Beiträge von Hammu

    Die Paiste 101 sind es leider nicht wert, den Namen Paiste zu tragen (ich verstehe auch nicht, wieso die Firmen - mittlerweile machen es ja alle Markenfirmen - sich solche Kuckuckseier in ihr Nest legen), aber für den Anfang tun die Becken ihren Zweck (besser, als "Luft"becken zu spielen). Meiner Meinung nach hätten es aber für den Anfang eine HiHat und ein Ride getan. Die bekommt man später immer wieder verkauft (Einsteiger wachsen ja nach :D). Auf den Crashes wirst du dann sitzenbleiben fürchte ich.
    Aber das ist mal wieder das alte Leiden aller Einsteiger: möglichst viel Trommeln und Becken (und natürlich Doppelfußmaschine), möglichst billig, aber mit Markennamen!!! Damit geht das Konzept der Firmen auf.


    ;(Aber glaubt nicht, dass ich in meiner Anfangszeit anders war. Ich habe auch eine Menge Lehrgeld bezahlt.

    Die meisten Läden haben eher eine geringe Auswahl an Becken und leider oft auch keine qualifizierten Verkäufer (Ausnahmen (z.B. House of Drums, BO) bestätigen die Regel). Daher sind 14 Tage Rückgaberecht (bei Thomann sogar 4 Wochen) bei Neukauf im Internet schon eine gute Alternative für Leute, die etwas abseits der großen Musikläden wohnen. Und auch Ebay ist meist recht günstig (wenn man lesen kann - auch zwischen den Zeilen), sodaß man die Becken bei Nichtgefallen ohne hohe Verluste (das Wissen um die aktuellen Preise vorrausgesetzt!!!), manchmal sogar mit Gewinn wieder weiter verkaufen kann. Kauf (und manchmal auch Tausch) im Forum sind eine weitere Alternative (findet ja auch im Internet statt). Bisher habe ich bei allen Varianten nur positive Erfahrungen gemacht, toi,toi,toi.

    Die Rides von UFIP sind allesamt auch Spitzenklasse. Ich habe zumindestens noch keines getestet, welches mir nicht gefallen hätte (immer bezogen auf den jeweilig gespielten Musikstil). Ich besitze momentan ein 20" (heavy) und ein 21" Ride (eher Medium) der Experience Serie und bin mit beiden sehr zufrieden, das 20er würde ich allerdings nicht für Jazz einsetzen (da hatte ich aber mal ein Experience 22" Ride (light), welches ich aber hier im Forum getauscht habe - das klang sehr schön für jazzige Musik (dunkel, rauschig), aber ich konnte es für die von mir gespielte Musik (RockCover) nicht wirklich gebrauchen). Meinen Erfahrungen nach sind die Class Becken eher Rock orientiert, die Becken der Experience Serie sind dagegen sehr speziell und über den gesamten Musikbereich gestreut - soll heißen, das Beste (aus allen anderen Serien von UFIP) für den jeweiligen Musikstil sind in dieser Serie zu finden. Auf jeden Fall brauchen sie sich nicht hinter Zildjian, Paiste etc. verstecken. Ich würde auch gern mal andere Serien (Rough, Natural)testen, aber das kommt noch. Leider gibt es wenige Läden, die diese Becken führen, deshalb gibt`s eigentlich nur die Möglichkeit hier übers Forum oder über Ebay diese Dinger zu testen.

    Wie ich in deiner beigefügten Anzeige sehe, hat die Bassdrum beim Mapex nur 6 Stimmschrauben. Das ist z. B. schlecht bzgl. der Stimmbarkeit. Desweiteren halte ich die I.T.S. Tomhalterung der Mapex Drums nicht für soundneutral (zumindestens war sie es nicht bei meinem alten Mapex der Mars Serie, eher ähnlich der I.S.S. Halter von Pearl). Dann finde ich auch, das Birke besser als Linde klingt (aber das ist subjektiv, weil Geschmackssache). Als weiteren Pluspunkt für das Basix Custom sehe ich die Lackierung. Eine nicht optimal verklebte Folie bremst den Klang erheblich bei preiswerteren Sets (bei teureren Modellen von DW, Pearl, Sonor oder Tama ist das allerdings kein Klangfaktor mehr, da die Folie wie eine letzte Schicht Holzfurnier verklebt ist, also bombenfest sitzt). Ergo tendiere ich zum Basix Custom (muß dazu allerdings sagen, dass ich selbst eins habe - also nicht ganz objektiv). Und preislich tun sie sich auch nichts.


