Beiträge von Hammu

    Bei den 650 € bleibt es ja nicht (das ist ja nur der Einstiegspreis), bei Ebay kann der Preis recht schnell steigen, auch gerne mal über den realen Tageswert (je nachdem, wieviele uninformierte Einsteiger gerade im Netz hängen ;) ).


    Die von mir verlinkten Angebote liegen alle um den Dreh von 600 -700€ und da gibt es ja auch immer noch Verhandlungsspielraum nach unten.


    Im Übrigen gibt es auch immwer mal wieder Neuset-Schnäppchen (z.B. Auslaufmodelle, die ja nicht schlechter werden, nur weil sie nicht mehr produziert werden) oder Sets, die vergleichbare Qualtäten haben (ich hatte mal zwei Basix Custom Sets, die waren imo identisch mit den Sonor Birke Sets, aber kosteten neu nur 500€, jetzt auf dem Gebrauchtmarkt für ca. 200 -300€ zu bekommen).
    Also nie auf eine Marke fixieren, sondern nur auf die Qualitätsstufe (und darüber gibt es hier im Forum viel zu lesen) achten. Auch Tama, Pearl, Yamaha, etc. bauen gute Sets (aber Vorsicht, auch viele Billigsets, wo nur der Aufkleber der Markenfirmen draufklebt ist, die aber nichts mit der Qualität der Topserien gemein haben (ebenso ists bei Billigbecken der großen Hersteller (Zildjian, Paiste, Meinl) - viel Schrott für viel Geld - aber ein schöner Markenaufdruck). Es gibt ebenso auch gutverarbeitete Sets von Magnum, Millenium, Fame und ähnlichen Brands von großen Intrumentalienhändlern, die immer preiswerter als ihre Markengeschwister sind.
    Aber vorherige, ordentlich (Preis/Qualitäts) Information ist absolut Pflicht (und in Zeiten von Google und Foren auch kein Hexenwerk).

    Hallo Hajo,


    ich verstehe natürlich voll und ganz was du meinst. Aber es ist ein zweischneidiges Schwert. Er hätte mir natürlich seines Rufes wegen Ersatz liefern können, ist aber nicht in der Pflicht.
    Ich bin auch erstmal "geheilt" von dem Hersteller (werde dort also nichts weiter bestellen), jedoch möchte ich Ibrahim nicht unterstellen, dass wenn man Becken bei ihm bestellt und es damit zu Problemen kommt, er sie nicht sofort ersetzt. Ich möchte die Probleme mit dem Vertrieb nicht auf den Hersteller beziehen.


    Das ist eben das Dilemma des Herstellers - er muß sich schon auf seinen Vertrieb in dem jeweiligen Land verlassen können, deshalb sollte er sich eigentlich auch seine Partner ganz genau anschauen, bevor einer den Zuschlag für den Vertrieb bekommt - alles andere ist schon sehr blauäugig.
    Der Vertrieb Deutschland ist also dein direkter Handelspartner und nicht Diril als Hersteller und somit für Reklamationen zuständig - dieser Vertrieb muß dann mit dem Hersteller die Ersetzungsmodalitäten aushandeln (wenn er sich mit diesem überworfen hat, ist das natürlich sehr schlecht für ihn).
    Wenn dieser Weg nicht so wäre, könnte ja jeder, auch solche Leute, die alte Diril Becken irgendwo billig gebraucht gekauft haben, noch nach Jahren behaupten, die Becken wären gerade mal ein halbes Jahr alt und somit noch innerhalb der Gewährleistungsfrist (soweit ich weiß, eh nur in EU Ländern gültig, in dem Land des Vertriebes).
    Da er ja die Originalkaufverträge nicht vorliegen hat (die hat ja nur der Vertrieb), wäre er schön dumm, jedes angemeldete Becken zu ersetzen - das funktioniert auch bei Zildjian, Paiste und Co genau so - nur sind die Vertriebe dort größer und solventer und daher gibt es dort eher weniger Austausch-Probleme (aber auch die versuchen natürlich die Schuld immer auf den User abzuwälzen, so einfach ist ein Tausch auch nicht).


    Ich habe einige Diril (Murat und Ibrahim) Becken und bin damit immer noch sehr zufrieden. Diese habe ich aber auch noch aus einer der ersten großen Forumssammelbestellungen und entsprechend preiswert bekommen, die würde ich auch nicht mehr reklamieren wollen (aber noch sind auch alle heile).

