Beiträge von Hammu

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    Original von AAXplosion
    Dem stimm ich voll und ganz zu. Nur wenn jemand sein Zeug vergisst oder net mit bringt, dann wird über meine Becken oder DoFuMa net gespielt. Da bin ich knallhart. Das is schonmal vorgekommen wo jemand gedacht!!! hat er bräuche sein Drum nicht mitzubringen. Tja dann hatte seine Band halt pech gehabt. Ich hatte außerdem an dem Tag noch en anderen Gig direkt danach.


    Recht hast du! Nach einigen schlechten Erfahrungen mit asozialen Drummern (ja, die gibt es!!) wird überhaupt nicht mehr auf meinem Zeug gespielt, es sei denn der Veranstalter zahlt mir dafür eine Extragebühr. Es sind ja nicht nur die Becken, die Schaden nehmen können (und die man fast nie wieder mit dem gleichen Klang nachkaufen kann (selbst wenn`s bezahlt wird)), die Felle - allen voran das Bassdrumfell - leiden stark, wenn man so richtige Prügler dran hat. Der Gau ist: ein Prügler spielt vor dir auf deinem Set und später, während der eigenen Performance reisst dir das BD Fell. Weise dann mal nach, daß das Fell durch den anderen Drummer vorgeschädigt war - und euer Gig ist im Eimer, da zahlt auch keiner was für. Im Übrigen, warum sollte ich die Schlepparbeit für andere machen, bin ich Roadie oder was?
    Ausnahmen gibt`s natürlich bei Drummern, die und deren Spielweise ich kenne.

    Der größte Nachteil ist die Unflexibilität. Man hat nur einen Sound und der muß dann auch zur Musik passen. Andere Stile sind quasi nicht bedienbar.
    Der zweite Nachteil ist die recht geringe Lautstärke (deshalb gab es in der Blütezeit der Rotos mal ein Resonatorkessel von Pearl, der die Klangprojektion optimieren sollte). Man muß also alles immer PA mäßig abnehmen. Ich habe in den 80ern mal einen Satz Rotos von 6" -16" gespielt und je ein Päärchen mit einem Mikro abgenommen. Passte aber eben nicht zu allen Musikstilen.
    Vorteil: Für schnelle Tomläufe (damals gerade Hipp) waren sie aber ideal, große Klarheit und wenig Sustain, da verschwamm nichts.
    Fazit: Als Effekt gut, als alleiniges Drumset eher ungeeignet!

    Ich spiele sowohl eine 20er als auch eine 22er Bassdrum. Im Vergleich ist der Anschlag einer 20er wesentlich konkreter, aber das Trittgefühl eher hart. Die 22er ist ein Kompromiß zur 24er (habe ich mal im Laden getreten - sehr gewöhnungsbedürftig, da sehr schwammiges Trittgefühl). Eine 24er könnte man allerdings in einem kleineren Klub schon mal ohne Verstärkung spielen, die 20er und die 22er muß man (meiner Meinung nach) auf jeden Fall etwas verstärken (jedenfalls wenn man mit Loch im Resofell spielt und nicht die Bässe, eher den Anschlagskick, das belastet auch eine kleine Box nicht zuviel), damit sie sich im Bandkontext durchsetzt (Tanz und Teehausmusik mal ausgenommen. Und, nicht vergessen, eine 24er ist sperriger und schwerer als eine 20/22er Bassdrum.

    Ich habe mein SPD 8 mal aufgemacht und habe mir (paralell zu den Piezos, die nur von unten auf die einzelnen Schlagplatten geklebt sind) Klinkenbuchsen an die Piezos gelötet, die ich im hinteren Teil des Gerätes nach außen geführt habe. So konnte ich jedes interne Pad auch mit externen Fremdpads antriggern (z.B. Bassdrumpad). Der Austausch dürfte also kein Problem sein, zumal es bei mir exakt die handelsüblichen Piezos (Conrad, etc. 70 €Ct) waren. Es hört sich alles nach einem defekten Piezo an. Mutig an die Kiste, so kompliziert ist die nicht aufgebaut.

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    Original von cookie
    ich glaub´ ich vergrabe gleich meine Becken. Patinierte Becken sind eine Seltenheit, weil der Kupferanteil heute nur noch "hereingelogen" ist (kostet eben). 60 er und 70 er Becken hatten das ständig, heute ist das eher eine Seltenheit.


    Kupfer muß drin sein, weil es sonst keine Bronze Legierung wäre. Über den prozentualen Anteil (B8, B12, B20) kann man allerdings spekulieren. Ich glaube aber nicht, daß in dieser Hinsicht Schmu getrieben wird, es wäre viel zu einfach nachzuweisen (die anorganische Analytik ist heute schon sehr weit). Vllt ist es eher der geheimnisvolle Silberanteil, von dem einige Firmen reden, der ist vllt garnicht mehr drin. Aber der ergibt auch keine grüne Patina.

