Beiträge von Hammu

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    Original von Anger


    sieht mir stark nach nem rototom in nem normalen kessel aus. wahrscheinlich is des ganze net mal verschraubt oder geklebt :rolleyes:


    Richtig, das waren ( in den 80ern war`s, meine ich) normalen Rototoms, die von Pearl mit sogenannten "Resonator" Kesseln versehen wurden, um die normalerweise recht leisen Rototoms ( habe selbst mal einige Zeit ein Satz von 8,10,12,14,16,18" Normal - Rotos als Schlagzeug gespielt - die mußten wirklich bei jedem Gig, egal wie winzig, mikrofoniert werden. Ganz schön nervig, das. Aber auch sehr eigen vom Sound her.) lauter zu machen, aber den Rototomsound beizubehalten. Die waren schon recht stabil veschraubt und man konnte die Rotos auch weiterhin mit einem Dreh umstimmen. Hat sich aber irgendwie nicht wirklich durchgesetzt.

    "Dixie" Becken sind meines Wissens eigentlich eine alte Billigserie von Paiste
    ( da drunter gab es, ca. zeitgleich, noch die "Super" Serie, darüber die "Stambul" Serie - später
    durch die "Paiste 505" Serie abgelöst)
    , aber das die in Germany produziert worden sind wußte ich auch noch nicht.

    Gehört habe ich die Rides noch nicht, Google findet auch nichts und auf der Ufip Homepage "www.Ufip.com" werden sie auch nicht erwähnt. Gibt`s die überhaupt?


    Das der Ocheltree das gemacht hat weiß ich wohl, nur der Preis so ein Ding zu kaufen ist zu hoch. Selbermachen wäre da schon preiswerter, weil man kaputte Becken oft kostenlos bekommt(kann ja keiner mehr was mit anfangen). Und von einer 8lagigen, gegossenen Snare hab ich noch nie gehört. Beim Gießen geht nur einlagig. Bräuchte ja auch nur 2 mm dick zu sein (s. Dunnett), so viel Material ist das garnicht.

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    Original von De' Maddin
    Das Runterfallen lassen sehe ich nicht so als Problem an. Es läßt ja auch eher keiner seine Holzsnare fallen, oder? Zumal auch Holz beim Fallen leidet.


    Ich tippe eher mal drauf, dass das Dingen gar nicht klingen wird, da Stein einen äußerst schlechter Resonanzkörper abgibt. Ich erinnere da mal an den Versuch von Quadral (oder wie die sich schreiben) Boxen aus Stein zu bauen. Das wurde wieder verworfen weil es wohl nicht klingt.


    Aber schöne Idee.


    Ich denke eher, Stein war zu teuer (wg. der Bearbeitung). Im Gegensatz zur Trommel soll eine HiFi Box nicht mitschwingen, weshalb einige Nobel - Firmen ihre Boxen doppelwandig bauen und den Zwischenraum mit Sand füllen. Deswegen werden auch teure Boxen aus MDF Platten gebaut(eine Art feine Spanplatte) und nicht aus gutem Naturholz (nur als Außenfurnier wird`s gebraucht), weil es sehr wenig schwingt. Man will ja nicht die Resonanz des Boxenkörpers hören, sondern möglichst die verfärbungsfreie Wiedergabe durch die Lautsprecher.

    Eine Idee, die mir mal im Kopf rumschwirrte ( habe sie aber noch nicht verwirklicht :( eine Snare aus feinem Estrichbeton oder Schnellzement zu gießen. Oder defekte Becken einzuschmelzen und daraus eine Snare gießen. Das größte Problem wäre wahrscheinlich die exakte (hitzebeständige) Gußform.
    Loch in Erde - Messing rin - fertig ist die Glocke - Bim, Bim, Bim!

    Und hier wieder einer, der nicht warten konnte...... ( der traut sich scheinbar nicht mal ein Foto bei Ebay einzustellen ). Bei dem Einstiegspreis hat er so gut wie keine Chance - aber jeder wie er mag.
    http://cgi.ebay.de/Doppler-Dru…yZ622QQrdZ1QQcmdZViewItem
    Edit: nicht verkauft bekommen (war ja klar!). Nun hat er auch noch die hohen Einstellgebühren (wg des hohen Startpreises, ab 1 Euro hätte nur 25 ECt gekostet) von Ebay am Hals. Der soll das Ding verschenken - da liegt ein Fluch drauf.:D

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    Original von LarsK
    aber optisch ein leckerbissen... vielleicht hol ichs mir und mach meash-felle drauf und nehms zum üben...


    Die Idee ist garnicht so schlecht! Solltest du dann noch Folie in der Art des Pearls brauchen (vllt für weitere Toms), kann ich dir einige Stücke zukommen lassen. Da ich mal so ein Set hatte, und es mit anderer Folie beklebt habe, habe ich noch die abgemachten Originalfolien. Bin mir nicht sicher, obes genau das gleiche blau ist, aber dieser Schiefereffekt ist es schon.

