Beiträge von Hammu

    Falls es jemanden interessiert, hier das Rezept für das "Altöl" (Lakritzschnaps) vom letzten Forums-Treff bei Seppel:


    Eine Tüte "Sallos mit Chili" ( Lakritzbonbons, gefüllt mit Chiliaroma ), 250 gr. Kandiszucker, eine Flasche Wodka. Alles zusammen schütten ( Achtung, wird mehr als die Wodkaflasche aufnehmen kann - also besser in einer 1,5 Liter Colaflasche ansetzen!), ca. 5 Tage warten ( ab und zu schütteln) bis sich alles gelöst hat - am Besten über Eiswürfel genießen.


    Wohl bekommt`s !!!

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    Original von Nostr4
    .....Alternative wäre auch ein Elektronisches Schlagzeug, was ich aber nicht so dolle finde *sichduck*.....



    Nostr4


    Mag die E-Dinger auch nicht wirklich, aber als leisen Ersatz für ein Akustik drum sind die Teile Spitze. Normale Trommeln mit Meshheads ( sehen aus wie Mückennetze, aber in normalem Fellrahmen) und ein Pickup drauf, geben quasi nur ein leises Plöpp ( leiser als ein Tennisschläger an dem der Ball abprallt) von sich und lassen sich auch vom Spielgefühl mit echten Drums vergleichen. Mit Kopfhörer gespielt, kann man auch um 24 Uhr nachts noch damit üben. Dafür reicht auch ein ganz einfaches E-Drummodul ( Fame, oder Millenium) ohne viel Schnickschnack. Selbst bei denen ist der Drumsound meist besser als ein billiges Akustikdrumset mit billigen Fellen, d.h. man hat auch mehr Spaß am Drummen, weil`s direkt so klingt, wie man es von der CD gewöhnt ist. Ich kenne auch Leute, die mit einem DD 50 von Yamaha angefangen haben, aber da ist das Anschlagsgeräusch lauter, da es Gummipads hat.


    Und noch was zu Selbstbeibringen: Viel Musik hören, versuchen rauszufinden, welche Trommeln dabei gespielt werden, Musik beim Üben mitlaufen lassen und versuchen dazu zu spielen (hilfreich sind da auch die Playalongs der Zeitschrift Drumheads) und ganz wichtig, einfach mal irgendetwas an den Trommel ausprobieren (Bassdrum mit Snare, Snare/ Tom Verbindungen - irgendwann hat man sich dann einen Rhythmus erarbeitet, der einem aus irgendeinem Pop/Rock/Swing Song bekannt vorkommt und dann kommt man auch der Systematik des Drummens auf die Spur. Mit Unterricht geht`s zwar schneller, aber die ganzen alten Drummer, die die Basis für unser heutiges Schlagzeugspielen gelegt haben, hatten auch keine Lehrer ( die hatten nicht mal ordentliche Drumsets, sondern Holzkisten, Blechdeckel usw.) und haben trotzdem diese ganzen tollen Rhythmen geschaffen. Also ran an die Trommeln.

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    Original von Dr.GRO
    wunderbar!


    also trotz 1mm kesseldicke eine 45° Gratung!


    danke sehr der herr hoffe auf weitere konstruktive antworten


    Muß aber nicht - die Firma Dunett führt es gerade vor, hochgehypte Snares ohne umgebördelte Gratung. Ein bisschen wacklig, aber es scheint zu funktionieren.

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    Original von Psycho
    ich empfehl dir das vorher mal auszuprobieren. Es ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig, die Becken vor dir stehen zu haben, den Sound des drums aber aus Boxen zu hören. Spiel mal deine Becken ein paar Meter vom Schlagzeug entfernt, dann weisst du ungefähr was ich mein.



    veljko: was hast du denn genommen?


