Beiträge von Hammu

    Genau, in ca. 1 Jahr wirst du dich tierisch ärgern über das rausgeschmissene Geld. Aber sag dann nicht, wir hätten dich nicht gewarnt, oder was sollte der Thread bewirken?

    Sieht doch cool aus. Speziell für Heavy Metall, da passt das Design sofort:D . Wenn`s den Klang scheen macht, why not?.

    Zitat

    Original von Müller
    Was ist dann z.B. mit DW? Die verbauten ewige Zeit Kellerkessel und haben auch keine Casthoops, werden von vielen aber als mit die beste Marke gesehen, dies so gibt. Ich halte das für ein Gerücht, dass überall an Kellerkesseln Casthoops verbaut werden. Das Keller mit Casthoops anders klingen ist klar, muss aber nicht zwingend der bessere Klang sein.


    Richtig !! Um Casthoops wird viel zuviel Buhei gemacht. Es gibt Kessel, da klingen sie richtig gut (z.B. alte Gretsch, alte Premier, neue Starclassic). Casthoops ergeben meist einen ordentlichen Attacksound (der dann aber auch leider recht (zu) trocken klingt). Hat man allerdings schon einen Kessel mit guten Attacksound, wird es dem Guten zuviel und und der Kessel klingt hart und spitz. Der Nachfolger meines Pearl MMX (ich besitze das Modell mit geflanschten Reifen (2,3mm Powerhoops) und Verstärkungringen in den Toms (das ergibt schon einen attackreichen Klang)) hat DieCast Reifen und klingt (in meine Ohren) sehr hart und abgewürgt. Am Anfang (es kam auf den Markt, als ich gerade mein Set gekauft hatte) habe ich mich geärgert, weil DieCasts für mich damals auch für besonders hochwertigen Klang standen. Mittlerweile bin ich froh, dass ich noch das alte Modell habe. Nur die I.S.S. Systeme habe ich ganz schnell gegen normale R.I.M.S. getauscht. Also Casthoops sind noch kein Garant für Supersound (ebensowenig wie B20 Bronze für einen guten Beckenklang).

    Zitat

    Original von CYPE
    ja, so ists. hab den thread schon entdeckt :)


    die kingbeat serie wurde lange vor meiner meinl zeit produziert, daher kann ich so aus dem stehgreif wenig dazu sagen. werde nächste woche mal in unseren archiven kramen, und melde mich dann hier wieder mit mehr details.


    grtz
    norbert / meinl


    Erstmal vielen Dank für die schnelleHilfe.
    Vllt könntest du dich dann auch gleich für eine Veröffentlichung der Archive auf der Meinl Homepage einsetzen? Das wäre sicherlich hochinteressant für viele Drummer und auch nicht verkehrt für das Image von Meinl (auch alte Beckenserien von Meinl waren sehr gut, wurden aber nie richtig beachtet. Ich spiele auch noch Becken der sehr guten Profile HiTechSerie und besaß auch eine HiHat aus der Romen Mark70 Serie).

    Zitat

    Original von zorschl
    Hammu: Das Jellinghaus in Dortmund recht viel von Ufip hat, weißt Du aber? Als ich seinerzeit mein Splash dort gekauft habe, habe ich es im Vorfeld aus ca. 50 Splashes herausgetestet. Jetzt fressen die kleinen Dinger ja kein Brot, die haben also nicht auch 50 Crashes, Hihats, etc. da rumhängen, aber doch so einiges aus verschiedenen Serien.


    Ich für meinen Teil fahr total auf den Sound der Natural Serie ab, habe aber leider keine Verwendung für diese Becken.


    Gruß
    Alex


    zorschl: Danke für den heißen Tipp, werde sofort mal hinfahren!

    Hallo, kennt zufällig jemand die "Meinl Kingbeat" Serie (ist schon etwas älter) und kann dazu einige Informationen geben (Qualität, Legierung etc.)? Ich besitze ein Paar 15" Hihats (ziemlich dünnes Top, dickeres Bottom mit einem Luftloch, sehr seltsames Hämmermuster - längs der Rillen, s.Foto), die eigentlich sehr ordentlich klingen (recht dunkel, aber halboffen auch sehr schön rauschig).


