Ich benutze fast nur Schnüren (bis auf meine Pearl FF, da geht der Teppich über den Rand hinaus, also fast wie bei einer Parallelabhebung), da ich den Eindruck habe, dass sich der Teppich duch die weiter auseinanderliegenden Schnürenlöcher beim Anspannen weniger "verdrehen" kann, was imo damit auch weniger "Fehlrascheln" erzeugt.
Riefen in der Gratung brauche ich bei Verwendung der Schüren nicht befürchten, da ich eh nur Metallsnares besitze.
Eine Skizze zur Verdeutlichung:
Beiträge von Hammu
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Nie im Leben ist das ein Drumcraft-Drumset - schon bei Ebay gemeldet?
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Man stelle sich zudem auch mal ganz nüchtern vor vor, wir Musiker stellten uns z.B. jetzt vor eine Plattenfirma und sagen, ich will ab sofort 50% von allem, einen fetten Vorschuss und was die Verechenbarkeit angeht, nur das absolut nötigste, was ich definiere. Das entspricht der Forderung eines Hammu hier.
Wirst du nun von deinem Vermarkter genügend bezahlt oder nicht ? Wenn nicht, mußt du was tun.
Bei "normalen" Erwerbstätigen gibts dafür auch die Einrichtungen namens Gewerkschaften, die aus der sozialen Schieflage im Zuge der Industrialisierung entstanden sind.
Da es diese scheinbar unter "Kulturschaffenden" nicht gibt, kenne mich da aber nicht aus, scheint es ja finanziell sooo schlimm bisher nicht gewesen zu sein.Dafür hat der Sohnemann/die Tochter auch nix beigetragen. Soll dies dann auch einfach dem Staat bzw. der Allgemeinheit anheim fallen? Das wäre dann logisch!
Ja, warum eigentlich nicht?Das würde allerdings schon ein sehr starkes gesellschaftliches Umdenken erfordern.
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Hä? An was hat der andere denn 50 Jahre gearbeitet und wer hat ihm das weggenommen? Wie kann er in eine Altersversicherung einzaheln wenn er all die Jahre gar keine Entlohnung bekommen hat?
Weggenommen ist ihm ja nichts, aber nach den 50 Jahre ist Schluß mit Kassieren.
Für einen "5 Min Kunstfurz" darf aber sogar nach dem Ableben des Schaffenden noch 70 Jahre abkassiert werden, weil dieser als Eigentum gilt.
Das ist für mich eine Ungleichbehandlung. -
Beim Sacheigentum ist es unbeschränkt vererbbar. Der Sohn und der Enkelsohn und der Urenkelsohn ... kassieren also auch noch 111 Jahre nach Deinem Tod die Miete aus dem Häusle, dass Du damals gebaut hast. Und selbst, wenn die Bude einstürzt, können sie immer noch 222 Jahre später das Grundstück verkaufen.
Beim geistigen Eigentum haben wir bezüglich des Urheberrechts 70 Jahre. Die Piraten halten diese Zeit für zu lange und wollen sie verkürzen.Da stimmt aber dann irgendwas mit der Definition von Eigentum nicht (gut, vom aktuellen Gesetz her schon, aber nicht vom moralischen Standpunkt).
Beispiel:
Da hat also, ganz böse ausgedrückt (nicht drauf festnageln, es ist schon sehr überspitzt und ich will eigentlich niemandem wirklich an die Karre fahren,) vor zig Jahren mal einer einen "Furz" im Kopf (vllt 5 Min, länger dauern Geistesblitze selten) gehabt (kann ein Hit sein, ein Roman,etc. sein), konnte genügend Fans ("Kunstkritiker", Journalisten, Selbstbeweihräucherer,etc.) um sich scharen und schon gilt dieser "Furz" als geistiges Eigentum.
Ein Anderer arbeitet 50 Jahre und bekommt nichts dafür, nicht mal das Recht an seiner eigenen Arbeit (wie immer man das auch vergüten wollte) - denn die Rente ist ja nicht die Belohnung dafür, das ist ja nur die Auszahlung einer, von ihm vorher eingezahlten, Alterversicherung, die übrigens auch der Künstler einzahlen kann.
Und es soll auch Leute geben, die nicht genug verdienen, um sich ein vererbbares Mietshaus kaufen können.Wo also ist die Gleichbehandlung? Und das hat nun wirklich nichts mit Kommunismus zu tun, sondern eher mit einer etwas falschen Bewertung von geistiger Leistung und körperlicher Leistung.
