ZitatAlles anzeigenOriginal von ElEhnez
Also Nuuk, ich verstehe dich, du mich aber offensichtlich nicht :P:
Mir ist meine BD auch wichtig und immer wieder schraube ich daran rum, neue Felle, andere Dämpfung, Chromring rein, Compressor anders einstellen usw. usw.
Den spanischen Song fändest du mit guter BD besser, klar. Aber fändest du ihn mit einer super, super Bassdrum auch gleich 10x besser?
Es gibt soviele Klassiker, die einen brauchbaren bis guten BD-Sound haben, mehr aber eben nicht. Seien es die alten AC/DC, Zeppelin (ok, der Sound ist kult. Wenn auch im Vergleich zu heutigen Sounds nicht so druckvoll), Van Halen, Black Crowes, Chilli Peppers (inkl. der aktuellen), Steve Vai, selbst Terry Bozzios 22er BD-Sound, ganz übel viele neuere Motörhead, die sehr gut getrommelt sind, aber einen Scheißsound haben usw. Da ist keine BD dabei, die ich auf Platz 1 setzen würde. Und Simon Phillips BD auf seiner Jazzplatte ist auch nix. Zu laut und zu rockig, obwohl sonst vom Drum sehr geil.
Wie gesagt, eine gute BD ist wichtig. Aber man muss es auch nicht übertreiben, schon gar nicht in finanzieller Hinsicht!
Und um mal wieder auf das Thema Platzierung zu kommen: Die Mikroplatzierung ist eben so vorzunehmen, das man den BD-Sound hinbekommt am Pult, der zum Bandsound und zum Mix passt.
Den perfekten Bassdrumsound kann es nie geben!!! Er ist immer von den Hörgewohnheiten und Vorlieben des Hörers abhängig, und die können millionenfach verschieden sein. Man könnte sagen, zu jedem Musikstil gibt ews auch mindestens einen passenden Bassdrumklang, aber das stimmt so auch nicht, da sich der Klanggeschmack der Hörer auch laufend ändert (z.B. früher gehörte zum Swing ein weicher, fast dumpfer Bassdrumklang - heute wird vom Hörer auch ein knackiger, komprimierter Sound akzeptiert. Der perfekte Bassdrumsound ist der, der erfolgreich ist - den versuchen dann alle zu kopieren.
Daher kann man eigentlich nur nach seinem eigenen Geschmack gehen und hoffen, daß der Zuhörer ähnlich wie man selbst den Sound empfindet( und das die Band, in der man spielt, erfolgreich ist). Den Supertip für den Bassdrumklang gibt es eben nicht!