Beiträge von Hammu

    Ich differenziere bei diesem Thema sehr stark:
    1. Leute, die ich kenne (also vor allem deren Spielstil) können jederzeit über mein Set spielen.
    2. Fremde nur nach persönlicher Abschätzung meinerseits (man merkt eigentlich schon ganz gut, ob man einen Prügler vor sich hat oder nicht) und selbst dann nehme ich meine HiHats ab (die sind am gefährdesten). Obwohl man da nie vor Überraschungen gefeit ist. Wir spielten einmal bei einer Oldieparty vor den Equals (70er Popband, die sind nun nicht gerade für ihren harten Spielstil bekannt, eher das Gegenteil). Der Drummer spielte über mein Set mit einem recht neuen BD Fell, beim 3ten Stück war es kaputt!!! Er hatte aber eigene Reservefelle mit und somit war`s in finanzieller Hinsicht kein Desaster.
    3. Ich schalte auf stur, wenn ein geiziger Veranstalter sich bei einer Großveranstaltung nur das Geld für ein Leihschlagzeug (eigentlich üblich bei solchen Veranstaltungen) auf Kosten eines Drummers sparen will. Denn, wenn fünf Drummer am Abend aufs Set eindreschen, sind die Felle meistens hin, auch wenn die Drummer relativ normal spielen. Also stelle ich das Set nur, wenn mir ein Satz neuer Felle bezahlt wird.


    Wenn ich auf einem Fremdset spielen muß, habe ich immer meine Fußmaschine, Becken und Snare dabei (bei einem Gig habe ich mal mit einer Fußmaschine spielen müssen, deren "Kette" Paketband war. Nach dem 2ten Stück riss sie erwarteter Weise und ich war froh meine eigene Maschine dabeizuhaben.

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    Original von Mick T.
    Orks... Sehr heawy, dieses Pin Sripe... :P


    Grüße


    Wieder so ein Ebay - Heini, der auf Kundenfang im (halbwissenden) Einsteigerkreis geht. Schön mal ein Ludwigaufkleber auf die Bassdrum, mit Markennamen (Remo, Pinstripe, Ludwig Rockers etc.) um sich werfen und der blauäugige Einsteiger denkt, er biete auf ein Original Ludwig Drumset. Und da der Anbieter überhaupt nicht angibt, dass es ein Ludwig Drumset sei, ist es nicht mal Betrug. Nur ärgerlich für die arme Sau, die das Teil für viel Geld ersteigert. So ist eben Ebay, immer ist man selbst der Dumme (der nicht zwischen den Zeilen lesen kann). Andererseits ist dieses Gebaren heute in allen Bereichen üblich geworden (s. z.B. Reiseprospekte).


    Ich bin jetzt kein Experte, verfolge Sonor-Kataloge aber schon einige Jährchen (hatte in den 70ern auch selber mal ein Phonic und später ein Phonic Plus Set) - aber diese Böckchen sind mit Sicherheit nie von Sonor verbaut worden. Auch die unter Hohner verkauften Sets hatten andere Böckchen (eben alte Pearl Kopien). Die Böckchen sehen eher wie Böckchen von einem alten Tama Superstar aus (oder deren Kopien von Newsound). Die Snare ist allerdings original, die hatte ich auch mal. Vllt sind die Badges nachgerüstet worden? Kann man ja alles bei Ebay ersteigern.

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    Original von Mr. Kanister


    Wohl eher 60er Jahre. Die Pearl President Serie wurde ab 1966 gefertigt.


    Die Kessel sind vermutlich aus mehrschichtigem Sperrholz, nicht aus Pressspan. (Gibt es so etwas überhaupt?)


    Ja!! Ich habe selbst mal ein 16" Pearl Standtom aus Pressspan besessen. Aber ich glaube, da gab es noch keine bestimmten Serien von Pearl. Es stand nur der Schriftzug "Pearl" in Schnörkelschrift auf dem Tom. Es hatte eine ähnliche Folie wie diese, aber in Hellblau.

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    Original von razmatazz
    nein lass ihn die erfahrung machen, dass markenprodukte (also nahmhafte marken die jeder kennt) und neuwaren i.d.R fehlinvestitionen darstellen, wenn man sich in dieser preisklasse aufhält.


    anders lernt ers wahrscheinlich nicht.


    Denke ich auch. Nichts hält besser vor, als eine selbstgemachte Erfahrung (vor allem, wenn`s dem eigenen Geldbeutel weh tut). Abgesehen von Becken und Drums habe ich diese Erfahrung z.B. auch bei Jeans gemacht (meine billigen NoName Jeans (ca.25 Euro, Metro) halten nicht länger als die teuren Levis (ca.90 €), die mal testweise gekauft habe ) - ergo kann ich für den Preis einer Marken-Jeans fast 4 mal so lange NoName Hosen tragen. Warum solls den Einsteigern besser gehen als uns - die Wirtschaft sagt danke für diese Markenhörigkeit.
    Nochmal zurück zu den Drums: Was heute als Mittelpreis-Sets (z.B. Basix Custom, Sonor Force 2005, Tama Superstar) angeboten wird, hätte früher schon zur Top-Klasse gehört. Die heutige Top-Klasse hat nur noch mehr SchnickSchnack, den fast keiner braucht (Edelholzfurniere, vergoldete Rims etc.) und nicht zuletzt auch Endorser, die In sind (Werbung schafft nämlich den Bedarf).

