Beiträge von Hammu

    Mein erstes Set bestand aus einer 20er Bassdrum und einem 12er Tom von LEFIMA (Sparkling Green, leider keine Normfellgrößen, sodass das defekte Resofell des Toms (aus Geldnot und Liefermangel) gegen eine passend zugeschnittene Pappscheibe ersetzt werden mußte, die aber ihren Dienst auch 2 Jahre anstandslos versah (und da hatte ich schon die ersten Gigs :Q auf den Feten meiner Eltern)), desweiteren aus einer 14" x 3" (oder so ähnlich) Snare von SONOR (Pizzakoffer!, weiss geschiefert) und einem zugekauften 16er Standtom von Pearl (Serie unbekannt, aber schon aus echtem Holz, graublau meliert/geschiefert). HiHat Becken waren zwei 14" PAISTE Becken (aus der SUPER Serie), ein 20" Ride aus der PAISTE STAMBUL Serie und einem 16" SONOR TYRKO Crash (mit 4 Nieten drin!), Fußpedale/Ständer von SONOR. Fotos von diesem Set existieren leider nicht - gab es da überhaupt schon Fotografie?
    Das war vor ungefähr gefühlten 1000 Jahren (ich weiss es wirklich nicht mehr genau - etwa 1968? und ich war 13 Jahre alt). Aber es war für mich das absolute Superset.
    Später habe ich das Set mit dem Set eines Kollegen (der exakt das Gleiche hatte) als Doppelbassdrum-Set (Ginger Baker war gerade groß angesagt) zusammengestellt und so verkauft (auch damals ließen sich Sets mit vielen Trommeln besser an Newbies verkaufen und wir haben es schamlos ausgenutzt :Q ).
    Damit habe ich schon so einiges lernen/üben können und sogar schon einige Gigs absolviert (Karnevalsmucke ^^ ).
    Mein zweites Set (so nach 3 - 4 Jahren) war dann schon ein WOODING Hollywood (22,13,14,16, dünne Birken??kessel) , was schon sehr ordentlich war und eine Ludwig Supersensitive 14" x 6,5" (war mit 500 DM das teuerste Teil am Set).
    Danach gab es noch über die Jahre ein Sonor Phonic, ein Sonor Phonic Plus, ein Sonor Lite, ein Basix Custom (1.Gen. ohne Freischwinghalter), ein Basix Custom (2.Gen.), aber beim Letzten, einem PEARL MMX (22, 10, 12, 14, 16" mit 14" x 6,5" Freefloating Brass Snare) bin ich bis heute hängengeblieben.

    Und wenn ich mir doch mal ein Roland Drummodul kaufen sollte geht das Millenium Teil immer noch da dran? Oder brauch ich dann doch ein Roland?


    Ja, leider, da Roland mit einem veränderlichem Widerstand im Fußpedal arbeitet (zumindestens beim TD6), d.h. je nach Tritttiefe gibt das Pedal einen anderen Widerstandswert ans Modul, welchen dieses in Zustandsänderungen - offen, halboffen, geschlossen - umsetzt. Dadurch hat man theoretisch einen gleitenden Übergang von offen zu geschlossen, aber leider theoretisch, in der Proxis hört man den Unterschied kaum.
    Es gab mal ein Pedal von Fame (zum DD602 V 2.0 gehörend), da konnte man mit einem kleinen Schalter an der Seite die Charakteristik umschalten, das funktionierte auch am Roland TD6.

    er wird schon ahnen dass ich mir die Badges anschauen werde


    Ich würde mir erstmal ein Foto von den Badges schicken lassen, bevor ich 100 km (und 100 km wieder zurück!!) umsonst irgendwohin düse, sonst läßte dir, vor lauter Ärger vllt doch noch ein 5000er unterjubeln (wenn man schon mal da ist und so :rolleyes: ).

    Klasse. Snareständer dieser Bauweise galten früher als einfachstmögliche Billiglösung.
    Ich glaube, ich hab sowas irgendwo noch im Keller rumliegen... :huh:


    Jou, ich auch (man glaubt es einfach nicht, was die Industrie da immer so wieder hochspült aus der Vergangenheit :rolleyes: :S ) - ich habe mich jedenfalls immer drüber geärgert, weil die Snare immer am Wackeln war (na, vllt kann ich die Teile ja jetzt wieder teuer verkaufen, an Leute, die jedem neuen Werbetrend hinterher laufen ;) :D ).
    Nach dem Ultraheavy-Wahn jetzt also der Ultralight-Wahn - bei der Menge alternder, aber solventer Drummer sicherlich nicht die schlechteste Verkaufsstrategie ;) ;) ^^ .


    P.S. OK, OK, den Bildern nach zu urteilen, scheint es ja doch nicht son Wackelkandidat zu sein - scheinbar haben die Entwickler doch mal mitgedacht und ein altes System verbessert.

    Sorry, habe den Link sofort gelöscht, die Spacken nehmen ja echt Geld dafür, habe das vorher garnicht getestet.
    Wenn ich sie noch hätte, hätte ich dir kostenlos eine Kopie von meiner Bedienungsanleitung gemacht. Aber das Teil ist garnicht so schlecht, hat mir einige Zeit viel Spass gemacht.

    wenn Sonor, Tama, Pearl oder Mapex (gibt noch mehr) draufsteht, ist das schonmal etwas.


