Beiträge von Hammu

    Ich betone bei meiner BD eher die Höhen/obere Mitten, Bässe eher runter, damit der Kick der BD sich gut vom Klang des E-Basses abhebt.
    In der Verbindung mit dem Bass des E-Basses klingt es dann wieder fett.

    Vom Snareständer würde ich absehen, denn das ist imo nur eine Modeerscheinung, die aus alten Zeiten mal leider wieder hochgespült wurde (solche Dinge passieren halt alle 20 -30 Jahre immer mal wieder - das Rad wird immer wieder neu erfunden) :rolleyes: .
    Imo macht es keinen Sinn, die Toms und Halterungen immer mehr auf Sustain zu trimmen (Dicke bzw. Dünne der Kessel, Freischwinghalterungen, etc.) um dann, das sich entwickelnde Sustain (u.A. wichtig für die klangliche Fülle), direkt wieder durch Einspannen in einen Snareständer zu unterdrücken.
    Wenn ein Tomhalter vorhanden ist, würde ich den mit einer Multiklammer am Beckenständer, nutzen.

    Ich habe drei Beckensätze in Benutzung, einen für Live-Gigs (immer gut verpackt, zum Abtransport bereit) und zwei für zwei verschiedene Proberäume.


    Live-Set:
    HiHat: uralte 15" Tosco Heavy (B20, made in Italy)
    Crashes: 16" Sonor Armoni, 17" Sabian AAXplosion, 19" Sabian AAXplosion (alle B20)
    Splash: 8" Stagg Dragon Serie (B20, wird leider nicht mehr produziert)
    Ride: 22" Paiste 2002 Medium (B8, schwarzer Aufdruck)


    Großer Proberaum:
    HiHat: wechselnd (14" Raker Medium Wavesound (B8), 14" Armoni Bottom/Stagg BDH Top (B20), 14" Meinl Amun (B8), alle noch nicht wirklich zufriedenstellend.
    Crashes: 16" Medina (B20), 18" Turkish Medium (B20), 19" Murat Diril Renaissance (B20)
    Splash: 13" Stagg SH (b20)
    Ride: 22" Paiste Alpha Heavy Ride (B8), wird möglicherweise einem 22" Paiste 2000 Medium Ride weichen.


    Kleiner Proberaum:
    HiHat: 14" Zultan Medium (B20, alte Serie)
    Crashes: 16" Millenium (B20), 18" uraltes Tosco Medium (B20, made in Italy), 18" Ibrahim Diril D-Serie (B20)
    Splash: 12" Stagg SH (B20)
    Ride: 22" Paiste 2002 Medium (B8, roter Aufdruck)


    In Reserve:
    21" Meinl Raker Medium Ride (B8, gelber Aufdruck)
    14" superleichte NoName HiHat (B20) für sehr leise Gigs


    Stand 27.02.2015 (kann wechseln)

    Sehr ordentliche Arbeit und wohldurchdacht - Gratulation.
    Und, das Beste - sicher viel billiger, als vergleichbare Trommeln der namhaften E-Drum Firmen (Roland, Yamaha, et.).
    Die Triggereigenschaften würden mich allerdings auch noch interessieren.


    Ich habe die gleiche Snare selbst mal besessen. Der Grund warum sie eventuell nicht gut klinken könnte ist der: Sie hat eine absolut beschissene Qualität aller Komponenten und ist völlig ohne Masshaltigkeit montiert. Der Hauptgrund bei meiner damaligen Snare war aber der, dass sie keine Resogratung hatte. Das Ding kam wie aus der Gußform sogar noch mit Lunkern auf der "Gratung". Das Teil hat nur extrem angeknallt gut geklungen.


    OK, das ist natürlich ein guter Grund.
    Aber das sind eh wieder nur reine Spekulationen, da wir nicht wissen, wie die Verarbeitung der Snare des TS ist.
    Und aus eigener Erfahrung weiß ich, daß auch billige Nachbauten nicht immer perse schlecht sein müssen.

    Okaaay. Wie macht sich das klanglich denn (positiv?) bemerkbar?


    Nö, aber die Sticks gehen schneller kaputt :D
    Und ob das Bottom Becken es sooo gerne mag, immer auf die freiliegende Kante geschlagen zu werden, wage ich auch zu bezweifeln.

    Sie klingt wirklich gut.


    Warum sollte sie auch nicht?
    Da ja der Nachbau die wichtigsten Parameter (Pseudo-Parallelabhebung, Freefloatingfellhalterung unten, etc.) bis auf marginale Unterschiede z.B. breiterer "Griffüberstand" des Strainers, etwas anderes Design der Böckchen, 8 statt 10 Schrauben, relativ ordentlich kopiert hat, sollte auch der Klang nur ähnlich marginal anders sein, als der Klang des Originals.
    Für den Verkauf zwar blöd, aber für die Nutzung irrelevant. Ich würde mir an deiner Stelle einen tieferen Kessel (vllt sogar aus anderem Material) und längere Böckchen (oder einfach längere Schrauben) besorgen und die Snare weiterspielen. Im Prinzip kannst du sogar einfach einen anderen Kessel einlegen, denn ob du unten nun eine Gratung am Kessel hast oder nicht, dürfte völlig egal sein, da diese Gratung eh keine Funktion hat - dafür ist ja das FF Unterteil zuständig.
    Meine Original FF wird nur wegen der 10 Böckchen und dem Namensschild nicht viel besser klingen, denke ich.