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    Original von GrafDaniel
    Ludwig Felle machen aus DIESER Snare noch keine Ludwig....oder liege ich da falsch!?


    Ich würde sagen: Schönes tiefes Teil aber nicht vom Markenhersteller.


    Du hast vollkommen Recht, das ist nie und nimmer eine Ludwig Snare. Den Böckchen nach eine 80er Jahre Pearl oder eine NoName Imitation. Das fehlende Firmenschild an der Snare (wenn eines da wäre, hät er es sicher auch fotografiert) deutet eher auf NoName hin. Ich habe ihn diesbzgl. auch schon informiert, mal schauen, ob er reagiert.


    Edit: Er hat mit DANKE geantwortet, den Text aber nicht geändert. Aber in den Fragen unter der Anzeige wird mein Text angezeigt. Es hat sich auch noch ein weiterer Drummer mit ähnlichem Worttext bei ihm gemeldet. Vllt hofft er auf die Dummheit der Leute, die sich nicht immer alles durchlesen.

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    Original von williken
    posts von gestern sind zwar alle weg, wenn ich das richtig sehe...
    bringt denn hilitefreak seine beiden sets jetzt mit?


    Da mein Post scheinbar auch unter die Unsichtbaren fällt, hier die Wiederholung. Ich werde zum Testen (ist immer ganz interessant Kommentare anderer zu den eigenen Becke zu hören) meine drei UFIP Rides (20" Kashian (alt), 20" Class, 21" Experience (PPC-Sonderedition) und eine 15" Tosco Uralt HiHat mit. Wer also Spaß daran hat, ich werde vermutlich am Samstag (28. 10.069) auftauchen.


    Bitte erkläre mir doch bitte den Widerspruch zwischen den beiden dickmarkierten Aussagen. Einerseits eingeschränkte Resonanzfähigkeit (im tiefsten Bereich) - andererseits verbesserte Resonanz (im Tieftonbereich)???
    Ich habe mal gelesen, daß die Resonanz von Kesseln sogar besser sein soll, weil der Ring (eine relativ hohe Masse) mehr Energie vom Fell aufnehmen kann, und diese an den (dünneren Rest) der Trommelwandung abgeben kann, als ein gleichmäßig dicker Kessel. Der Klang ist aber etwas komprimierter als ein Kesselklang ohne Ringe. Weiterhin hängt, meines Wissens, die Helligkeit eines Kesselklanges eher von dem Schnitt der Gratung ab - je feiner und schärfer, desto heller - je breiter, runder, desto dunkler.

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    Original von arrowfreak
    Super Beitrag. :rolleyes:


    Für mich rangiert das 2005 irgendwie eine Stufe unter dem Tama. Ich würde das Superstar eher mit dem 3005er vergleichen. Das Tama und das 2005er hab ich gehört, das 3005er noch nicht.


    Oder so.


    Hier sieht man wieder mal schön, wie gut die Werbefuzzys arbeiten: SUPERSTAR hört sich super an, edel, toll (auch wenn es überhaupt nichts mehr mit dem alten Superstar aus den 80ern gemein hat, weder die Qualität, noch den Klang (was ich persönlich schon für Namensbetrug halte)). Wie schnöde klingt daneben SONOR FORCE 2005(wobei hier auch schon der Name Sonor Force 200X negativ bei Drummern belegt ist (wie man weiter oben lesen kann)). Da hat Sonor einfach ganz klar gepennt.
    Andererseits tun sie sich beide nichts - ist eine Liga.


    So genau und komplett bekomme ich das auch nicht mehr zusammen, aber als Beispiel: um komplizierte Drumgrooves zu spielen, zerlegt er sich den Groove in kleine Stückchen, die zwar zusammengespielt den kompliziert klingenden Groove ergeben, einzeln dann aber relativ leicht durchschaubar und zu üben sind.
    Desweiteren bemängelt er auch den starren Lehrstil an manchen Schulen, alles wird in momentan gültige Musik - Formen gepresst, Freiraum für eigene Ideen muß man sich geradezu erkämpfen. Und so fort. Es war sehr kurzweilig und die Zeit war im Nu verflogen.

