Beiträge von Hammu

    Ich würde ebenfalls zuerst prüfen, ob du nicht das Kabel abmanteln kannst und dann die einzelnen isolierten Leiter durch die vorhandenen Löcher führen kannst.


    Sehe ich genauso - jedes Bohren senkt nämlich auch den Wiederverkaufswert, wenn das Experiment nicht so funktioniert, wie geplant.

    Ich würds auch nicht machen, die klingen dann noch schlechter als sowieso schon. Aber wenns unbedingt sein muß (ich wüßte allerdings nicht weshalb, da das Kabel ja eigentlich vom Piezokästchen in der Kuppe den Ständer hinab geht), dann denke ich auch, es sollte möglichst nah der Kuppe sein, da gibts sicherlich die kleinsten klanglichen Auswirkungen.

    Dazu kommt noch, das es im "Thunder Room" ganz schön eng wird, wenn da noch ein Set rein kommt. Gut, ich könnte mich von dem Meridian wieder trennen, (was aber eigentlich der Schnecke gehört, ergo einfach mal weg geht nicht) aber wird ein neues Premium Set wirklich so viel besser sein?


    Vom "Meridian trennen": da wirst du noch näheren Bescheid von deiner Tochter bekommen ;)
    "das es im "Thunder Room" ganz schön eng wird": der Vorteil ist aber, das sich jeder sein/ihr Drumset so einstellen/stimmen kann, wie er/sie möchte - und beide zusammen werdet ihr eh nicht spielen.
    Es muß ja auch kein Nobelset sein, wie du schon richtig erkannt hast, gibt es eigentlich in fast jeder Preisklasse gute und schlechte Drumset (ok, in den höheren Preisklassen ist der Unterschied zwischen gut und schlecht eher marginal).
    Und als Einsteiger geht es wirklich erstmal darum, Spielen und Stimmen zu lernen - ist ein teures Set eher nur netter Luxus, der einen aber nicht wirklich weiterbringt (später natürlich schon, ein schöner, runder Drumsound beflügelt einen schon sehr).
    Und wenn du dann aufrüstest, nimm dir lieber die Becken mal vor - da gibts viel zu entdecken (Gutes und Schlechtes) und aufzurüsten, imo noch mehr als beim Trommelsatz, der, auch wenn er aus Billigheimern besteht, mit halbwegs guten Fellen und etwas Stimmtechnik immer zum Klingen zu bringen ist.


    Off Topic: Tolle Kiste, die du da baust - wirst du damit denn auch wirklich fliegen?

    Der Click wird dann spätestens im Studio Pflicht


    Wobei man hier noch erwähnen sollte, das der Click im Studio eingeführt wurde, um nachträgliche Einschübe/Tricksereien, etc. auch noch nachträglich taktgenau "einzubauen" zu können und weil man anfing jeden Musiker einzeln aufzunehmen und nicht die gesamte Band zusammen - und nicht, weil der Song sonst nicht geklungen hätte.
    Viele Hit-Songs aus den 70ern haben, auch auf Platte/CD (also im Studio produziert), ordentliche Temposchwankungen, die aber von der ganzen Band getragen wurden, weil alle noch zusammen in einem Raum stehend, quasi unter Live-Bedingungen, aufgenommen haben und man so schneller auf das Spiel der Anderen reagieren konnte (ja, ja, früher war eben alles besser ;) :D ).
    Obs heute, mit Click (und dem ganzen Effektekram) musikalisch wirklich besser geworden ist, stelle ich mal dahin, aber man ist es halt heute so gewöhnt, alles muß perfekt getimt, exakt und HiFi sein (sogar Punk, der Mensch passt sich eben leider der Maschine immer mehr an ;( ).
    Aber das ist eine andere Geschichte, sorry für Off-Topic.

    Für das Timing sind alle verantwortlich und nicht nur der Drummer


    Etwas verquere Theorie von mir: Solange alle im Tempo mitziehen, ist noch nichts verloren. Es gibt bei vielen Songs, bei langjährig zusammenspielenden Bands, auch eine Art "Bandtempo/Bandgroove". Ein Metronom ist da nicht immer das Allheilmittel - wichtiger ist, dass alle aufeinander hören und so diesen bandtypischen Groove erzeugen.
    Gerade bei wilden Gitarren-Soli am Ende eines Stückes merke ich auch, wie ich "abhebe" und das Tempo des Gitarristen aufnehme (die anderen ziehen dann natürlich mit) - aber dadurch wird der Song auch lebendig und nicht so "tot" wie bei manchen Bands, die exakt nur nach Metronome spielen.
    Es darf nur nicht zu sehr ausufern (sonst wirds Freejazz ;) ), aber da ist eben schon das Duo Bass/Drums für zuständig, den Groove zu halten.

    Soweit sehr schön, aber ich würde die Becken anderherum befestigen, dann wackeln die beim Transport weniger (weil die dann ja plan auf dem Schaumstoff aufliegen). Und zwischen die Becken alte Handtücher legen, beugt Verkratzungen vor.

