Beiträge von Hammu

    Zusammengefasst kristallisieren sich für dich folgende Becken raus, die einen individuellen Test wert sind:
    neue Paiste PST5 (wesentlich besser als PST3 !)
    gebrauchte Paiste Alpha oder 505 (nicht zu verwechseln mit 502 !! Die 505er sind aus den 70er Jahren) oder Stambul (auch aus den 70ern).
    neue Stagg DH Serie (oder gebrauchte BH, BDH oder Dragon Serie), fürs Ride auch die DH Exo Serie
    neue Masterwork Troy Serie
    neue Sabian B8 Serie
    gebrauchte Meinl Raker oder Amun (beide besonders gut für Rock)
    neue Anatolian Limited One Serie
    neue Sonor Cast Becken
    Unter diesen Qualitäten würde ich nichts kaufen (schon garnicht aus billigem Messing - Magic, Headliner, PST3)
    Lieber zwei gute Becken, als drei Schrotties.

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    Original von Fly
    dann machen wir doch grad weiter mit den unterschieden:


    Wie hoch ist der Qualitätsunterschied zwischen dw4002 und dw5002


    Wenn bedenkt, das die DW 7000er noch dazwischen hängt, kannst du dir vorstellen, dass die 4000er nicht so arg gut sein kann (sonst würden ja alle die 4000er kaufen und nicht die 7000er). Vllt besser als so ein NoName Teil, doch heutzutage würde ich da auch nicht mehr so sicher sein (vor einigen Jahren hatten die Markenfirmen noch einen Ruf zu verlieren, doch bei den vielen negativen Beispielen der letzten Zeit, glaube ich, auch den Markenfirmen ist es egal, was für einen Mist sie im unteren Preissegment verkaufen). Kannste im Prinzip nur vor Ort klären, in einem Test. Ich nehme an, das man auch gute Exemplare findet, nur die Fehlerstreuung ist größer, als bei den teueren Serien - d.h. Materialendkontrolle findet nicht mehr in der Fabrik, sondern beim Kunden statt. Und das nicht nur bei Fußmaschinen.

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    Original von strangequark
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7398064988


    War das billig? Bin leider nicht der Käufer ...


    Bin mir nicht sicher , ob`s wirklich ein Schnäppchen war. Habe auch überlegt, ob ich mitbieten soll, aber ein genaues Begutachten der Bilder hielt mich davon ab. die Becken sehen aus ( besonders das Rechte), als seien sie irgendwie abgeschliffen. Wahrscheinlich ein Putzversuch mit einem ungeeignetem Mittel. Und das ändert mit Sicherheit den Sound.

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    Original von D. Darko
    hallo,
    also... ich war gestern im Proberaum und habe unter der hit hat Topkuppe mit Klebeband rumexperimentiert und das Ergebnis macht mich glücklich! der so genannte Afterping ist so gut wie komplett verschwunden und der eigentliche HiHat Sound ist wunderbar vorhanden! :]


    Ich habe daraufhin auch etwas getestet. Ich habe einfach einen größeren Filz (von Beckenständer, ca. 3 cm Durchmesser) von unten mit in die Top- Becken Halterung der HiHat eingelegt, und jetzt ist der Fehlklang fast weg.

    Versuch`s mal mit einer Energiesparlampe. Da diese Lampen wie eine Neonröhre arbeiten, werden sie auch nicht so heiss(gibt es auch in Glühlampenform). Oder ganz neu sind LED Lampen(mit ca.12 LEDs in einer Fassung, bleiben absolut cool und sparen (bei gleicher Lichtausbeute, s. Energiesparlampen) auch noch Strom.

    Das Sonor 2005 ist aus Birke (Höhen/Bässe angehoben, wenig Mitten, typischer Rocksound), das Sonor 3005 ist aus Maple(Ahorn)(klanglich auswogener, da linearer Frequenzgang - gleichviel Höhen,Bässe und Mitten - universeller einsetzbar).

