Beiträge von Hammu

    Faktisch ist es jetzt richtig -moralisch jedoch nicht!
    Keiner kann ihm jetzt mehr an die Karre fahren, aber ein Ar... ist es trotzdem - aber legal und vom deutschen Rechtssystem leider gedeckt.


    Fazit: man darf heute "betrügen", man muß es nur richtig (im Sinne der Rechtsverordnungen) formulieren - eben wie in anderen Sparten (Telefonverträge, Autoverkauf,etc.) heutzutage auch.
    Der Verkäufer ist doch kein Betrüger! - nein, der Käufer ist nur zu dumm.
    Die Entscheidung, ob gut oder nicht gut, wird für den Käufer leider immer schwerer - ich bin mittlerweile soweit, dass ich solche, nicht eindeutigen, Sachen dann lieber garnicht kaufe/nutze - ist aber eigentlich auch nicht im Sinne eines gesunden Wirtschaftswachstums, aber wenn die es nicht anders wollen ;( .

    "Ja Live Band hatten die da und die waren auch gut aber kein Schlagzeuger, dabei das kam vom Computer...." das geht natürlich gar nicht hehe, fürn nen Schlagzeuger ist ne Band ohne Schlagzeug direkt ne Zumutung :P


    Sehr richtig - ne Band ohne Drummer ist einfach keine Band (zumindestens aus unserer Sicht) :D


    Ich würde deinem Vater auch Remo Ambas coated als Schlagfelle empfehlen (speziell auch bei seiner Musik).
    Im Normalfall sind die Ambas sehr dynamisch und empfindlich - soll heißen, sie klingen auch schon bei relativ niedrigem "Stickinput" - falls doch zu laut bzw. zuviel Obertöne (Ringing), kann man immer noch dämpfen.
    Remo Emperor und Evans G2 sind im Prinzip die, etwas offener klingenden, Nachfolger der Remo Pinstripe - damit bekommt man jedes, auch noch so billige, Set einigermaßen zum "guten" Klingen (Pinstripe waren früher echt die Geheimwaffe bei schlechtverarbeiteten Sets).
    Aber es ist dann ein, relativ, einheitlicher Klang - die Individualität eines ordentlichen Drum-Sets (Wahl des Baumaterials, Form der Gratung, etc.) geht mit Emperor und Pinstripe etwas unter. Doppellagige Felle sind vllt nicht gerade eine "Krankheit" (wie Jürgen schreibt), sondern eher eine etwas "sträfliche" Vereinfachung ;) (stimmen lassen sich diese doppellagigen Felle nämlich einfacher als die Remo Ambas oder die Evans G1) - man kann eben doch recht schnell einen fetten Sound erreichen, allerdings auf Kosten der Flexibilität und der Individualität einer Trommel.
    Für die Bassdrum würde ich, wegen der Musik, vllt sogar auf beiden Seiten!, geschloßene (also ohne das heute übliche Luftloch im Resofell) Remo Ambassador coated nehmen, auf alte Sonortypische Art, mit Filzstreifendämpfung auf beiden Seiten bedämpft - ergibt einen vollen, aber trotzdem recht trockenen Sound (fast vergessene Dämpfmethode - aber dafür braucht man wenigstens kein Loch im Reso, um die Decke/das Kissen einzulegen zu können).


    http://www.musikweinsql.alphap…lID=12447&SternpaketeID=0


    Zitate hierzu aus einem anderen Drummerforum (musiker-board.de):
    .....In dem Falle das Schlagfell. Aber ist ja im Prinzip egal, man kanns machen, wie man will. Aber warum soll es nichts bringen bzw. den Klang nicht ändern?? Es ist eine ganz normale Dämpfungsmethode einer Bassdrum. Manche machens am Reso, manche am Schlagfell, manche weit im Fellzentrum und manche näher am Rand. Es klingt alles dem entsprechend anders. Gedämpfter oder weniger Gedämpft. Manche machen auch zwei solche Streifen ans Fell.