    Ich benutze auf meiner Peace Phosphor Bronze Snare (14 x 5,5) momentan einen 42 spiraligen Snareteppich von meiner Ludwig Supraphonic (14 x 5, auf der ist nun der 20 spiralige Sonor Teppich montiert, den ich vorher auf der Peace hatte). Dort klang der Teppich auch schon viel besser als der Peace Original Teppich, aber die Ludwig war mir mit dem 42 spiraligen zu crisp. Darum der Wechsel. Da die Peace von sich aus schon sehr trocken und dunkel ist, passt das Crispe vom Ludwigteppich sehr schön.

    Zitat

    Original von CozzyP
    Noch mal up wegen Edit!
    szwecks Innendämpfer


    Sei froh das der Innendämpfer weg (gefault) ist. Den braucht kein Mensch (Drummer schon garnicht). Ein wenig Gaffa oder Moongel von aussen bringt viel mehr und lässt sich auch besser dosieren.

    Zitat

    Original von schlodder
    Ich würde mich freuen,dass es solche Threads nicht mehr geben wird.


    Vorsicht ! Ohne solche Threads wäre die Datenbank erst garnicht gefüllt worden. Ohne Fragen = keine Antworten = 0 erfolgreiche Treffer in der Suchmaschine !!!!!
    Auch wenn`s manchmal nervt, solche Threads sind wichtig für die Datenbank, auch wenn nur eine einzige brauchbare Antwort darin vorkommt.

    Ich finde, das Set sieht nach dem Umspritzen wesentlich besser aus als vorher (ich hasse dieses 08/15 triste Schwarz). Ein Millenium mag nicht das Tollste sein, aber es ist mit Sicherheit stabiler und besser verarbeitet, als manches, was bei Ebay unter "Vintage" verkauft wird (z.B. Trowa, Star, Pearl President usw.). Ich hatte auch mal eins für den Proberraum und mit Pinstripes klang das voll OK.


    @alle, die hier mosern: Nur wer nichts macht, macht auch nichts verkehrt!!!!
    Ich finde es toll, dass jemand, der eigentllich zu einer Generation gehört, die normalerweise alles fertig konfektioniert (und mit einen tollen Markennamen verziert) im Laden kauft, den Mut hat, selbst Hand anzulegen und so ein Set seinen eigenen Wünschen anzupassen. Die Gratung übersprühen ist dabei halb so wild, kann man alles mit feinem Schleifpapier vorsichtig wieder runterholen. Und besser wird das Set, ohne vernünftig verklebte Folie, auch klingen.
    Tipp an alle Besserwisser - einfach mal selber versuchen, etwas zu verbessern und das Set tunen.
    Zu den Böckchen: noch vor einigen Jahren wurde diese Grundform von Pearl eingesetzt, da hat sich niemand über die angeblich hässliche Bauform beschwert (da war`s ja auch von Pearl).
    Subb: Ich hoffe, du hast die Böckchen vor dem Zusammenbau mit etwas Schaumstoff gefüllt - das lästige Klingeln der Federn kann man damit nämlich super abstellen. Und weiter so - Keep on Bastling, wie der Engländer sagt

    Bei allen Systemen, bei denen die Halterungen durch die Wandung in den Kessel hineinragt (also Pearl, alte Yamaha, alte Sonor) bringt der Umbau sehr viel (habe ich selbst bei einem Sonor Phonic Plus, einem SonorLite und bei meinem Pearl MMX gemacht und nicht bereut). Bei Systemen, die nur aussen angeschraubt sind (Tama, Premier, neuere Yamaha) bringt der Umbau nicht ganz so viel. Allerding würde ich mit der Abdeckung der Löcher nicht soviel Aufwand betreiben. Bei mir reichte es immer, die Löcher mit ein wenig DC-Fix Folie in der Tomfarbe zu überkleben - es kommt ja nur darauf an, die Luft am großflächigem Austritt zu hindern, was allerdings auch nicht immer schlecht sein muß. Bei einigen neueren Snares werden sogar extra große Löcher eingefräst, um den Sound trockener zu machen. Einfach ausprobieren, es kann nur besser werden. Nur kein Pearl I.S.S. nehmen (bekommt man zwar preiswert, aber ist schlecht. Daher ja auch der Umbau meines MMX). Preiswerte R.I.M.S. (z.B. von Worldmax (drumsonly.de)) sind voll ausreichend.

