Beiträge von Hammu

    Das ist doch grad das schöne...diese hauchige, heisere, Mülleimerdeckelige Fauchigkeit bei den Ag Sigs. Kenn nichts vergleichbares.



    Sorry. Offtopic;)


    Und es gibt wirklich Leute, die das ernsthaft mögen? Dann erübrigen sich zukünftig wirklich alle Diskussionen um gute oder schlechte Becken - gibt es nämlich nicht, nur der eigene Geschmack zählt.


    P.S. Ich mags nicht, aber ich mache auch keinen Avantgarde Jazz oder sowas. Aber ich besitze und spiele auch ein 18" TURKISH Crash (normale Ausführung), welches ich hoch schätze - leider weiß ich aber auch nicht, welcher Hersteller sich dahinter verbirgt, ist mir aber auch ziemlich egal, Hauptsache es klingt in meinen Ohren gut.


    Leider auch off-topic :S

    Was ich jetzt nicht ganz verstehe - in diesem anderen Video sagt ein anderer Typ, dass das Schlagfell tiefer gestimmt sein mss als das Reso, sonst klingt's blöd:
    https://www.youtube.com/watch?v=SdLg6VjNVWg


    Schwachsinn, oder?


    Nö, kommt nur drauf an, welchen Sound du haben willst - beiden Stimmvarianten können (genau wie bei den Toms: Reso höher als das Schlagfell = Tonhöhe geht nach dem Attack nach oben, bei der anderen Variante zieht die Tonhöhe nach unten weg, beide Felle gleichgestimmt = Ton bleibt auf einer Tonhöhe, längstes Sustain) zu einem schönen Klang führen.

    Je nach Anschluss hast du die Geschichte aber mit 16 Ohm betrieben, . . . autsch sag ich mal ;)


    Sorry, nicht ganz richtig, da eine zu hohe Ohmzahl die Endstufe normalerweise nicht zerstört - nur das was rauskommt wird dann etwas leiser.
    Schlimmer wäre es, diese auf minimal 4 Ohm ausgelegte Endstufe mit 2 Ohm zu belasten (z.B. zwei 4 Ohm Boxen parallel anzuschließen).
    Ich glaube auch nicht, das beide Boxen wirklich hintereinander angeschlossen waren (dann hätte man ja die Anschlußstecker abschneiden und die Kabelenden dann frei hintereinander verdrahten müssen.
    Ich denke, das eine Box am Ausgang der Endstufe hing und durch eine zweite Buchse in der Box mit der zweiten Box verbunden war - das wären dann zwei 8 Ohm Boxen parallel geschaltet und ergäbe 4 Ohm, also die unterste erlaubte Grenze für die Endstufe.
    Aber Endstufe würde ich trotzdem mal prüfen.

    Alle Anschlußkabel (auch in der Box) überprüft? Gerne rutsch mal ein Kabelschuh vom Lautsprecheranschluß ab durch die Vibrationen, gerade bei billigeren Boxen.
    Wie groß war denn die Leistung des angeschlossenen Verstärkers? Ein 50W Amp, voll aufgedreht, beginnt zu "klippen" (und gibt dann Gleichstrom ab) und kann dann sogar einen 500W EV Bassspeaker killen, obwohl die angegebene Last des Speakers ja theoretisch lange noch nicht erreicht ist (habe ich selbst schon erlebt!!).
    Drücke die Membran des Bassspeakers mal vorsichtig rein. Kratzt es es dabei? Oder gibt es gar einen Widerstand beim Drücken? Dann ist die Schwingspule verschmort und der Speaker ist leider hin.

    Das Fell ist zweilagig und am Rande verklebt,
    der namensgebende Nadelstreifen ist die Grenze der Verklebung.