    Ganz ehrlich: Nein!!! Damit wirst du keinen Spass haben. Allein die spilerige Tomhalterung ist eine Zumutung. Dann ein Standtom ohne ResoFell und ohne Spannreifen (würde ne Menge Geld kosten, dass aufzurüsten. Und klanglich waren die alten Taiwans auch eher schlecht. Desweiteren wird die Bassdrum mit diesen Füßen garantiert immer wegrutschen (und die Bassdrum hat mittendrin auch noch einen Verstärkungsring, welcher den Klang mit Sicherheit nicht verbessert - ganz im Gegenteil)


    Meines Erachtens sind bei beiden Auktionen nur die Frontfelle der Bassdrums von Sonor bzw. Ludwig. Sowohle die Tomhalterungen noch die Spannböckchen haben Ähnlichkeit mit Sonor/Ludwig Teilen. Sehen eher wie alte Hoshino (altes Taiwan Drumset) Böckchen aus. Sollte ich völlig falsch liegen, bitte Berichtigung posten (an die Kenner gerichtet). Lohnt sich also nicht wirklich. Du solltest die Beschreibungen bei Ebay besser lesen, da ist mit keinem Wort Sonor oder Ludwig erwähnt.
    Nicht richtig lesen kann bei Ebay richtig teuer werden. Ich selbst hätte auch fast mal 25 € für eine Synthesizer Bedienungsanleitung bezahlt, weil ich dachte, ich böte auf den Synthi selbst. Ist aber gerade noch mal gutgegangen, es war noch einer dümmer als ich - seitdem lese ich alles dreimal durch.


    Du hast zwar vollkommen Recht, dass manche Dinge einfach aus Spass mal gebaut werden müssen (billiger wird es dadurch eigentlich nie - siehe auch Selbstbau von Snares, Lautsprecherboxen, etc.). Aber warum spammt er dann das Forum mit einer vermeintlichen Frage zu, deren Antworten er sich eigentlich hätte denken können (er will ja auf jeden Fall den Umbau machen)? Es hätte gereicht, den fertigen Umbau im DIY- Showroom zu posten. Erinnert mich stark an die "Fragen" von CrystalFunky.


    P.S. Die obige Lösung besaß ich auch mal in Form einer Sonor Signature HLZ mit (ähnlich dem oben gezeigten Pearl Modell) angesetztem linken Pedal. Der sich aber immer verdrehende linke, gebogene Schlegel ging mir aber irgendwann auf den Keks.

    Setz es doch einfach mal bei Ebay ein. Startpreis ab 1€. Bei Sonor ist alles drin, die Amis sind ganz scharf auf alte Sonor Drumsets. Das Set mal abstauben und schönere Fotos ( und eine interessante Beschreibung dazu: Opa`s altes Drumset, Vintage, 70er Jahre, Größen (ganz wichtig!), Buchenholz etc.) machen hilft dabei ungemein und die Auktion am Sonntagabend auslaufen lassen.
    Dann müßte eigentlich mehr als 200 € drin sein (aber ohne Gewähr!).

    Vorschlag: Bestell doch mal einfach eins und schreib einen Testbericht fürs DF. Dann kannst du es ja innerhalb von 14 Tagen wieder zurückschicken, ohne Portokosten(da über 40 €, s. Fernabsatzgesetz).


    Vergiss nicht den "Komfort-Techniker" (neudeutsch für Klempner/Installateur):D


    Da Becken immer eine rein persönliche Geschmackssache sind, könnte es gut sein, dass ihm das Becken wirklich gut gefällt. Und ob eins der "wirklich " guten Istanbuls genauso gut oder sogar besser gefallen würde, wage ich zu bezweifeln. Mir ist es auch schon passiert, dass ich ein "nicht so gutes" (sprich: nicht so angesagtes) Becken toll fand, und dazu stehe ich auch. Was nützt mir ein supertolles (meist auch superteures) Becken, wenn es nicht den Sound bringt, den ich will. Wenn es so laufen würde, hätte man seit 1950 kein neues Becken erfinden müssen. Das mal zum Nachdenken.

    Ich werde auch da sein. Macht mal einen Zeitpunkt und Ort für ein Treffen klar, wär doch sicher ganz lustig.