Jeder soll seine gerechte Entlohnung bekommen, aber die unterschiedliche Lohnhöhe (zumindestens für die "Großen" im Musikbusiness) zwischen Musikbereich und "normaler" Arbeit ist doch krass unterschiedlich, nicht umsonst melden sich soviele, oft "Schwachgeistige", für solche Sendungen wie DFDS, etc. - aber verdienen doch eh nur die Vermarkter, all die Bohlens und ähnliche Typen.
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Ja, ein großer Verwerter hat andere Interessen als ein kleiner Künstler. Ja, es ist zu fragen, ob die Bedingungen innerhalb der Verwertungsmechanismen wirklich gerecht sind.
Aber all dies hat mit dem Urheberrecht nichts zu tun. Und selbst wenn: das Urheberrecht ist kein kriminelles Instrument zur Schröpfung von Konsumenten durch überteuerte Preise von Kulturerzeugnissen.
Jaaaa, das ist doch schon mal ein guter Ansatz - nicht nur die "Raubsauger" sind die wirklichen "Bösen" (auch nicht schön und gesetzeskonform, aber auch mit Sicherheit nicht soooo vernichtend für den Fortbestand der Künstler, Komponisten, Autoren und Musiker-Existenz, wie es immer wieder dargestellt wird), sondern vllt. doch die "MI" (die Vermarkter). So langsam scheint sich der Blickwinkel also auch hier durchzusetzen, interessant.
Aber auch wenn oben Genannte mit dem Urheberrecht nichts zu tun hat, finde ich nicht, dass das Urheberrecht wirklich sooo lange für den Einzelnen geschützt sein muß, bis zu 70 Jahren nach dem Tod des Schaffenden!!
"Teil 1 Urheberrecht
Abschnitt 7 Dauer des Urheberrechts
§ 64 Allgemeines2 Gesetze verweisen aus 4 Artikeln auf § 64
Das Urheberrecht erlischt siebzig Jahre nach dem Tode des Urhebers.")
Das wäre so, als wenn mein Sohn bis zu 70 Jahre nach meinem Tod noch meine Rente (oder zumindestens Anteile davon) erhalten würde - wäre doch irgendwie auch krank und ungerecht gegenüber der restlichen Gesellschaft, oder?
Nichts gegen eine gute Versorgung der Kulturschaffenden zu Lebzeiten, aber solche Auswüchse gehören einfach geändert.Und ihr, von der Kunst/Musik/Literatur-Lebenden, tretet euren "Verwertern" auch endlich mal auf die Füße, nicht nur immer dem kleinen Verbraucher.
Etwas OffTopic, aber die Patentrechte gehören imo auch gleich mal auf den Prüfstand.
Da werden z.B. gute Patente direkt von den großen, reichen Industriekonsortien gekauft und verschwinden sogleich in deren Schublade, um bestehende "Schröpfmechanismen" nur nicht zu gefährenden (besonders in der Pharma und Autobranche).
Das bremst die Gesellschaft ordentlich in ihrer, sonst möglichen Entwicklung - wir könnten u.A. schon längst umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel/ billigere Medikamente haben. -
Ich spiele z.B. eine Pearl BLX BD mit Pearl MMX Toms, weil mir die 22" x 16" BLX (Birke) besser als die mitgelieferte 22" x18" MMX (Maple) gefällt.
Die Toms sollten aber für einen homogenen Klang schon aus einer Serie (und von einer Firma) sein - bedingt durch verschiedene Kesselstärken, verschiedene Hölzer, und verschiedene Gratungen könnten sonst, aus verschiedenen Serien (und von verschiedenen Firmen) zusammengestellte, Toms zu unterschiedlich klingen.Ein Drumset besteht somit imo eigentlich aus vier unabhängigen Hauptteilen, die beliebig (eben nach persönlichem Klanggeschmack) gemischt werden können:
1. Bassdrum
2. Snare
3. Toms
4. Becken - wobei sich ein Beckenset imo ebenfalls aus vier unabhängig voneinander, in Firmen und Serien mischbaren, Komponenten zusammen setzt:
a. HiHat
b. Crashes
c. Ride
d. Effektbecken (Splashes, Bells, Chinas,etc.) -
Oh, okay. Ich hab das jetzt schon bei mehreren Leuten gesehen, dass die alle Wände mit Eierkartons zugekleistert haben für besseren Sound. Wird dieser Noppenschaum dann einfach an die Wand geklebt wie Eierkartons und wo kann man sowas kaufen?