    Vorsicht, nicht alles, wo ein Markenname draufsteht, hat diesen auch verdient - leider lassen auch die großen Marken (auch bei Becken) immer häufiger Sets, in relativ miserabler Qualität, von NoName Trommelherstellern aus Asien für ihre Einsteigerserien fertigen, pappen dann ihren Markenbadge drauf und vertickern das Ganze als Markenset für überteuerte Preise.
    Das macht die Suche nach einem guten Einsteiger-Set aber leider nicht leichter.
    Informiere dich daher zunächst auch über Marken-Sets und Becken, z.B. welche Linien werden von den Markenherstellern (Drums und Becken) überhaupt angeboten und wie liegt der UVP dieser Linien - die billigen Markenlinien darfst du getrost von deiner Liste streichen, die verdien den guten Markennamen einfach nicht. Gehe lieber ins nächsthöhere Preissegment und kaufe auf jeden Fall gebraucht.


    Das verlinkte Set ist übrigens Schrott und hat niemals 1100€ neu gekostet - aber vor Weihnachten wird man sowas sicherlich auch an unbedarfte Väter los.

    as heißt also ich kann mit nem guten Modul und Trigger aus dem A Set auch ein E Set machen, richtig?


    Jep, so siehts aus, alles kein Hexenwerk.
    Lies dich mal hier ein - alles Wissenswerte über E-Drums, Umbau, Triggering, etc.: E-Drums für Anfänger (FAQ), dann weißt schon mal etwas mehr Bescheid.
    Aufstecktrigger sind z.B. solche Teile: http://www.thomann.de/de/tdrum…Izlx-3bzskCFSQHwwodPzkCkQ
    Aber E-Drum Becken brauchst du dennoch: z.B. http://www.thomann.de/de/mille…400_stereo_becken_pad.htm

    Wie schließe ich die Logitech Lautsprecher am besten an, geht das auch über den AUX In oder nur mit Cinch zum 6,3 mm Klinke?


    Du mußt von der Phones/Line Out Buchse in die Line In Buchsen der Logitech Anlage gehen (also von Klinke 6,3mm auf Cinch, jedes so konfektionierte Kabel sollte funktionieren, besonders gute Kabel gibts da eigentlich nicht). Der Aux In am DTX400 ist nur zum Anschluß eines Walkmans/MP3 Players gedacht, damit man mit dem DTX400 zur Musik spielen kann.


    P.S. Ich würde aber schon eher auf Kopfhörer gehen, da sonst der Lautstärkevorteil der E-Drums gegenüber den Akustik Drums wieder verloren geht.

    Im Normalfall erkennt man schon recht schnell ein Billigschlagzeug, unabhängig vom Böckchendesign, einfach an der Verarbeitung.
    Schau dir z.B. die Verarbeitung der Gratungen, die Verklebung der Folie oder die Passgenauigkeit der Spannreifen an und schon kannst du erkennen, ob das Set grundsätzlich was taugt oder nicht.
    Sind die Kessel sauber verarbeitet, kann man einfach davon ausgehen, dass sie auch ordentlich klingen werden (geschmacksabhängige Beurteilung des Sounds mal aussen vorgelassen). Wichtiger als das verwendete Holz, Folie oder Lackierung ist eigentlich auch die Qualität der verwendeten Felle (mit Remo USA oder Evans ist man eigentlich immer auf der sicheren Seite).
    Es gibt genügend preiswerte Sets, die trotzdem gut klingen (z.B. Fame Pro, Basix Custom, XDrum pro, etc.).
    Wenn deine Bassdrum doch gut klingt, versuche doch einfach die passenden Böckchen für deine Toms zu bekommen, wenn denn unbedingt einheitliche Optik hergestellt werden soll.

    Die Farbgebung des Premier finde ich sehr schön (und imo passen auch die Spannreifen), die Tomhalterungen und die spillerigen Füße sind unschön, aber da es ein echt altes Premier und kein auf Nostalgie getrimmtes neues Set ist, geht das schon in Ordnung.

    Minderwertiges aus den USA gibt es eher weniger, dafür aber fast immer Überteuertes - da muß ich dem Themenstarter mal etwas Recht geben.
    Ich liebe meinen noch-japanischen (altes Pearl MMX) Trommel"schei..." und mein türkisches/kanadisches/schweizerisches/chinesisches Blechgezumpel.
    Mit der Globalisierung muß man halt leben, sog. deutsche Waren werden praktisch nur noch für den geneigten, uralteingestellten, ewig gestrigen Käufer angeboten (GRUNDIG gehört z.B. längst zu einem türkischen Großkonzern).
    Ansonsten sind fast alle anderen "deutschen" Produkte mit globaler Unterstützung (China, Korea, Indonesien, etc.) produziert, aber sind deswegen nicht schlechter oder besser, als Gerätschaften aus anderen Ländern, nur oft etwas teurer, weil ja "Made in Germany" in manchen Köpfen immer noch als hochwertiger gilt.
    @TS: eine schone alte Sonor Snare (max. 70er Jahre!) wäre sicher das Optimium für dich - auch damit bekommst du einen guten Sound hin und weißt sicher, dass sie noch in Germany gebaut wurde.
    Mir wäre aber die Herkunft so ziemlich egal, wenn der Preis und der Klang stimmen.

    Auf dem Bild mit dem Label erkennt man auch die Holzmaserung.
    Das Set ist mit 500 € jeden Cent wert, alleine schon die Freefloating Snare ist die halbe Miete - Gratulation!!


    P.S. So eine 22 x 16 BLX Bassdrum spiele ich auch, gefällt mir sogar besser, als die eigentlich zu meinem Set gehörende MMX Maple BD in 22 x 18.

    Das Set taugt was, es ist nur nicht im Originalzustand (wg der "Lackierung"), also für Sammler uninteressant. Für Spieler aber umso interessanter, schönes Set - spiels einfach und erfreue dich am Sound (ich hoffe, die Gratungen sind i.O.).