    Ich war in seiner Drum Clinic in Bochum (House of Drums, 12.10.06). Auch dort gepflegte Wohnzimmeratmosphäre. Das HoD Team hatte alle verfügbaren Drumhocker aufgestellt, so konnte man gleichzeitig auch mal jeden Drummersitz testen. Die Performance von Herrn Greb war supergut, man ging leicht frustriert (ob des eigenen Spielkönnens), aber durchaus zufrieden (und hochmotiviert) nach Hause. Seine lockere, teilweise auch kritische Art über das Equipment zu sprechen (eindeutig ironische Bemerkungen wie z.B. Kauft dieses tolle Set,und ihr spielt so gut wie ich) gefielen mir besonders und lockerten das zuerst steife Publikum auf. Auch die fast schon philosophische Denkweise über das Üben, den Unterricht und so, kam gut und echt rüber. Sein technisches Können war sowieso jenseits jeglicher Kritik, einfach umwerfend. Es war also ein schöner Abend und jedem zu empfehlen. Leider habe ich keine Fotos, war zu beschäftigt mit zuhören.


    Wenn du die Optimount Halterung für das 14" Tom zurückschicken willst, schicke besser alle zusammen zurück!. Bei Waren unter 40 Euro muß du nämlich selbst das Rückporto bezahlen, bei Waren wert über 40 Euro eben der Händler. Oder kostet die 14er Halterung alleine 40 Euro?
    Du kannst dann auch besser das normale R.I.M.S. System bestellen (z.B. von Worldmax bei Drumsonly oder Bowmounts von Musikproduktiv). Da wird auch die Lochanzahl angegeben. Da dieses System nur einseitig befestigt wird, ist das Scgwingverhalten des Toms auch noch besser.

    Die Serien eines bestimmten Preissegmentes tun sich heutzutage qualitativ alle garnichts mehr (dafür sorgt schon die vorhandene Konkurrenz). Hier entscheidet wirklich nur der persönliche Geschmack (welches Holz (Mahagoni, Oak, Beech, Maple, Birch, Poplar, Ash), lackiert oder foliert, hochglanz oder matt, Farbe (natur oder bunt), etc.).
    Ein Drumcrack holt auch aus einer 200 Euro Keiper - Pappkiste noch einen anständigen, amtlichen Drum - Sound raus - ein Einsteiger wird auch mit dem 10000 Euro DW (oder so) nur schrottig klingen. Das nur mal zum Nachdenken.

    Heute habe ich das 20" Kashian Medium Ride endlich bekommen. Nach einem intensiven Waschgang (ich glaube der Vorbesitzer hatte es wirklich eingegraben) sah es dann schon sehr viel besser aus (s. Fotos). Mit den Billig Kashians (s.Post weiter oben) hat es wirklich absolut nichts zu tun. Das Material sieht nach B8 Bronze aus, und auch der Klang könnte auch von einem vergleichbaren Paiste (bessere Serien) stammen. Das Becken ist ziemlich dünn am Rand und wird zur Mitte zunehmend dicker (entspricht also auch der UFIP Philosophie, die auch heute noch bei den teuren Serien (Class/Experience) auftaucht. Das ergibt ein dunkles Grundrauschen, mit kristallklaren Pings drüber und eine dominante, laute schöne Glocke (ähnlich wie bei meinen Class/Experience Rides). Und es ist super als lautes Crash zu benutzen. Ich werde die Teile einfach mal zum nächsten Treff beim Seppel mitbringen (ich komme am Samstag, 28.10.06). Es war mit Sicherheit kein Fehlkauf. Der Stempel ist auf dem Foto etwas schlecht zu sehen, darum hier der Text:
    KASHIAN
    cymbals
    genuine eastern
    handicraft
    Ganz unten ist das Becken vor dem Waschgang!!!


    Die 24 Stunden Wartezeit kannst du dir auch sparen. Ich ziehe die Felle immer sehr stramm auf (Vorsicht, manche Böckchen mögen das nicht - aber bei Pearl sollten die das aushalten) und stelle mich dann mittig aufs Fell ( bei den kleinen Toms stütze ich mich natürlich nur mit den Handballen und meinem Körpergewicht auf. Das ist jetzt kein Scherz!!! Durch das Gewicht lösen sich die falschen Klebestellen , die es, produktionstbedingt, bei jedem Fell gibt. Auch setzt sich dann das Fell besser in die Gratung. Wenn ein Fell diese Behandlung nicht aushält (habe ich auch schon gehabt), so ist es falsch verarbeitet und würde sowieso in kurzer Zeit nur Stress machen (durch schleichende Verstimmung). Danach drehe ich die Schrauben wieder zurück auf Nullspannung (nicht das Fell abnehmen!!) und ziehe (mit dem Daumen etwas Druck auf die Mitte geben und helles Licht aufs Fell) erstmal gleichmäßig alle Falten raus. Dann habe ich meist schon einen Ton (es klingt also nicht mehr pappig). Dann in Vierteldrehungen (über Kreuz!!) auf den gewünschten Ton spannen. Gerade bei 10er Toms habe ich die Erfahrung gemacht, daß sie viel schneller fertiggestimmt sind als die anderen Toms (die haben relativ schnell viel mehr Sustain als die anderen). Aber das kann man ja vorsichtig abdämpfen, wenn man`s nicht mag.
    Auf gar keinen Fall doppellagige Resofelle!! Coated Ambas(oder Evans G1) Felle als Schlagfelle mit ein wenig Dämpfung (kleines! Stück Gaffa z.B.) gibt vollen Ton und viel Attack. Zumindestens bei meinem MMX ( aber beim Session habe ich es auch schon gehört, das Set ist schon recht gut). Als Resos dann klare Ambas.