    Zitat

    Original von gecko
    hätte ma ne frage an euch peace phosphor bronze snare besitzer.


    die snare wird ja immer sehr hoch gelobt. is irgendwem von euch irgendwas negatives (abgesehen von spannreifen, fellen und teppich) aufgefallen, was gegen die snare sprechen würde?


    danke & lg
    gecko


    Nein!! Ich habe sogar die Original Spannreifen behalten (nur Teppich und Fell wurden ausgetauscht, wobei es beim Teppich erstmal auch nicht unbedingt nötig war). Und ich bin immer noch zufrieden.

    Zitat

    Original von Streng
    Ich kann mich schon auf meinen Kumpel verlassen, er hat schon mehrere Sets gegratet und so schwer ist das auch wieder nicht.
    Ausserdem war mein Set auch kein Billig-Schlagzeug und von Keller Kesseln habe ich bisher nur gehört, dass sie sehr gut sind und auch bei grossen Firmen eingesetzt werden. Wie gesagt, die Böckchen verwendet Mapex auch jetzt noch bei seinen Topschlagzeugen, die klanglich auch einen guten Ruf geniessen. Was ist gegen das ITS-System eintuwenden ?


    Es bremst die Schwingungen in ähnlicher Weise wie z.B. das I.S.S. System von Pearl. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber es ist hörbar (klang etwas härter als mit R.i.M.S.). Vllt weil das gewicht des Toms nur an zwei Punkten hängt und die Auflage am Kessel recht breit ist. Bei Yamaha hängt es ja auch nur an zwei Punkten, da merkt man es soundmässig nicht. Andererseits wird es wahrscheinlich im Bandkontext untergehen - ich wollte es auch nur erwähnt haben.

    Zitat

    Original von Guido Reichert
    Die Frage ist, ob mit Kesseln von ggf. unbekannter Qualität und Hardware eines Billigschlagzeugs sowie Gratungen vom Schreiner nebenan auch "Profiset" herauskommt. Auch wenn zurzeit in Deutschland die Custom-Schlagzeugfirmen aus dem Boden sprießen, denke ich nicht dass jeder auch hochwertige und gut klingende Sets bauen kann. Sicher, man kann auch Glück haben und es funktioniert, aber das muss nicht sein.


    Die großen Drumfirmen kochen alle nur mit Wasser. Ein gelernter Schreiner sollte das schon hinkriegen. Im
    Übrigen klingen gerade die Uralt Sets (laut Vintage Fans) besonders gut, die per Hand aus irgendwelchen Materialien (die damals eben gerade zu bekommen waren) und Zeit, zusammengeschustert wurden. Ich glaube nicht, dass dort auf irgendwelche Holzarten oder Gratungen (früher meist einfach rundlich ausgeführt) geachtet wurde. Mit einfachsten Mitteln mußten die gebaut werden. Also sollte doch bei den heute erhältlichen Materialien was Gutes rauskommen.

    Zitat

    Original von Streng
    Hallo,
    glaubt ihr, ich kann aus meinem alten Set noch nen besseren Sound rausholen, indem ich ihm neue Maple-Kessel mit 4mm Dicke spendiere ?
    Die Kessel würden bei meinem Set so auf 600 Euro kommen, wären dann aber doch bestimmt besser, als die, die bei Marken-Drumsets bis 2000 Euro verwendet werden, oder ?


    Dein altes Set wird dadurch nicht besser!!! Weil du ja neue Kessel kaufst, also dann quasi ein neues Set hast.
    Aber das nur zum besseren Verständnis.
    Die Mapexböckchen deiner alten Trommeln sind doch super. Die werden komplett (für oben und unten) nur mit 2 Schrauben befestigt, bei anderen Böckchen wären es oben und unten gleich zwei Schrauben mehr. Aber unterlege die Böckchen mit etwas (Moos)gummi zum Kessel hin, wenn nicht sowieso schon vorhanden. Und als Tomhalter würde ich auch nicht das, wahrscheinlich vorhandene, I.T.S. System benutzen, sondern das R.I.M.S. System kaufen (recht preiswert von Worldmax (bei Drumsonly), es ist klangneutraler).