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    Original von Scale
    okay also keine ZBT! Verstanden! Welche gibts denn die Gut nicht zu teuer und neu sind? Also wie gesagt ich gebe höchstens 200€ aus!


    Das ist genau der Punkt!! Für 200 € und neu wirst du nur Becken in der Qualität der ZBT finden. Dann doch lieber Gebrauchte, dafür aber 2 - 3 Klassen höher in der Klangqualität (das die Becken dann technisch in Ordnung sind, setze ich einfach mal voraus). Bisher bin ich persönlich damit recht gut gefahren - was einem dann vllt. nach einiger Zeit doch nicht mehr so gut gefällt (das ist mir selbst auch schon bei Becken nach erst 4 Wochen passiert, obwohl ich sie im Laden selbst,durch langes Testen, ausgesucht habe - manche Becken, die anfangs super klingen, können z.B. nach einiger Spielzeit zu dominant oder penetrant klingen), verkauft man einfach (ohne großen Verlust - bei Neubecken dann aber bis zu 70 % Verlust) wieder. Denk mal drüber nach.

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    Original von Scale
    Nee ich möchte schon neue Becken haben.
    Was haltet ihr denn davon?
    http://www.thomann.de/de/zildjian_zbt_standard_beckenset.htm


    ....


    Tut mir leid, ist zwar fast offtopic, aber das muß jetzt mal raus!!! So ein Argument habe ich ja noch nie gehört (s.o.)
    Du spielst also lieber neue Sch...ZBT statt gebrauchter Paiste 2002??? Ich bin zwar kein Paiste Fan, aber bevor ich ZBT (die den Namen Zildjian garnicht verdienen und mögen sie noch so neu sein) würde ich sogar Paiste 2002 (die direkt um einige Klassen besser sind) spielen. Und dann noch fragen, was wir davon halten!! Tz,Tz,Tz. Andererseits, mein sauerverdientes Geld ist es ja nicht.

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    Original von DRUMherum
    Ganz einfach. Entweder man braucht es oder man braucht es nicht. Wenn du in einer Metalband spielst, in der du jedes Lied nur 16tel Bass durchtreten musst, ist es sicherlich nicht verkert.
    Spielst du in einer AC/DC Coverband brauchst du es nicht.
    Die frage ob man nun ein besserer Schlagzeuger ist wenn man DB spielt ergibt in meinen Augen keinen Sinn.


    Zu Zagschleugers Ehrenrettung muß ich sagen, dass auch ich, beim Durchlesen der Posts, manchmal den Eindruck bekomme, nur ein Doppelbass - Spieler ist eigentlich ein richtiger Drummer - alle anderen sind irgendwie amputiert oder behindert. Von daher ist die Frage eines Einsteigers nicht soweit hergeholt - man weiß dann ja noch nicht wirklich, was alles nötig ist.
    Zagschleuger: Um an den Drums gut zu sein (also um richtig schön zu grooven) braucht man eigentlich einfach nur: eine Bassdrum, eine Snare und ein RideBecken und/ oder eine HiHat - alles Andere ist schmückendes Beiwerk. Und selbst in der Metalmusik (die ich persönlich sehr gerne höre) geht mir dieses DB Genagele langsam auf den Keks - alles klingt irgendwie gleich - höher, weiter, schneller - aber leider nicht immer musikalischer (bzw. Songdienlich).

    Auf das Set meines Sohnes habe ich PS3 clear (wie PS4, aber einlagig) aufgezogen (Größen 8,10,12,13"). Die klingen garnicht mal schlecht und überhaupt nicht tot, sind aber eher leise (das ist auch gut so im Keller eines Mehrfamilienhauses). Auf meinen Sets bevorzuge ich aber Ambas coated für den vollen Frequenzgang (nur leicht mit etwas Gaffa gedämpft). Die reagieren auch wesentlich dynamischer als doppellagige Felle.

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    Original von Nutterking
    Für Einsteiger und Proberaum Becken kann ich nur Stagg empfehlen. Jedoch sollte man sie im Laden anspielen, da sie sehr unterschiedlich klingen können. Aber preislich sind die sehr sympathisch.
    die UFIP Primo Series sind vom Preis her noch billiger. Allerdings hab ich die noch nicht gespielt, kann also nix dazu sagen.