Wenn es nur darum geht, die Raumakustik "trockener" zu machen, würde ich nicht den teuren Noppenschaum nehmen - bei uns im Proberaum (wir hatten vorher auch Eierkartons an den Wänden und beim Abmachen haben wir dann erst mal gesehen, was für "Kulturen" sich dahinter gebildet hatten, ekelig!!) hat stinknormaler, billiger Teppichboden an allen Wänden völlig ausgereicht (einfach mit Teppichkleber an die staubfrei genmachte Wand klatschen).
Zuviel Noppenschaum kann nämlich den Raum auch völlig totdämpfen, und eine Lautstärkedämpfung nach außen bekommt man damit auch nicht hin. -
Bevor ich mir die Sensitone kaufen würde, würde ich diese Acro nehmen. Ein Wunder, dass sie zu dem Kurs noch nicht weg ist ...
Verstehe ich auch nicht, zumal der Bowinator ein netter, ehrlicher Kollege ist (habe mal ein Becken von ihm gekauft).
Also schlag zu, die Acro ist (bis auf den fehlenden Chrom und 8 Stimmschrauben statt derer 10) baugleich mit der Ludwig Supraphonic!!Als Schlagfelle würde ich dir Remo Emperor oder Evans G2 (beide doppellagig) für einen tollen Rocksound empfehlen, für Jazz aber Remo Ambassador coated oder Evans G1 (beide einlagig).
Als Resos kannste erstmal deine Werksfelle behalten.Hier noch ein, momentan noch, interessantes Angebot: http://www.ebay.de/itm/Ludwig-…ssion&hash=item3cc5607fd6
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Das bringt nichts, da im Prinzip alle angesagten Firmen in jeder Preisklasse ein Set haben.
Die Sets innerhalb einer Preisklasse sind mehr oder weniger qualitativ austauschbar, lediglich die Farben und die Trommelgrößen und die Befellung sind dann für die Auswahl relevant.
Und die persönlichen Vorlieben natürlich, bedingt durch gute oder schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit (der Eine liebt Pearl, der Nächste Sonor, der Andere eben Tama, usw.....).
Und je höher die Preisklasse, desto marginaler werden die Unterschiede zur nächstniedrigeren Preisklasse innerhalb einer Firma. -
Richtige Markenfelle (REMO USA, Evans, Aquarian) sind auf jeden Fall besser, als die Pearl Werksfelle (zumal die ja auch schon älter/bespielter sind.
Ich kann über das DW eigentlich nix sagen, da ich keins besitze, aber ich bin immer skeptisch, wenn bekannte Markenfirmen eine günstige Serie anbieten (Das DW Performance ist mit Sicherheit nicht das Gleiche, wie ein DW made in USA).Jetzt wird dir natürlich jeder sein eigenes Set anpreisen - das nutzt dir aber nichts, denn du mußt es hören (im Laden) und dann muß dir der Klang gefallen.
Aber Vorsicht, in den Läden werden die preiswerteren Sets oft ungestimmt in die Ausstellung gestellt, die Teuren aber perfekt gestimmt - und schon bist du eher geneigt, ein teures Set zu kaufen (schöner, subtiler Trick).
In der Verarbeitung sind heute aber eigentlich alle namhaften Firmen auf sehr hohem Industriestandard. -
Wenns ein Stage ist, ist es imo nicht besser als dein EX.
Zu deinen verlinktens Sets: Ich halte sie alle für etwas zu teuer.
Mit der Snare warte lieber noch bis hier wieder ein Superangebot gepostet wird (Schnäppchen Thread).
Bei einer der letzten Aktionen gab es die Messing/Black Pearl für 169€, da habe ich dann zugeschlagen und bin immer noch begeistert von der Snare. Auch gab es mal komplette Pearl Session Sets für 499€!!! - also den Schnäppchen-Thread immer mal verfolgen, es lohnt sich. -
Ich würde zunächst mal schauen, welche Felle denn auf dem Yamaha drauf sind - die verschiedenen Felltypen bestimmen nämlich maßgeblich den Sound. Vllt reicht ja doch ein einfacher Wechsel der Schlagfelle ( Normsatz 12,13,16 kostet um die 40 Euro, ein gutes BD Schlagfell 50 - 60€).
Wenn das nicht der Unterschied sein sollte, würde ich zunächst mal versuchen ein Yamaha Drumset zu bekommen, da weißt du ja, wie es klingt und dass es dir gefällt. Wobei zwischen einem Stage und einem Oak Custom imo auch schon Klangwelten liegen.