    Und es sind/ist in der Tat ein dünner Filzstreifen.


    Aber hatte Sonor das Standartmäßig bei allen Sets beigelegt? Man sieht ja sehr oft, Force 2000/3000, Lite, Hilite mit diesen weißen Filzstreifen...


    Ich finde diesen Beitrag hilfreich


    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich gesagt habe?



    ...Aber hatte Sonor das Standartmäßig bei allen Sets beigelegt? Man sieht ja sehr oft, Force 2000/3000, Lite, Hilite mit diesen weißen Filzstreifen...
    Die Filzstreifen (in der Regel zwei) lagen allen Sonor-Bassdrums bei, ab dem (alten!!) SuperChampion, Phonic, Performer, Phonic-Plus, Lite, Hilite bin ich nicht ganz sicher, meine aber ja, bei den Force kenn ich mich nicht mehr aus...
    Das Signature hatte einen verstellbaren zweistreifigen Lammfelldämpfer innen auf der Schlagfellseite, die "Billig-Serien" Rocker 2000 hatte einen Streifen + Action gar keinen.



    Die Filzstreifen (in der Regel zwei) lagen allen Sonor-Bassdrums bei, ab dem (alten!!) SuperChampion, Phonic, Performer, Phonic-Plus, Lite, Hilite bin ich nicht ganz sicher, meine aber ja, bei den Force kenn ich mich nicht mehr aus...
    Das Signature hatte einen verstellbaren zweistreifigen Lammfelldämpfer innen auf der Schlagfellseite, die "Billig-Serien" Rocker 2000 hatte einen Streifen + Action gar keinen.
    Ich glaube, die Force, zumindestens 3000 hatten solche auch.


    Aber z.B. die Signature, wie du ja uch sagtest, hatten diese lustigen Filzstreifendämpfer schon mit einer Mechanik im Kessel eingebaut. Ich meine, würden die es sonst machen, wenn es klanglich keine Auswirkungen hätten? Nein , eher nicht. Und logisch ist es ja auch, dass sich der Klang ändern. Klar, wenn man das Fell dämpft. Und ich finde schon, dass es viel anders klingt, weil man eine recht große, gedämpfte Fläche hat.



    Hör dir das Becken lieber mal vorher an (19" ist schon ordentlich laut, aber auch ziemlich träge), denn wenn es dir nicht gefällt oder e nicht zu deinen vorhandenen Becken passt, sind 340€ ne Menge unnütz ausgegebenes Geld (und beim Verkauf bekommt man selten mehr als 60% Neupreis).
    Und noch eins, was ich leider auch lernen mußte - die Qualität eines Beckens läßt sich selten am Preis festmachen (lediglich die Fertigungsqualität vllt).
    Über die Klangqualität entscheidet nur dein eigenes Ohr, egal was dir andere Leute empfehlen.
    Bei den "Billig"-Serien der großen, bekannten Markenhersteller bezahlst du immer nur den Namen mit - bei kleineren Herstellern (Diril, Masterwork, Istanbul, Amedia, Armoni, Zultan, etc.) bekommst du mehr Klang für dein Geld.

    Der 30W Verstärker wird sicherlich nicht lauter als dein jetziges System sein (jedenfalls nicht ohne Verzerrungen).
    Besonders für eine saubere, laute Bassübertragung braucht man schon etwas mehr Leistungsreserven.
    Nachteil an der MK120 ist jedoch, dass sie nur Mono ausgelgt ist, das Drummodul aber Stereo - zwei Boxen wären da wohl optimal.
    Oder eben ein Satellit/Subwoofer System (Teufel (http://www.teufel.de/) stellt da auch recht schöne Sachen her).

    Das Tom wurde vom Vorbesitzer nicht so toll behandelt, hat einige Macken und klingt einfach nicht mehr so gut wie die Übrigen. Die Gratungen sind in Ordnung. Vielleicht sollte ich neue Spannreifen probieren...