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    Original von williken
    also das tauchrohr zu kürzen ( das was auf deiner zeichnung mit "evtl. auch kürzen" gekennzeichnet ist), bringt gar nichts.
    wenn du das untere rohr kürzt, wird sich der ständer nicht mehr ganz zusammenklappen lassen, aber das ist ein eher geringeres problem, wie ich finde.

    ?(?(?(


    Da kommt aber Freude auf beim Einpacken in die Hardwaretasche!! Oder man spielt einfach keine Gigs, dann ist das auch egal!:D


    Aber im Ernst, kürzen bringt nichts. Sollte es wirklich zu hoch sein, den oben irgendwo erwähnten Spezialständer kaufen.


    Hallo Alex, es ist schon wirklich ein Allround Becken. Wir machen Rockcover der 70er Jahre und die Gitarristen plästern schon ordentlich. Das Becken (21") setzt sich Live voll durch. In einer anderen Band spiele ich damit auch Swing Pattern ( mit leichteren Stöcken - 7A, sonst 5A). Die Glocke klingt auch gut, wenn man nur mit der Stockspitze zuschlägt. Das Ancrashen klingt nicht nach Turmglocke, aber auch nicht so dunkel, wie man es von einem sogenannten "Jazz"becken erwarten würde (vor Allem bleibt aber der Ping trotzdem erhalten). Ist halt ein Kompromiss, aber ein sehr guter. Für den Proberraum habe ich ein 20" Class Becken wegen der kleineren Lautstärke des 20ers.
    Es sind beides keine Heavy Metal Becken ( also sie sind nicht so trocken wie diese, sie haben mehr "Wash", sind dadurch aber auch sehr lebendig und dynamisch). Ich hatte vorher schon ein Zildjian Ping Ride, ein Anatolian Ultimate Rockride, ein Anatolian Bertram Engel Signature Ride, ein Sabian AAX Rockride, ein Raker Heavy Ride und ein Stagg DH Exo Heavy Ride - und habe nun meinen Lieblingssound gefunden. Aber Vorsicht, Becken sind Geschmackssache, das macht das Suchen so schwierig.

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    Original von williken
    Hammu:
    du schreibst komische sachen. seit wann war denn das alte superstar aus ahorn? noch nie.
    und dann sagst du, dass ahorn besser/ flexibler sei, als birke und vergleichst das f3005 mit dem tama STARclassic performer, was aber aus birke und nicht aus ahorn ist.
    sehr strange das ist.


    Stimmt, das alte Superstar war aus Mahagoni (aber kein PhillipineMahagony!) und stimmt, ich meinte auch das erste Starclassic, was auf dem Markt war ( das Starclassic Birke und das Performer kamen erst später), sorry. Ich finde ja auch Birke nicht schlecht, aber es ist trotz allem eingeschränkter im Sound ( kommt aber eher bei höherer Stimmung zum Tragen). Es hat schon seinen Grund, weshalb ältere Topdrumserien ( Ludwig,Gretsch, Slingerland etc.) aus Ahorn sind. Wobei das Sonor Lite (war auch Birke) eine klangpositive Ausnahme war, es hatte auch hochgestimmt einen schönen Sound mit viel Sustain und Wärme.

    Gefehlt hat denen wahrscheinlich garnichts, einfach weil es nichts anderes zum Vergleich gab ( wenn ich z.B. Bilder von Baby Dodds am Drumset sehe bzw. auf alten Aufnahmen höre,spillerige Hardware, 14" Ridebecken, undefinierbare blechige HiHatbecken frage ich mich immer, ob er nicht was anderes genommen hätte, wenn es das denn schon gegeben hätte/oder er Geld dafür gehabt hätte). Und heute wird das so hoch gehypt, das ärgert mich so. Den dunklen Sound von alten K-Zildjians verbindet man zwar mit alten Jazzgrößen, aber vllt nur, weil man es nie anders gehört hat ( da steckt schon ne Menge Gewöhnung drin). Bei alten K`s heißt es dann "dunkel,fauchig, schön rauschig" - bei Stagg SH und DH heißt es dann " trashig, schnell aufrauschend, undefinierter Ping" für eine ähnlichen Klang ( was ich persönlich auch zu manchen alten K`s auch sagen würde, aber die sind ja Kult und dementsprechend teuer). Das war jetzt nur am Beispiel Zildjian, aber das Gleiche gilt auch für Paiste, Meinl, Sabian etc.(wobei Meinl/Sabian ja noch nicht sooo lange auf dem Markt sind, und Paiste eigentlich immer schon eher die rockende Fraktion bedient hat ( bis auf die 602 Serie)). Ich hatte mal eine uralte 14" Zildjian Thin HiHat (die in meinen Ohren nur rauschte und vor lauter Dunkelheit im Bandkontext(Blues) kaum zu hören war. Für mich klang sie Schei...). Ich habe sie dann für viel Geld an einen Sammler abgetreten, der trotz hohem Preis glitzernde Augen hatte, als er sie bekam. Ich habe mir von dem Geld eine 15" 602er SE gekauft ( sie aber mittlerweile in eine 14" A Custom Zildjian Mastersound getauscht). Das zeigt wieder, wie verschieden die Geschmäcker sein können ( auch der eigene wandelt sich ab und an). Aber du hast schon recht mit deinen 80% schrottig klingenden Becken auf dem Neumarkt, aber die 20%, die übrig bleiben reichen schon für eine gute Auswahl, die auch garnicht sooo teuer sein muß ( wie die Vintage Becken es sind). Aber jetzt habe ich genug getönt.