    Einen schönen Klick habe ich wie folgt erreicht: Ein ca. 5 cm großes Stück altes Tomfell, am Rand mit doppelseitigem Klebeband versehen. In die Mitte,lose, ein Stück rundes Metall ( in meinem Fall eine Anniversery Plakette von Sabian (auf der Musik-Messe geschenkt bekommen) eingelegt und an den Aufschlagpunkt des Beaters geklebt. Wichtig ist, dass das Metallstück sehr dünn (sonst drückt es sich ins Fell) ist und locker eingelegt ist.

    Ich glaube, das der Begriff "Handgehämmert" mittlerweile nur noch aus Marketing Gründen erwähnt wird. Das soll dem eventuellen Käufer suggerieren, dass da noch jemand persönlich "Hand" angelegt hat. das erklärt dann auch, warum die Becken teuer sein müssen (zumindestens bezogen auf deutsche Löhne). Das hat was Elitäres (s. Landliebe Werbung, da wird die Butter auch noch von der Zenzi handgeschlagen:D ), was ganz Persönliches (s. auch Bierwerbung, z.B. heute ein König...BlaBlaBla...). Aber in der Realität kann das auch ein Hiwi für 1 € die Stunde sein, der die Becken beklopft (s. Stagg Becken - alle handgehämmert, und einige klingen echt sch......).
    Ich glaube, auch bei den großen Companies wird da ordentlich gehunzt. So ein Beckenkünstler, wie z.B. unser JohanDS, werden auch dort nur selten beschäftigt.
    Fazit: Mir ist es völlig egal, ob ein Becken Hand oder Computergehämmert ist (ich kann mich sogar noch an Zeiten erinnern, wo Meinl genau mit der Qualität von computergehämmerten Becken (Meinl Profile Serie) geworben hat, weil Computer gerade schwer im Kommen waren und für absolute Exaktheit standen). Hauptsache, es klingt so wie ich es schön finde. Alles bisher Gesagte gilt übrigens auch für die Legierung (B8,B12,B20). B20 ist noch lange keine Qualitätsgarantie, es ist nur schon so lange in den Köpfen der Drummer drin - früher war alles besser, aber da war ja auch alles aus Holz......:D


    Sorry, da hilft nur Ebay und Hoffen! Aber Becken und Drumset getrennt anbieten!!

    Zitat

    Original von Tennessee
    Hab mal ne kurze Zeit ein 18er und ein 20er Meinl SoundCaster Custom Crash gespielt, sind aber beide nach kurzer Zeit und knapp hintereinander kaputt gegangen. (????!!!!!)


    Hab mir die Teile auf Empfehlung von Cristoph Schneider, Stick Ausgabe XY, gekauft. Klang 1a, auch schön laut, aber einfach und schnell zerstörrt. ... warum auch immer. Hab das Geld dann anders investiert.


    Wenn Becken nach so kurzer Zeit kaputtgehen, liegt es zu 98,5 % am falschen Spielstil, da kann Meinl nichts dafür. Ich habe in 30 Jahren drummen noch kein einziges Becken (egal, welcher Marke) zerspielt und will hoffen, dass das auch so bleibt. Und wohlgemerkt, ich spiele auch Rockmusik und keine Tanzmucke. Aber wenn ich manche Aufhängung der Becken sehe und die oft brachiale Spielweise mancher Drummer (sieht wirklich manchmal so aus, als ob sie es darauf anlegten, die Becken zu zerstören), dann wundere ich mich nicht, dass die Becken kaputtgehen.
    Ich finde, die Soundcaster Becken sind gute Becken, obwohl mir B20er Becken soundmäßig schon näher stehen.
    Sicher wird es immer mal Montagsproduktionen geben, aber gleich zwei auf einmal???!