    Meine Prioritäten wären:


    1.eine gute, gebrauchte eigene Snare (z.B. hier im Gebrauchtmarkt)
    2.nach und nach ordentliche Becken (B8 oder B20 ist völlig egal - bei B20 gibt es allerdings auch preiswerte, gute Markenteile (z.B. Masterwork Troy, Istanbul Samataya, Zultan, Fame B20), während es bei B8 eigentlich nur teurere Produkte (z.B. Paiste 2002 aktuell (2000/3000 nur noch gebraucht)) gibt.
    Preislich niedrigere Alternativen wären bei B8 Becken dann vllt noch Meinl Raker, Meinl Amun (aber auch nur noch als gebraucht, werden nicht mehr produziert). Neue Meinl B8/B10 Becken finde ich persönlich nicht sooo geldwert.
    Becken würde ich eh nur noch gebraucht kaufen - der Wertverfall bei Neuware ist mir einfach viel zu hoch. Angebote z.B. auch hier im Gebrauchtmarkt.
    Meine persönlich bevorzugte Anschaffungs-Reihenfolge: HiHat, Ride, Crash/es.
    2.eine gute, gebrauchte (Tama Iron dingsbums, Pearl TW 1000 oder Demon) oder eine preiswerte gute (z.B. http://www.thomann.de/de/mille…ro_serie_fussmaschine.htm) neue Doppelfußmaschine (habe die lange Jhre selber gespielt, bietet günstig alles, was man für das Doppelfußmaschinenspiel braucht - später kann man dann ja, wenns unbedingt sein muß, auf eine teurere Maschine umsteigen, z.B. Mapex Falcon).
    3.Marken-Felle für das "geliehene" Set.
    Ich habe gestern noch einen Drummer mit einem absoluten Billigset (22" BD mit sechs Schrauben!!!, 12,13,14,16" Toms alle mit 5 Simm-Schrauben!!!) mit Markenfellen gehört, der eine richtig guten Sound (allerdings über PA) aus der Kiste herausgeholt hat. Er hat wohl auch noch ein teures Ludwig-Drumset, welches er aber nicht auf Live-Gigs mitnimmt (zu schade nach seinen Angaben).

    Handwerkliches Geschick habe ich halbwegs, eine Oberfräse auch ...


    Mit dem Verkäufer will ich mich eigentlich nicht weiter auseinandersetzen, der niedrige Preis rechtfertigt keinen Anwalt und das wäre mir auch zu viel Stress dafür ... Außerdem war der Kontakt sehr schwierig und umständlich ... Selbst wenn er mir dafür weitere 20 Euro erlässt ist das Loch immer noch da ...!


    Dann hast du eh nur eine Alternative - schluck den Ärger runter, spachtel das Loch vernünftig und freu dich über das gute Set und den relativ geringen Preis.
    Dem Sound wird es keinen Abbruch tun, wenn das Loch gespachtelt ist (und ausreissen tut dann auch nichts mehr).
    Nur mit einem eventuellen Wiederverkauf wirds schwierig, aber solange du es spielst, ist das ja egal.

    Ups, da ist es mit ein wenig Schmirgeln wirklich nicht getan.
    Aber das Loch sieht schon irgendwie bearbeitet (eckige Ausfräsung) aus, also eher nicht wie reingeschlagen finde ich, vllt wollte irgendwer etwas anbauen oder da war mal eine XLR-Mikrofonbuchse plaziert.
    Man könnte es von innen abdecken und von aussen Holzspachtel auftragen und nach dem Aushärten beischleifen.
    Wenn man das allerdings noch nie gemacht hat, würde ich es lieber einen Schreiner machen lassen und die Rechnung den Verkäufer zahlen lassen, mit leicht anwaltlicher "Überredung".

    Egal, wie das Loch in die Bassdrum kam - vllt mal ne kleine Aufmunterung: Die Bassdrum wird nicht schlechter durch dieses Loch klingen, da man ja für gewöhnlich ein viel Größeres in das Frontfell schneidet (und es gibt ja sogar richtig teure Snares, wo extra viele Löcher reingefräst werden.!
    Das Sonor 3001 ist ein gutes Set und ich würde es mir dadurch die Freude am neuen Set nicht vergällen lassen.
    Den Rand vom Loch mit einer Raspel/Feile etwas versäubern und gut ist - unten sieht man es ja eh nicht.

