Beiträge von Hammu

    Letztendlich kann das ja jeder sehen wie er will. Ausgangspunkt war, wie immer, ein Einsteigerset für einen Jungen, der noch nicht weiß, ob er überhaupt länger dabei bleibt. Es muß ja jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt. Ich gab nur Tipps, wie man möglichst viel Gutes für möglichst wenig Geld bekommt und zwar auf letztem Stand der Technik. Aber es gibt ja auch immer noch notorische, überzeugte GOLF Käufer, obwohl der ja wohl einwandfrei überteuert ist (Nein, ich will jetzt keine Diskussion über Autos vom Zaune brechen, es passte nur gerade so schön).
    Ich bekomme mein Geld eben nicht nachgeworfen und fische eben auch in anderen Gefilden, die es mir Wert erscheinen (Ja, ich habe unter anderem auch Stagg - Becken). Und ein sogenanntes "Unteres Mittelklasse Set" mit dem Sound des Basix Custom als Zweitset ist mir da hochwillkommen, das kann ich auch ohne Skrupel für Einsteiger ohne Abstriche empfehlen. Mein Pearl MMX und meine Sabian AAX Becken werden dadurch sicher nicht schlechter, aber die riesige Preisdifferenz lässt einen schon nachdenklich werden, ob das alles so seine Richtigkeit hat, mit den hohen Preisen. Jeder wie er mag.

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    Original von DukeNukan
    [Manchmal kann Mischholz auch besser sein, als reine Birke.
    Platin verbaut auch "all Maple-"shells..


    Ich bin nicht der Meinung, dass ein Basix so leicht mit einem Force gleichzusetzen ist. AUch das Force klingt ordentlich, der Ton wirkt nicht abgewürgt oder so. Rims kann man auch immer noch nachträglich dazukaufen.


    Noch eins zu fehlenden Freischwingsystemen: Ich meine mal gehört zu haben, dass es spezielle Stellen am Kessel gibt, wo das Set trotz Bohrung sehr gut schwingt. Yamaha baut sein Yess system ja auch direkt an den kessel, da gehen auch schrauben rein.


    1.Die "guten" Mischolzkessel, die man neuerdings von Sonor, Pearl, Premier bekommt, sind aber speziell aufeinander abgestimmt, um den Klang eines Kessels in eine bestimmte Richtung zu verändern, das hat mit den Mischholzkesseln der Vergangenheit (wo nur das teure Holz mit billigen Fülllagen gestreckt wurde)garnichts zu tun.
    2.Um bei meinem Autovergleich zu bleiben. Wenn man z.B. bei Kia(oder irgendeiner anderen Korea/Taiwan/Japan oder sonstwas Marke) eine Klimaanlage ohne Aufpreis dazubekommt, bei der deutschen "Haus"marke aber nicht, so braucht man sie zwar eigentlich nicht unbedingt, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und möchte sie dann auch nicht mehr missen.
    Genauso ist es mit der Freischwingeinrichtung an den Toms und den Gummiunterlagen unter den Böckchen, und und und.... Viele kleine Gimmicks ohne Aufpreis sind auch bei den Drums Spezialität der Koreaner/Taiwaner,etc.
    Und sind wir mal ehrlich, die meisten Drums in der Mittelklasse (Sonor 2005/3005, Tama Superstar, Pearl Export, Basix Custom, PDP FX)unterscheiden sich heutzutage nur noch sehr marginal in der Qualität voneinander, da muß man schonmal den Preis entscheiden lassen. Und da sind die Sogenannten Markensets einfach immer doppelt bis dreimal so teuer wie das Basix.


    1. Man weiß ja garnicht, ob bei dem 3001 die Original Hardware dabei ist.
    2. Die Hardware des Basix Custom 2005 ist wirklich sehr gut und haltbar geworden.
    3. In 2 Jahren (wenn sein Sohn nicht mehr spielen sollte) bekommst du auch keine 200 Euro mehr als für das Basix Custom, da es dann sicher auch schon die Sonor 2005er(Birke) und die 3005er(Ahorn) Serien gebraucht gibt. Dann will keiner mehr ein gebrauchtes 3001 Set mit Mischholz und ohne R.I.M.S.System aus zweiter Hand. Dann lieber jetzt beim Neukauf 200 Euro sparen.