    Da gibt es aber eine schöne Lösung: In die Bassdrum einen Lautsprecher einbauen und zwei kleine Miniboxen (brauche ja nur die oberen Mitten und Höhen zu übertragen) an die Beckenständer - alles in Richtung Drummer ausgerichtet, dann hört sich`s wie aus einem Guss an. Das einzige Problem ist die etwas schwierige Einstellung des Bassdrumpickups, der darf ja nicht durch den Lautsprecher getriggert werden. Aber das es geht, habe ich schon mal live gesehen.

    Ich schließe mich meinem Vorposter an, toll wie immer. Aber eure Kopfschmerzen heute morgen möchte ich nicht haben. Eine Tüte Mitleid für alle Übernachtgäste! Alles Gute, bis demnächst.


    Becken ohne Hörtest kaufen - riskante Sache. Ich persönlich habe je ein Explosion in 17" und 18" und bin sehr zufrieden damit. Aber das gilt erstmal nur für mich und meinem Klangempfinden. Das kann bei dir schon völlig anders aussehen. Bei soviel Geldausgabe würde ich mich reinhören in die ganze Beckengeschichte. Ich habe lange dazu gebraucht.
    Hinzu kommt auch bei Becken, das es das ultimative, zu allem passende Becken nicht gibt. Die Explosions sind für Rockorientierte Musik. Für jazzige Musik habe ich völlig andere Becken. Check also erstmal ab, welche Stilrichtung du überhaupt spielst/spielen willst. Das spart ne Menge Geld - jeder Verkauf ist mit Verlust verbunden ( bis auf wenige Ausnahmen ).

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    Original von Kellerkind87


    Ja aber Billig heißt nicht immer gleich schlecht. Der Drummer mit dem ich damals Musik gemacht habe hat sich mein Paltin Deluxe-Set mal angeschaut und kam ins staunen.
    Das Set ist wirklich sauber verarbeitet und klingt auch ziemlich gut. Obs Bühnentauglich ist kann ich so nicht sagen, da ich noch nie auf der Bühne Schlagzeug gespielt habe.


    Ich denke aber mit nem vernünftigen Beckensatz und n paar Dämpfer (Obertöne leider kleines Manko am Platinset) lässt sich schon was gutes aus dem Platin deluxe-Set machen.
    Ich will das Set dann mal vorsichtig als "geeignet für Fortgeschrittene" einstufen.


    Genau das habe ich gesagt ( s. oben). Aber dein PLATIN DELUXE ist ja eben kein einfaches Platin Drumset wie in den oberen Posts erwähnt, und mein Basix Custom ist auch nicht mit einem Basix Classic vergleichbar. Also selbst bei den "NoName" Firmen gibt es intern bei den Modellreihen schon erhebliche Qualitätsunterschiede. Nur das wollte ich hervorheben - Basix ist nicht gleich Basix,
    Platin ist nicht gleich Platin,
    Sonor ist nicht gleich Sonor usw. Der Firmenname hat nichts mit der Qualität der einzelnen Modellreihen zu tun.

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    Original von Kellerkind87
    Wow! Das Platin hier so in den Dreck gezogen wird hätte ich nicht gedacht. Spiele selber eins. Allerdings aus der Deluxereihe.
    Ein Paar Moongelpads auf die Toms und denn kann das losgehen. Naja was solls...brauche das Set auch nur zum Üben und für keine Gigs oder sowas.


    Ich denke, das wird so sein wie beim Basix Classic ( foliert wie Platin einfach, billiges Holz)im Vergleich zum Basix Custom ( Birke, lackiert wie Platin de Luxe).
    Durch den Dreck ziehen wir hier alle Billigsets ( Pearl Target, Yamaha Rydeen, Sonor 503, etc.) nur das die "Markensets" bei gleicher schlechter Qualität auch noch teurer sind, als die "NoNames".
    Mich persönlich ärgert das, und ich werde das auch weiterhin in meinen Posts klarstellen.