    Spontan würde ich sagen, das hört sich eher nach einem ausgelutschten Fell an (ich habe sogar schon mal ein nagelneues, aber klanglich, totes Felle gehabt - das kann bei der Massenfertigung durchaus mal passieren (habe es aber umtauschen können - wieder ein Vorteil vom Händler um die Ecke :D )).
    Wenn die Gratungen in Ordnung sind, kann es eigentlich nur dieser Fehler sein (aber prüfe sicherheitshalber mal, ob der Spannring noch plan aufliegt oder vllt verzogen ist).

    Bin jetzt zwei Jahre beim Bund und danach werde ich (wenn alles gut geht) 3 Jahre eine Ausbildung im gehobenen Dienst der Polizei anstreben.
    Da bleibt nicht viel Zeit.


    Gruß


    Sorry, aber du bist schon wieder einer, der glaubt, mit Beginn des Berufslebens hört der Spass auf und man muß jetzt "erwachsen" sein.
    Lass dir sagen, es gibt, auch beim Bund und bei der Polizei ein Leben nach getaner Arbeit ;) .
    Du wirst dir später ein Loch in den Bauch ärgern, wenn du jetzt deine Drumteile verkaufst, glaube mir, vielen Anderen ist das schon passiert.


    Aber gut, es ist dein Wille - tu es.
    Und nochmal sorry für den Versuch einer psychologischen Einflußnahme. :D


    Ach ja, zur Einschätzung des zu erreichenden Verkaufserlöses: Er wird immer viel niedriger sein, als die Teile Wert sind.

    Fl0gging was meinst du genau mit qualität ? hast du Tipps was für hersteller,welche Serie...etc ?


    Das ist schwer zu sagen, nur du allein kannst beurteilen, ob dir ein Becken gefällt oder nicht.
    Ich fände z.B. dein MCS Beckenset verbesserungswürdig, aber eben nur aus meiner Sicht.
    Wenn sie dir aber gefallen und dir nichts fehlt, würde ich auch nichts ändern.
    Ob allerdings Splash oder China aus dieser Serie gut klingen, wage ich zu bezweifeln.
    Ich mag Chinas eigentlich nicht, aber wenn, so haben mir die billigen chinesischen Chinas (Wuhan, Aja, Stagg SH und Konsorten) immer am besten gefallen, die fauchen so schön.
    Desgleichen bei den Splashes, billige Splashes aus B20 Bronze (Stagg SH, Zultan Aja,etc.) gefielen mir am besten, Nobel-Marke ist eben nicht immer alles.
    Als Felle würde ich dir, für deine Musik, doppellagige Tomfelle (Remo Pinstripe, Remo Emperor, Evans G2) empfehlen - sehr haltbar und fett im Klang.
    Für die Snare ein Remo CS Snare Batter oder ein Evans G1 Powerdot oder EC Powerdot.
    Bassdrum: Remo PS3 oder Evans Emad

    Ja, dann erstmal herzlichen Glückwunsch.
    Ich würde es auch nur mit einem feuchten Tuch abwischen, ist eh nur Staub.
    Jetzt muß es nur noch auch deinem Vater gefallen - bei Becken sind die meisten Drummer doch sehr eigen im Geschmack, mir z.B. würden die Alpha Crashes nicht schnell genug ansprechen.
    Aber zur Not kann ja die Becken immer noch vertickern und sich andere holen.
    Kannst uns ja mal berichten, wie das Set bei ihm angekommen ist und vllt packt es dich ja auch wieder :D

    Hallo... richtig, wir wollen es loswerden. Wenn ich NikDrummer123 richtig verstanden habe, meinte er wohl, ich solle den Spannring wechseln.. was nach vorne hin tatsächlich eine optische Verbesserung zu 0.-Eur wäre ;)


    Nicht den Spannring, sondern die Felle tauschen, meinte Nick123!
    Und ich würde dann das Frontfell in der Mitte, wo jetzt der braune Fleck ist, kreisförmig ausschneiden - so wie es in den 70ern üblich war (denn der rand des Felles sieht doch noch recht ordentlich aus.
    Ich würde auf garkeinen Fall noch Geld für neue Felle in die Mühle stecken, es sei denn, du willst es selber spielen.