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    Original von Jonny_mc_Conny
    [


    ...aber das sonor nur von seinem großen namen lebt, kann ich nicht bestätigen. meinermeinung nach bieten vor allem die aktuellen *05 oder auch noch die *03 serien noch sehr gute mittelklasse (vielleicht sogar gehobene mittelklasse) sets, gegen die vom sound wenig in der klasse ankommt.
    ich denke ich bin auch nicht ganz allein mit dieser meinung :D


    Das bezweifele ich auch garnicht, ich habe diese Serien nur nicht zum Vergleich herangezogen, weil sie einfach doppelt so teuer wie das Basix Custom sind, bei vergleichbaren Leistungen wohlgemerkt. Und das Sonor 3001 war sogar schlechter, sowohl vom Holz (Mischholz) als auch von der fehlenden Hardware (R.I.M.S. System). Selbst das Pearl Export hat seit 2002 (s.Katalog Musikstore 2002/II) das I.S.S. System. Insofern hatte Sonor da den Trend verschlafen oder bewußt auch den guten Namen gesetzt. Nur das meinte ich mit meiner Aussage.

    Wenn ich mich noch recht entsinne, hatten die Trommeln des Sonor 3001 noch keine Freischwinghalter (soll heißen, die Tomhalter sind direkt am Tom befestigt und das würgt den Ton doch erheblich ab), ein späteres Nachrüsten würde so an die 100 Euro kosten (und man hätte obendrein noch Löcher in den Kesseln von den alten Haltern). Also das Basix Custom ist auf dem letzten Stand der Technik und dementsprechend zu favorisieren. Da ich selbst eins besitze, kann ich auch nicht nachvollziehen, dass die Hardware schlechter sein soll, bei mir funktioniert alles bestens, auch noch nach mehrmaligem Auf/Abbau. Sonor lebt einfach noch von seinem großen Namen, sonst nichts (Ausnahme: das Sonor Designer, das ist wirklich gut - aber auch schweineteuer - und nicht mit einem 3001 zu vergleichen). Das ist bei Drums so wie bei Autos VW und Kia (beim Kia ist alles serienmäßig, bei VW gibt`s alles gegen Aufpreis).

    Die Millenium habe ich noch nicht gespielt, aber für 179 € bekommst du schon eine Sonor DP 402. Ich spiele sie und bin rundrum zufrieden. Locker, leicht und stabil. Wenn ich damit etwas nicht spielen kann, liegt`s mit Sicherheit an mir. Also warum dann auf NoName Produkte zurückgreifen, wenn`s kein großer Preisunterschied ist?

    Ich hatte bis vor Kurzem auch noch so`n Ding (DD50 von Yamaha). War so gedacht, bei spontanen Sessions eingesetzt zu werden (so wie die unvermeidliche Klampfe der Gitarristen bei irgendwelche Zeltlagern). Aber leider war das in Realität nur bedingt machbar.
    1. Der Klang über die eingebauten Speaker war miserabel (über Kopfhörer/Anlage waren die Sounds garnicht so übel).
    2. Die Lautstärke der auftreffenden Sticks (obwohl mit Gummitipps von Tama überzogen) war lauter, als das unverzerrte Signal über die Speaker.
    3. Sauberen, unverzerrten Klang über die Speaker gab es nur mit einem großen Netzteil, bei Batteriebetrieb bruzzelte der Sound schon bei kleinen Lautstärken (also Zeltlager schon mal ade).
    4. Da die Speaker zum Spieler hin ausgerichtet waren, hatte ich einen relativ guten Sound, während aber meine Mitspieler nur mehr oder weniger Geklacker von den Sticks hörten.
    5. Das Fußpedal (eins ist für die HiHat) ist nur ein kleiner Taster, d.h. kein kein vernünftiges Spielgefühl und oft auch mechanische Aussetzer.
    Also weg mit dem Ding und die guten alten Bongos wieder aktiviert oder eine Darabuka aus dem letzten Türkeiurlaub. Ist billiger und besser (und völlig stromlos!!).

    Wie immer: Basix Custom 2005/6 (ca.500 €, die Snare verkloppen(bringt um die 50 €)), Peace Phosphor Bronze Snare (105 €). Dann haste noch ca. 250 €. Davon Meinl MCS Set(für B8 Fans) oder Istanbul Samataya Set (für B20 Anhänger) kaufen und fertig ist die Geschichte; damit kannste mindestens 20 Jahre ordentlichen, amtlichen Sound machen.

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    Original von ThpX


    richtig.


    Aber bringt Noppenschaum oder Eierschallen echt überhaupt nichts, sprich wird dadruch nichts gedämmt?


