Beiträge von Hammu

    Weil, zumindestens die Santander Drums, leider Schrott sind - die brechen einem unterm Hintern zusammen, um es mal lax auszudrücken.
    Im Übrigen gab es diese Qualität mal bei Aldi/Hofer für 159€, also ist 110€ gebraucht total überzogen.
    Für 50€ könnte man über das Teil nachdenken.
    Beim Mapex kann man leider nicht sehen, aus welcher Serie es stammt, also Vorsicht beim Preisangebot (steht ja nur VB in der Anzeige).
    Dann kannst du lieber dieses hier bestellen:http://www.musicstore.de/de_DE…ack-HW/art-DRU0020017-000
    Das ist zwar auch nicht der klangliche Überflieger (vor Allem die Becken sind unterirdisch), aber es ist wenigstens einigermaßen stabil (ich habe es mir mal bei Store angeschaut und etwas drauf rumgehauen, es machte keinen schlechten Eindruck auf mich) - zum Daddeln im Keller wird es also sicherlich reichen, auf Tour (mehrfaches Auf und Abbauen) würde ich damit allerdings auch nicht gehen wollen.
    Und man hat ja zwei Jahre Gewährleistung drauf, falls doch etwas kaputt geht.
    Und wenns deinem Freund so garnicht gefällt, kannst du es auch innerhalb von 3 Wochen wieder zurückschicken und bekommst das Geld zurück - diese Vorteile hast du bei Gebrauchtkauf nicht!


    gecco:

    ICH bin zu folgendem Schluss gekommen:
    450-500€ sind bei gebrauchten Instrumenten absolute Mindestgrenze um überhaupt etwas kaufen zu können was taugt!


    So pauschal gesagt ist das auch Quatsch.
    Ich habe meine beiden Basix Custom Sets gebraucht auch für 200€ bekommen und die reichen sogar für Live-Gigs, so selten sind gebrauchte Drums nicht zu diesem Preis zu bekommen.


    Und man sollte auch nicht mir Kanonen auf Spatzen schießen - Profi-Equipment muß nicht wirklich sein, ich habe sogar längere Zeit mal ein PLATIN Drumset gespielt (auch Live) und das war garnicht mal so schlecht.
    Wenn der Freund wirklich wieder Spass an der Sache bekommt, wird er sich, über kurz oder lang, eigenständig ein besseres Set besorgen.

    Also wenn ich ein Set gesucht hätte, wäre mir dieses auch 300€ wert gewesen - Farbe sieht gut aus, Yamaha stellt nicht die schlechtesten Drums her - nicht der Superschnapper, aber durchaus günstig und angemessen.
    Viel Spass mit dem Set!
    Und mit den vielen sinnlosen Antworten hier - So muß Forum!! :D :D

    Die Sache mit den Soli von JP empfinde ich jedes Mal genauso. Übrigens ähnlich wie bei Angus Young, der mir live auch zu sehr "schlabbert".
    Vielleicht liegts einfach am Alter der Herren, wo die Finger nicht mehr so recht wollen. Man weiset nicht.


    Ich glaube, die haben live noch nie besser gespielt und im Studio kann man (und konnte man auch früher schon) eine Menge tricksen - nur in Erinnerung wird das bei solchen alten, legendären Bands imo immer etwas überglorifiziert.
    Manche alten Live-Konzerte waren ja schon fast peinlich - im Suff oder Drogendunst verloren sich so manche Riffs und rhytmische Feinheiten, die die alten Studioaufnahmen so interessant machten.
    Ich habe bisher nur den, hier verlinkten, Youtube Track gehört, aber ich fand ihn besser, als so manches, was sie früher so live gemacht haben - einfach exakter, moderner klingend und trotzdem Led Zeppelin.
    Und Jason Bonham spielt einfach toll - zwar mit Anleihen bei dem Stil seines Vaters, ohne aber seinen eigen Stil zu verstecken - da gehört schon was dazu und so sollte es imo auch sein.
    Ich glaube, ich werde mir die DVD mal kaufen

