibt es auch nicht mehr (sehe gerade, das der Anfangspost aus 2003 ist)
Nimm besser dieses:
http://www.musik-service.de/ba…umset-prx395752987de.aspx
http://www.music-town.de/musik…-10-12-14-14-Drumset.html
http://www.hieber-lindberg.de/…14Snare-black-279807.html
und, und, und,........
Aber nur die Trommeln einzeln kaufen lohnt sich nicht, dann fällt der Set Rabatt weg.
ZitatOriginal von KleinerDrummer
Stagg Becken
Hat jmd. Erfahrung mit diesem becken? Was würdet ihr dafür bieten?
Mfg. Hannes
Da es bei STAGG eine ziemlich hohe Sound - Streuung gibt, würde ich nicht mehr als 60 € bieten. Das Risiko, ein Becken zu bekommen ist zu groß. Ist aber nur meine persönlich Meinung (ich besitze einige schöne Staggs, habe aber auch schon ordentliche Gurken abgegriffen - hält sich in etwa die Waage).
ZitatOriginal von williken
nille, die chambers snar hat mit dem resonator prinzip nicht viel gemein. bei den resonators sieht man innen keine schrauben, sprich der zweite, innere kessel ist nur "reingelegt", man kann ihn so weit ich weiss auch entfernen.
edit: man sollte alles lesen, bevor man postet. bibbel hats auch geschrieben.
Bei den Resonatortrommeln, die ich bisher gesehen habe, war der Innenkessel verklebt. Er war praktisch der innere Rand der Kesselgratung, da kann man nichts "nur" reinlegen. Eine Reparatur ist also sehr aufwändig.
ZitatOriginal von DukeNukan
Das stimmt so nicht:
Zu unterscheiden ist Garantie und Gewährleistung. Es ist nicht richtig, dass in den ersten 2 Jahren immer auf Kosten des Herstellers umgetauscht o.ä. werden kann.
Stimmt!-teilweise!!! Innerhalb der ersten zwei Jahre heißt das Zauberwort "Gewährleistung" und eine Reklamation (kein Umtausch wegen Nichtgefallen - Bei Nichtgefallen hat man nur 14 Tg oder 30 Tg nach Kauf Umtauschrecht ohne Angabe von Gründen! - Fernabsatzgesetz!!!) darf den Kunden nichts kosten (auch keine Versandkosten). Nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung heißt das Kind Garantie (so es denn vom Hersteller angeboten wird - es ist eine freiwillige Leistung des Herstellers (wahrscheinlich um Kunden zu binden)) und Versandkosten werden dann auch für den Kunden fällig!
Zusatz: In den ersten 6 Monaten muß das defekte Teil sofort umgetauscht werden - nach den 6 Monaten kehrt sich leider die Beweislast um, d.h. man selbst (oder Gutachter) müßte beweisen, das der Schaden auf einem, schon seit Kauf vorhandenen, Mangel basiert (z.B. Materialfehler). Deshalb werden dann die Becken zum Hersteller geschickt, um dies zu untersuchen. Je nach Kulanz des jeweiligen Herstellers geht das recht flott oder garnicht.
ZitatOriginal von DerChris
So, ich poste hier einmal die Antwort von Paiste aus der Schweiz, ich hoffe, dass sie nichts dagegen haben (wenn doch, kann mir ja bescheid gegeben werden) :
Das bringt mich jetzt ins Grübeln. Im Umkehrschluß hieße das, das die alten Alphas nicht fast komplett maschinell - also eher hand (oder zumindestens weniger maschinell) gemacht wären, oder? Sehr seltsam, aber klingen tun sie trotzdem gut - die Alten, wie auch die Neuen, finde ich.
Allen meinen besten Dank! Ich werde alles mal versuchen. Aber ob Sonor heute auch noch die Beize für diesen günstigen Kurs verschickt, wage ich zu bezweifeln. Aber fragen kostet nichts.
Hallo ihr begnadeten Selbstbauer.
Ich möchte ein Drumset in durchscheinend rot lackieren (z.B. wie Pearl Sequia Red). Wo bekomme ich den passenden Lack? Oder kann ich einfach Klarlack mit roter Tinte (z.B. vom PC - Drucker) mischen?
Wer hat einen Tipp??? Im Baumarkt bekommt leider man immer nur Lasuren in Holztönen oder deckende Bunt - Lacke.