Beiträge von Hammu

    Hab jetzt nicht jeden beitrag gelesen und weiß nicht ob der Artikel schon gtepostet wurde, finde ihn aber sehr gut.
    Von wegen die GEMA würde den einfachen Berufsmusiker vertreten...


    http://www.berliner-zeitung.de…00,10809150,16472672.html


    Danke, diesen Artikel sollten sich doch vor Allem mal diejenigen durchlesen, die hier sio vehement "ihre GEMA" verteidigen.
    Das es eine Interessenvertretung der Kulturschaffenden geben muß, ist unbestritten (und imo genauso wichtig, wie in anderen Arbeitsbereichen eine Gewerkschaft!!).
    Aber angesichts solcher "finanziellen Ausuferungen" sollten sich die "kleinen" Mitzahlmusiker doch mal zusammenraufen und "ihrer" Vertretung mal kräftig in den Allerwertesten treten, natürlich nur mit legalen, verfassungskonformen und basisdemokratischen Mitteln!!.
    Ohne Widerstand von unten (und innen) gibt es einfach keine Reformen!!

    Geistiges Eigentum ist ein künstliches Konstrukt, das nur im Rahmen einer radikal-kapitalistischen Gesellschaftsstruktur postuliert werden kann. De facto ist es so, dass eine Idee mir gehört, sobald ich sie aufgeschnappt habe. Sie besteht ja nur aus biochemischen Prozessen in meinem Gehirn, die unstreitig mein Eigentum sind. Wer die Idee vor mir hatte, hat sie ja immer noch - anders als den Oldtimer kann man eine Idee niemandem wegnehmen. Nur die Möglichkeit, sich daran zu bereichern.


    Wir beide meinen wahrscheinlich, Künstler sollten unabhängig von den bösen Konzernen existieren können. Genau dies garantiert das Urheberrecht. Ohne die Erlangung einer geschützten Rechtsposition ist der Urheber dazu nicht in der Lage. Wenn seine Idee Allgemeingut wäre, wären auch die bösen Konzerne berechtigt, seine Idee zu nehmen und machtvoll zu vermarkten. Z.B. nähme sich Sony die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling und verfilmte sie mit Mario Barth als Kleinkünstler und Oliver Pocher als Känguru. Kling um Erlaubnis zu bitten, ist Quatsch, weil: Was er umsonst kriegt, nimmt sich der Konzern.
    Wir beide meinen wahrscheinlich, das wäre irgendwie nicht gut. Das Urheberrecht meint das ebenfalls.


    Du bist nicht gegen urheberrechtliche Positionen - du bist gegen konzernmäßige Ausschlachtung. Das Urheberrecht ebenfalls.


    richtig, dazu gehört auch die Wertschätzung gegenüber Kindern. Sorry aber in einem System, das in Kindergärten abkassiert, damit bei ein paar Hyperreichen in ihren Swimmingpool ein paar Groupies mehr rumschwimmen, ist nicht tolerierbar


    Vielleicht sollten alle Beteiligten hier etwas runterschalten, diese Lagerbildung entspricht doch gar nicht der Realität. Die Gema ist wie viele Vereine/Interessenverbände usw.: sie hat Schlagseite Richtung der mächtigen/einflussreichen Mitglieder. Aber sie ist die einzige Institution, die heutzutage vielen Berufsmusikern hilft, ein erträgliches Einkommen zu haben. Daher wird sie eben auch von denen verteidigt.


    Daher machen wir uns nix vor: Die armen Künstler werden von der GEMA nicht geschützt, sondern die Musikindustrie, nebenbei schützt sich die GEMA natürlich vorrangig selbst, wie jeder ordentliche Zwangsmitgliedschaftsverband: die einmal erworbenen Pfründe müssen selbstredend bewahrt werden. Die Musikindustrie ist aber selbstverschuldet in der Hölle: Wer einem Robbie Williams bsp. seinerzeit 100 Millionen für einen Plattendeal zahlt, soll von mir aus dahingehen, wo die Sonne relativ selten scheint bzw. befindet sich dort - einmal angekommen - in zutreffend angemessener Umgebung





    Eigentlich haben alle Poster ein bisschen Recht - ändern wird das aber am Turbo-Kapitalismus der Vermarkterfirmen (und auch der GEMA**) recht wenig und Opfer bleibt auch weiterhin der kleine, unbekannte Kulturschaffende (Musik, etc.), der keine massenkompatible "Ware" produziert (volkstümliche Schlagermusik, schöne, keine wehtuende Musicals, fotorealistische Bilder in Öl, leicht zu lesende Feierabendlektüre, etc.).
    Ob der Schutz solcher Gesellschaften wirklich kulturfördernd ist, sei mal dahingestellt.


