Beiträge von Hammu

    Hallo ihr begnadeten Selbstbauer.
    Ich möchte ein Drumset in durchscheinend rot lackieren (z.B. wie Pearl Sequia Red). Wo bekomme ich den passenden Lack? Oder kann ich einfach Klarlack mit roter Tinte (z.B. vom PC - Drucker) mischen?
    Wer hat einen Tipp??? Im Baumarkt bekommt leider man immer nur Lasuren in Holztönen oder deckende Bunt - Lacke.

    Zitat

    Original von jendrik
    ....aber bei den Toms hat sich zwar was verändert aber ich bin mit dem Sound trotzdem noch so unzufrieden wie vorher.
    Jetzt will ich mir noch neue Resos für die Toms holn weil ich nur neue Schlagfelle aufgezogen hab.Und jetzt meine Frage:welche Resos nimmt man am besten und giebt es irgendwie spezielle?Zur Information, ich spiele Pinstripes.
    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen,


    Danke im vorraus.


    Edit:ach ja und bitte keine Antworten wie:Kauf dir neue Toms.Dazu hab ich momentan noch kein Geld :D


    Bei Pinstripes wirst du nie zufrieden sein mit dem Sound :D!!


    Im Ernst: Ambassador clear bringen als Reso eine Menge.

    Zitat

    Original von Der-Junge
    ja ich denke ich hol mir emperors für die toms und die resos bleiben vom werk (schätzungsweise mit ambassador zu vergleichen) dann noch moongels drauf und gleich stimmen.....ich denke das muss helfen....
    Danke nochmal an euch zwei.....


    Aber erst stimmen, dann die Moongels drauf!!! Vllt brauch man die dann auch garnicht mehr, wenn`s gut gestimmt ist - Moongels/Gaffa sind keine Pflicht.

    Das sehe ich auch so. Ein gebrauchtes mechanisches Teil ist nun mal benutzt worden. Wenn die Maschine intensiv benutzt worden ist, ist es eigentlich unvermeidlich, das die Mechanik gelitten hat. Hättest du nicht auf den Markennamen Pearl geboten, hättest du dir für 99 €(inkl. Versand!) die Thomann Millenium Pro holen können, mit 3 Jahren Garantie :D.


    Ja leider, aber deswegen habe ich die Teile auch nicht mehr und bin heute sauzufrieden mit meinem MMX und meinem Basix Custom, die klingen wenigstens schön resonant mit viel Sustain.

    Die Becken klingen ja nicht dunkel weil sie dünn sind, sondern wegen dem Material und der Hämmerung. Dünnere Becken sprechen aber schneller an, d.h. sie klingen auch schon bei geringerer Lautstärke so wie sie sollen.


    Jeder Hersteller hat eine Serie mit dunkel klingenden Becken im Angebot:


    - Paiste Traditionals
    - Zildjian K (und K Custom)
    - Sabian Hand Hammered (HH und HHX)[/quote]
    Dünne Becken klingen schon tiefer, weil sie dünn sind. Die dünnen Scheiben können einfach längere Schwingungen erzeugen, als dicke Becken (je größer der Umfang, desto länger die mögliche Schwingung, also die erreichbare Tiefe) - somit hören sie sich einfach tiefer an. Das kann man natürlich durch die Krümmung des Profils (je gebogener, desto weniger Schwingung) und durch die Verdichtung (Hämmerung) des Materials steuern.


    Vllt habe ich es falsch ausgedrückt. Fakt ist, das meine Toms aus der Sonor Phonic Plus (die ich mal besaß) sehr mittig klangen. Es waren sehr lange (quadratische) und dicke Kessel (10mm!!!). Die Kessel aus der Phonic Serie, die gleich dick, aber recht kurz (z.B. 12 x 8) waren, klangen wesentlich lebendiger und tiefer. Meine mometanen Pearl MMX Kessel (mit Verstärkungsringen) sind 4mm dünn und klingen voll und resonant (trotz einer Tiefe von z.B. 12 x 10), sind aber recht leise. Am schlimmsten waren meine alten Kessel aus der Pearl Wood/Fiber Serie: kurz von der tiefe her und Steif ohne Ende. Resultat : harter, völlig unresonanter, furztrockener Klang.

    Trommeln mit Verstärkungsringen sind meist sehr dünn, nur die Verstärkungs Ringe sind so dick wie andere, durchgehend dicke Trommeln. Dünne Kessel schwingen aber mit, dadurch wird der Fellschwingung die Energie entzogen und die Projektion wird leiser. aber durch die dadurch entstehende Eigenschwingung des dünnen Kessels wird der Grundton desselben stärker hervorgehoben. Durch die Verstärkungsringe wird die Energie der Fellschwingung übernommen und komprimiert auf den dünnen Kessel übertragen, daher auch der etwas andere Klang gegenüber modernen, auch sehr dünnen Kessel ohne Verstärkungsringen.