    Mich nerven eigentlich immer dieses Einordnen in verschiedene Stilkategorien. Warum nicht mal ein "Rockbecken " im Jazz, und umgekehrt. Wenn wir mal ehrlich sind, haben die alten Jazzer diese "Vintage" Becken doch nur gespielt, weil sie nichts anderes hatten - und sie haben das beste draus gemacht. Nur wenn man diesen Jazz jetzt 1:1 kopieren will, braucht man diese alten, eigentlich nicht so guten Becken. Aber ein innovativer Jazzer will doch eigentlich auch etwas eigenes kreieren und nicht kopieren, oder hab ich da was falsch verstanden. Wenn jeder nur die alten Jazzer akribisch kopiert, kommt nichts Neues mehr in die Musikwelt.
    Ich selbst habe lange Jahre Blues und Swing Musik mit einem 20" Zildjian Ping Ride und einem Paiste 602 Thin Crash bedient, und keinen Zuhörer hat`s gestört, dass das keine authentischen "Vintage" Becken waren. Wichtig ist doch die damit produzierte Musik. Soweit meine Meinung.

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    Original von nd.m
    Ich finde halt generell, dass jemand der in dieser Preisklasse einkauft, nie wirklich günstig aussteigt. Denn wenn die Ansprüche noch steigen - und das werden Sie bestimmt - dann muss doch wieder ein noch besseres Set her. Einzig vom Tama Superstar könnte ich mir vorstellen, dass es eine dauerhafte Lösung sein könnte. Für ein paar hundert Euro mehr, hätte man dann aber schon ein sehr gutes Oberligaset, auch wenn es dann nur für ein Shellset reicht. Wenn also eine Grundausstattung an Hardware vorhanden ist und der Gebrauchtmark nicht in Betracht kommt, dann würde ich noch etwas sparen.


    Das Tama mag zwar Superstar heißen, ist es aber noch lange nicht ( im Gegensatz zum alten Tama Superstar ist es "nur" aus Birke, das Alte war aus Maple - Birke ist zwar für Rock sehr gut geeignet, aber auch sehr eng im Einsatz beschränkt). Das Sonor 3005 ist dagegen aus Maple und die Einsetzbarkeit wesentlich erhöht( auch im Jazzbereich). Diese Flexibilität unterscheidet ja eigentlich die Mittelklasse und die Oberklasse ( und nicht die Farben und Exklusivität). Damit finde ich es eher der gehobenen Mittelklasse/untere Oberklasse zuzuordnen, als das Superstar. Vergleichbar mit Sonor 3005 wäre dann schon eher das Tama Classic Performer, Pearl MMX etc.
    Und wenn man so ein Set hat, braucht man kein noch teureres Set. Tama Classic Performer, Sonor 3005, Pearl MMX sind alles Dumssets, die auch hohe Ansprüche erfüllen. Alles was mehr kostet ist reiner Luxus (nicht schlecht, wenn man die Kohle hat, aber auch nicht wirklich nötig).
    Aus dieser Sicht ist das Sonor 3005 Sonderedition also schon ein sehr gutes Angebot. Wenn ich nicht schon ein MMX hätte...

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    Original von nd.m
    Eventuelles Basix Custom Schnäppchen?


    WTF is ASAMA? Toll auch das Foto vom Foto.


    Das Basix ist zwar ein Custom, aber das 2003er Modell (s. Böckchenform). Es ist, soweit ich weiß nicht aus Birke und hat noch die alten Tomhalterungen. Kein schlechtes Set (hatte selbst mal eins in schwarz und war sehr zufrieden), aber 200 € Startpreis erscheint mir sehr hoch gegriffen.


    Asama kenn ich auch nicht, ist wahrscheinlich eines dieser Billig-Taiwaner, die auf irgendeinem Weg nach Deutschland gefunden hat, aber keinen regulären Vertrieb hier hat. Vllt auch ein neuer Terrorakt von Osama (du weißt schon wer...). Unterwanderung der Musikerkultur?

    Alles Quatsch, Ambas sind genauso leicht oder schwer zu stimmen wie die G2 etc. Nimm am Besten einen Schlegel (mit Gummi oder Filz oder so) dazu, dann sind die Obertöne fast weg und die Grundtöne sind deutlicher zu hören. Ambas sind auch sehr gut im Rock zu gebrauchen ( früher gab`s gar keine anderen - Bonham und Co. haben sie recht gut im Rock eingesetzt). Emperor und G2 sind quasi baugleich, nur ne andere Folie (Remo und Evans)). Probier mal die Aquarian Satin Finish coated, die sind etwas dicker als die Ambas, aber auch einlagig.