    Mein Erstset ist ein Pearl Session Elite


    Mal abgesehen davon, dass dein Erst-Set ja eigentlich auch "nur" das typische Mittelklasse-Set ist (sorry, aber es ist so), würde ich für den Proberaum einfach ein schönes, gebrauchtes Basix Custom Set inkl. Hardware (ca.200€, habe zwei davon (für diesen Preis bekommen) und bin rundherum zufrieden damit - mein gutes Pearl MMX steht immer verpackt für Gigs bereit) kaufen.
    Dazu ein Satz ordentlicher Marken-Schlagfelle (ca. 120€) und eine richtig gute, gebtrauchte Snare (ca.300€, z.B. Ludwig Supra, Pearl Free-Floatimg, Pearl Sensitone, etc.) und schwupp, sind deine 800€ schon fast weg.
    Noch eine schöne Beckentransport-Tasche (ich besitze dieses Teil (http://www.kirstein.de/Drums-P…Beckentasche-Trolley.html), Preis-Leistung ist ungeschlagen und es ist sogar absolut roadtauglich), damit du deine "Heimbecken" mit zum Proberaum mitnehmen kannst.
    Wenn du keine guten Becken hast, würde ich statt der "guten" Snare allerdings besser in neue Becken investieren (z.B. http://www.thomann.de/de/zulta…_beat_profi_cymbalset.htm).

    Meine Hitparade bei kaputten Becken:
    1. Verkauf über Ebay ausprobieren
    2. Mit dem Trennjäger die Glocke separieren, hat mir schon viele, extravagant klingende Bells beschert, die man, wenn überhaupt, so nur für teuer Geld kaufen könnte.
    3. Riss am Ende anbohren, dann V-förmigen Auschnitt bis zum Loch machen oder, bei kleinen Rissen, einen kleinen Bogen aus dem Rand sägen/flexen.
    4. Altmetallhändler aufsuchen (allerletzte Instanz, nur bei arg demolierten Becken).


    Alles besser, als einfach nur wegwerfen!

    Propeller:

    im übrigen halt ich es für einen Mythos, daß dicke Becken unempfindlicher sind...


    Sehe ich genauso - ein dünnes Becken verbiegt sich bei zu starken Schlägen zwar gewaltig, aber es "weicht" so eher der Kraft des Schlages aus und bricht nicht.
    Ein dickes becken ist starrer und bietet dem Schlag einen höheren Widerstand und reisst lieber, als es sich verbiegt.


    Analogie aus dem Pflanzenreich:
    Eine Weide wird sich unter der Last von Schnee stark seitlich biegen, so den Schnee einfach abrutschen lassen und sich wieder aufrichten, ohne Schaden genommen zu haben.
    Ein knorriger, starrer Eichenast wird den Schnee zwar lange "ertragen" ohne nachzugeben, aber bei zu hoher Last einfach abbrechen.

    Eine 20" kann auch mit einer 22" mithalten


    Und ist vllt sogar die bessere Wahl für rockbetonte Musik, da sie, den dort meist gewünschten Kick, auch ohne Equalizer, schon besser bringt, als eine 22er und dabei auch noch konkreter, klarer klingt - Mikrofonabnahme vorausgesetzt.
    Im rein akustischen Kontext (also unverstärkt, ohne große PA) liegt imo natürlich eine 22er/24er vorn.

    Nur weil etwas nicht unbedingt nötig ist, heißt das ja nicht das man es nicht haben will, oder?;)


    Bitte sei nicht böse, aber das ist ja genau der Knackpunkt bei der Beantwortung deiner Frage!
    Woher sollen wir wissen, was du noch, sinnlos oder nicht, unbedingt haben möchtest?
    Kaufe dir doch einfach alle "Spielereien" die du magst (oder meinst, brauchen zu müssen), erlaubt ist alles, was (dir und deinem Geldbeutel) gefällt.
    Hier wird dir nämlich jeder was Anderes empfehlen, und die meisten werden der Meinung sein, dass man eigentlich nicht mehr braucht, als du schon hast (HiHat und Ride mal ausgenommen) - da ist auch nichts Schlinnes dran.