    Das Yamaha ist die Billigantwort auf das Pearl Target oder Tama Swingstar, lohnt also nicht.
    Das Stage Custom ist da schon besser, aber du zahlst natürlich den Markennamen Yamaha ordentlich mit.


    Basix Custom oder Tamburo TSB/XD versuchen mit guten Preisen ins Geschäft zu kommen. Noch sind sie günstig, doch wenn sich die gebotene Qualität weiter herumspricht, werden auch die teuer. (Habe früher mal ein Toyota Corolla nagelneu für 17000 DM !!! gekauft. Heute kann ich mir keinen Corolla mehr leisten, schon garnicht nagelneu. Das nur als Beispiel aus einer anderen Sparte.).

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    Original von Sabbi
    Jemand hatte hier zuvor geschrieben, wenn Reso und Schlagfell annähernd auf gleicher Höhe sind, umso doller ist die Resonanz.


    Aber heißt es nicht, dass gleiche Frequenzen sich gegenseitig auslöschen? Dann müsst man ja meinen, je ähnlicher beide gestimmt sind, umso trockener und resonanzlos müsste der Snare-Sound sein.


    Das wäre auch so, wenn beide Felle wirklich exakt auf die gleiche Frequenz gestimmt wären und wenn dann jemand auf beide Felle gleichzeitig mit der gleiche Schlagstärke am gleichen Aufschlagpunkt mit dem gleichen Aufschlagmedium ( Stock ) schlagen würde. Aber wann haut man schon von beiden Seiten gleichzeitig?
    Ansonsten wird die Schwingung des Schlagfelles nur an das untere Fell weitergegeben, dieses schwingt nach aussen, schwingt zurück und gibt die Schwingung wieder zurück ans Schlagfell. Sind beide Felle annähernd gleich gestimmt, wird die Anfangsschwingung kaum bedämpft, was man dann deutlich als "Resonanz" hört, also deutlich lauter. Wird eins der Felle höher/niedriger als das andere gestimmt, klingt die Trommel abgewürgter ( nicht immer, weil auch andere Aspekte mit hineinspielen - Kesseltiefe, Kesselmaterial, Fellart etc.).
    Bei meiner Snare habe ich oberes und unteres Fell ungefähr im Kesselpaukenintervall ( was immer das musiktheoretisch sein mag - Terz, Quart oder so, keine Ahnung ) zueinander gestimmt und fahre ganz gut damit.

    Kaufe was Gutes gebraucht! Oder, wenn es denn unbedingt neu sein muß (solche Leute soll es geben), ein Basix Custom (lackiert, Birke, Freischwingtomhalter - 499 Euro) und ein TROY Beckenset von Masterwork ( 14" HiHat, 16" Crash, 20" Ride, 260 Euro) - macht 759 Euro, also ca. 800 mit Porto und Verpackung. Billiger geht`s nicht, wenn`s denn neu sein muß ( und qualitativ hochwertig).

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    Original von Crossroad
    http://cgi.ebay.de/KEYTONE-SCH…ZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem


    was sagt ihr dazu? Ich den Hersteller Keytone im Netz nicht finden. Kennt jemand ne Page?


    Was sollen wir dazu sagen? :rolleyes: Kennt keiner. Wahrscheinlich Taiwanschrott? Oder auch nicht. Wenn du das Geld übrig hast, kauf sie, teste sie und berichte uns davon - auf das wir die Finger davon lassen oder alle eine haben wollen.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Billige Taiwan/China/Korea etc. Artikel können gut sein oder schrottig - einer muß es mal testen, dann ist Klarheit. :D