    Ich weiß nicht, warum dass ein Nachbau sein sollte - sieht, zumindestens auf den ersten Blick, genauso aus wie meine 14" x 6,5" Messing FF (meine hat natürlich längere Schraubböckchen).
    Der einzige Unterschied, den ich sofort sehe - meine Snare hat 10 Stimmböckchen, deine nur 8!
    Hat der Kollege auch geschrieben, welche Firma da mal einen Nachbau in Umlauf gebracht hätte, davon habe ich jedenfalls noch nie gehört.

    Das Video ist toll, zeigt es doch, das man aus Allem eine Wissenschaft machen kann ;)
    Ich höre zwar im direkten Vergleich schon einige Unterscheide in der Dynamik und der Sensibilität der verschiedenen Teppiche, finde sie aber so marginal, dass ich bezweifle, dass man diese im gesamtem Bandverbund noch wahrnehmen kann.
    Also ausser Spesen nichts gewesen, sorry.
    Viel wichtiger finde ich die Verarbeitung eines Teppichs (exakt gleichlange Spiralen, saubere,plane Verlötung an den Endstücken, usw.), damit nichts nachraschelt, wo es nicht soll.

    Sowas habe ich noch nie gesehen, ein komplettes Freefloating Set mit


    Seilen!


    Scheint mir auch nur ein optischer Gag zu sein, denn logischerweise können die Böckchen so (also nur von den Seilen gehalten) nicht in Position gehalten werden. Und sie liegen auch am Kessel an, macht irgendwie keinen Sinn.
    Und stimmen, wie bei den Landsknechttrommeln über dioe Seile, lassen sich diese Trommeln scheinbar auch nicht, da man ja auch Stimmschrauben verbaut hat.

    Ich könnte mir vorstellen, das es kurze (halbe) Teppiche als Ersatzteil für Cajons gibt…


    Für meine Selbstbau-Cajon habe ich einfach einen alten, vergurkten 14" Snareteppich mit einem Seitenschneider in zwei Hälften gescnitten - funzt wunderbar.
    Und, wie Hebbe schon schrieb, kann man den sicherlich auch gut auf einen alten Snaredämpfer aufschrauben.

    Meistens werden die Filzstreifen auf der Innenseite der Felle montiert.
    Dadurch wird das Schlagfell sofort vom Filzstreiefen gedämpft, kommt als garnicht erst zum Schwingen.
    Das Resofell wird durch die, vom Schlag aufs Schlagfell, bewegte Luftsäule zum Schwingen angeregt, geht nach vorne, vom Filzstreifen weggedrückt und wird erst beim Zurückschwingen von diesem abgebremst.
    man könnte also mal versuchen, den Filzstreifen am Schlagfell von aussen zu montieren, dann würden theoretisch beide Felle erst beim Zurückschwingen abgebremst.

    meint ihr man kann die sh längere zeit spielen?


    Wenn dir der Klang gefällt, warum nicht? Die Verarbeitung geht in Ordnung, von daher wirds keine Problem geben, denke ich.
    Habe schon diverse SH und DH gespielt - nicht schlecht, aber eine Newbeat gefiel mir dann doch besser, weniger Trash im Klang, voller im Sound. Beim Gebrauchtkauf aufpassen, die älteren SHs klingen imo nicht so gut, wie die Neueren (seit ca. seit 3 Jahren), da hat sich klanglich was getan.
    Aktuell spiele ich aber eine uralte, schwere 15" Tosco HiHat, eine 14" Zultan Rockbeat HiHat und einen Mix aus 14" Meinl Amun Top und Armoni Bottom (in verschiedenen Proberäumen).
    Aber das ist nur mein Geschmack, manch einer steht genau auf diesen leicht fauchigen, "trashigen" Klangcharakter - Becken sind immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.


    Gebrauchte Becken liegen meist bei 60% des Neupreises.


    Tipp: Die Zultan AJAs sind auch nicht schlecht, vergleichbar mit Stagg SH.

    Die Falcon ist m.E. jedoch in Sachen Preis-Leistungsverhälnis unerhört gut und immer einen intensiven Test wert.


    Kann ich komplett so unterschreiben.
    Ich besitze zwei Einzelpedale von der Falcon, mein Sohn eine DFM - wir sind beide seeehr zufrieden mit den Teilen - imo kein Grund also, unnötig mehr Geld für sogenannte "Marken"-Pedale ausgeben.
    Die großen "Marken" kochen alle auch nur mit Wasser (auch i nder gehobenen Liga) und haben das Rad nicht neu erfunden, haben aber einen immens höheren Werbeetat, den der Kunde aber halt mitbezahlt.
    Einschränkungen würde ich nur beim Lieferumfang sehen, die alten Modelle wurden mit mehr Zubehör (z.B. Umbauteile auf Gurt statt Kette) ausgeliefert - bei den neueren hat man daran schon gespart.