    Wie du schon selbst erkannt hast, geht es bei der HiHat/ Ride tatsächlich besser.
    In welche Klangrichtung allerdings, das kannst nur du entscheiden - ordentliche B20 Becken (Anatolian, Istanbul, Masterwork, Diril, Zildjian, Sabian, Meinl Byzance, MB20) oder ordentliche B8/10 Becken (Paiste 2002, Paiste Line, Meinl Amun, MB10, m.E. auch Orion Becken).
    Deine beiden Crashes sind schon sehr schön. Von daher wirds sicher eher in die B20 Richtung gehen.
    Wenn nötig (und du sie, in der, von dir gespielten Musik, auch wirklich einsetzen kannst, oder deine Mitmusiker zu verschrecken :D ) auch eine schöne Doppelfußmaschine.
    Mehr brauchts wirklich nicht - dein Sonor-Set ist klanglich schon top, alles Teurere wäre nur zur Befriedigung des eigenen Egos und u.U. reine Angeberei (sorry, aber das ist eben meine Meinung) - musikalisch aber imo nicht nötig.

    Ich bin jetzt etwas verwirrt - bitte klärt mich auf ;(
    Ich dachte immer, jede HiHat ist mit Diektantrieb - soll heißen: man tritt das Pedal runter und zieht damit (direkt, also in die gleiche Richtung!!) eine Stange herunter, an der das Top-Becken befestigt ist.


    Eine HiHat ohne Diektantrieb wäre u.U. für mich nur eine Cable-HiHat aber eigentlich wäre sogar diese Maschine diektbetrieben, wenn man das Beckenhalterteil senkrecht über dem Pedal montieren würde (so etwa in 1,70m Höhe :D )


    Die Tama Leverglide, die Yamahas Toggle Drive oder die XDrumPro (von Musik Kirstein) haben eigentlich nur eine Art "Flaschzug-System" um die Trittkraft zu reduzieren, kann man aber imo auch noch als diektangetrieben bezeichnen.

    Das Problem mit den Nachbarn kenne ich auch - daher finde ich: Ein E-Drumset ist besser, als garkein Drumset! - aber es ist wirklich nur ein erzwungener Kompromiß, das sollte dir klar sein.
    Wenn man aber nicht nur rumdaddeln will, das könnte man auch mit einem Rockband-Drum (X-Box oder andere Spielkonsolen), sollte es mindestens ein gebrauchtes Roland TD3 oder Yamaha DTX 2.0 sein.
    Die Klangmodule der Billigheimer (XDrum, Millenium, Fame,etc.) sind dabei garnicht mal soooo schlecht (zum Üben), leider aber die Hardware und die Pads/Trigger.
    Diese triggern oft falsch und träge, sodaß ein richtiges Üben kaum möglich ist.
    Besser als Gummipads sind Trommeln mit Meshheads bespannt - diese sind auch erheblich leiser, aber leider auch teurer - es sei denn, man baut sie selbst (hier im Forum gibt es viele Bauanleitungen hierzu, z.B. Eigenbau von Drum-Triggern).


    Andererseits könnte man das verlinkte XDrum ja mal bestellen und selbst ausprobieren - und wenns nicht gefällt, innerhalb von drei Wochen kostenfrei zurückschicken (Fernabsatzgesetz).
    Nichts überzeugt nämlich mehr, als die eigene (vllt auch schlechte) Erfahrung :D
    Allerdings geht die Technik auch bei den Billigheimern rapide nach vorn, vllt sind die mittlerweile garnicht mehr so schlecht (ich habe da aber leider keine Erfahrung mit aktuellem Material).


    Aber selbst wenn die E-Drums schon relativ leise sind, nicht den Trittschall unterschätzen!! Auch dafür gibt es hier einen Thread mit vielen, wichtigen Informationen (z.B. Trittschall beim E-Drumming)

    Ich sehe leider keine Bilder mehr - wo sind die hin?
    Sorry, zuhause am Rechner sehe ich die Bilder auch - scheint wohl an den zu scharfen Sicherheitseinstellungen im Betriebsrechner zu liegen, damned.

    Tut nichts zum Thema, aber irgendwo hier *derBrudervonmeinesFreundesSchwester* habe ich gelesen, daß wer eine runtergekommene Supra oder Susa neu verchromt hat. Optisch war sie dann toll, geklungen hat sie danach aber "bescheiden". Bei Stahl wäre ich vorsichtiger als bei Holz.


    Zumal bei einer Supra/Suse der Kessel bekanntlich aus Aluminium ist :D ;)