Beiträge von Hammu


    Schon toll, dass sich ein Mitarbeiter von Meinl hier zu Wort meldet (macht leider nicht jede Markenfirma).
    Leider gibt es da nur eine kleine Ungereimtheit.
    Ich habe in meinen alten Sticks Heften gewühlt und dort einen Test der Meinl LiveSound Becken gefunden - allerdings in Heft 12/1992 (s. Bild)!
    Und der passende Katalog ist auch 1992 erschienen: http://www.meinlcymbals.de/fil…20Livesound%20Cymbals.pdf
    Müßten dann ja eigentlich schon 1992 vorgestellt worden sein, oder?


    Ich finde diese Möglichkeit nicht so gut, da du erstens neue Löcher zur Befestigung des Teiles in die Bassdrum bohren müßtest und zweitens diese Beckenhalter tatsächlich schon bei einem 20" Ride arg wacklig sind.
    Früher hatte man im Normalfall leichtere Becken und spielte auch weniger heftig, da machte es vllt. noch einen Sinn.
    Ein kurzer Galgenarm ins zweite BD Rosettenloch/Doppeltomhalter und fertig ist die Laube.
    Mit Mu8ltiklemme am Tomhalter geht auch.

    Eigenartiges Teil:


    http://kleinanzeigen.ebay.de/a…904160-74-2439?ref=search


    Die Beine sind eindeutig Sonor Phonic, aber der Rest? Außerdem: Hab ich nen Knick in der Optik, oder sind die Abstände der Spannböcken unregelmäßig?


    Ich denke, nur die Beine sind vom SONOR Phonic, denn die Böckchen sind keine sonortypischen Teile, gehen eher in Richtung Yamaha oder Tama (die Tomrosette würde ich sogar definitiv in Richtung Tama sehen).

    Böckchen sehen nach alter Pearl aus...


    Diese Böckchenform waren und sind teilweise auch heute noch die Standard-Böckchen auf taiwanischen/chinesischen Billig-Drumsets, also z.B. auch auf Newsound Drums ( und sogar bei SONOR Sets (Serie "INTERNATIONAL", eher die qualitativ dunkle Seite in der SONOR/Hohner Geschichte), Millenium, Magnum, etc.).
    Richtig ist aber imo, das sie zuerst an PEARL Sets (auch an den teurerenSerien) verbaut wurden, das ist aber schon seeeeeehrrrr lange her.
    Mein Tipp wäre auch Newsound.


    Das war vllt. in der Elektronik-Steinzeit mal wirklich so, aber selbst mein altes Fame DD 602 V.2 war schon polyphon, soll heißen, es über trug bis zu 12 Sounds gleichzeitig - vier Töne von den Drums/Becken (mehr gleichzeitig benutzbare Gliedmaße hat ein Drummer ja auch eher selten :D ), der Rest für die Begleitautomatik.

    Bei mir sind die Crashes schon 3x gerissen und die HiHat bekommt jetzt nach 2 jahren auch schon Dellen...
    Für den Anfang sind die Becken nicht schlecht aber mit der Zeit hat man nur arbeit mit den Teilen. Ich würde evtl. den Zultan Aja Satz kaufen ;)


    Und das bei den dicken Dingern? :huh: ??
    ZBTs klingen sicherlich nicht sooo toll, wie z.B. die wesentlich höherpreisigen A.Zildjians oder PAISTE 2002, galten für mich aber immer als unkaputtbar, also eigentlich ideal für Einsteiger (ähnlich den MEINL Classics oder PAISTE PST5).


    Daher würde ich vom Kauf der Ajas aber gehörig Abstand nehmen - die klingen zwar schon recht ordentlich (mir allerdings etwas zu trashig), sind aber, gegenüber den ZBTs, "hauchdünn", da dürfte bei gleichbleibender (einer scheinbar falschen) Schlagtechnik ein Bruch schon vorprogrammiert sein.

    ZBTs klingen imo besser als Sabian B8, Paiste PST3 oder ähnliche Billig B8er Becken - klingen mir aber alle zu metallisch/eindimensional.
    Ich mag türkische B20 Deckel daher lieber - klingen sehr viel vielschichtiger, sogar die billigsten NoName-Teile (die dann allerdings auch mit einer guten Portion Trash)

    Weil hier noch mal Basix pauschal genannt wurde von Jürgen...


    Sind die Unterschiede bei den Basix (z.b. Xenon oder CLP 105/205 Classic) so gravierend? Es wird ja immer und überall ausschileßlich das Custom empfohlen, dass ja nun mal vom Markt ist und im Moment eher schwer zu bekommen ist.