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    Original von seelanne
    oh Gott, jedesmal, wenn ich diese Metallschiene auf der Bass sehe, krieg ich einen Brechreiz, selbst nach dem 376ten mal. Grausam, einfach grausam. Weiß man eigentlich, ob die Hinrichtung des Designers des Designers schon vollstreckt wurde ?


    Häßlich stimmt, aber es war auch sehr praktisch: keine Beeinträchtigungen der Bassdrumkesselsschwingungen (da an den Böckchen montiert) und völlig freie Wahl der Tomposition. Aber eben typisch Sonor: stabil um jeden Preis und aus dem Stück gefräst. Es wäre sicher optisch auch feiner gegangen.

    @ eDDy551


    Meine Kritik bezieht sich auch, wie schon gesagt, nur auf die ersten Modelle der Force Serie 1000/2000 aus Pappelholz (war damals leider ein beliebtes Leihset für knickrige Veranstalter und ich hatte das Pech, oft darauf spielen zu müssen, daher auch meine Abneigung). Mittlerweile hat das Force ja schon mehrere Design und Holzwechsel hinter sich und wurde immer mehr verbessert. Bei der heutigen 2005er Serie gebe ich dir durchaus Recht, das klingt amtlich, aber die Pappelkisten waren grausam (im Vergleich zu heute). Wahrscheinlich wird Pappelholz auch aus diesem Grunde nur noch für die NoName Billig-Sets benutzt. Selbst Phillipine Mahagoni klingt besser. Für mich fingen Sonor Drums damals erst wirklich bei der F3000 Serie (vergleichbar von der Qualität mit der Phonic Serie, die ich besaß) an.
    Nix für ungut Hammu

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    Original von eDDy551Du willst jetzt wohl nicht ernsthaft sagen, dass das Force 2000 scheiße klingt? X(Klar kann es mit keinem Phonic oder Lite etc. mithalten, aber so schlecht wie du es da grade hinstellst ist es keinenfalls! ?( Das Ding ist durchaus für den Liveeinsatz zu gebrauchen, vorallem wenn man nicht genug Kohle für die Oberklasse hat!


    Alles ist relativ, gerade der Soundeindruck eines Drumsets, vor Allem, wenn`s das Eigene ist. Fakt ist, daß das F1000/2000 zur damaligen Zeit die Unterklasse der Sonor Sets darstellte ( nicht verwechseln mit F1001/2001 und folgende Serien) und Pappelkessel nun mal nicht wirklich gut klingen (auch nicht die von Sonor!). Ist aber auch ne Preisfrage. Spielen kann man auch auf Doppler oder Platin, gar keine Frage.
    Siehe auch Kommentar von "Kai aus der Kiste" weiter oben.

    Ich würde mal ein Ambassador mit aufgelegtem Dämpfungsring ausprobieren. Wenn es zu tot klingt, kann man dann nämlich noch den Ring verkleinern ( z.B. halber Ring). Beim PS3 ist das nicht veränderbar.
    Ein dünnes Fell (Ambassador) kann einfach größere Schwingungen machen, also mehr Bässe erzeugen. Leider aber auch mehr Höhen (Obertöne). diese kann man aber mit Gaffa oder Dämpfungsringen gezielt und fein dosiert wegfiltern. Doppellagige Felle bewegen sich weniger und erzielen eigentlich weniger Bässe, klingen aber tiefer als Ambas, weil die Obertöne durch die Doppellagigkeit fast komplett weggedämpft sind (und die Dynamik läßt sehr zu wünschen übrig, übertrieben ausgedrückt: schon fast digital - Ton da oder Ton weg, sonst nichts). Dadurch sind sie auch leiser im Vergleich zu Ambas (oder ähnlichen einlagigen Fellen). Die größten Bass - Schwingungen könnten leicht gedämpfte Remo Diplomat Felle erzeugen (siehe Kesselpauken), aber die sind zu empfindlich und zu schnell kaputt im Rockbereich.