    Danke erstmal, für die vielen Antworten :)


    Was haltet ihr von diesem Set ?


    http://www.thomann.de/de/zultan_aja_profi_bundle.htm


    Spielen in der gleichen Liga wie die Stagg SH, wenn sie nicht sogar aus dem gleichen Werk sind (die Ajas werden nämlich im Gegensatz zu den Zultan Rockbeat nicht in der Türkei gedengelt, sondern kommen, wie die Staggs aus China).
    Sind also durchaus brauchbar, wesentlich besser als Zildjian Planet Z, Sabian B8, Paiste PSt3/5, usw.


    Das, von Flügging, vorgeschlagene Zultan Set hat schon ein unschlagbares Preis-Leistungs Verhältnis, wenn man B20 Becken bevorzugt.
    Vernünftige B8 Becken gibt es neu imo erst ab der Paiste Alpha Serie. Paiste PST5/8 oder Meinl Classic sind imo noch relativ gut als Einsteiger-Becken zu nutzen (alles relativ (und auch ein wenig subjektiv), denn ich mag eigentlich lieber den warmen Klang von B20 Becken).
    Oder gebrauchte Paiste 2002, weil sonst zu teuer.
    Für Rock sind auch gebrauchte MEINL Raker Becken (gibts leider nicht mehr in Neu) ein "Geheimtipp".
    Aber ich würde eh lieber gebraucht kaufen, schon aus Kostengründen (und weil man ein Becken, das einem absolut nicht gefällt, relativ verlustlos wieder quitt wird).


    Sind denn die Zildjians generell schlecht ?


    Die Planet Z ja, aber ab der A.Zildjian Serie sind die Becken von Zildjian i.O., aber immer noch viel teurer, als klanglich vergleichbare türkische Becken (Masterwork, Diril, Istanbul, etc.) - alles nur wegen dem Markennamen.



    P.S. Bei Geldmangel lieber nur zwei schöne, dir gefallende, teure Becken (HiHat und Ride) kaufen, als einen großen Satz Schrottbecken!!! Weniger ist einfach mehr bei Becken.
    P.S.S. Diese B8 Becken könnte ich dir auch noch empfehlen, da ich sie selbst mal eine Zeit gespielt habe: Biete Beckensatz von Orion
    Liegen imo qualitativ zwischen Paiste PST5 und PST8 - gehobene Einsteiger-Qualität, die man aber gerne auch noch länger spielt (eine ganz andere Qualität gegenüber Planet Z)
    Hier gibt es Sounds zum Hören: http://www.orioncymbals.com.br/produtos/index.php?id_s=42


    Sehr richtig!
    Und gäbe es das Urheberrecht schon seit, sagen wir mal seit 500 Jahren, könnten unsere Kinder auch "Alle Vöglein sind schon da", etc. nicht kostenfrei singen - folgende Generationen werden also garnicht erst solche kostenfreien Lieder (nur eben die dann schon uralten Volkslieder) zur Verfügung haben - sehr förderlich für die Entwicklung unserer Kultur ;( .


    Und das Urheberrecht wird auch noch örtlich verschieden ausgelegt - bei Literatur ist z.B. ein Schriftwerk in Amerika/Kanada 50 Jahre nach dem Tod des Schreibers öffentlich kostenfrei zugänglich - in Deutschland erst nach 70 Jahren!!! Wir sind also 20 Jahre länger kriminell, wenn wir das Buch kopieren (obwohl wir ja schon eine Zwangsabgabe auf Kopierer, Rechner und USB-Sticks zahlen).

    Vielleicht doch eine andere Fabrik oder eine andere Endkontrolle oder sogar andere Verarbeitung?