    Alle Angaben ohne Gewähr!

    Zitat

    Original von Ghoulscout
    Wenn der Kessel tiefer ist, ist er lauter und hat mehr Resonanz. Wenn er flacher ist, ist er präsenter und hat mehr Punch.


    Falsch! Je länger ein Kessel, desto weniger Resonanz, desto trockener (wenig Kesselton) aber auch lauter!!!
    Kurzer Kessel: sehr resonant, da die Schwingung des Schlagfelles schneller an das Resofell abgegeben wird und von dort wieder zurückschwingt. Sehr viel Sustain, mehr Kesselton, aber leiser.
    Kessel mit Verstärkungsreifen: noch resonanter, aber noch leiser.

    Das sind keine Gussreifen! Das sind nur seitlich runtergezogene Stahlreifen. Wurden ganz früher von vielen deutschen Firmen verwendet (Sonor,Rimmel). Den Schlitz - Schrauben nach ist es ein deutsches Fabrikat. Ich fürchte, es ist eine Rimmel (die hatten keinen guten Ruf). Die hatten früher mal so ein rundliches Böckchen Design mit Riefen drin. Ich würde sie auch bei Ebay einstellen und auf die Vintage Freaks hoffen. Aber vorher besser putzen und neue Fotos machen. Und die Quasi Parallelabhebung würde ich erwähnen.

    Auf beiden Seiten das gleiche Fell lässt sich leichter stimmen, als wenn man zwei verschiedene nimmt (weil beide Felle die gleiche Schwingung vollbringen und das gleiche Timbre haben). Durch verschiedene Felle oben/unten kann man jedoch den Grundklang einer Trommel stark beeinflußen. Die im Rockbereich gerne verwendeten doppellagigen Felle (Remo Emperor, Evans G2, etc) dämpfen den Ton schon ziemlich stark. Will man den Sound aber trotzdem etwas lebendiger, offener haben, so nimmt man am besten ein dünnes Resofell, z.B. ein Remo Ambassador clear (Evans G1, etc) oder für noch mehr Sustain trotz doppellagigem Schlagfell ein Remo Diplomat clear. Clear deswegen, weil die Beschichtung auch wieder etwas dämpft. Du kannst dir also ausrechnen, wieviele Kombinationsmöglichkeiten es gibt. Ich persönlich bevorzuge Remo coated Ambasador oben, Remo clear Ambassador unten. Leichte Dämpfung mittels ganz wenig Gaffa oder Moongel oder garnichts.

    Wie Mavine weiter oben schon empfahl: 1st Chair HT730. Ist superstabil und superbequem. Popo und "geniale" Teile werden von einem Gel - Bett umschmeichelt, das sich den Konturen anpasst. Auch nach mehreren Stunden Probe ist nichts plattgedrückt. Und eine Lehne könnte man auch noch dranbauen. Preis ist im Internet zumindestens der Gleiche wie beim HT 530 (der ist allerdings viel härter von der Sitzfläche her): 139 €
    Ich gebe meinen nicht wieder her!

    Zitat

    Original von kride20
    Eher was allgemeines:


    Kannst ja mal zum Thomann fahren und Dir die neuen mal anhören. Entweder sie gefallen Dir oder nicht.


    Weiß bei den alten sowie neuen Alphas nicht, inwieweit da Streuung vorhanden istz, denn wenn die sehr individuell sein sollten, dann glaub ich hilft Dir kaum ne Antwort, weil du das Becken, das Du ja gebraucht erstehen willst eh abwarten mußt und schauen ob es Dir gefällt.
    Sollte da eines wie das andere klingen: => Thomann => Gebrauchtmarkt;-)


    Da die alten Alphas nicht handbearbeitet sein sollen, kann es da eigentlich auch keine Streuung geben. Das war ja lange Zeit das Hauptargument von Paiste für ihre maschinengehämmerten Becken (auch die teuren Serien): das man jederzeit das gleiche Becken mit dem gleichen Sound wieder bekommen kann.