    Die Xenons, etc. sind keine reinen Birkenkessel mehr, sondern Mischkessel (ich glaube mit Pappel oder Linde oder so)

    DrummerinMR hat das mit einem regulären Optimount gemacht, allerdings auf einer 16er BD.
    Vielleicht sind die verfügbaren Größen ja flexibel genug, dass es auch mit Deiner BD geht.


    Das Problem wird u.U. die Stabilität sein - die Stangen kann man bei den alten Optimounts zwar durch Längere aus dem Baumarkt ersetzen, aber auf einer Länge von 18" wird das Konstrukt bei zwei Toms dann vllt doch etwas mittig durchhängen.
    Aber die Idee mit den Optimounts ist auf jeden Fall sehr gut und sieht sicher professioneller als mein Konstrukt aus.

    Lass das Bohren lieber und bau dir eine "Freischwinghalterung" für deine Bassdrum (s. Bild von meiner Konstruktion, wird von den vier oberen Spannschrauben getragen).
    Das Ganze besteht nur aus einer Aluplatte, zwei Aluwinkeln, vier Mini-Stuhlwinkeln und einer handelsüblichen Pearl Doppeltomhalterung (wovon allerdings in meinem Fall nur ein Loch benutzt wird).
    Die kann man beim evtl. Verkauf jederzeit abmontieren.


    Tomkalter.jpg

    Du glaubst aber gar nicht, wie viele Leute das Ding mit drei Federn spielen. Manual/Anleitung ist ja Fehlanzeige (war bei mir jedenfalls so), um so mehr kämpft man mit den (anfangs zu?) umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten. Vielleicht deshalb das "pro" im Namen ...


    Man sollte aber nicht aus den Augen verlieren, dass am Anfang der Doppelfußmaschinen-Aera auch viele namhafte, teurere Maschinen mit drei Federn (zwei fürs Slave, eine für das Mainpedal) produziert wurden (sollte wohl den etwas trägeren Lauf der Slavepedale ausgleichen), übrigens auch ohne jegliche Dokumentation (eine für alle Drummer gültige Einstellvorschrift könnte es imo eh nicht geben, zu unterschiedlich sind die Waden, Fuß und Oberschenkelmuskeln ausgebildet).
    Später merkte man dann, dass man diese Feder auch einfach weglassen konnte und dass man so auch noch etwas an den Fabrikationskosten sparen konnte - toller Zufall, nicht wahr?
    Die chinesischen, taiwanische, malaysischen, what ever more Kopisten reagieren halt etwas langsamer, daher ist sie dort halt noch dran - und stört eigentlich auch garnicht, aber die Möglichkeit der Einzelnutzung der Pedale, sollte man mit der Doppelfußspielerei so garnicht warm werden, bleibt so wenigstens erhalten und verzögert so einen unnötigen, mit Mehrkosten verbundenen Neukauf eines Einzelpedals.

    Evtl. kannst du ja eine bessere für deine 100,- € ergattern, welche zwar gebraucht, aber topp in Schuss ist.


    Ich fürchte, das ist ein schwieriges Unterfangen.
    Denn verkauft schon seine Top-Maschine, mit der er super zufrieden ist - ganz genau, wenn diese anfängt, irgendwie unrund und anders zu laufen, als gewohnt - mit kurzen Worten: wenn sie ausgelutscht ist.
    Dann lieber eine neue, preiswerte Maschine mit zwei Jahren Gewährleistung/Garantie - zum Reinschnuppern wirklich ideal.
    Ich besitze und spiele sogar noch ein uraltes Dixon DFMaschinchen, welches auch immer noch rund läuft.
    Wer nicht permanent in HighLevel Geschwindigkeiten und Brachialspiel rumturnt, braucht nicht wirklich mehr.

    Ich kann das positive Urteil meiner Vorschreiber nur komplett bestätigen - solide und das Geld wert!
    Ich besitze/nutze zwei davon (Proberaum/Live) seit Jahren und sie sind völlig ausreichend für mich (habe vorher teurere Maschinen von DW (5002), Yamaha, Pearl und Sonor gehabt - für mich und meine Musik (Classic Rock Cover) war kein Unterschied feststellbar, daher die teuren Maschinen gut verkauft und mir die "Billigheimer" zugelegt).

    Sabian kann es halt machen.


    Meinen die vielleicht (wers braucht :rolleyes: ), aber nicht mit mir - der Konsument ist König und sollte sich auch mal wieder auf seine Macht besinnen und nicht jedem Marketing-Quatsch -Trend hinterherlaufen, koste es, was es wolle.
    Auch andere Schmiede-Mütter/Väter haben schöne Töchter, oder besser gesagt: orientalische Klangschönheiten :D