    Das ist der Punkt - vllt ja, vllt aber auch nicht.
    Wir als reine Endkunden werden leider nie erfahren, welche Verquickungen der Firmen diesbzgl. existieren.
    Es hat ja auch schon Fälle gegeben, wo die ersten Produkte supergut waren (zumindestens bis die ersten guten Tests geschrieben waren) und dann die Serienprodukte wesentlich schlechter waren, ist garnicht mal so selten.
    Entscheiden kann also nach wie vor nur der eigene Geldbeutel, bzw. das eigene Ohr - an den Zuständen in den Firmen ändert das aber nichts (übrigens werden auch deutsche Firmen, egal in welcher Branche, vor einer Begehung (durch Minister, Presse oder Arbeitsschutzbeauftragten) immer "geschönt", ist also völlig normal).

    Holz aus irgendwo gefertigt von irgendwem in irgendwo; in jedem Fall aber billigst und somit vermutlich unter Umständen und zu Löhnen die jenseits von gut & böse liegen.
    Ich bin kein Fan von solchen Produkten, aber für Kids die sich echtes "Custom-made" Zeug nicht leisten können, sicherlich nice-to-have.


    Und leider gilt das für viele teure "Customer" ebenso - das Zeug wird billig in Fernost gekauft, mit dem Customer-Label versehen und teuer verkauft.
    Hier gabs, vor garnicht sooo langer Zeit, mal einen "Skandal" um eine brünierte Messing-Snare (diese hier: http://www.musicstore.de/de_DE…Finish/art-DRU0017860-000, habe ich sogar selbst getestet und für sehr gut befunden!!), die von einem hochpreisigen IN-Customer für ein Vielfaches des aktuellen Store-Preises als Eigenprodukt angeboten wurde!!
    Das also zum Thema: Qualität, Umwelt und Arbeitsschutz und der Relation zu den, im Handel, aufgerufenen Preisen.


    Dieses System läßt sich leider nicht so einfach ändern, aber bei den geposteten Snares von Thomann hat wenigstens, so schlimm ich die Ausbeutung von Menschen auch finde, der nicht so solvente Kunde etwas von dem Lohndumping in Billiglohnländern (naja, bald ist es hier ja auch soweit ;) ).
    Ich glaube weiterhin auch, dass man bei diesen Snarekonstruktionen, den Unterschied zwischen teurem und billigem Holz eh nicht hören kann - aber das ist nur subjektiv gesehen.
    Andere Trommler sehen das vllt anders, soll heißen: wenn man viel Geld für solch ein Custom-Trommelkonstrukt ausgegeben hat, muß man doch auch einen Unterschied hören, oder? Das ist völlig menschlich und auch u.U. verständlich.

    Hab jetzt nicht jeden beitrag gelesen und weiß nicht ob der Artikel schon gtepostet wurde, finde ihn aber sehr gut.
    Von wegen die GEMA würde den einfachen Berufsmusiker vertreten...


    http://www.berliner-zeitung.de…00,10809150,16472672.html


    Danke, diesen Artikel sollten sich doch vor Allem mal diejenigen durchlesen, die hier sio vehement "ihre GEMA" verteidigen.
    Das es eine Interessenvertretung der Kulturschaffenden geben muß, ist unbestritten (und imo genauso wichtig, wie in anderen Arbeitsbereichen eine Gewerkschaft!!).
    Aber angesichts solcher "finanziellen Ausuferungen" sollten sich die "kleinen" Mitzahlmusiker doch mal zusammenraufen und "ihrer" Vertretung mal kräftig in den Allerwertesten treten, natürlich nur mit legalen, verfassungskonformen und basisdemokratischen Mitteln!!.
    Ohne Widerstand von unten (und innen) gibt es einfach keine Reformen!!

    Geistiges Eigentum ist ein künstliches Konstrukt, das nur im Rahmen einer radikal-kapitalistischen Gesellschaftsstruktur postuliert werden kann. De facto ist es so, dass eine Idee mir gehört, sobald ich sie aufgeschnappt habe. Sie besteht ja nur aus biochemischen Prozessen in meinem Gehirn, die unstreitig mein Eigentum sind. Wer die Idee vor mir hatte, hat sie ja immer noch - anders als den Oldtimer kann man eine Idee niemandem wegnehmen. Nur die Möglichkeit, sich daran zu bereichern.