Das meiste spielt sich eh im Kopf ab - och, ich habe nur ein altes und billiges Drumset, daher müssen die teureren Sets ja besser klingen, dem ist aber nicht so.
Wie gesagt, die Felle sind wichtig und die Verarbeitung der Kessel, aber die ist auch beim Pearl EX schon ziemlich gut.
Und eine ordentliche Stimmung der Trommeln ist auch sehr wichtig - damit solltest du dich mal beschäftigen und das kostet nichts, außer etwas Zeit. -
Keigano: Die Becken sind zu teuer für die Leistung, da zahlst du echt 90% für den Namen mit, suche dir lieber was bei den günstigen türkischen Beckenserien (Zultan Rockbeat, Istanbul Samataya, Masterworks Troy, Diril, Samsun,...).
Gebraucht kannst du auch Amedia oder SONOR Armoni günstig kaufen - alle genannten "Türken" sind vom Preis/leistungsverhältnis wesentlich höher, als die, von dir verlinkten, Beckenserien (die reiben zwar für den Anfang und sind auch stabiler, als deine jetzigen Becken, aber du verlierst sicher bald den Spass daran.
Nimm lieber weniger Becken, dafür aber Zukunftssichere.
Millenium Pro Ständer sind O.K, ich spiele die Doppelfußmaschine aus dieser Serie und bin voll zufrieden. -
Oder diese hier: http://www.kirstein.de/Drums-P…m-HiHat-Staender-Pro.html
Ich benutze sie seit langem und sie läuft sowas von leichtgängig (durch die Kettenumlenkung), dass ich immer wieder begeistert bin, und mich frage, warum dass die bekannten, teureren Firmen nicht so hin bekommen (schon garnicht zu diesem Preis). -
Und: im Laden stehen noch drei Stück davon
Bei den diversen SONOR-Sondereditionen für größere Musikläden wird man nie herausbekommen, welche Serie wirklich dahinter steckt - also im Laden antesten und ggf., wenn einem das Preis/Leistungverhältnis gefällt - zuschlagen.
Ich hatte mal eine SONOR 14" x 6,5" Sonderedition in Maple, die war voll O.K (verarbeitungs wie soundmäßig) - ich habe sie auch nur verkauft, weil ich letztendlich doch lieber Metall-Snares (Brass/Bronze) spiele. -
Habe gerade entdeckt, dass es diese Swing-Nut Teile auch zum Nachrüsten gibt (http://www.musicworldbrilon.de…504.html?refID=froogle.de) - ist mir aber mit 19€ !!!!! viel zu teuer, um alle meine Ständer umzurüsten.
Im Übrigen tuns meine SONOR "Aufstecknasen" immer noch
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Hochinteressant, zeigt das doch, dass sich die "betroffenen" Künstler selbst nicht einig sind, ob das Internet (und seine Folgen fürs Urheberrecht) Fluch oder Segen für sie ist.
Und einige sprechen auch endlich mal die Ungerechtigung gegenüber den Kunstschaffenden seitens der Kunst-Vermarkter an (GEMA und Co.).
Also ganz so einfach, wie einige es hier sehen wollen, scheint diese Entscheidung doch nicht zu sein.P.S. Ich liebe Leute, die meinen, die Wahrheit ausschließlich für sich gepachtet zu haben (s.o)

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....es gibt gute alte sets, es gibt aber genauso "vintage" sets, die von der verarbeitung her nicht mal an die economyclass von millenium heranreichen... wieso sollte ich mit dieser meinung alleine dastehen? es kommt immer auf die serie der hersteller drauf an, ganz klar, ich habe lediglich ein verkürztes statement abgegeben, natürlich gibt es auch alte sonorschüsseln, die ich so heutzutage nicht mehr gerne spielen würde......
Und du hast vollkommen Recht!
Nicht jedes "Vintage"-Teil ist automatisch besser als Vergleichbares heute (da spielt oft auch eine gehörige Portion nostalgischer Verklärung mit), da muß man als unbedarfter Käufer schon sehr vorsichtig sein, wenn man kein Geld verbrennen will.
Andererseits waren imo manche Firmenprodukte früher tatsächlich besser als ihre heutigen Pendants (s. z.B. K-Zildjian Cymbals
) - aber das ist natürlich Geschmackssache. -
Bei längerer Spielnutzung wird so ein Fell im Normalfall sowieso schwarz-schmuddelig bzw. die Beschichtung verschwindet - warum also reinigen? Wird der Klang dann besser?