Beiträge von Hammu

    Gratulation, ist schon ein ordentliches Set! Und wenn der Spielspass anhält kann man ja immer noch bessere Becken dazukaufen (das Trommelset selber reicht eh bis zum semiprofessionellen Anspruch - also beim Hobbydrummer eigentlich ewig).

    wenn's verbastelt ist, dann direkt Müll?


    Nein, die Kessel sind schon i.O. (d.h. wenn die Gratung ok ist, was man hier leider nicht sehen kann), schlimmer sind die, von R.A.L.F. schon vermuteten, Kunststoffböckchen, die können, altersbedingt, schonmal gebrochen sein (innen an der Verschraubung, (sieht man leider auch erst, wenn man das Set gekauft hat) dann sind vllt einige Böckchen nur noch mit einer Schraube befestigt).
    Und alt (Vintage-Hype) heißt auch nicht automatisch gut, die Firmen haben früher auch nur mit Wasser gekocht und deren Billigserien waren auch wirklich noch billig (von der Verarbeitung her).

    Was wäre denn der Preisrahmen für die Mapex/Sabian Kombi?


    Vorsicht bei Markenteilen! Auch MAPEX und SABIAN (wie eigentlich alle großen Markenhersteller) haben billige "Einsteiger" Serien, die den Marken-Namen nicht verdienen - vorher akribisch kundig machen.
    Ein älteres Mapex Mars mit älterenSabian B8 Becken (gibts beides auch in einer teureren Neuauflage unter gleichem Namen) wären da das unterste, sage ich mal - sollte für ca. 300 - 400 € gebraucht zu bekommen sein (warum also was Neues, aber Schrottiges für 400€ neu kaufen?).
    Gibts natürlich auch: https://www.musicstore.de/de_D…ack-HW/art-DRU0020017-000 und https://www.musicstore.de/de_D…-HiHat/art-DRU0028833-000
    189€ + 79€ +100€ für neue Felle = 368€ - hat zwar dann 2 Jahre Gewährleistung, aber beim Wiederverkauf imo 70 % Verlust.

    Das Basix Set ist schon in Ordnung (auch noch für Fortgeschrittene/semiprofessionelle Drummer), die Becken, naja, eher unterste Anfängerware (da dürfte eigentlich garnicht Zildjian draufstehen, weils mit der sonstigen Qualität von Zildjian nichts zu tun hat), aber für den Anfang werden die auch reichen (kann man peu a peu immer noch austauschen).
    Wenn es irgend möglich ist (Lautstärke/Nachbarn), kauft kein E-Drum, sondern ein normales Akustik-Set - du hast das schon richtig erkannt mit dem Üben von Rudiments. Und da ja VB, kann man das Set auch noch ein wenig herunterhandeln (so auf 300 €).

    Kaum Sustain und die Pinstripes machen kaum einen Ton. Der Snare-Teppich meckert auch nicht. Ob man das mit einlagigen Reso-Fellen auch hinbekommt?


    Das hätte man sicherlich mit Pappkartons (als Trommeln) billiger hinbekommen ;) :rolleyes: Aber jeder Jeck ist eben anders ^^ .

    Ich denke, dass sich ein Aufarbeiten lohnt - die Folie sieht noch gut aus (auch die Farbe liegt derzeit im Trend) und bis auf Felle und Spannreifen fallen keine Kosten an.
    Wohlan - ans Werk!

    Zur reinen Identifikation reicht ein Stempel o.ä. im inneren der Kessel oder auf der Beckenunterseite.


    So ist es - nur damit man beim Gebrauchtkauf nicht beschi.... werden kann, da würde das dezente Kenntzeichnen also völlig reichen.
    Ich habe auch noch nie verstanden, warum ich für ein Bassdrum-Reso mit fetter Drum Company-Werbung mehr bezahlen soll, als für eins ohne (mal abgesehen vom relativ kleinen Logo des Fellherstellers).
    Aber vllt ists ja auch die Eitelkeit der Drummer (schauts her, ich kann mir dieses und jenes leisten (aber manchmal eben nur das Logo auf dem Fell :rolleyes: )), das ist wie ein GTI Aufkleber/Spoiler/etc. auf einem 08/15 Golf mit 60 PS :D .

    Hammu du meinst die Hostessen. Ohne Mitarbeiter geht es aber auch nicht.


    Ob Hoster oder Hostessen ;) - egal, die haben oft keine Ahnung von dem, was sie dort anbieten. Und gab es Mitarbeiter an den Ständen, die Ahnung hatten, haben sie oft genug scheinbar kein Interesse gehabt, mit dem schnöden "Fußvolk" zu fachsimpeln (ok, Ausnahmen bestätigen die Regel, nur eben sehr selten).

    ein schwätzchen mit den mitarbeiter


    Wenn sie denn Ahnung von der Materie haben und nicht nur, für die Messe, billig angeheuerte Studies sind, denen es ziemlich egal ist, wessen Aufkleber/Prospekte sie auf welcher Messe (Musik/Pharma/Bau/Auto-Messen) an die Messebesucher verteilen. Und wenn sie überhaupt Lust dazu haben, wenn sie denn schon vom Fach sind.
    Kleine Stände, an denen noch der Chef persönlich mit den Kunden fachsimpelt und das auch möchte, sind, angesichts der Standpreise, doch eher immer seltener vertreten, denke ich.

    der arm wackelt ganz schön beim Spielen


    Ich denke, das liegt aber eher an der Befestigung am Spannreifen bzw. an der Neigung der Bassdrum insgesamt (dieses Wackeln hatte ich bisher bei jeder, von mir verwendeten Fußmaschine - bis ich die Neigung meiner Bassdrums (in verschiedenen Proberäumen) veränderte).
    Einige Spannreifen (Metall) sind innen auch ausgehöhlt, da muß man dann ein Gummi einkleben, um den Spannreifen zu begradigen.


    metall-hoop Ausschnitt.jpg

    Daher auch die Öffnungstage FÜR ALLE Freitag - Sonntag und nur der Donnerstag ist für Fachbesucher.


    Ja, die Messeleitung bestimmt die Öffnungsmodalitäten (die versuchen natürlich ihren Gewinn zu sichern), aber wenn keine Firmen mehr für den Endverbraucher ausstellen, nützt denen das auch nicht viel. Aber Drummer sind eh in der Minderzahl, Deutschland ist doch das Land der Gitarristen :rolleyes: .


    tschino (s.u.): Ok, das wird u.U. auch ein Mitgrund für die Ausstellungsmüdigkeit sein. Aber allein die immer schlechteren Testmöglichkeiten der letzten Jahre zeigt doch auch den Stellenwert des Endverbrauchers (ja, ja, auch die Lautstärke in der Halle spielt dabei natürlich eine Rolle).


    Da arbeiten zwei Wirtschaftskräfte ordentlich gegeneinander an: die Messeleitung möchte von möglichst vielen Leuten den Eintritt haben (daher auch die Ausweitung der Nichthändler-Tage) und die ausstellenden Firmen möchten scheinbar, aus meiner Sicht, garkeine nervenden Endverbraucher mehr dabei haben - das kann auf Dauer nicht gutgehen.