    Aber es klingt schon geil, wenn man ganze Fanabteilungen mit 10 oder mehr Trommeln hört, die dann auch noch relativ gut koordiniert trommeln! Das bringt ordentlich Stimmung ins Spiel, egal, ob gut gestimmt oder nicht.

    Als "Fantrommel" kann man eigentlich jede Trommel verwenden, je größer, je lauter (aber leider auch umso schwerer ;( )
    Schau mal nach 14"/16" Standtom (Floortom), 20er oder 22er Bassdrum oder 14" Snaredrum bei Ebay oder in Kleinanzeigen.

    Ich werfe mal TROWA (Ex-DDR Marke) in den Ring.
    Ich hatte letztens einige Drums davon zuhause, die hatten exakt die gleichen Böckchen, matte Aluminiumteile (aus einem Stück gefräst) mit der gleichen Form.
    Für 5€ kann man aber auch mal 2 neue Felle investieren und hören, wie sie so klingt - Klang ist eh immer Geschmackssache, aber rockig wird sie, bauartbedingt (flach, Verstärkungsringe) eher nicht klingen, aber als Snare für jazzige Sachen könnte ich sie mir gut vorstellen.

    Danke für den Tipp, habe mir diese Compilation sofort bestellt, geile Musik (Klang ist eben historisch und das ist bei so alten Aufnahmen eigentlich normal).


    P.S. Ich bin aber kein Jazzexperte, höre solche Musik aber immer wieder gerne (neben Metal, Reggae und Klassik).


    Nachtrag Sternzeit 170415: Die Aufnahmen klingen wirklich nicht übel und der Sound kommt, im Gegensatz zu manchen neueren, gelackten HighEnd Produktionen, richtig frisch rüber.
    Habe mir auch gleich noch die Live CD aus Shelley Mannes Privatclub mitbestellt, sehr schöne Live Athmoshäre, als säße man selbst in dieser Bar - für mich hat sichs jedenfalls gelohnt.

    Vllt noch etwas wenig Auswahl, aber sonst garnicht übel - alles fängt mal klein an, einfach weitermachen. :thumbup:



    P.S. Warum gibt es das "Epic Supernoteclefawesome"-Shirt für Herren nur in grau?

    Hey Leute,
    ich habe mir ein Doublebass-Pedal gekauft und habe jetzt eine Singelmaschine "übrig". Was könnte man tolles davor spannen?


    Lg Luke


    Eine Cowbell, einen Woodblock, eine Schiffsglocke und sogar ein Schellentambourin/oder Felltambourine kann man davorschnallen (Haltegeräte dazu gibt es im Fachhandel).
    Und natürlich ein Triggerpad vom E-Drum nicht zu vergessen. Oder ein Tom als Microbassdrum. Oder einen kleinen Gong. Oder, oder, oder........

    Ja, es hilft - eine zweite eigene Auflage für den Slaveschlegel, also auch zwei Kugellager, d.h. zwei Bremsmöglichkeiten.


    Aber wenn das ein Bild von deiner Maschine ist, kann auch das sehr steil eingestellte Slavepedal u.a. der Bremser sein, erklärt aber auch nicht das Hakeln ohne Anschluß der Mechanik, grübel, grübel.

    Nur warum tritt das Phänomen auch ohne Kardanwelle auf?


    OK, du hast Recht. Sorry, ich hatte mir das Video garnicht angeschaut, aber da sieht man ja deutlich, das es auch ohne die Mechanik der Kardanwelle bremst, seltsam.
    Wie ist das bei der Eli, hat der linke Beater eine zweite eigene Auflage (Bild 1) oder sind beide Achse "fliegend" (Bild 2) miteinander verbunden? Kann man im Video nicht so gut erkennen. Vllt ist in dieser Verbindung irgendwetwas verschoben oder so.


    Bild 1: Bild 2: Ohne eigene Auflage.jpg

    Wie hier ja schon gesagt wurde tritt das Phänomen bei allen Doppelpedalen mehr oder weniger auf


    Eigentlich auch völlig logisch, da ja das Slave-Pedal nicht nur den Widerstand des Kugellagers, sondern auch den von zwei Kardangelenken überwinden muß.
    Ein ausgeschlagenes oder festsitzendes (vllt verschmutztes) Gelenk wird imo auch die Ursache für die Schwergängigkeit sein - einige Hersteller decken diese Stellen auch mit einer Manschette ab, in der sich etwas Fett befindet, um den Widerstand zu minimieren.
    Aber wenn diese Gelenke offenliegen, kann jede Menge Staub und Metallabrieb die Gelenke bremsen.