    Vergiss Primo und Genio, habe sie schon angespielt. taugen nicht mal für Anfänger. Sonor Cast, Meinl MCS und Stagg ab SH Serie wäre mein Tipp für absolute Beginner. Die verbeulen mit Sicherheit nicht und klingen schon recht ordentlich. Unterhalb dieser Preisklasse gibts eh nur Messing, und das will ich keinem empfehlen.

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    Original von The FloW
    Teste das Gretsch oder andere "billig" Serien im Vergleich zu den Basix dennnoch...
    Ich habe auch schon sehr viel negatives über die hochgelobte Custom Serie gehört...
    Mir persönlich haben die Basix Customs auch nicht gefallen.
    Zu dem Gretsch, das du zeigst, kann ich leider nicht viel sagen; hab das noch nicht getestet. aber generell spricht auch Gretsch für gute Qualität..
    Hardware wird nur eben wie bei jedem Billig Set Müll sein


    Dieses Gretsch Blackhawk entspricht in etwa dem Basix Classic Drumset, das Basix Custom Drumset entspricht qualitativ eher der Gretsch Catalina Birch Serie (die allerdings wesentlich teurer ist).
    Und, toi,toi,toi, ich konnte bei meinem Basix Custom 2005 (und auch dem alten Basix Custom, das ich zuvor hatte) nichts Negatives finden, trotz intensiven Gebrauchs.
    Der Haken am billigen Preis für das Basix Custom sind die anderen "Marken" Firmen, die ihre, ebenfalls in Fernost gefertigten, "preiswerteren" Serien (Sonor 505, 2005 etc.) viel zu teuer verkaufen, um mehr Gewinn zu machen. Basix muß sich eben erst einen Namen schaffen, dann werden die auch teurer, da bin ich sicher.

    Klanglich (und optisch für einige Leute auch annehmbar) mögen die Teile ja in Ordnung sein, aber preislich imo völlig daneben.
    Für mich sind diese ganzen Design Drumteile so Stil los wie z.B maschinell vorgefertigte Punkerklammotten und am Fließband gefertigte Bomberjacken mit künstlichen Einschusslöchern, Jeans mit vorgefertigten Einrissen, etc. - alles Tinnef für Leute ohne jegliche eigene Kreativität. Da lobe ich mir doch jedes 08/15 Drumset, was jemand selbst beklebt oder besprüht hat, um es einzigartig zu machen. Aber der Markt scheint es zu bringen - würde keiner diese Teile kaufen, wären sie längst vom Markt. Ergo sind wir auch noch selbst an solchen Auswüchsen schuld. Andererseits sind viele Drumsets (teilweise auch billige!!) heutzutage qualitativ so gut, dass die Drum-Firmen aufs Design zurückgreifen müssen, um überhaupt noch ihre Marktanteile zu halten - perverse Marktwirtschaft, wo es nur noch nach Optik und nicht nach besserer Qualität geht.

    Aber du bist nicht allein! Mir bleiben noch eineinhalb Monate bis zu deiner Jahresanzahl......aber du wirst die Nase immer vorn haben :D
    Alles Gute zum Geburtstag von einem fast Gleichaltrigen!!!


    Und ganz wichtig: Keep on Drumming

    Ich kann diese ganze Vintage Hype sowieso nicht ganz nachvollziehen. Sicherlich gab es bei diesen alten Serien (Paiste 602, Zildjian K, etc.) einige schöne Beckenschätzchen, aber die Qualitätsstreuung war doch früher aufgrund fehlender Klangnormung/Analyseverfahren der Bronzeherstellung und individueller Handhämmerung doch mit Sicherheit mindestens so hoch, wie heute bei der Staggproduktion. Ich habe schon so viele schlechte Exemplare (Vorsicht! Ist natürlich nur mein persönlicher Klangeindruck!!) dieser alten Serien gehört, dass ich nie so ein Teil blind zu solch hohen Preisen ersteigern würde (wobei ich aber auch einige sehr schönklingende Teile getestet habe - allerdings preislich für mich schon zu hochliegend). Was anderes ist es, wenn man das Becken sehr preiswert ersteigern kann (in letzter Zeit aber wegen der Hype quasi unmöglich). Die nächsten Aspiranten für eine Hype sind meines Erachtens dann Istanbul Mehmet, Ufip Class/Experience und Paiste 2002. Erste Anzeichen bei Ebay sind untrüglich. Wann ist Doppler dran???:D

    Ich wollte auch mal kundtun, dass mir die DVD sehr gut gefällt und ich auch gerade die Interviews herrlich "unprofessionell" (aber im wirklich positivsten Sinne gemeint) gemacht finde; dass gibt dem Ganzen einen sehr persönlichen und menschlich-symphatischen Touch (vor allem auch, wenn man den Ulf schon privat kennengelernt hat). Man kann sich mit dem Drummer sehr gut identifizieren, auch wenn das eigene Können mit Sicherheit um mehrere Klassen unter dem, vom Drum - Künstler präsentiertem Niveau, liegt.


    Wie sagte schon Tegtmeier: Bleibense Mensch!