    Nachdem ich mittlerweile mehrere gebrauchte Pinstripes am schwarzen Streifen ausgeschnitten habe (natürlich nur eine der beiden Folienschichten, um mir günstig ein PS3 Fell zu basteln, welches ja eigentlich auch nichts anderes ist, als ein Ambassador mit doppeltem, nicht verklebten Rand), kan ich sagen, das die Verklebung nicht mehr (wie bei den ganz alten Pinstripes) auf dem ganzen Randstreifen gemacht wird, sondern nur noch an der Stelle des schwarzen "Nadelstreifens" (wahrscheinlich mit Hitze eingeprägt). Sobald man dort nämlich das Messer ansetzt, kann man auch am optisch abgesetzten Rand mit den Fingern zwischen die beiden Folien fassen.


    Es ist zwischen den Lagen ein Schmierfilm zu sehen, den man mit den Fingern "bewegen" kann, wenn man draufdrückt mit der Hand. Das ist bei den restlichen alten Pinstripe-Fellen nicht der Fall.


    Die Schlieren die der TS als Schmierfilm ansieht, sind eine optische Täuschung der, im Rand, eingeschlossenen Luft.

    (obwohl ich den IKEA Kram nie so toll finde)!


    Och, ich denke, sowas gibts auch bei Ligne Roset oder ähnlich hochpreisigen Firmen (wenn man denn seinen Snares unbedingt mehr Kohle gönnen will :rolleyes: ) - bei mir dürften dann lieber die Snares hochwertiger sein ;)
    Aber ich halte es eh wie Jürgen K. - jedem Set seine eigene Snare und gut is.

    Die Mode, nur 1 up 1 down zu spielen, ist ja auch genau genommen keine Mode, das gab's schon immer


    Ja sicher, du hast ja Recht, aber momentan wird das eben (wieder) besonders hochgehypt - daher mein Ausdruck Mode. Und die überlangen Toms kommen auch bald wieder, wetten? :D


    Was mir bzgl. Alter noch einfällt: Nachlassende Hörfähigkeit.


    Perfekt, dann kann man sich ja das nötige Hörgerät gleich als InEar-Monitor pimpen lassen :thumbup:

    Mir fällt jetzt auch spontan kein Drummer ein, der mit 60 besser spielt als mit 30.


    Besser spiele ich mit meinen 60 Jahren sicher nicht, aber routinierter und auch songdienlicher, da bin ich mir ganz sicher.
    Bei nachlassenden Kräften überlegt man sich eben die Notwendigkeit von Geschwindigkeitsrekorden, Tomhudeleien und Fellkaputtmach-Attacken sehr genau.
    Durch jahrelange Spielpraxis (auch wenns in meinem Fall nur im Amateurlager ist) kann man schon die eine oder andere kleine Schwäche überspielen - Drei-Stunden-Gigs wollen kräftemäßig schon gut portioniert sein.
    Auch beim Equipment überlegt man sich, eben wegen der Schlepperei, was man wirklich braucht, um die gespielten Songs ordentlich zu bedienen. Die momentane Mode, nur noch ein Hängetom zu nutzen, kommt mir da natürlich sehr gelegen :D - so falle ich mit meinem Spar-Kit (BD,SN,HT,STT, HiHat, 2 x Crash, 1 x Ride, 1 x Splash) wenigstens nicht sofort auf.
    Und der normalen Musikkonsumenten (Musikerpolizei mal ausgenommen ;) ) hörts eh nicht, ob ein Tomlauf nun auf 2 Toms oder 5 Toms aufgedröselt ist, oder ob man 2 oder 4 Crashes am Start hat.
    Wichtig ist imo, das man muskeltechnisch immer dranbleibt (eben weniger Fernsehen, weniger Chips, etc. - aber mehr üben/spielen) und den Spaß an der Mucke nicht verliert.

    Wenn man in diesem Bereich keine Erfahrungen vorweisen kann, dann erscheint es mir als ziemlicher Glücksfall wenn man innerhalb 1-2 Stunden Zeitaufwand die gleichen Ergebnisse bei den Cushions erreichen sollte wie das bei den fertigen r-drums Schaumstoff Teilen der Fall sein sollte. Bei mehreren anzunehmenden "Try and Error" Versuchen wird man wohl letztendlich auf die gleichen Investitionssummen kommen.