    **die Idee, Großdiskotheken höher zu belasten (und auch Youtube - sind ja beides Bereiche, wo mit der Musik/Filmen großes Geld gemacht wird), finde ich allerdings schon eine recht gute, vllt zukunftsweisende Idee, wenn denn alle anderen auch wirklich weniger bezahlen müssen und nicht nur das Gesamtlevel einfach angehoben wird.


    P.S. Kindergärten, Jugendheime (so denn nach diversen Kürzungen im Etat überhaupt noch vorhanden), Schulen, Behindertenheime/Werkstätten sollten imo allerdings, von den GEMA Zahlungen, generell ausgenommen werden - da es im sich im Normalfall um soziale Einrichtungen handelt, die gut für den Erhalt unserer Kultur sind.

    Ich besitze zwar keine Iron Cobra, glaube aber, dass das "Wackeln" konstruktionsbedingt ist.
    Im Gegensatz zu anderen Maschinen, hat die Iron Cobra keine Extra-Auflage (s.Fotos, rechts die Iron Cobra) für den Halter des linken Schlegels, das heißt also, beide Schlegelhalterungen liegen jeweils nur auf den seitlichen Achsenhalter auf und werden dort in Position gehalten.
    Daher sind beide Schlegelhalter einseitig quasi "frei schwebend" und können sich unter Druck gegeneinander etwas gegeneinander "verkanten" - aber seltsamerweise läuft die Iron Cobra (und auch andere Maschinen mit einem ähnlichen Halteprinzip) trotzdem sauber.


    Schlegelauflage.jpg IronCobra.jpg

    Und noch etwas: Demokratie ist scheiße.


    Falsch, nur die aktuell herrschende "Demokratie" ist für den Ar... - egal, was "das Volk" will, es wird dann doch das gemacht, was "die da Oben" (mit dem großen Geld) wollen.
    Und geht man auf die Strasse, wird man gleich eingekesselt und mit Wasser beworfen - irgendwer scheint da mächtig Angst zu haben :whistling:
    Andererseits ist "das Volk" an dieser Misere auch selber schuld, wenn man sich so die üblichen Wahlbeteiligungen anschaut.
    Ein echt schweres Terrain, die echte Demokratie. Und wahrscheinlich von allen Seiten leider garnicht wirklich gewollt, habe ich den Eindruck.

    Wenn beide Schlegel auf das Pad passen sollte das trotzdem funktionieren, da sie ja dann gleichweit vom Mittelpunkt des Pads entfernt sind, sollten die Aufschläge zumindestens gleichlaut sein.
    Das du weder Padlautstärke (Level), noch Padempfindlichkeit (Sensivity) einstellen können sollst, kann ich kaum glauben - schau sicherheitshalber nochmal in die Bedienungsanleitung.
    Und du brauchst kein spezielles Modul für spezielle Musik - die Sounds, die im Modul impletiert sind, spiegeln leider immer auch ein bisschen den musikalischen Zeitgeschmack zum Zeitpunkt des Modulbaujahres.

    schwieriges Thema... ab einer gewissen Bitrate (bei mir liegt das so bei 192kbit/s) sind die unterschiede nicht mehr bewusst wahrnehmbar und die rekonstruktion des audiosignals findet im unterbewusstsein statt. ich würde sagen originalcd klingt nicht besser sondern "stressfreier"...


    Das mag schon sein, aber ging es eher darum, aufzuzeigen, dass eine MP3 Kopie, eigentlich technisch und rechtlich!! nie!! eine 1:1 Kopie des Originals sein kann/wird (egal wie gut sie klingen mag) - was der leidigen Diskussion über "Schwarzkopiererei" doch einen ganz neuen Aspekt geben sollte.
    Die direkte 1:1 Digitalkopie einer CD ist natürlich was anderes.

    Neulich hat mal einer der Piraten ganz empört vorgerechnet, dass es 20.000,00 € kosten würde, einen iPod legal voll zu machen, das könne doch nicht sein.....