    Ich hatte nie Unterricht und will auch keinen haben. Ich will auch kein Supercrack werden, nur meinen Spass beim Spielen mit der Band will ich haben. Natürlich lernt man schneller mit Unterricht, aber vieles versaut man sich auch ( meine Schwester ist z.B. studierte Pianistin, spielt alles supergut, aber wehe, ihr nimmt jemand die Noten weg und sagt: Improvisiere mal! Dann ist alles zu spät ). Was ich damit sagen will: Unterricht ist nicht schlecht, aber vergiss das Spielen mit der Band nicht. Das Aufeinanderhören und Agieren ist durch Noten nicht zu ersetzen. Gleiches gilt für die ganzen tollen Licks. Ist schön, wenn man sie rein technisch spielen kann, aber man muß sie auch irgendwann einmal sinnvoll einsetzen können, und zwar musikalisch und nicht auf Deubel komm raus, reingepresst in irgendeinen Song. Und dieses Feel kann einem kein Lehrer lehren ( meine Überzeugung ). Wenn du also meinst, genug technisches Können gelernt zu haben, gib den Unterricht dran und lerne live weiter. Vor allen Dingen bei Drummertreffen kann man sich ne Menge neuer Ideen abgucken und versuchen zu üben ( manchmal möchte man aber auch die Sticks in den Müll werfen, wenn man sieht und hört, was manche so alles draufhaben - aber dann muß man sich einfach sagen, O.K. hier sind meine Grenzen, wenn ich mehr will muß ich mehr üben. Und Spaß macht es auch mit weniger Licks und Supertechnik - besonders, wenn`s beim Publikum trotzdem ankommt.)
    Genug geschwaffelt - Spiel und hab Spaß!!

    Warum sollte ich nach Köln in den Musicstore fahren, habe ich doch das "House of Drums" in Bochum direkt vor der Haustür. Kompetente, nette Verkäufer (teilweise vom Drumcenter Bochum, welches nur noch ein Einmann/frau Betrieb ist). Antesten ohne Streß und Riesenauswahl. In den Store gehe ich nur noch,wenn ich zufällig mal in Köln bin - ist mir einfach zu chaotisch und unfreundlich.

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    Original von Sylaron



    Liegt bei 4-500€ und ich hatte an Stagg DHs gedacht.


    Dann nimm dir viel Zeit und teste auch mehere Becken der gleichen Art ( also 2-3 16" Crashes, 2-3 18" Crashes usw., natürlich nur wenn vorhanden - Stagg DH Becken sind zwar gut, haben aber innerhalb einer Größe starke Klangschwankungen). Teste auch ruhig mal Orion und Masterwork Becken (die preiswerten Serien von denen) oder Anatolian Limited One. Und lieber weniger Becken, aber dafür gute.

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    Original von chesterhead
    Gibbet Anreisende, die eine 14" 2002 SE Hihat, bzw eine 14" Zildjian Quick Beat mitbringen können?


    Ich könnte eine Zildjan 14" Mastersound (auch mit Wellenschliff wie die Paiste SE) mitbringen.
    Und ein UFIP Experience 21" Ride ( Sondermodell für PPC ).

    Obwohl ich ein Basix Custom besitze und auch sehr zufrieden damit bin, macht es in meinen Augen keinen großen Sinn vom EX (Verkauf mit Sicherheit mit Verlust gegenüber dem Neukauf) aufs Basix Custom umzusteigen(gilt auch für Tama Superstar, Sonor 2005 etc. in dieser Preisklasse). Der große Aha Effekt wird ausbleiben, da die Sets alle ziemlich gleichgut sind (wobei das Basix Custom allerdings tatsächlich das preiswerteste in seiner Klasse ist). Würdest du jetzt vor der Entscheidung stehen ein EX oder Basix Custom neu zu kaufen, würde ich ohne groß überlegen zu müssen, das Custom empfehlen. Aber da du schon ein EX hast, verbessere es lieber mit Freischwinghaltern und/oder modernen Fellen (diese neuen Evans z.B., Emad für die BD und GX 2 oder so für die Toms), das macht mehr Sinn. Als nächstes Drumset würde ich auf ein gutes, gebrauchtes Oberklasse Set ( Pearl MMX/BRX, Tama Starclassic Performer etc.) sparen.