    Endlich bin ich nicht mehr allein - ich habe genau diesen Ton bei meinen Newbeats(allerdings aus den 70er Jahren)auch und der nervt mich total. Abhilfe bringt bei mir entweder ein Top von einer A. Zildjan Mastersound HiHat oder von einer Meinl Amun Powerful HiHat. Der Ton kommt nämlich vom Zildjan Top Becken ( getestet mit anderen Bottoms). Der Ton ist auch nur im Proberaum so deutlich zu hören ( wie so ein metallisches "Zing" lautmalerisch). In einem größeren Raum geht er im Kontext unter. Keine Ahnung, was das ist. Vllt weiß jemand etwas Näheres.


    P.S. Liegt nicht am zu fest zusammendrücken (hab ich auch erst gedacht). Aber auch bei lockerem Spiel ist dieses "Zing" da.

    Kleine Chinas oder Splashes: Stagg SH oder DH ( oder die alten Stagg BDH und Dragon(Vorserienmodelle), schwer zu kriegen, wer sie hat, gibt sie nicht ab). Bestes Preis-Leistungs Verhältnis.

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    Original von heiber
    Wer dass sein soll weiß ich nicht aber schau mal in die Statistik.
    http://www.drummerforum.de/for…php?meinaction=alter&sid=


    Ältester, laut Statistik ist 95, aber das ist wahrscheinlich ein fake. Aber an die 70
    halte ich nicht für abwegig!


    Edit: Bin übrigens 46 - Wiedereinsteiger - und drittältester hier :D


    Sorry, das kann nicht sein. Heute ( 10.3.06 ) sind zwei Geburtstagsanzeigen für 56 jährige im Forum ( beiden übrigens meine besten Wünsche - den anderen Geburtstagskindern natürlich auch ). Und ich bin 51 Jahre alt. Aus dem dritten Platz wird also nichts. :D


    Aber davon ab, Themenstarter, du siehst man ist nie zu alt zum Drummen. Wie alle Viren kennt auch der Drumvirus keine Altersgrenze.

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    Original von punkdrummer
    Aber so wie es dort abgebildet ist, dürften die beiden Felle unabhängig voneinander zu stimmen sein! Und ich habe meine FF schon öfters gestimmt. Sollte da etwas anders gelaufens ein hätte ich das bestimmt gemerkt...


    Das ist richtig. Du mußt bei der FreeFloating Snare den kompletten unteren Teil(also Spannring, Fell und Befestigungsring fürs untere Fell )als eine Einheit sehen, in der das untere Fell gestimmt werden kann. Auf dieser Einheit liegt nun der eigentliche Kessel auf ( der ist unten stumpf, also keine Bördelung )auf. D.h. im Prinzip könntest du den unteren Teil auch als "flache Trommel, wie Roto Toms" nutzen. Also ist der Hauptkessel wirklich freefloating eingespannt. Bei den erwähnten Drums, bei denen ein Haltering im unteren Teil des Kessels angebracht ist ( dort sind beide Stimmschrauben, die von oben und die von unten, eingeschraubt) sind ein Kompromiss, da die Schraubenhalterung den Kessel berührt. Beim "Jellinghaus System" berührt nichts den Kessel, außer den Fellen.

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    Original von matzdrums
    bei einem grob über den daumen 35 jahre altem pearl schlagzeug würde ich von folienablösungsmassnahmen ablassen.


    Wenn das Set wirklich so alt ist, hast du vllt Glück und es ist garnicht flächendeckend verklebt. Meines Wissens hat zumindestens DW bei Einführung ihrer Folien Drumsets damit geworben, dass bei DW, im Gegensatz zu anderen Firmen die Folie wie eine weitere Schicht Holz ganzflächig verleimt würde. Und gerade japanische Drums waren damals noch nicht so sorgfältig verarbeitet. Nitroverdünnung würde ich auch abraten, meist löst sich die Folie ganz auf und verschmiert das Holz. Ich hab`s schonmal mit dem Heißluftpuster und einem breiten Vorsatzteil gemacht ( ein normaler Fön reicht da nicht !).
    Oder einfach eine schöne Folie drüberziehen( DC Fix oder so, gibt es auch in stabil).