    Und das auch noch für nicht mal 100% HiFi Material.
    Neue Technik hin und neue Technik her - eine Original CD/LP wird über eine entsprechend gute HiFi-Anlage, gegenüber einem, noch so guten, MP3-Fileimmer, noch deutlich besser klingen.
    Wer also tatsächlich intensiv Musik hört, wird um den Kauf einer Original CD/LP eh nicht heraumkommen.
    Alle Anderen hören Musik doch eh nur nebenbei (bei den meisten könnte es sicher auch "Rosa Rauschen" auf dem Kopfhörer sein, die würden das nicht mitkriegen :D ;) , und beim Tanzen könnte man auch ganz einfach eine Rhythmusmaschine laufen lassen :D ), zahlen aber imo kräftig mit.

    @Broadcaster82:

    ch habe neulich mal meine LPs gezählt - 350 Scheiben - angeschafft zwischen 1976 und 1995 - die haben mich locker 6.000,- DM gekostet. (Einzelpreis zw. 9,95 DM und 29,95 DM - je nachdem - die meisten gab's für 14,95 DM).


    Dann finde heute mal eine aktuelle CD/LP für vergleichbare 7,50€ - nur ganz, ganz selten.


    Ich glaube, die ganze Rechnerei ist doch müssig - die GEMA wird schon ordentlich Gelder einnehmen - allein, es kommt nicht bei denen an, die die GEMA eigentlich vertritt! Das ist der Punkt!

    brandian: Aus deinem Modul läßt sich noch einiges durch neue Pads herausholen, schau mal hier: http://www.drummerforum.de/for…en-und-antworten/e-drums/
    Als Ersatzbecken kann ich dir diese hier empfehlen: Millenium http://www.thomann.de/de/cat.h…=e-drum_beckenpads&oa=pra
    Wenss ein neues Modul sein soll, würde ich nach einem gebrauchten Roland TD6 oder einem Yamaha DTXplorer schauen.
    Für Doublebass-Geschichte reicht auch eine Doppelfußmaschine - diese hier habe ich und bin damit sehr zufrieden: http://www.thomann.de/de/mille…ro_serie_fussmaschine.htm

    Berliner Clubszene fürchtet um ihre Existenz!
    Was sollen denn da die Essener sagen, hier gibt es erst gar keine Clubszene ;( :rolleyes:


    Herrliche Zeiten brechen an - wer braucht schon eine Disko?
    Zur Musik von Jutub kann man sehr schön auch zu Hause tanzen, den passenden Partner findet man eh nicht in einer, viel zu lauten, Diskothek.
    Dafür hat man doch die Partnersuche im Internet, z.B. auf "Fazebock",etc.
    Die Getränke sind so billig, wie sie der Discounter des Vertrauens abgibt und man kann sich sogar noch seine Lieblings-Musik selbst aussuchen.
    Als i-Tüpfelchen spart man sich dann auch noch den leidigen Disput mit dem Türsteher, wegen des NO-GOs der NoName-Jeans, der Jesus-Latschen, usw..
    Perfekt!


    Bitte nicht ganz ernst nehmen, ich wollte auch mal etwas Sarkasmus verbreiten ;) :D


    Aber im Ernst, ich glaube, beide Seiten jammern auf sehr hohem Niveau.

    Aus Kostengründen? Hochtöner haben schon rein physikalisch bedingt grundsätzlich ne niedrigere Belastbarkeit als Tieftöner, weil tiefe Töne viel mehr Leistung als hohe Töne brauchen bzw. mehr Energie als solches haben.


    Das kann man so nicht sagen, die Hochtöner in PA Boxen haben, für die Anwendung in ihrem speziellen Frequenzbereich (vorgefiltert durch eine Frequenzweiche), schon eine vergleichbar hohe Belastbarkeit wie die Bassspeaker.
    In HiFi Boxen ist dem leider nicht immer so (bei teuren Boxen schon).

    Theoretisch ist es natürlich möglich, das E-Drum über eine Stereoanlage laufen zu lassen.
    Allerdings sind dort meist die Sicken der Bass-Speaker, im Gegensatz zu PA-Boxen, weich aufgehängt, was natürlich bei einem ordentlichen Bassdrum-Impuls, zu einem Defekt an den Speakern (durch Schwingspulendeformierung) führen kann.
    Desweiteren sind die Netzteile von Hifi-Anlagen meist nicht allzu stark dimensioniert - d.h. die Spannung wird bei starken Impulsen in die Knie gehen und u.U. wird das Netzteil beschädigt.
    Und die Hochtöner der Boxen sind auch gefährdet, da sie, aus Kostengründen, nur einen Bruchteil der Boxennennleistung haben - verdampfte Schwingspulen sind häufig die Folge bei starken Impulsen im Hochtonbereich.
    Aber sonst kein Problem ;) .