    Wir beide meinen wahrscheinlich, Künstler sollten unabhängig von den bösen Konzernen existieren können. Genau dies garantiert das Urheberrecht. Ohne die Erlangung einer geschützten Rechtsposition ist der Urheber dazu nicht in der Lage. Wenn seine Idee Allgemeingut wäre, wären auch die bösen Konzerne berechtigt, seine Idee zu nehmen und machtvoll zu vermarkten. Z.B. nähme sich Sony die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling und verfilmte sie mit Mario Barth als Kleinkünstler und Oliver Pocher als Känguru. Kling um Erlaubnis zu bitten, ist Quatsch, weil: Was er umsonst kriegt, nimmt sich der Konzern.
    Wir beide meinen wahrscheinlich, das wäre irgendwie nicht gut. Das Urheberrecht meint das ebenfalls.


    Du bist nicht gegen urheberrechtliche Positionen - du bist gegen konzernmäßige Ausschlachtung. Das Urheberrecht ebenfalls.


    richtig, dazu gehört auch die Wertschätzung gegenüber Kindern. Sorry aber in einem System, das in Kindergärten abkassiert, damit bei ein paar Hyperreichen in ihren Swimmingpool ein paar Groupies mehr rumschwimmen, ist nicht tolerierbar


    Vielleicht sollten alle Beteiligten hier etwas runterschalten, diese Lagerbildung entspricht doch gar nicht der Realität. Die Gema ist wie viele Vereine/Interessenverbände usw.: sie hat Schlagseite Richtung der mächtigen/einflussreichen Mitglieder. Aber sie ist die einzige Institution, die heutzutage vielen Berufsmusikern hilft, ein erträgliches Einkommen zu haben. Daher wird sie eben auch von denen verteidigt.


    Daher machen wir uns nix vor: Die armen Künstler werden von der GEMA nicht geschützt, sondern die Musikindustrie, nebenbei schützt sich die GEMA natürlich vorrangig selbst, wie jeder ordentliche Zwangsmitgliedschaftsverband: die einmal erworbenen Pfründe müssen selbstredend bewahrt werden. Die Musikindustrie ist aber selbstverschuldet in der Hölle: Wer einem Robbie Williams bsp. seinerzeit 100 Millionen für einen Plattendeal zahlt, soll von mir aus dahingehen, wo die Sonne relativ selten scheint bzw. befindet sich dort - einmal angekommen - in zutreffend angemessener Umgebung





    Eigentlich haben alle Poster ein bisschen Recht - ändern wird das aber am Turbo-Kapitalismus der Vermarkterfirmen (und auch der GEMA**) recht wenig und Opfer bleibt auch weiterhin der kleine, unbekannte Kulturschaffende (Musik, etc.), der keine massenkompatible "Ware" produziert (volkstümliche Schlagermusik, schöne, keine wehtuende Musicals, fotorealistische Bilder in Öl, leicht zu lesende Feierabendlektüre, etc.).
    Ob der Schutz solcher Gesellschaften wirklich kulturfördernd ist, sei mal dahingestellt.


    **die Idee, Großdiskotheken höher zu belasten (und auch Youtube - sind ja beides Bereiche, wo mit der Musik/Filmen großes Geld gemacht wird), finde ich allerdings schon eine recht gute, vllt zukunftsweisende Idee, wenn denn alle anderen auch wirklich weniger bezahlen müssen und nicht nur das Gesamtlevel einfach angehoben wird.


    P.S. Kindergärten, Jugendheime (so denn nach diversen Kürzungen im Etat überhaupt noch vorhanden), Schulen, Behindertenheime/Werkstätten sollten imo allerdings, von den GEMA Zahlungen, generell ausgenommen werden - da es im sich im Normalfall um soziale Einrichtungen handelt, die gut für den Erhalt unserer Kultur sind.