    Ich würde das nicht machen, lass das Set doch ruhig Macken haben, ist doch nur Optik ( die man bei Bühnenlicht sowieso nicht sieht). Sieh dir mal einige Gitarren von Supergitarristen an ( z.B. Rory Gallagher, Ritchie Blackmore, Eric Clapton), denen sieht man die Arbeit darauf auch an.
    Im Übrigen glaube ich auch , das der Sound sich stark verändert, MMX Trommeln sind ja nun mal sehr dünn (4mm). Wenn da jetzt die Folie und der Kleber draufkommt schwingt das Ganze völlig anders. Wenn du also jetzt mit deinem Drumsound zufrieden bist, tu es nicht. Never change a winning Team.


    1.Le Soprano ist kein echtes FreeFloating System, genauso viel oder wenig wie die Pearl Free Floating Snare ( trotzdem ist sie eine sehr gut klingende Snare).
    2.Wenn du dem Tonkutscher sofort ein gut klingendes Drumset anbietest, muß er viel weniger am Equalizer rumschrauben(du kriegst natürlich auch aus einem Pappkarton oder Telefonbüchern einen ordentlichen Drumsound(hör dir mal "Give Peace a Chance" von John Lennon an), aber nur mit viel, viel Technik. Und wenn du mal ohne P.A. spielst(in einem kleinen Club z. B.), wirst du die Vorteile eines guten Akustik-Drumset schon zu schätzen wissen, es klingt dann nämlich auch schon pfundig, nur eben leiser. Der Mischer soll ja eigentlich nur den akustischen Klang auf ein höheres Lautstärke Niveau bringen.
    3. Ich habe das "Jellinghaus System" auch mal probegespielt und ich fand es auch absolut super. Das war allerdings zu einer Zeit, als es neu und sehr teuer war. Deshalb entschied ich mich für ein anderes Set. Daß das jetzt so billig ist ist ne Bombe. Es juckt mir in den Fingern.
    Übrigens ist das "Jellinghaus System" keine Neuentwicklung, schon damals stand zeitgleich ein Sleishman Drumset im Vorführraum, welches fast genauso aussah und genauso gut klang. Es war nur noch teurer.


    Das Teil ist wirklich geschenkt für den Kurs(obwohl es auch ein Performer sein kann - sahen aus wie das Phonic Plus, hatten aber dünneres Holz - was ja nicht schlechter ist, im Gegenteil). Ich hatte selbst jahrelang ein Phonic Plus in Mahagoni Optik und war damit sehr zufrieden, letztendlich störten mich aber dann die tiefen Toms - der Aufbau wurde für mich zu hoch.
    Greif zu !!!

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    Original von Fly
    Kann man ein EQ3 denn mit dem Original Basix/Remo-Fell vergleichen? Oder wirds dann gar noch besser?


    Nicht EQ3(Evans, 2lagig, Dämpfring) sondern PS3(Remo, einlagig mit eingearbeitetem Dämpfring).
    Richtig, das Basix Original Fell ist ein Remo UT PS3( etwas weniger Klick als das Original Remo US PS3).
    Dieses habe ich durchs Emad ersetzt. Ich habe auch schon ein RMV Avant(einlagig mit eingearb. Dämpfring getestet, aber gefiel mir auch nicht).


    Ich habe seit 2 Wochen auf meiner Basix Custom 20" Bassdrum das Emad mit schmalem Dämpfring und bin vollends begeistert. Das Original Basix Remo UK PS3 Resofell mit einer 5" Öffnung und keinerlei zusätzliche Dämpfung und einen Mordssound, obwohl die Schlegel nicht mal mittig auftreffen ( Drumraiser ist das nächste Tuning, was ich mir gönne). Also Evans Emad ist zwar teuer (48 Euro), aber jeden Cent wert.