    Eierpappen bringen überhaupt nix, da der Schall einfach hindurchgeht. Normaler Noppenschaum dämpft (wegen der kleinen Erhebungen nur hohe Frequenzen (Schall wird durchs Material "geschluckt"), ist aber nur relevant für die Raumakustik. Hohe Frequenzen dringen sowieso nicht sehr stark nach aussen. Es gibt in Messlaboren (schalltoter Raum) auch Noppenschaum der tiefe Frequenzen schluckt ( ab 30 cm Noppenhöhe!!)

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    Original von ElEhnez


    Meine alten ELX hatten wie früher eine Rosette direkt im Kessel.


    Dann ist es umso schlimmer, das Thomann da ein Tom mit I.S.S. abbildet. Wenn man bestellt, bekommt man ein Tom ohne Freischwingeinrichtung, und wenn man es dann auf RIMS umbauen will, hat man auch noch ein ungewünschtes Loch im Kessel. Normalerweise bestelle ich nach Foto und Begleittext. Bei beiden sehe ich bei dem Link kein Hinweis auf ein, am Kessel befestigtes, Böckchen. Andererseits gibt`s genau deswegen die 30 Tage Money Back Garantie. Trotzdem ärgerlich.

    Das ist aber ein ganz schöner Hammer - ein Bild mit I.S.S. anzeigen und dann das Tom ohne diese zu verkaufen(wie, bitteschön soll man dann das Tom aufhängen, eine Befestigungsklaue ist dann ja auch nicht dabei?). Das ist ein Fall für den Thomann Thread. Denen würde ich erstmal eine böse Mail schicken, von wegen Irreführung und Verbraucherschutz!!!

    Zitat

    Original von nd.m
    12er Tom auf Bassdrum, 10er Tom mit Multiclamp an vorzugsweise Galgenbeckenständer, dann lässt sich das Backen besser positionieren.


    O.K., ich war von einer Bassdrum ohne Tomhalterosette ausgegangen. Aber wenn die vorhanden ist, geht`s natürlich auch so auch.

    Wenn`s nicht nötig ist (wie z.B. bei einem 14" Tom und einer 24" Bassdrum) würde ich es lassen. Ein Snareständer wiegt in der Hardwaretasche mehr (und nimmt dort auch mehr Platz weg) als eine normale Tomhalterung. Ist wieder irgend so ein Retro - Quatsch (in den Zeiten, als die Tomhalter sehr wacklig und frickelig waren, hatte das sicher mal seine Berechtigung, aber heute??).

    Ideale Lösung: ein Galgenbeckenständer mit 2 Multiklammer (einfache für 10 Euro ) reichen. Anbei eine Skizze. Die beiden Toms natürlich enger beieinander und der Beckengalgen von den Toms weg gerichtet (im Gegensatz zur Skizze). Dann passt das schon ( ein bisschen Gefriemel bis alles passt ist das schon, daher auf jeden Fall Memoryklammern verwendenden, dann hat man das Gefriemel nur einmal).

    Das Video gefällt mir wirklich (klingt echt wie die Ärzte) gut. Auch euer Basser spielt schön jazzig. Du müßtest vllt etwas weniger statisch spielen (so Humta Humpta mäßig), sondern mehr Swingen. Aber das ist leicht gesagt, das kommt auch mit der Zeit (einfach mal alte Dixie Musik - jaaaa Dixie Musik hören, da kann man swingen lernen, auch wenn man eigentlich Rock spielt). Weiter so!!

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    Original von strangequark


    Also das mit den Bankspesen stimmt in Zeiten der EU nicht mehr. Zwar ist der Versand weiterhin ein Problem, aber wenn man eine Überweisung per IBAN und BIC macht, dann gibt's wirklich keine Spesen! :)


    Dem 3. Punkt stimme ich aber zu. Bei Doppler Drums kauft man aus Prinzip nicht.


    zu 2. .....wie kommt dann folgender Text zustande (Originaltext aus einer Ebay - Anzeige aus Österreich)?
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    Unsere Zahlungsmodalitäten ! Per Überweisung auf unser Konto (Konto nur in Österreich) Kosten ab 01-Juli-03 gesenkt auf EU-Niveu bzw. per Scheck + 8 Euro Scheckspesen (welche uns bei der Einreichung abgezogen werden) oder per Postanweisung bzw. eingeschriebenen Brief (wegen dem Nachweis)
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