    Ich würde da keine Probleme sehen, da, wie jemand schon weiter oben schrieb, dass beim Treten auf beide Becken eh die gleichen Kräfte wirken.
    Eigentlich ist es dann sowieso besser, das dickerer Bottom oben zu spielen, da dort ja noch zusätzlich die heftigen Schläge des Drummers auftreffen - bei den meisten "Heavy-Hittern" kommen die Risse ja eher ins Top, seltener ins Bottom (wenn man mal bei den Ebay-Verkäufen einzelner HiHat Becken nachschaut).
    Ich spiele meine uralten 15" Toscos auch entgegen der Norm - also das schwerere Becken oben.


    Bei meinen 14" Raker Medium Soundwave Becken stelle ich mir das aber schon etwas gewöhnungsbedürftiger vor, wegen der Wellen im Bottom - aber wenns klingt, ist alles erlaubt.
    Ich kenne sogar jemanden, der zwei alte, ausrangierte 16" Crashes als HiHat spielt - passen gut zusammen und klingen spitze, eben auch völlig aus der Norm.

    Sehe ich das richtig? - ein 602er Neuauflage, mit Beckenreiniger runterpoliert, und dann als "abgehangen", vintage reingestellt? ó.ò


    Es ist und bleibt doch ein Paiste 602 und die klingen eben gut, egal ob alt ("abgehangen") oder nagelneu - wer wollte sich solch eine Mühe machen, extra das Label runter zu putzen, um es alt aussehen zu lassen (ohne eine Garantie zu haben, es so auch teurer verkauft zu bekommen)?


    Du könntest eine Seite des SONOR Halters einen Arm von einem PEARL Tomhalter anschrauben (der passt dann genau in deinen Tomständer und das andere Armteil passt dann in dein Sonor Tom) - zumindestens bei den alten Armen der Phonic/Phonic Plus Serie hat das funktioniert.

    Das R180 hat jetzt nichts mit den klassischen Rogers zu tun. Ist eher Einsteiger Klasse und hat bei uns kaum Sammlerwert.


    Wenn es dir optisch gefällt und du keine Anforderungen stellst ist es sicher ein lustiges Nebenbeiset.


    Na, wenigstens wurde es vernünftig gepimpt, denn an der Bassdrum sehe ich ordentliche SONOR BD-Füße und nicht diese komischen ROGERS-Ofenrohre - als Proberaumset sicher ok und mit 150€ doch recht günstig.


    P.S. Bei genauerem Hinschauen erkenne ich an der Bassdrum auch die typischen SONOR Spannböckchen, die sehen völlig anders aus, als die an den Toms - vllt doch eher ein zusammengewürfeltes Set, aber für 150€ komplett wäre mir das ziemlich egal (optisch ist es ja einheitlich).

    ich finde es bloß erstaunlich, dass diese türkischen Beckenbauer wie die Pilze aus dem Boden schießen und sich das Geschäft trotzdem für jeden lohnt.


    Daran sieht aber mal wieder schön, wieviel Gewinnspanne in diesem Sektor möglich ist und das die arrivierten B20 produzierenden Beckenfirmen (Zildjian, Sabian, Meinl, Paiste...) "ihre" Becken (eingeschränkt, denn teilweise werden die ja auch in der Türkei gefertigt) viel zu teuer auf den Markt stellen - und trotzdem immer noch verkaufen können - das finde ich wiederum erstaunlich, angesichts der zahlreichen Konkurrenz aus der Türkei.

    Richtig, also auf gar keinen Fall ein CS Fell als Schlagfell auf die Bassdrum!!
    Der Sound ist dann derart knochig, das macht wirklich keinen Spass.


    Ein REMO PS2 oder ein EVANS Emad wären da meine erste Wahl. Mittig ein Falam Slam aufgeklebt und die Felle halten dann auch recht lange.
    Auf die Snare könnte man allerdings sehr gut ein REMO CS coated (EVANS Powerdot, bei beiden ist der Dot von unten aufgeklebt) aufziehen - macht den Sound schön mittig/druckvoll.