    Es kommt auch immer auf die Situation an. Wie Ballroom schon erwähnte, Benefiz Konzerte spielen wir gerne kostenlos oder für wenig Kohle (es sei denn, und das habe ich auch schon erlebt, die Veranstalter schieben das Kariktative nur vor, um mehr Kohle für sich selbst einzuziehen. Daher immer Augen auf!
    Eine kleine Kneipe, in die maximal 40 Leute reingehen, brauchen uns auch nicht allzuviel bezahlen (100 € Grundkosten fallen aber auch für die an (grundsätzlich) - wenn ich mir schon die Nacht um die Ohren haue (auch wenn`s oft gerade in den kleinen Kneipen am meisten Spass macht) will ich nicht auch noch für den Sprit draufzahlen. Also 100 € Grundkosten und was vom Eintritt (meist 5 €) über die 100 € hinausgeht bekommen wir.
    Bei Privatfesten kommen wir immer mit 500 € mit den Leuten klar, sehen manche eher schon als zu billig an.
    Bei größeren Veranstaltungen (Stadtfeste etc.) müssen es schon mindestens 1000 € sein (große Anlage, höherer Transportaufwand). Der Veranstalter zieht ja auch mehr über die Getränke wieder rein.
    Wichtig ist uns immer, dass die Veranstaltung auch zu uns passt (wir machen Rock-Cover), denn was nützt uns viel Geld, wenn keiner die Mucke wirklich hören will. Wichtig, immer mit dem Veranstalter reden, der kennt meistens sein Klientel. Und bei jammernden Veranstaltern hart bleiben und ihnen auch das eigene Risiko erläutern - gleiches Risiko für Veranstalter und Band!!!
    Veranstalter, die überhaupt kein Risiko mittragen müssen, tun auch nicht allzuviel für die Werbung!!!


    Es gäbe noch soviel zu sagen, aber das muß jetzt mal reichen, aus meiner Feder.


    Dein Kumpel meinte wohl eher die Paiste 2002 Serie, die bringen teilweise (je nach dem, was für Becken und welcher Zustand) schon einiges mehr an Euros. Aber Ebay ist da sehr wankelmütig, garantieren kann man da nichts.

    Ich differenziere bei diesem Thema sehr stark:
    1. Leute, die ich kenne (also vor allem deren Spielstil) können jederzeit über mein Set spielen.
    2. Fremde nur nach persönlicher Abschätzung meinerseits (man merkt eigentlich schon ganz gut, ob man einen Prügler vor sich hat oder nicht) und selbst dann nehme ich meine HiHats ab (die sind am gefährdesten). Obwohl man da nie vor Überraschungen gefeit ist. Wir spielten einmal bei einer Oldieparty vor den Equals (70er Popband, die sind nun nicht gerade für ihren harten Spielstil bekannt, eher das Gegenteil). Der Drummer spielte über mein Set mit einem recht neuen BD Fell, beim 3ten Stück war es kaputt!!! Er hatte aber eigene Reservefelle mit und somit war`s in finanzieller Hinsicht kein Desaster.
    3. Ich schalte auf stur, wenn ein geiziger Veranstalter sich bei einer Großveranstaltung nur das Geld für ein Leihschlagzeug (eigentlich üblich bei solchen Veranstaltungen) auf Kosten eines Drummers sparen will. Denn, wenn fünf Drummer am Abend aufs Set eindreschen, sind die Felle meistens hin, auch wenn die Drummer relativ normal spielen. Also stelle ich das Set nur, wenn mir ein Satz neuer Felle bezahlt wird.


    Wenn ich auf einem Fremdset spielen muß, habe ich immer meine Fußmaschine, Becken und Snare dabei (bei einem Gig habe ich mal mit einer Fußmaschine spielen müssen, deren "Kette" Paketband war. Nach dem 2ten Stück riss sie erwarteter Weise und ich war froh meine eigene Maschine dabeizuhaben.

    Zitat

    Original von Mick T.
    Orks... Sehr heawy, dieses Pin Sripe... :P


    Grüße


    Wieder so ein Ebay - Heini, der auf Kundenfang im (halbwissenden) Einsteigerkreis geht. Schön mal ein Ludwigaufkleber auf die Bassdrum, mit Markennamen (Remo, Pinstripe, Ludwig Rockers etc.) um sich werfen und der blauäugige Einsteiger denkt, er biete auf ein Original Ludwig Drumset. Und da der Anbieter überhaupt nicht angibt, dass es ein Ludwig Drumset sei, ist es nicht mal Betrug. Nur ärgerlich für die arme Sau, die das Teil für viel Geld ersteigert. So ist eben Ebay, immer ist man selbst der Dumme (der nicht zwischen den Zeilen lesen kann). Andererseits ist dieses Gebaren heute in allen Bereichen üblich geworden (s. z.B. Reiseprospekte).