    Was könnte ein 20" Alpha Power Ride (alte Serie, alles i.O.) noch bringen?
    Ja, ich weiß, die wurden letztens günstig rausgehauen, aber ich weiß nicht wie günstig (zu spät gelesen). Aber zu billig abgeben will ich es auch nicht, ist ja schon recht gut, nur nicht mehr mein Geschmack (leider wird man langsam verwöhnt, stöhn)

    Zitat

    Original von linsai
    Wenn es mir nicht gefällt kann ich es trotzdem noch sicher zwischen 600-900€ verkaufen. Das Set habe ich extrem günstig bekommen.
    Ich werde es mal auspacken, richtig antesten und wenn es mir nicht gefällt gebe, ich es in allen möglichen Kleinanzeigen und mache danach noch Profit.
    Und wenn es mir nicht gefällt, kaufe ich mir höchstwahrscheinlich das Force 3005.
    mfg


    Schon gut, schon gut! Bitte nicht weinen. Wir wissen jetzt, das du günstigste und beste Set der Welt hast. Keiner neidet es dir, du hast es ganz für dich alleine und ganz wichtig, wir brauchen dir keine Kauftipps mehr geben. Friede, Freude, Eierkuchen - was will man mehr ;).


    P.S. Ich habe mir erlaubt, die Rechtschreibfehler in deinem Zitat zu berichtigen. War kostenlos :D.

    Zitat

    Original von Sirom
    seltsam. ìch benutze auf allen systemen nur feuerfüchse und habe diese probleme nicht. randfrage: win oder mac?


    Einmal WinXP und einmal Win2000.
    Ich benutze diese WYSIWYG Software (erweiterte Darstellung), die sich immer automatisch lädt, seit ich sie einmal zugelassen habe. Ich weiss auch nicht, wie man die wieder abschaltet, vllt liegt`s da dran?
    Läßt sich auch nicht mehr auf Standart-Editor schalten.

    Ich habe auf meinen Computern (Firma und zuhause) sowohl Firefox als auch IE6 installiert. Während ich mit dem IE6 keinerlei Probleme auf der Drummerforum Seite habe, habe ich mit dem Firefox immer Probleme beim Antworten innerhalb von Threads. Immer wenn auf der Seite eine neue Antwort (von irgendeinem User) eingeht (erkennbar an dem blauen Kästchen unten auf der Seite), haut es mich aus dem Editor. Besonders wenn ich schnell schreibe, bekomme ich oft erst einige Worte später mit, das im Editor das bislang Geschriebene garnicht mehr dargestellt wurde. Ich muß dann den Cursor mit der Maus erst wieder an die letzte angezeigte Position bringen und kann dann bis zum nächsten Unterbrechen weiterschreiben. Das nervt besonders, da ich im Betrieb eigentlich nur den Firefox nutzen kann, da der IE6 überwacht wird. Da es an zwei verschiedenen Orten und Rechnern auftritt (auch bei verschiedenen Firefox Versionen) gehe ich davon aus, das eine Inkompatibilität von Firefox zur Drummerforum Seite vorliegt.
    Hat dieses Phänomen noch jemand im Forum und wenn ja, wie kann man es beseitigen?

    Nanovarium hat es weiter oben schon sehr schön ausgedrückt: Kontrolle ist wichtig!!.
    Hierzu noch ein Aspekt meinerseits ist die Hörkontrolle. Mir fiel auf, das ich bei Gigs immer besser DBD spielen konnte als bei den Proben, sowohl schneller als auch exakter, (ich bin nun nicht gerade der Super DB Spieler, mache eigentlich nur ab und zu songdienliche Einwürfe oder steigere die Bassdrumdichte zum Finale eines Stückes), aber selbst dort hakte es bei den Proben manchmal, obwohl ich ja wußte, das ich es kann. Bis mir einfiel, woran das liegen könnte (mal abgesehen vom ausgeschütteten Adrenalin bei Live Gigs) - an der akustischen Kontrolle der Bassdrum!!!
    Da die Bassdrum live eigentlich immer zu leise ist (wegen der tiefen Frequenz), haben wir sie immer verstärkt. So konnte ich mir immer die Bassdrum mit einem sehr kurzen, klickigem Sound auf den Monitor geben. Sie zog also lautstärkemäßig mit den Toms/Snare/Becken gleich.
    Im Proberraum ist dem nicht so. Der Klick der Bassdrum wird von den Gitarren überlagert, das Bassfundament vom Bassisten. Somit bleibt nur noch das rein physikalische Empfinden vom Reintreten ins Fell, was aber für eine ordentliche Kontrolle nicht reicht.
    Abhilfe schaffte ein völliges Umstimmen der Bassdrum (einschließlich Metallplaketten aufs Fell), um sie an die Band/Raumakustik anzupassen. Klingt jetzt akustisch absolut scheisse, aber ich höre sie sauber raus.
    Die Bassdrum einfach zu verstärken und zu equalizen verbot sich durch die dadurch entstehende Gesamtlautstärke (negative Gruppendynamik - verstärkt der Drummer mal etwas, drehen die Gitarristen und Bassisten auch weiter auf. Der Sänger mault weil die Anlage nur noch koppelt - Bandstress ist angesagt).
    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ihr euch akustisch ordentlich kontrollieren könnt, wird das DBD automatisch besser!!!