    Vllt bin ich ja ein Naturtalent :D , aber ich hatte auch nicht sooooviel Ahnung von der Materie (konnte allerdings schon ordentlich löten) - habe mich dann hier eingelesen und einfach Schritt für Schritt nachgebaut/bzw. die Triggerherstellung etwas modifiziert (damit ich die auch mit "Bordmitteln" herstellen konnte, eben stanzen).
    Das war alles - am längsten hat dann die Einstellung des Moduls gedauert (war anfangs so ein Fame DD602 Teil), bzw. die richtige Halterung der Piezos (habe ich dann aus einer etwas dickeren Holzlatte gebaut, funktioniert auch).
    Das sollte eigentlich zu schaffen sein - sowohl Roland, als auch R-Drums kochen nur mit Wasser (und Uralt-Triggertechnik), also ist es kein Hexenwerk.
    Unbestritten sind die R-Drum Trigger schöner und sofort funktionsfähig, keine Frage - aber wenns Geld knapp ist, muß man auch mal selber ran.
    Und wenn man schon etwas Geld reinstecken will und schnell Erfolge haben will, kann man sich auch gebrauchte Aufsteck-Randtrigger (werden einfach auf den Spannreifen aufgesteckt) in der Bucht besorgen, da braucht man nicht mal eine Halterung in der Trommel.


    Piezo ist eben nicht Piezo, wenn das Modul daraus Werte errechnet, die über das bloße Abtasten von Schlägen hinausgehen (s.o.).


    Ich habe schon diverse Piezos ausprobiert (aus Handys, aus Druckern, große, kleine, mit Hülle und ohne - alle haben ein brauchbares Signal gegeben.
    Ich habe allerdings auch nur ein Roland TD6. Ob ein TD30 mehr Info braucht, weiß ich nicht - aber kommt das für den Threadstarter überhaupt finanziell in Frage?
    Man sollte aus Selbstbau sicherlich keine Religion machen, aber wenn man sparen kann und nicht gerade zwei linke Hände, alles Daumen hat, sollte man es versuchen und das Ganze nicht mystifizieren (wie schon geschrieben: Alles Uralttechnik - selbst in den teuren Rolandpads/Trommeln sind nur diese popeligen, kleinen Piezos drin (mit Heißkleber eingeklebt!!!))


    P.S. Als Becken kann man übrigens auch die preiswerten Millenium-Teile (vom großen T) benutzen, sind auch nicht anders aufgebaut, als die Roländer. Selbstbau ist da nämlich wirklich sehr schlecht zu machen.

    Die Dinger von Conrad können wohl unterschiedlich gepolt sein


    Das dürfte eigentlich völlig egal sein, egal, wie man die Dinger anschließt, sie geben auf Schlag immer einen elektrischen Impuls ab - ich benutze die von mir verlinkten 27 ct-Teile und es klappt gut (habe alle Piezos bei allen Trommeln gleichherum angelötet, nur bei der Snare habe ich den RIM Trigger gegenpolig zum Felltrigger angeschlossen).
    Und die Schaumstoff"kegel" habe ich ausgestanzt (nicht schön, aber selten - und funzt!)
    Siehe: Meine Selbstbau - Meshpads, die 87te Variante Post 6

    Für das Action würde ich maximal 200€ geben. Für 179€ gibts beim Musikstore ein nagelneues Set (http://www.musicstore.de/is-bi…vigation=&ReSort=priceasc), was eine ähnliche Qualität besitzt (soll heißen: mit Markenfellen garnicht mal so schlecht) inkl. 2 Jahre Gewährleistung!! Dazu einen schönen Fame B20 Beckensatz und man hat ein ordentliches Übeset für die ersten Jahre (wie lange die Lust anhält, weiß man ja bei den Kiddies eh nicht).