    Hey ich hab hier n Drumset gefunden, das ich ganz geil find. Doublebass und schwarz. Tief, breit, laut. Is halt von Mille-anus :D und damit auch nur was fürn Proberaum. Find den Kurs fair, oder? Was denkt ihr, was so ne Kiste wert ist? http://www.muckerbox.de/alle-s…illennium-schlagzeug-set/


    Billig und viel, eben wie beim Chinesen (Restaurant!) :D
    Für den Proberaum könnts schmecken und die 180€ sind ja auch noch als VB markiert (mehr als 120€ würde ich aber nicht geben, komplettes Millenium Set,ohne 2te Bassdrum, aber mit Snare und HiHat, gibts ja schon für 239€ nagelneu (http://www.thomann.de/de/mille…KTr8OuNrsoCFQISGwod0_INsQ)).

    Premier und Metal geht durchaus, der gute Nicko Mcbrian hatte ja auch Premier gespielt ;)


    Ja, aber mit sehr viel größeren BD/Tom - Größen.
    Premier als Drumhersteller ist aber schon O.K., auch für Metal.
    Aber im Proberaum muß man sich ja auch ohne Miking7Triggering Gehör verschaffen, da wird das abgebildete Set (ich denke mal, es sind eine 18/20er BD und 10,12,14er Toms) vllt doch etwas untergehen gegen die Marshall (o.ä.) - Wände der Gitarreros.
    Abgemikt könnte allerdings die kleine Bassdrum schon Vorteile bieten (mehr Klicksound, weniger wummerige Bässe, schnellere Reaktion bei Doublebass-Attacken), die Toms dürften abgemikt auch gut durchkommen - aber wie gesagt: ohne Miking, also im Proberaum, imo problematisch.

    Mein erstes Set bestand aus einer 20er Bassdrum und einem 12er Tom von LEFIMA (Sparkling Green, leider keine Normfellgrößen, sodass das defekte Resofell des Toms (aus Geldnot und Liefermangel) gegen eine passend zugeschnittene Pappscheibe ersetzt werden mußte, die aber ihren Dienst auch 2 Jahre anstandslos versah (und da hatte ich schon die ersten Gigs :Q auf den Feten meiner Eltern)), desweiteren aus einer 14" x 3" (oder so ähnlich) Snare von SONOR (Pizzakoffer!, weiss geschiefert) und einem zugekauften 16er Standtom von Pearl (Serie unbekannt, aber schon aus echtem Holz, graublau meliert/geschiefert). HiHat Becken waren zwei 14" PAISTE Becken (aus der SUPER Serie), ein 20" Ride aus der PAISTE STAMBUL Serie und einem 16" SONOR TYRKO Crash (mit 4 Nieten drin!), Fußpedale/Ständer von SONOR. Fotos von diesem Set existieren leider nicht - gab es da überhaupt schon Fotografie?
    Das war vor ungefähr gefühlten 1000 Jahren (ich weiss es wirklich nicht mehr genau - etwa 1968? und ich war 13 Jahre alt). Aber es war für mich das absolute Superset.
    Später habe ich das Set mit dem Set eines Kollegen (der exakt das Gleiche hatte) als Doppelbassdrum-Set (Ginger Baker war gerade groß angesagt) zusammengestellt und so verkauft (auch damals ließen sich Sets mit vielen Trommeln besser an Newbies verkaufen und wir haben es schamlos ausgenutzt :Q ).
    Damit habe ich schon so einiges lernen/üben können und sogar schon einige Gigs absolviert (Karnevalsmucke ^^ ).
    Mein zweites Set (so nach 3 - 4 Jahren) war dann schon ein WOODING Hollywood (22,13,14,16, dünne Birken??kessel) , was schon sehr ordentlich war und eine Ludwig Supersensitive 14" x 6,5" (war mit 500 DM das teuerste Teil am Set).
    Danach gab es noch über die Jahre ein Sonor Phonic, ein Sonor Phonic Plus, ein Sonor Lite, ein Basix Custom (1.Gen. ohne Freischwinghalter), ein Basix Custom (2.Gen.), aber beim Letzten, einem PEARL MMX (22, 10, 12, 14, 16" mit 14" x 6,5" Freefloating Brass Snare) bin ich bis heute hängengeblieben.

    Und wenn ich mir doch mal ein Roland Drummodul kaufen sollte geht das Millenium Teil immer noch da dran? Oder brauch ich dann doch ein Roland?


    Ja, leider, da Roland mit einem veränderlichem Widerstand im Fußpedal arbeitet (zumindestens beim TD6), d.h. je nach Tritttiefe gibt das Pedal einen anderen Widerstandswert ans Modul, welchen dieses in Zustandsänderungen - offen, halboffen, geschlossen - umsetzt. Dadurch hat man theoretisch einen gleitenden Übergang von offen zu geschlossen, aber leider theoretisch, in der Proxis hört man den Unterschied kaum.
    Es gab mal ein Pedal von Fame (zum DD602 V 2.0 gehörend), da konnte man mit einem kleinen Schalter an der Seite die Charakteristik umschalten, das funktionierte auch am Roland TD6.